Vererben unter Geschwistern

    • (1) 16.05.18 - 14:28

      Hallo,
      bei uns steht die Geburt von Nr2 an und ich mache mir so meine Gedanken. Die Große wird IM Sommer drei und bekommt von der spendablen Verwandtschaft auch einiges an nützlichen Dingen geschenkt, wie einen Rucksack.
      Wie handhabt ihr dann das weiter vererben? Ich bin der Meinung, dass es nie 100% gerecht, also gleich unter Geschwistern zugehen kann/muss. Aber alles, das geschenkt worden ist (Fahrzeuge, Bücher etc) immer nur weiter zu geben ist ja auch nicht schön für das ältere Kind, oder?
      Vielleicht habe ich da auch gerade nur ein Brett vor dem Kopf#augen
      Ich bin gespannt auf eure Meinungen#winke

      • (2) 16.05.18 - 15:07

        Hallo,

        wenn etwas verschenkt / weitergegeben wird, beziehen wir unseren Großen einfach mit ein. Wir haben nichts weitergegeben, wenn er das nicht wollte. Allerdings ist er da sehr vernünftig und verschenkt Dinge, die er gar nicht mehr braucht oder die nicht mehr passen (Babyspielzeug, Laufrad, zu kleines Fahrrad...) ganz selbstverständlich.

        Dinge, die Kinder längere Zeit bespielen, werden nicht weitergegeben. Das Lego z.B. teilt er zwar beim Spielen, aber es ist seins. Das Lego Duplo hat er damals aber abgegeben, das gehört dem Kleinen. Trotzdem spielen beide damit.

        LG

        Ich bin da entspannt. Wenn meine Kinder aus etwas "rauswachsen", egal ob Kleidung, Spielzeug, Bücher, Fahrzeuge, Möbel... dann wird es aussortiert auf folgende Stapel:
        - kaputt -> wegschmeißen
        - noch gut -> aufheben, weil das Herz dran hängt (meist bei bestimmten Spielsachen, z.B. Lieblingspuppe)
        - noch gut -> aufheben für Geschwister
        - noch gut -> kann weg

        Bei den Sachen, die wir nicht aufheben frage ich erstmal rum, ob jemand aus der Familie / Freundeskreis sie haben möchte, wenn nicht, landet es in den Kleinanzeigen oder im Secondhandshop. Bei einem Verkauf (außer bei Kleidung) stecke ich das Geld aber den Kindern in die Spardose.

        Meine Tochter hat sich noch nie beschwert, dass ihre Geschwister ihre Sachen "erben". Aber was bringt es ihr, wenn ich ihr Fahrrad verkaufe und dem Bruder ein anderes kaufe? Da hat sie ja auch nichts von. Auch der Mittlere ist schon ganz stolz, dass die Kleine bald sein Laufrad bekommen DARF.

        Ich finde, das hat auch viel mit Wertevermittlung zu tun. Ich möchte meinen Kindern vorleben, dass Ressourcen möglichst sinnvoll genutzt werden und dazu gehört auch, dass man Dinge benutzt, solange es sinnvoll ist. Und dann fährt man eben auch den Roller vom Cousin und gibt den Rucksack an den kleinen Bruder weiter.

        lg

        (4) 16.05.18 - 15:57

        Hallo, da habe ich mir nie einen Kopf drum gemacht. Meine Ältesten sind 2 Mädchen mit 24 Monaten Altersabstand. Was der Großen zu klein wurde, wanderte an die Kleine weiter, völlig selbstverständlich. Als Barbies out wurden, bekam diese die Kleine. Auch heute (13 & 11) freut sich die Jüngere, wenn sie eine coole Hose oder ein Shirt von der Schwester übernimmt. Klar bekommt die Jüngere auch Neues, der Geschmack ist ja auch anders. Neutrale Sachen habe ich aufbewahrt, die bekommt nun der Jüngste (4), so z.B. den Kindergartenrucksack, die Spielküche etc.pp.
        Und sicher bekommt er auch Neues - Bagger und Feuerwehrsachen gab's z.B. bis dato gar nicht.
        VG

      • (5) 16.05.18 - 16:48

        Ich habe zwei Jungs mit einem Abstand von 7 Jahren, sie sind jetzt 9 und 2. Wir haben alles an Spielzeug und Klamotten aufgehoben.

