Geburtstag....erst ja und dann nein....

    • (1) 03.04.18 - 12:43

      Hallo

      vor ca 4 Wochen hat mich die Mutter eines Freundes angesprochen das ihr Sohn sich schon so auf meinen freut wenn er dieses Jahr auch in die Schule kommt. Er will meinen Sohn unbedingt zum Geb. einladen und ich solle den Tag im Kalender freihalten. So nun steht dieser Geb. eben ins Haus und ich hatte nix mehr von der Mutter gehört. Ich habe mir daher erlaubt nachzufragen ob die Einladung noch steht weil ich an diesem Tag lange auf Arbeit bin und ihn sonst die Oma vorab hätte abholen müssen damit er zum Geb. kann. Die Mutter hatte sich nun gemeldet mit dem Hinweis das ihr Kind gerade schwierig wäre und er nur andere Kinder von der Klasse einladet. Wäre kein Problem, wenn sie mir das nicht eben vor 4 wochen im beisein des Kindes gesagt hätte und somit auch mein Sohn sich schon darauf gefreut hat weil sie was tolles machen und er mit mir ein Geschenk für den Freund aussuchen wollte. Der junge kam im letzten Jahr in die Schule und er eben dieses. Es war nicht so "aus den Augen aus dem Sinn", sondern er kam auch öfter hier bei uns zum spielen vorbei oder wir haben ihn mit auf Ausflüge genommen. Daher tut es mir nun sehr leid für ihn das ich ihm jetzt sagen muss das er der einzige aus dem Freunde gespann ist der nicht geladen ist. Nix sagen ist jetzt doof da er für sich schon die Tage gezählt hat bis Geb. Die Frage ist nun eher wann und wie sagen? Klar müssen Kinder damit umgehen lernen aber traurig ist das für ihn schon. Vielleicht habt ihr da schon Erfahrungen gesammelt.

      LG #winke

      • Ich würde es ihm einfach sagen. Kinder sind noch sehr sprunghaft in ihren Bekanntschaften, da kann das schonmal vorkommen.

        Nicht schön :-(. Ich finde, da hätte die Mutter ihrem Sohn gut zureden können, nun deinen Jungen auch schriftlich mit einzuladen, wo sie es mit Sohn zusammen ja mündlich bereits getan hat!
        Sag deinem Sohn einfach, wie es ist, xy hat seine Meinung geändert.
        Oft gelten noch nicht eingeschulte Kinder als "kleine Babys", weil sie selbst ja "viiiiel größer und in der Schule sind", dann sind Vorschüler okay, wenn kein Klassenkamerad Zeit hat, wenn aber doch, sind sie eher abgeschrieben. Unternehmt doch einfach etwas Schönes mit eurem Sohn an dem Tag. Liebe Grüße

        (4) 03.04.18 - 16:04

        Hm, hier machen das die Kinder untereinander, also sich zu Geburtstagen einladen, die in weite Ferne liegen. Ist es dann soweit, ist das Ganze wieder vergessen, sie haben sich gestritten, sind nicht mehr befreundet....was auch immer. Selbst nach verschicken der Einladung kam es schon zu gegenseitigen Ausladungen. Kinder halt.
        Auch mein Kind muß die schwere Entscheidung treffen, wer denn nun eingeladen wird.

        Dramen gab es deswegen noch nie. Vielleicht weil ich das auch klar vorher sage, nämlich solange man noch keine richtige Einladung hat waren es nur leere Worte. Ich selber hätte den Worten der Mutter nicht wirklich so viel geglaubt, denn mal ehrlich....für den Jungen ist doch eine ganz andere Welt aktuell. Er ist ein Schulkind unduji meistens ist doch Kinderzahl, die eingeladen werden darf, kalr begrenzt. Ich würde meinem Kind die Wahrheit sagen, ganz einfach und ohne Drama. Und ich würde sie daran erinnern, wie schwer diese Entscheidungen auch für sie waren, jemanden nicht einladen bwohl man sonst gerne mit ihm spielt.

