Ich weiß nicht mehr weiter... 😔

    • (1) 10.01.18 - 10:05

      Hallo,
      vielleicht hat ja jemand einen Rat.
      Momentan habe ich ziemlich große Schwierigkeiten mit meiner Tochter.
      Sie ist 3,5 Jahre und seid etwa 5-6 Monaten ist sie völlig verändert. Sie brüllt zuhause nur rum, spuckt, haut und schmeißt mit Dingen.
      Kurz zu unserer Situation. Mit 3 ist sie aus der Krippe in den Elementarbereich gewechselt, kurz darauf haben wir auf dringendes Anraten vom KIA und Zahnarzt den Schnuller abgewöhnt. Das war im August.
      Im Oktober hat sie eine kleine Schwester bekommen und im November sind wir umgezogen.
      Ich weiß dass ist mega viel für so ein Kind und muss erstmal verarbeitet werden.
      Ich würde ihr so gern helfen, komme aber nicht an sie ran. 😔
      Egal ob ich ruhig und verständnisvoll auf sie eingehe, das Geschreie „ignoriere“ oder ebenfalls lauter werde. Es hilft nichts.
      Ich habe auch schon versucht etwas mit ihr allein zu machen, aber sie will dass ihre Schwester dabei ist.
      Sie schläft auch (wieder) bei uns im Bett, was ja nicht schlimm ist, aber da ist das Geschreie (ohne ersichtlichen Grund) nicht besser. Heute Nacht hat sie alle 2 Stunden geschrien als ob sie von irgendwas „besessen“ ist. Also richtig richtig sauer!
      Ich bin langsam wirklich verzweifelt und habe schon überlegt zu einer Erziehungsberatung oder zum Kinderpsychologen zu gehen.
      Hat da jemand Erfahrungen?

      Sorry für den langen Text und Danke fürs lesen...

      • Hallo,

        kann es sein, daß sie schreit, wie ihre kleine Schwester? Möchte sie auch wieder Baby sein, weil sie dann auch genau diese Beachtung bekommt?
        Es gibt ja oft Komplikationen, wenn die Geschwister auf die Welt kommen. Vielleicht redest Du einfach mal mit dem KiA.

        LG

        "Mit 3 ist sie aus der Krippe in den Elementarbereich gewechselt, kurz darauf haben wir auf dringendes Anraten vom KIA und Zahnarzt den Schnuller abgewöhnt. Das war im August.
        Im Oktober hat sie eine kleine Schwester bekommen und im November sind wir umgezogen."

        Ich denke, die Antwort hast du dir selbst schon gegeben :-). Gib ihr Zeit, Ruhe, das alles zu verarbeiten. Ich vermute, viel mehr würde euch der Kinderarzt auch nicht raten.

        Alles Gute für euch 4 :-)

        Hallo,

        ich vermute auch, dass es für Deine Tochter einfach viel auf einmal war. Und diese grundlegenden Veränderungen sind auch noch nicht sehr lange her. Kleinkinder brauchen oftmals lange, um sich an neue Gegebenheiten zu gewöhnen.

        Lass ihr Zeit. Bleib weiter so liebevoll wie jetzt, sag ihr, dass Du sie immer lieb hast. Versuche weiter, auch mal was alleine zu machen, wenn das möglich ist. Lehnt sie ab - auch gut. Aber Du hast es angeboten.

        Meine Große ist ungefähr im selben Alter. Wir setzen uns abends immer nochmal zu zweit zusammen und besprechen den Tag. Ich frage sie, was besonders schön war, was sie geärgert hat, was sie sich für den nächsten Tag wünscht. Danach darf sie mich fragen. Ist eine gute Möglichkeit, den Tag nochmal durchzugehen und auch über eventuelles Fehlverhalten zu sprechen - ganz ohne Vorwurf! Sie darf mir genauso sagen, was ihr heute nicht an mir gepasst hat wie umgekehrt. Und dann nehmen wir uns vor, es morgen besser zu machen. Klar klappt das nicht jedes Mal. Aber ich glaube, meine Tochter fühlt sich dadurch ernst genommen. Und ich genieße den abendlichen Austausch auch. Meistens erfahre ich da noch Dinge, die sie den ganzen Tag noch nicht erzählt hat. 😊Vielleicht wäre das auch etwas für euch.

        LG

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