Kindliches Wohlbefinden

    • (1) 27.01.18 - 19:34

      Liebe Eltern,

      gegenwärtig findet am Institut für Psychologie in Greifswald am Lehrstuhl Gesundheit und Prävention eine Untersuchung zum Wohlbefinden und zur Gesundheit von Kindern zwischen 3 und 6 Jahren statt. Da Kindergartenkinder nicht in der Lage sind herkömmliche Fragebögen beantworten zu können, ist die Wissenschaft auf die Einschätzungen und Beurteilungen Ihrer Eltern angewiesen. Ich würde mich daher freuen, wenn Sie den Online-Fragebogen beantworten würden. Die Bearbeitung dauert in etwa 20 Minuten. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig und alle Informationen werden streng vertraulich und anonymisiert behandelt.

      Link zum Fragebogen: https://www.unipark.de/uc/Gf_UniGreifswald_Schmidt_LS/8962/

      Herzlichen Dank vorab!

      • Ich finde den Fragebogen eher ungeeignet um festzustellen, ob Kinder sich wohlfühlen.

        Was ihr feststellen könntet wäre, wie Eltern ihre Kinder betrachten. Um einschätzen zu können, ob das auch nur annähernd dem entsprechen könnte, wie sich die Kinder fühlen, habt ihr viel zu wenig Fragen über die Eltern gestellt. Mal davon abgesehen, dass ich diesen Umweg für wirklich unnötig halte.

        Ich würde da zu einer anderen Methode raten.

        Dazu kommt doch die eine oder andere Merkwürdigkeit:
        Das Kind neckt andere sanft beim Spielen? Das finde ich für das Alter eher eine untypische Aussage.

        Und last but not least: Bis die ganz merkwürdigen Fragen hätten meine Kinder alle Fragen im Vorschulalter locker selbst beantworten können, die meisten auch früher. Damit hättet ihr dann tatsächlich eine Sicht darauf, wie Kinder sich sehen/fühlen.

        Da stimme ich meiner Vorschreiberin zu.

        1) Mit 3 haben die meisten Kinder keine festen Freunde. Das wechselt zum Teil täglich. Wenn jemand meiner Tochter ein Eis schenkt, ist das ihr "allerbester Freund auf der ganzen Welt". Fünf Minuten später ist dieselbe Person "total doof, lass mich in Ruhe", weil er/sie ihr kein zweites Eis kaufen wollte.

        2) So kleine Kinder verstehen noch nicht, was "sanft necken" ist. Sie fangen sanft an, steigern sich dann aber rein und wissen nicht, wo die Grenze ist. Das endet dann oft darin, dass das andere Kind weint.

        3) "Beschimpft andere" - das kommt immer auf die andere Person an. Wenn das Kind sich sicher fühlt, zB bei Familienmitgliedern, gibt es natürlich größere und längere Streitereien. Bei dem Kind relativ unbekannten Personen passiert so etwas nicht.

        4) Im Januar zu fragen, wie lange das Kind in den letzten vier Wochen krank war, gibt ein vollkommen anderes Bild als wenn man im Juli fragt.

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