        Ich selber würde das Thema abhaken, die Welt dreht sich halt weiter. Es hätte auch keinen Einfluß auf Verabredungen in der Zukunft. Aber wie schon geschrieben, ich hätte mein Kind in seiner Euphorie gebremst.

      • Das ist zwar schade, aber Kinder sind nun mal manchmal sehr sprunghaft.
        Meine Tochter hat vor einigen Wochen noch gesagt, XY muss unbedingt auf ihren Geburtstag kommen, weil sie sonst nicht feiern will.
        Gestern sagte sie mir, dass XY bloß nicht kommen soll. Warum? - Einfach so🤷

        Ich kenne ihn natürlich nicht, aber ich denke nicht, dass dein Sohn das so tragisch finden würde. Erkläre ihm, dass es sich sein Kumpel anders überlegt hat, aber sie sich ja sowieso ganz ganz oft ab Sommer in der Schule sehen.
        Außerdem kann dein Sohn IHN ja zu seinem Geburtstag einladen 😊

        Hallo!

        Ich würde ganz einfach Kindergeburtstage nicht zu wichtig nehmen und v.A. eine Nicht-Einladung nicht überbewerten, auch wenn vorher bereits eine mündliche Einladung erfolgt ist. Wir hatten so etwas auch schon. Meine Tochter hatte einen Jungen aus ihrer Kindergartengruppe zum Geburtstag eingeladen, der Junge kam auch, die Mutter meinte, zum nächsten Geburtstag (der allerdings dann erst 9-10 mon später war) würde dann meine Tochter auch eingeladen werden. Auch im nächsten Jahr waren die beiden noch in der gleichen Kindergartengruppe, außerdem spielen sie bis heute in der gleichen Fußballmannschaft (zumindest jedes 2. Jahr, als Mädchen rückt meine Tochter ja immer ein Jahr später in die nächste Altersklasse). Die Mutter hat auch wenige Monate vor dem Geburtstag noch einmal erinnert, dass wir uns ja an dem Tag nichts vornehmen, aber mehr an Einladung kam nicht. Meine Tochter hat darüber nicht ein Wort verloren und war auch nicht traurig, dass sie nicht auf den Geburtstag ins Takka-Tukka Land (Indoor-Spielplatz) durfte.
        Und auch jetzt in der Schule, wird sie - selbstverständlich - nicht zu jedem Geburtstag eingeladen, auch wenn sie fest mit einer Einladung gerechnet hat. Traurig wird sie allenfalls, wenn alle Mädchen zu einem Geburtstag eingeladen sind und sie als einzige nicht kommen darf (das finde ich allerdings auch grenzwertig, weil das schon in Richtung Ausgrenzung geht. Und bei 8 Mädchen in der Klasse ist es wohl unrelevant, ob 6 oder 7 Mädchen kommen dürfen). Aber auch das ist schnell wieder vergessen. Meine Tochter weiß, dass sie selbst nur eine gewisse Anzahl an Kindern einladen kann und somit erwartet sie auch nicht, zu allen Geburtstagen zu dürfen.
        Mein Sohn ist noch 2,5 Jahr jünger als meine Tochter, und selbst der hat kein Problem damit, wenn er zu einem Geburtstag mal nicht eingeladen wird (und ich bin offen gestanden sogar froh darüber, der Kleine wird wirklich viel eingeladen, teils sogar von deutlich jüngeren Kindern). Mein Sohn hatte noch nicht einmal ein Problem damit, dass wir eine Einladung absagen musste, weil wir an dem Wochenende nicht da waren. Er hat es dem anderen Jungen gleich gesagt, und damit war die Sache für ihn erledigt.