        Sein altes Bobby Car hat der Große dem kleinen zum 1. Geburtstag geschenkt.
        Ansonsten ist alles von den Spielsachen aus denen der Große "raus" ist ins Zimmer vom Kleinen gewandert. Bzw. fährt er nun die ganzen Fahrzeuge. Manchmal sagt der Große, das ist meins und will auch. Aber nur kurz oder er sitzt dann einfach im Zimmer vom kleinen Bruderund baut z.b.Lego Duplo.

        Wenn der Kleine mit etwas nicht mehr spielt wird es verkauft. Wenn es etwas war, was der Große mal zu Weinachten oder zum Geburtstag bekommen hat, kommt das Geld in seine Spardose.

        Es ist halt alles da, daher wird es auch erst nochmal weiter gegeben und dann verkauft.
        Für den Grosen ist das so ok.

        (6) 16.05.18 - 16:50

        Klar, bei uns wird auch viel vererbt. Unsere Kinder sind genau 2 Jahre auseinander (Mä/Ju) und jetzt 2,5 Jahre später steht die Geburt von Nummer 3 an. Zusätzlich tauschen wir in der Verwandtschaft.

        Im Babyalter habe ich viele weiße Bodies gekauft, die werden natürlich auch fürs dritte Kind genutzt, die sind ja nicht abgetragen. Auch die Große hat in Second Hand Kleidung gesteckt 🤷🏼‍♀️

        Bei anderen Anschaffungen habe ich auch auf neutrale Farben geachtet (Schneeoverall, Matschhosen, Gummistiefel..) Erst jetzt, wo die Große Kleidung tatsächlich über mehr als eine Saison trägt, die danach abgenutzt ist, und sie auch mehr an Kleidung interessiert ist, kaufe ich individuellere Sachen.

        Bobbycar, Laufrad, Fahrrad wird auch weitergegeben. Dem Kleinen fällt überhaupt nicht auf, dass die Dinge nicht neu sind.

        Da die beiden ein Zimmer teilen, haben sie viel Spielzeug zusammen. Sie tauschen oft hin und her. Trotzdem hat jedes Kind ein eigenes Regal mit eigenem Spielzeug, wo das andere Kind fragen muss, wenn es damit spielen möchte.

        Bücher stehen in einem Regal zusammen. Durch den Altersabstand ist es ganz normal, dass die Große andere Bücher bevorzugt als der Kleine.

        Wir finden es wichtig, dass die Kinder lernen, sich von Dingen zu trennen, die sie nicht mehr benutzen. Natürlich nicht ihr Lieblingsspielzeug. Und gewisse Dinge hebe ich auch auf (Erstlingsoutfit, erstes Bilderbuch...). Aber zwanzig Babybücher, die sie nicht mehr lesen, müssen nicht ewig im KiZi rumstehen. Die werden dann fürs nächste Kind benutzt oder in der Verwandtschaft weitergegeben oder kommen zum Flohmarkt. Sonst erstickt man in Zeug.

      • (7) 16.05.18 - 19:23

        Huhu,

        ich finde es nicht ganz so einfach wie manche hier. Gut, abgelegte Klamotten sind meinen Jungs noch völlig schnuppe. Aber z.B. beim Laufrad wird's schon schwieriger. Mein Großer liebt es immer noch, obwohl es ihm längst zu klein ist. Aber der Kleine fährt es auch. Da muss ich es dem Großen gelegentlich "wegnehmen" und ihn auf sein Fahrrad verweisen, damit der Kleine fahren kann.

        Grundsätzlich ist mein Kleiner ein großer, während mein Großer durchschnittlich groß ist. Ich bin gespannt, wann sie von der Körpergröße her gleich auf sind. Bei Klamotten sind sie noch ein gutes halbes Jahr auseinender, nach Geburtstagen 2,5 Jahre.

        Bücher sind hier noch alle für alle da. Da sortiere ich gelegentlich mal durch, welche gerade weniger genutzt werden. Aber auch der Große schaut manchmal noch Bücher vom Kleinen an.

        So gesehen ist der Große hier der (materielle) Verlierer.
        Wir haben dem Kleinen aber auch schon Ergänzungen zu Systemen gewünscht, die beide benutzen (z.b. die Rutsche zum Quadro oder eben auch schon ganz früh Duplo).

        Der Klinkinder-Rucksack ging an den Bruder, als der Große seinen großen Rucksack für den Wald-Kiga bekommen hat. Aber der kleine Rucksack war auch von mir einfach nur für den Spielkreis gekauft worden.

        Ich bin gespannt, was noch so auftaucht, wo der Große dran hängt, was der Kleine aber auch gebrauchen könnte. Da kann man dann aber je nach Situation entscheiden.

