Strafstuhl

    • (1) 18.02.18 - 07:57

      Hallo zusammen, ich hatte im Kindergarten schon öfter Diskussionen, weil ich mit diesem Strafstuhl nicht einverstanden bin.
      Mein Sohn (gerade 4 geworden) ist ein sensibles Kind, das sich schämt wenn es vor anderen weinen muss und sich dann gerne versteckt, auch zu Hause vor uns.
      Wenn er nun im Kindergarten irgendwas angestellt hat, muss er auf den Stuhl und wird somit zum Gespött vor der ganzen Gruppe, er schämt sich dann und hatte keine Gelegenheit sich der Situation zu entziehen. Ich bin der Meinung, dass es mit einem Rügen und entschuldigen lassen getan sein muss. Jetzt haben wir einen Termin mit den Erziehern, kann mir irgend jemand was handfestes an die Hand geben, ob dieser Strafstuhl erlaubt ist? (link)
      Ich bin der Meinung es ist ein bloßstellen und bringt ihm Komplex bei. Zuhause bekommt er beigebracht, dass Petzen und auslachen nicht in Ordnung ist und genau das lernt er aber dort mit diesem Stuhl.
      denn die Kinder wissen warum man auf diesen Stuhl muss und jeder fragt dann warum und lacht ihn aus.
      er ist dann den restlichen Tag zu Hause immer total betrübt, ich merke deutlich wie ihm diese Situationen zu schaffen machen.
      Bitte nur handfeste Infos zu diesem Thema, Vorschläge den Kindergarten wechseln helfen uns im Moment nicht weiter. Lieben Dank und herzliche Grüße!

      • (2) 18.02.18 - 08:21

        Wegen was muß er denn auf diesen strafstuhl?
        bei uns müssen Kinder, die andere hauen oder die ganze Gruppe aufmischen, auch mal für eigene Zeit eine Auszeit am Tisch machen , um selbst wieder etwas runterzukommen

        Das heißt bei uns aber nicht strafstuhl.
        Wenn dann kinder fragen, warum ein Kind am Tisch sitzen muß, sag ich, sie sollen es selbst fragen

        Eine solche Auszeit gibt es in vielen Kindergärten und ist nicht verboten.
        Es als "strafstuhl "zu betiteln ist etwas unglücklich u dass er ausgelacht wird ist auch nicht ok, er wird bestimmt nicht der einzige sein, der auf dem Stuhl sitzen muß .

        erkläre ihm, daß sein Verhalten andere /die Gruppe stört und der Stuhl ihm die Chance gibt, runtrzukommen , um danach wieder spielen zu können.

        Guten Morgen,

        ist der Strafstuhl denn ein extra Stuhl, der irgendwie zentral steht und wo jemand an den Pranger gestellt wird? Schild um den Hals?

        So stelle ich mir das nach seiner Schilderung vor...

        Ich denke schon, dass es manchmal Sinn macht, ein Kind aus einer Situation rauszunehmen. Grad gestern Abend war mein großer unleidlich, müde, hungrig, das Essen war nicht schnell genug fertig und das wollte er ganz gemein am kleinen auslassen. Nach 3 Ermahnungen hat er ihn wieder gehauen, dann habe ich ihn geschnappt und zu mir in die Küche auf einen Stuhl gesetzt und gesagt, dass er da jetzt mal sitzen bleiben muss. Er wollte sich dann beim kleinen entschuldigen, klar, dann durfte er auch wieder aufstehen.

        Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Erzieher es zulassen, dass das Kind auf dem Strafstuhl von anderen ausgelacht und gepisackt wird. Sollte das tatsächlich so sein, würde ich denen die Hölle heiß machen!

        Thema ist ja: dein Sohn kommt auf diesen Stuhl, weil er etwas angestellt hat. Dass ihn das zu Hause beschäftigt finde ich eher normal und und eigentlich auch gut, denn er muss ja lernen, dass sein Handeln Konsequenzen hat. Du solltest da dann mit ihm drüber reden, aber kein Riesen Bohei drum machen, wie schrecklich du das alles findest.

        Alles Gute!

        • Ja, er sitzt meist in der offenen Tür zum Flur hin.
          Nein, kein Schild um den Hals, aber die Kinder wissen warum man auf den Stuhl muss, sodass es keinem Schild bedarf!

          • Natürlich wissen die Kinder das - sie werden ja auch mitbekommen, dass die Erzieher "den Stuhl anordnen". BTW - nennst du den Stuhl so oder heißt der im Kindergarten so.

            Ich würde allerdings auch mal da ansetzen warum dein Kind ja anscheinend öfter und regelmäßig drauf muss...