        LG

      • ich würde es nicht überbewerten , Kinder ändern schnell mal ihre Meinung . Von der Mutter war es allerdings etwas ungeschickt so weit im voraus schon mündlich einzuladen aber nun ist es halt so das ihr Sohn doch andere Kinder einladen möchte . Passiert ihr sicher nicht nochmal ,wahrscheinlich hat sie selber nicht damit gerechnet das ihr Kind seine Meinung noch mal ändert aber es ist sein Geburtstag . Gut zu reden finde ich auch immer schwierig Kinder sind manchmal gnadenlos ehrlich wenn dein Sohn dann nachher das fünfte Rad am Wagen auf dem Geburtstag ist oder das Geburtstagskind ihm sagt das er ihn eigentlich gar nicht mehr einladen wollte aber seine Mutter wollte es ist auch nicht schön . Bei so mündlichen Einladungen bremse ich meine Kinder immer etwas in ihrer Euphorie und sage das wir erstmal abwarten ob sie wirklich eine Einladung bekommen . Kommt eine dann besorgen wir ein Geschenk , kommt dann doch keine , ist es auch nicht so tragisch weil sie schon darauf vorbereitet sind . Mündliche Einladungen erteile ich selber aus genau diesem Grund nicht und ich weise darauf hin das sich meine Kinder gut überlegen soll wen sie einladen möchten sobald die Einladungen verteilt sind wird die Meinung nicht mehr geändert ,da müssen sie dann zu stehen .
        Ich würde jetzt meinem Kind einfach sagen das sein Freund nur eine bestimmte Anzahl Kinder einladen darf und sich entschieden hat nun doch nur Kinder aus seiner Klasse einzuladen .

        Hallo,

        ganz so wie die anderen sehe ich es hier nicht, die Kinder sind nicht mehr so klein, man kann sicherlich mit dem Geburtstagskind besprechen, wie sich andere Kinder bei einer Ausladung fühlen und es darin bestärken, vorher sorgfältig zu überlegen wen es einladen möchte.

        Dann steht die Gästeliste aber auch.

        Sollten sich die Kinder zwischenzeitlich verkrachen, ist das eben so, dann ist der Geburtstag ein Anlass sich wieder zu vertragen.

        Bevor ihr fragt: Ich habe selbst mehrere Kinder.
        Was mich ärgert, ist diese Beliebigkeit und Unverbindlichkeit im Umgang miteinander, das greift unter Erwachsenen wirklich um sich. Ich finde, Empathie und Verbindlichkeit kann man einem Schulanfänger Kind schon versuchen zu vermitteln. Das es richtig klappt dauert und ist sicherlich ein Lernprozess.

        Also, ich kann deine Enttäuschung verstehen - gegenüber der Mutter des anderen Kindes. Dem Kind selbst kann man wohl hier keinen Vorwurf machen.

        Viele Grüße
        P.S.: Macht Euch an dem Tag einen schönen Tag, wie manche hier schon geraten haben.

        • Es war so weit ich gelesen habe, ja wohl die andere Mutter, die Einladung im Namen ihres Sohnes aussprach. Das schon finde ich grenzwertig, eben im Hinblick auf mögliche Enttäuschungen.
          Andererseits hatten wir es auch schon, dass unser Kind freudestrahlend berichtete, es sei zum Geburtstag eingeladen. Ich habe es da immer schon gebremst. Immer mit dem Hinweis, dass es so lange es nichts Schriftliches gäbe, auch nicht als eingeladen gilt.

      Ich würde meinem Kind sagen, dass die Eltern wahrscheinlich - genau wie ich - eine Grenze ziehen, und die Kinder nicht unendlich viele andere Kinder einladen dürfen. Meine Kinder können auch nicht immer jeden einladen, den sie mögen, weil ich hier keine Horden herumhüpfen lassen will an einem Geburtstag.

      Selbst würde ich so etwas nie machen. Eine Einladung, die ich ausgesprochen habe, die steht!

      Also ich würde auch versuchen meinem Kind zu sagen das dies keine böse Absicht gewesen ist und vielleicht der Junge soviel um die Ohren hatte.
      Aber wenn mir wieder einer käme mit solchen Einladungen würde ich schon deutlich aber höflich sagen das ich sowas nicht mehr Monate vorher brauche wenn man dann am Punkt sitzen gelassen wird. DAs möchtest du für dein Kind nicht mehr.
      Wir überlegen immer so 4 Wochen vorher wen er einladen will und dann ca. 1 Woche vorher gehen die Einladungen raus. Dann wird kurz davor auch noch gefragt ob die gewünschten Personen Bock haben. Damit haben wir bisher immer nen ganz guten Stand gehabt.

      Liebe Grüße Ela

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