        Ansonsten können Kleinkinder das materielle ja noch nicht überblicken.

        LG Jelinchen

        Hallo,
        Hier gibt es grundsätzlich kein „mein“ und „dein“. Spielsachen dürfen von allen bespielt werden: der es zuerst hat, darf damit jetzt spielen.
        Ausnahme ist in den ersten Tagen/Wochen nach einem Geburtstag oder wenn es „Herzensspielsachen“ sind. Die darf dann derjenige einfordern der sie ursprünglich bekommen hat.
        Ich habe meinem großen auch viel unterm Jahr gekauft aber immer mit dem Hintergedanken: „die Sachen werden für mehrere Kinder gekauft“.
        Bisher fahren wir ganz gut damit. Die Kinder sind 4,5 und 2,5.

        Lg

        • Ein paar Wochen nach dem Geburtstag verliert man das Eigentumsrecht an seinen Geschenken? :-o

          Ist das bei Deinen Geschenken auch der Fall?

          Wie bringst Du Deinen Kindern bei, anderen nichts wegzunehmen, wenn sie kein Eigentum kennen?

          • Meine Kinder nehmen anderen nichts weg, denn es gibt schon ein „das gehört UNS.“
            Und nach dem Geburtstag bleibt es auch „das habe ich bekommen aber auch xy darf damit spielen“, da geht es nicht um Herzenswünsche wie ein besonderes Kuscheltier, ein eigenes Mäppchen, der eigene Rucksack oder sowas.
            Aber Zubehör zu Bausteinen, Duplo, usw „gehören“ einfachen allen Familienmitgliedern. Anders wäre der kleine immer benachteiligt.
            Und meine Kinder bekommen so viel - auch unterm Jahr - dass man sich da nicht rumstreiten muss.
            Der große ist wie gesagt erst 4,5.
            Das wird sich alles eventuell noch ändern aber bisher haben wir keine Probleme mit teilen oder wegnehmen.

            • Sachen, die allen gehören, würde ich persönlich nicht zum Geburtstag verschenken. Bei uns gibt es nur Geschenke, die man auch für sich behalten darf.

              Inwiefern der Kleine benachteiligt wäre, erschließt sich mir nicht ganz. Oder meinst Du, weil der Große mehr Zeit hatte, Eigentum anzuhäufen?

              Bei uns ist es so, dass die Große ihre Sachen so lange behält, bis sie sie nicht mehr braucht. Dann gibt sie sie weiter. Es kam auch schon vor, dass beide Kinder von etwas begeistert waren und sich das gleiche gewünscht haben. Da spricht für mich überhaupt nichts dagegen.

              • Wir haben zum Beispiel eine riesige Brio-Eisenbahn und da gibts auch mal zum Geburtstag ein Teil dazu.
                Soll ich dann dem kleinen sagen „nein du darfst nur mit dem Glockensignal spielen weil alles andere dein Bruder geschenkt bekommen hat“?
                Es ist einfach selbstverständlich dass beide mit allem spielen dürfen.
                Natürlich gehört meinem großen sein Fahrrad. Und das darf er immer nehmen. Und er darf dem kleinen auch nicht sein altes wegnehmen weil es nun dem kleinen „gehört“.
                Mir fallen kaum Sachen ein wo es in dem Alter wichtig ist dass es überhaupt jemandem „gehört“. Es ist doch einfach schön dass es da ist und man damit spielen kann.

                • Nein, bei uns würde das so laufen, dass die Bahn der Großen gehört, die Kleine aber mitspielen darf. Deshalb muss sie ja nicht allen gehören.

                  Selbstverständlich ist das aber nicht. Meine Kinder haben z.B. beide Playmobil, und da hat jeder seine Sachen in seinem Zimmer. Manchmal spielen sie mit den Sachen der Großen, manchmal mit denen der Kleinen, manchmal werfen sie beides zusammen. Aber beide wissen ganz genau, was ihnen gehört.

                  • Und wenn die große sagt dass die kleine nicht damit spielen darf hat sie Pech gehabt?
                    Hat die kleine denn mengenmäßig genauso viel wie die große (in dem Alter)?

                    Wir haben keine separaten Zimmer sondern ein großes Spielzimmer.

                    • Ja selbstverständlich. Wenn ich sage, dass meine Kinder nicht mit meinen Sachen spielen dürfen, haben sie ja auch Pech gehabt. Das halte ich für den Normalzustand. Du wirst ja auch nicht Dein Auto jedem geben, nur weil er gerade Lust hat, damit zu fahren, oder?