            (6) 18.02.18 - 11:37

            Er wird aus der Situation herausgenommen, muss aber beaufsichtigt werden, da bleibt nur eine Ecke oder eben der Türrahmen, statt sich zu verkriechen, muss er den Ärger über sich selbst und den Bock nunmal aushalten. SO furchtbar scheint der Stuhl ja nicht zu sein für ihn, da er anscheinend SEHR oft mit seinem Verhalten riskiert, darauf sitzen zu müssen. Klar tut dir das weh, deinen Liebling da sitzen zu sehen, aber er sollte mit seinen 4 Jahren allmählich wissen, wie er sich im Kindergartenalltag und in Bezug auf andere Kinder zu benehmen hat. Klare Worte seitens der Erzieherinnen haben anscheinend keine Wirkung und so muss er eben das erste Mal in seinem Leben Konsequenzen tragen für sein Benehmen. Zieh mit dem Kindergarten lieber an einem Strang, es sei denn, ihr möchtet gerne die Einrichtung wechseln.

          • (7) 18.02.18 - 18:25

            Wie wäre es denn wenn du ihm Hilfen an die Hand gibst, wie er vermeiden kann, damit er NÌCHT mehr auf diesen Stuhl muß.

            Aber zu allererst erkundige dich bei den Erziehern, Warum sie diesen Stuhl überhaupt haben. Und würde das sagen, was du oben in deinem Ausgangstext schreibst. (Bloßstellen, zum Gespött machen, verletzt das Selbstbewußtsein des Kindes.

            Und auch erwähnen, dass pädagogisch ja sinnvoller wäre, dem Kind zu erklären, ,was am Verhalten falsch ist. und vor allem ihm einen Weg gezeigt wird, welches Verhalten besser wäre: Um z.B. freunde zu finden

      (8) 18.02.18 - 08:38

      Wie wäre es, wenn dein Sohn lernt, sich zu benehmen und dann gar nicht erst diese Auszeit nehmen muss? Da würde ich ansetzen, statt den "armen Jungen" zu bemitleiden. Grüsse

(13) 18.02.18 - 09:12

Moin

ich finde erst mal ist es unser Erziehungsauftrag die Kinder so zu erziehen dass sie weder auf den Stuhl müssen noch davon Komplexe bekommen.

"Rügen und entschuldigen lassen reicht" anscheinend nicht bei Deinem Kind sonst müsste es nicht anscheinend öfter auf diesen Stuhl oder?

Also ich sehe es sehr differenziert. Kommt ein Mädel "Xy hat mich an den Haaren gezogen" und die Erzieherin packt ihn sofort auf den Stuhl ist es übertrieben. Hat er an dem Tag oder auch am Tag vorger schon zweimal ne Ansage bekommen dass er Mädels nicht an den Haaren ziehen soll ist die Auszeit finde ich ok. Und anstatt ihn zu bedauern sollte man sich die Situationen erklären lassen und nochmal mit dem Kind reden.Ich glaube nicht dass der Stuhl die erste Reaktion ist, zumindest bei uns da gibt es ihn auch, da heißt er Auszeitstuhl, ist er das "letzte Mittel". Ich hab auch ein Früchtchen dass es öfter auf den Auszeitstuhl schafft aber für mich heißt dass ich muss wohl noch konsequenter sein und bin immer in Kontakt mit den Erziehern welche Situation es war, bespreche es zu Hause nochmal mit ihm dass das nicht gut war ...

Außerdem hast Du ein Problem mit der Gruppendynamik, wenn alle merken dass er was anstellt bringt es nix wenn die glauben es bliebe ohne Konsequenzen.

Wenn wirklich ausgelacht wird würde ich das mit den Erziehern besprechen, auslachen geht nicht. Aber der Auszeitstuhl ist finde ich nicht schlecht, wir haben das als Konsequenz hier auch eingeführt. Die Stille Treppe kam damals in Verruf weil sie die Kinder oft isoliert hat, sie alleine irgendwo sitzen mussten. Davon dass der Auszeitsuhl der ja in der Gruppe ist und das Kind nur aus der Aktion, Situation rausnimmt und nicht wirklich aus der Gruppe isoliert irgenwie negativ gesehen wird ist mir nicht bekannt. Und irgendeine zeitnahe Konsequenz muss es ja geben.

(14) 18.02.18 - 10:52

Nun ja,
Dein Kind lernt nun scheinbar zum ersten Mal im Leben Konsequenzen für seine Taten, natürlich schmeckt ihm dies nicht!

Mein Rat für dich, bei diesem Gespräch machst du dich komplett lächerlich wenn du dich aufführst wie hier.
Das Leben wird deinem Sohn noch einiges an Lektionen erteilen, du als Mutter wirst das nicht immer verhindern können.

Auch wenn er "so sensibel" ist.

Ausserdem passt diese Aussage nicht zum sitzen auf diesem Stuhl, da muss er sich ja vorher schon was geleistet haben.