                      • Ich gebe es aber jedem aus meiner Familie. 😉
                        Und: wenn sich die kleine auch nochmal ne komplette Brio Eisenbahn/ das gleiche Duplo-bauernhof-set/ und das gleiche tip toi Buch wünscht bekommt sie das?

                        • Meine Kinder sind 3 Jahre auseinander, sie haben wenig gleiche Interessen. Duplo und Holzeisenbahn waren für die Große out als sie für die Kleine interessant wurden.

                          Aber ja, wenn sie das gleiche Playmobil sich wünschen würden, natürlich würden sie das auch jeder bekommen. Ich erfülle doch nicht dem einen einen Herzenswunsch und dem anderen nicht, nur weil das Geschwisterkind den gleichen Wunsch hatte.

                          • Wenn es ein Herzenswunsch ist: klar! Das hab ich auch in einem meiner Beiträge vorher genau so gesagt.
                            Mein großer ist bisher sehr bescheiden. Es gibt wenig was er sich von Herzen wünscht, und das ist dann auch Seins. Aber wenn die große Familie zum Geburtstag kommt und jeder was mitbringen will dann gebe ich als Tipp eben auch Gesellschaftsspiele oder sowas und die gehören einfach uns allen.
                            Ich habe mir mal zum Geburtstag die Weihnachtskrippe von selecta gewünscht und beide Kinder dürfen damit spielen.

                            • Das haben wir zum Glück nicht, dass die Kinder von vielen FAmilienmitgliedern überschüttet werden.

                              Aber meine Kinder wissen auch bei den Gesellschaftsspielen, wem welches gehört. :-D

                              Vermutlich läuft es in der Praxis bei uns ähnlich, wir kleben nur verschiedene Etiketten drauf. Meine Kinder spielen auch beide die Spiele, sie müssen nur halt das andere Kind fragen, ob sie dürfen. Und wenn es keinen guten Grund gibt, sagt hier auch niemand nein.

      (20) 17.05.18 - 10:29

      Hallo,
      unsere Söhne sind 14 und 9.
      Als unser Kleiner noch klein war, war es selbstverständlich, dass er die Sachen vom Großen weitergetragen hat und auch das das Spielzeug und Fahrzeuge weitervererbt wurden. Selbstverständlich gab es aber für den Kleinen auch neue Sachen dabei.
      Heute ist es so, dass ich die Sachen vom Großen verwahre und wir später gucken, was der Kleine davon noch tragen möchte. Da gibt es dann immer 3 Stapel:
      - Super, gefällt mir gut. Ziehe ich auch in der Schule an.
      - Naja, gefällt mir nicht so gut, aber zum spielen gehts (ich muss dazu sagen, dass unsere Beiden es von Anfang an so kennen, dass sie sich nach dem Nachhausekommen immer umziehen und dann Jogginghosen und T-Shirt o.ä. tragen, in die Sparte fallen dann auch diese "naja" Sachen)
      - Kleiderkammer (das was unserem Kleinen gar nicht gefällt
      Der Rest wird dann entsprechend mit neuen Sachen ergänzt.
      Spielsachen und Bücher wurden/werden auch vom Große an den Kleinen vererbt. Danach werden die Sachen, die noch "gut" sind, verkauft. Da bekommen die Kinder dann das Geld. Der Betrag wird aber schlicht und ergreifend durch 2 geteilt.
      LG
      Elsa01

      (21) 17.05.18 - 11:58

      Ich verstehe jetzt grad nicht, was so ungerecht daran ist, nicht mehr benötigte Gegenstände weiterzugeben?

      Meine Große gibt die Sachen weiter an die Kleine. Die Kleine gibt die Sachen weiter an noch Kleinere im Bekanntenkreis. Was daran ungerecht sein soll, erschließt sich mir nicht.

      (22) 17.05.18 - 16:42

      Hallo


      Hier gibt es grundsätzlich kein mens und deins.

      Das Duplo darf von der 7 Monate alten genau so bespielt werden wie von der 5 jährigen auch wenn das mal zum Geburtstag der großen angeschafft wurde.

      Ebenso das Bobby Card sie bekam es zum 1. Geburtstag. Aktuell führt die mittlere darauf und bald wird es die kleine sein.


      Die große hat dafür ein Fahrrad bekommen und die mittlere wird aufs Laufrad umsteigen wenn die kleine damit fahren will.


      Richtig "ihres" sind all die Dinge die explizit personalisiert besorgt wurden/ werden.