  • (15) 18.02.18 - 11:22

    Du weißt doch, die bösen Anderen sind immer Schuld ;-)!!!

    • (16) 18.02.18 - 11:27

      Später ists dann der böse Ausbilder, der nur geschönte Zeugnisse schreiben darf, sonst kommen die Eltern und verklagen ihn *augenroll*

      • Erst die Erzieher, dann die gefrusteten Lehrer (die ja böse Tests am ersten Schultag nach den Ferien schreiben) und die Ausbilder kommen dann am Ende, wenn die verlangen mal einen Besen zu benutzen, oder sogar fordern das Mülleimer entleert werden müssen.

        Die Mütter von heute haben echt ne schwere Zeit. Das ganze Leben die Kinder beschützen, vor den bösen anderen Menschen dieser Gesellschaft, die ja alle in die Freiheiten und Bedürfnisse ihrer "Wunder" eingreifen wollen....

(19) 18.02.18 - 11:25

Moin,
Es muss ja irgendeine Konsequenz geben, und wenn “du,du,du“nimmer reicht, muss das Kind eben mal aus der Situation rausgenommen werden.

Sonst lernen ja auch die anderen Kinder, dass sie machen können, was sie wollen.

Ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass die anderen Kinder sich da ständig hinstellen, auf ihn zeigen und ihn auslachen. Oder hast du das gesehen?

Grüsse
Marina

(20) 18.02.18 - 11:26

Hallo


Ein link hab ich nicht, aber was sollte daran verboten sein?

Irgendwie muss man Kindern klar machen das sie sich an Regeln halten müssen sonst funktioniert kein miteinander und schon garnicht bei rund 20 kindern.


Das es mit einer entschuldigung nicht getan ist merkst du ja jetzt, denn sonst käme der Stuhl garnicht so oft zum einsatz.


Und soooo sensibel scheint er auch nicht zu sein sonst hätte er beim ersten mal strafstuhl daraus gelernt und es wäre bei einer einmaligen Aktion geblieben.


Was wäre denn dein konkreter Vorschlag für solche Situationen.
Was denkst du wie man ca 20 Kinder zeitgleich im Zaum hält.

Dein Sohn ist vermutlich nicht das einzige kind das je auf den Stuhl musste.
Irgendwie müssen doch Grenzen aufgezeigt werden. Wäre es dir lieber wenn man dich jedes mal dahin beordert dein kind abzuholen weil es sich nicht benehmen kann?

Das das in dem Moment nucht schön ist für ihn ist klar und ganz nebenbei das ist der Sinn dieser sache.
1. Das er etwas runter kommt.
2. Das ihm deutlich gezeigt wird das er zu weit gegangen ist und
3. Das auch die anderen Kinder sehen das es konsequenzen gibt wenn man sich nicht an Regeln hält.

Für manche Kinder ist das sehen das andere "böse" Kinder auf den stuhl müssen Lektion genug.
Andere Kinder müssen eben selbst die Erfahrung machen.


Ich gebe dir den Tipp mit dem kiga an einem Strang zu ziehen. Statt zu sagen "der böse kiga hat mein kind bloß gestellt" solltest du zu deinem Sohn besser sagen das es so nicht geht. Das er nicht grundlos da sitzen muss und wenn er sich dabei so sehr schämt dann ist es sinniger sich an die Regeln zu halten weil er sonst wieder auf den Stuhl muss.


LG

(21) 18.02.18 - 11:44

Wer austeilt muss auch einstecken können. Er stellt was an, teilt also aus...& muss den Stuhl einstecken. Scheinbar lernt er nicht mal da draus.

Meine Kinder (2 davon sind schon in der schule) haben noch nie auf dem Stuhl Platz nehmen müssen. Sie wissen was man darf und was nicht. Setz da mal an, statt deinen Sohn zu betüddeln.

(22) 18.02.18 - 11:59

In unserem Kindergarten müssen die Kinder entweder aufs Sofa oder auf eine Bank.
Finde ich auch völlig in Ordnung.

Das ein Kind deshalb ausgelacht wird, habe ich noch nicht mitbekommen. Irgendwann landet nämlich jeder mal dort.

Ich würde sagen, dein Kind kann austeilen, aber nicht einstecken und du förderst dieses Verhalten auch noch.

(23) 18.02.18 - 12:03

Kinder, die sich in unserem Kindergarten nicht benehmen können, mehrfach gegen Regeln verstoßen oder auf Ermahnungen nicht hören, müssen sich bei uns ebenfalls ls eine Auszeit nehmen. Das ist auch völlig ok so und auch wichtig, um das Verhalten in der Gruppe zwischen allen Kindern nicht aus dem Ruder laufen zu lassen.
Anscheinend hat dein Kind noch Probleme, Regeln einzuhalten. Daran solltest du mit ihm arbeiten.
Dieser Stuhl wird ja sicherlich nicht willkürlich angewendet, sondern nur, wenn es eben nicht anders geht.
Ich würde das Gespräch mit der Erzieherin daher nutzen, um nachzufragen, wie du mit deinem Sohn besser die Regeln einüben und Konsequenz zeigen kannst.

(24) 18.02.18 - 12:20

" Zuhause bekommt er beigebracht, dass Petzen und auslachen nicht in Ordnung ist "

Gut. Dann bring ihm doch auch noch bei, dass etwas anstellen auch nicht in Ordnung ist. Dann sollte das Thema Strafstuhl vom Tisch sein.

(25) 18.02.18 - 13:30

Hallo Milove,

du bist verärgert darüber, dass die Erzieher in der Kita deines Sohnes die erzieherische Auszeit als Mittel nutzen.

Bald habt ihr ein Gespräch miteinander. In diesem würde ich die Erzieher bitten mir zu erläutern in welchen Situationen sie die Auszeit anwenden und welchen Nutzen/Erfolg - welche Bedeutung er hat.

In der Regel dient diese Methode nicht als Strafe, sondern der Sinn besteht darin, eine Pause innerhalb eines Konflikts zu schaffen. Dem Kind soll die Möglichkeit gegeben werden sich zu beruhigen und nachzudenken, denn erst dann ist das Kind wieder zugänglich für ein Gespräch.

In einer großen Gruppe von vielen Kindern mit individuellen Charaktereigenschaften ist es schwierig, eine Methode zu finden die es Möglich macht alle Gefühle/Konflikte, Stress- und Streitsituationen augenblicklich zu lösen. Grade dann, wenn es Kinder gibt die sehr emotional reagieren, wütend sind, sich aktiv widersetzen oder handgreiflich werden. In der Regel schalten die Kinder auf Durchzug, werden wild und zornig.

Bei Erwachsenen ist es oft ähnlich. Wenn man dann die Möglichkeit hat, sich kurz zu besinnen, ist man wieder bereit aufzunehmen und zuzuhören, zu reflektieren und sich selbst auszudrücken.

Wichtig ist, dass die Dauer der Auszeit dem Alter des Kindes angepasst ist und dann angewandt wird wenn das Kind aufgebracht und für Argumente nicht mehr zugänglich ist.

Ich hoffe, dass ich verständlich machen konnte, dass Kinder damit nicht erniedrigt oder isoliert werden sollen um sie zu Bestrafen.

Bitte lass dir von den Erziehern erklären welche Hintergründe sie für diese Methode haben und wie die Auszeit auf das Kind wirken soll.

Ich kann verstehen, dass es dir weh tut, wenn dein Sohn dir berichtet, dass er Schwierigkeiten damit hat und sich damit nicht wohl fühlt. Allerdings gehören auch solche Erfahrungen dazu und sind wichtig.

Was ich nicht schön finde, dass andere Kinder die Situation nutzen um das Kind in der Auszeit zu ärgern oder über es zu lachen. Damit wird der Sinn der Sache für das Kind in der Auszeit verfehlt.

Ich würde die Erzieher darum bitten, darauf acht zu geben, dass die Kinder das Kind in der Auszeit nicht stören, es ärgern oder die Sache zum Anlass nehmen sich lustig zu machen.

Es gibt natürlich auch Stimmen, die besagen, dass dieses Mittel nicht sinnvoll und veraltet ist. Informationen hierzu findest du zum Bsp.: hier.:

http://www.glueckliche-familie-ev.de/wp-content/uploads/2011/03/30b_2002_09_soziale_Isololat.pdf

Vielleicht kannst du dir auch Gedanken machen, welche Alternative du hier siehst, wenn sich ein Konflikt nicht umgehend durch Gespräche lösen lässt, weil ein Kind zu aufgebracht und wütend ist um zuzuhören, wenn es im Konflikt vermehrt handgreiflich wird oder bewusst beginnt zu zerstören oder aggressives Verhalten zeigt.

Wie denkst du könnten Erzieher in einer altersgemischten Kindergruppe damit umgehen ohne eine Auszeit zu verordnen?

Was fändest du angemessen und was mache ich mit Kindern deren Wutpotenzial den normalen Rahmen verlässt?

Du wirst feststellen, dass es wenige Möglichkeiten gibt, in einer Gruppe mit vielen Sozialstrukturen eine Methode zu finden die (gewaltlos!) allen Kindern (und Eltern) gerecht wird.

Regeln müssen eingehalten, angebrachtes soziales Verhalten geübt und emotionale Reaktionen angemessen zum Ausdruck gebracht werden um ein gutes Miteinander zu erlangen.

Das ist Schwierig und eine große Herausforderung für Kinder, Erzieher und Eltern.

Liebe Grüße,

Maybe

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