      Sprich das was sie vom Taschengeld kaufen. Oder die sowieso jeder braucht wie zb einen ranzen.

      Spielzeug ist zwar interessenmäßig in die jeweiligen Zimmer verteilt aber jeder darf alles bespielen.

      Die große fährt auch mal auf den dreirad von Kind 2...

      Genauso ist es mit Kleidung
      Ist die große raus wandert es in den Schrank der mittleren. Was nichts mehr taugt kommt weg und wird durch neues ersetzt und wandert danach und den Schrank der kleinsten.

      Bücher zb. Stehen im gemeinsamen Kinder Flur und jeder guckt sie an was sie möchten und bringen es zurück.


      Sind alle 3 aus iwas raus wird es verkauft und vom Erlös was neues altersgerechtes besorgt.



      LG

      • Sehe ich alles genauso! 👍🏻

        • Ja ganz ehrlich ich seh es auch nicht ein 3x das selbe Buch zu kaufen weil Kind 1 das zum Geburtstag bekam.

          Genauso seh ich es nicht ein für Kind 3 noch 200€ bei Duplo zu lassen nur weil die Steine Kind 1 und 2 bekamen.

          Die großen wissen die kleine darf nix in die Finger kriegen was sie verschlucken könnte und das sie damit erst spielen darf wenn sie auch oben wohnt. Deswegen bleibt das Playmobil aber nicht auf ewig ihres. Die mittlere spielt ganz selbstverständlich damit.

          Die Sachen sind interessenmäßig verteilt. Wenn Kind 1 aber den Bus für ihr Spiel aus Zimmer von Kind 2 braucht holt sie sich ihn und bringt ihn wieder zurück.


          Ganz ehrlich? Ich weiß nicht mal mehr genau wer was wann bekam und was mal so gekauft wurde.

          Wir geben aber grundsätzlich nicht viel Geld für Spielzeug "einfach so" aus.
          Duplo, Playmobil, Barbie Puppen etc dürfen sie sich wünschen und bekommen das dann in der Regel auch. Auf dem Flohmarkt nehm ich Schnäppchen mit. Hier ist es selbstverständlich das alle mit allem spielen.

          Die große hat sich zum Geburtstag ne Elsa Barbie nachmachung gewünscht. Es ist ihr ein und alles und das teilt sie selten mit der mittleren aber das war ihr expliziter Wunsch und die mittlere weiß das diese Puppe der großen wichtig ist. Da wird gefragt ob sie sie mal haben darf. Aber sie schläft jede Nacht bei der großen im bett.

          Es gibt hier schon vereinzelt Teile die jedem Kind am Herzen liegen und dann dürfen sie auch ganz klar sagen Nein damit darfst du nicht spielen. Aber das betrifft einzelne kuscheltiere. Püppchen. Etc. Würd uch auf jeden bauklotz und duplostein playmobilteil und bügelperle Namen schreiben hätte ich nichts anderes mehr zu tun.

          Die große bekam von einem Gast 10000 bügelperlenen. Natürlich verbraucht die auch die mittlere. Wenn sie leer sind kaufen wir neue. Die große käme nie auf die Idee zu sagen das sind meine Perlen warte bis zu deinem Geburtstag und wünsch dir selber welche.

          Natürlich werden explizite wünsche von den anderen respektiert. Die Elsa Puppe ist ihr heilig.

          Die Kinder bekommen traditionell zum ersten Geburtstag von der Oma ein steiff tier. Das wird auch respektiert, aber auch mal getauscht. Aber da dürfen sie auch nein sagen.

          Hubellino, duplozug etc kauf ich doch nicht alles doppelt...


          LG

          • Ja genau 👍🏻
            Bei uns gibt es auch vereinzelt Dinge die den Kindern heilig sind und das dürfen sie dann immer zurückfordern.
            Mein Grosser hat zur Geburt von Oma und Opa einen kleinen Teddy bekommen. Er hat ihn nie beachtet. Dann bekam er mit 3 von den anderen Großeltern einen Teddy den er liebt.
            Zwischen all den vielen Kuscheltieren hat sich mein kleiner den Teddy ausgesucht den der große zur Geburt bekommen hat. Und ganz ehrlich? Das ist jetzt „seiner“ weil er ihn über alles liebt!
            Der große weiß auch gar nicht wo der mal herkam, und selbst wenn würde es ihn nicht interessieren.
            Der große hat zu Weihnachten eine Riesen Box playmais bekommen, der kleine eine Riesen Box mit Knete.
            Und da spielen alle damit und sind glücklich. Und das ist doch die Hauptsache.

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