Geschwisterkinder in die gleiche Kindergartengguppe?

    • (1) 18.05.18 - 20:17

      Hallo.

      Ich möchte hier mal ein paar Meinungen hören. Ich habe 2 Mädchen mit einem Altersabstand von gut 2 Jahren. Beide verstehen und ergänzen sich. Nun muss ich demnächst meine Jüngste in die KiTa anmelden und da ist es auch möglich, dass Geschwisterkinder in einer Gruppe sind. Ich bin etwas hin und her gerissen, ob es "sinnvoll". Gründe dafür: Einfacher für Mutti/Papa wegen Elternabend u. dergleichen, viell. einfachere Eingewöhnung der Kleinen.
      Gründe dagegen: Jede hat mal ihren "Freiraum" und kann sich viell individueller entfalten...
      So sind meine Gedankengänge...

      Was meint ihr?

      LG

      • (2) 18.05.18 - 20:42

        Unsere beiden Großen sind nur etwas mehr als 11 Monate auseinander und gingen anfangs in eine Gruppe, weil es ein neuer Kindergarten war und es nur eine Elementargruppe anfangs gab... Wir hatten ähnliche Gedankengänge wie ihr, nur einmal Elternabend, die beiden haben einander und sind dadurch vielleicht sicherer etc...

        Als genügend Kinder für eine zweite Gruppe angemeldet waren, wurden wir zu einem Gespräch gebeten und es wurde gefragt, ob wir uns nicht doch vorstellen könnten, die Kinder in getrennte Gruppen zu geben, sie würden nur aufeinander hocken, wobei mal der eine, mal der andere mehr klammern würde und andere Kinder kämen gar nicht dazwischen... Nun war es so, dass in der Kita mit einem teiloffenen Konzept gearbeitet wird, es gibt zwar bestimmte Gruppenzeiten wie zb Essen, Vorlesen etc, aber außerhalb dieser Zeiten sind die Türen offen und die Kinder können sich in beiden Gruppen beschäftigen... Die beiden konnten somit trotzdem miteinander spielen, aber hätten eben auch Freiraum... Wir haben dann zugestimmt und es lief wirklich deutlich besser... Beide haben sich dann innerhalb ihrer Gruppen auch mal andere Kinder zum spielen gesucht...

        Würde ich jetzt noch einmal vor so einer Entscheidung stehen, ich würde mich wieder für getrennte Gruppen entscheiden... Natürlich hat man dann zweimal Elternabende, aber gut, das war in unserem Fall dann doch das kleinere Übel...

        LG

        • (3) 18.05.18 - 21:21

          Huhu.

          Danke für deinen Beitrag. Ich hatte einen Beitrag weiter unten schon geschrieben, dass unsere Große die Kleine durch ihre soziale Empathie und Fürsorge oft im Spiel "hindert" oder dazwischen grätscht... (ich weiß, dass es lieb von ihr gemeint ist und sie es gern macht) Nur die Kleine wird m.M.n. oft dadurch in ihrer Entdeckerlust und auch Neugier gehemmt... wir sagen auch schon immer was oder haben der Großen auch nie Verantwortung ggü. der Kleinen übergeben (im Gegenteil)... daher denke ich, dass getrennt viell die bessere Variante erstmal wäre!!!

          Danke für deinen Beitrag...

      Hallo
      Welches Konzept hat euer Kindergarten denn? Unserer trennt tendenziell lieber. Allerdings ist es dort auch das teiloffene Konzept und die Kinder können sie trotzdem sehen.
      Sie haben einfach die Erfahrung gemacht dass das jüngere Kind oft am älteren hängt und das ältere sich "verantwortlich" fühlt und sich beide Kinder so eher behindern.
      Aber natürlich kann es auch wunderbar klappen.
      Waren deine Kinder denn schon in Situationen in denen du abschätzen kannst wie es bei euch laufen könnte?
      Ich habe jetzt sogar 3 Kinder,allerdings erst kurz vorm Kindergartenaltern, in 3 unterschiedlichen Gruppen. Klappt bei ihnen so einfach am besten. Elternabend ist mir jetzt nicht soo wichtig. Bei einer Einrichtung gibt sich das nicht so viel und man kann ja nochmal nachfragen wegen spezifischen Infos.

      LG

      • Hi.

        Unserer ist auch teiloffen. Also morgens zusammen, dann Frühstück und Morgenkreis jeweils in den Gruppen. Meist ab 10 Uhr freies Spielen draußen und auch Tage im Monat wo was zusammen unternommen wird.

        Also sie sehen sich.
        Jetzt ist es noch so, dass die Große die Kleine bemuttert und ich manchmal das Gefühl habe, dass sie ihr dadurch auvh Möglichkeiten nimmt... z.B. mal n Spiel selbst entdecken oder selbst spielen mit Lösung suchen...
        deshalb tendiere ich eher zu getrennt in die Gruppe... weil der Kleinen manchmal schon Entfaltungsmöglichkeiten genommen werden. Und die Große ihr gern vorschreibt und sie wie gesagt bemuttert (obwohl wir immer zugesehen haben, dass sie nie Verantwortung o.ä.für sie zu übernehmen hat).

        Danke für deine Antwort!

    Hallo,
    ich schreibe mal zum Einen als Mama und zum Anderen als Erzieherin...
    Ich habe 3 Kids, die einmal 23,5 Monate Abstand haben und einmal 21 Monate. Unsere Kita trennt Geschwister immer (bei Zwillingen gibt es Ausnahmen bzw werden da die Eltern gefragt). Ich muss sagen, ich finde es gut. Erst dachte ich auch, oh wie blöd, gerade, weil nur eine Ganztags- und eine Halbtagsgruppe in der Krippe existiert und ich erst keine Arbeitszeiten wusste...Aber es klappt alles super.
    Die Kids sehen sich hier und da, gehen jetzt auch zusammen im Frühdienst in die gleiche Gruppe und werden dann getrennt.
    Zu Hause spielen sie ja schon zusammen, so hat jeder auch seine eigene Zeit und vor allem: seine eigenen Freunde! Das finde ich auch sehr wichtig.
    Auch im Kiga wird getrennt, es ist gut.
    Klar hatten wir im September 3 Elternabende hintereinander...Aber was solls...Bekommt man auch hin...

    Bei mir auf Arbeit haben wir in meiner Krippengruppe ein Geschwisterpaar. 2 Schwestern mit ca 1,5 Jahren Abstand...Wir sind alle froh, dass die Große im Sommer in den Kiga wechselt...Sie spielen zwar nicht unbedingt zusammen, aber die Große ahmt sehr die Kleine nach, sabbert, redet auch mal in Babysprache etc...Wir sind uns alle einig: NIE wieder Geschwisterkinder in einer Gruppe! (außer ggf Zwillinge).

  • (7) 18.05.18 - 21:39

    Guten Abend,

    wir hatten die beiden Grossen in der selben Gruppe.

    In den ersten Wochen war das ganz schön. Keine Trennungsprobleme, nur ein Elternabend, gewohnte Erzieher.

    Nach ein paar Wochen stellten wir aber fest, dass die Grosse den Kleinen sehr einengte und ihm die Möglichkeit nahm alles selbst zu entdecken. Er wiederum hängte sich in ihre Freundesgruppe und nervte.

    Sie war schon bei den Vorschulkindern und häufig von der Gruppe weg, dann deshalb blieb es dabei. Aber ansonsten hätten wir trennen müssen.

    Wir würden es nicht mehr machen.

    Gruß Ornella

    (8) 18.05.18 - 22:20

    Hallo
    Aus elternsicht ist es sicher praktisch wenn die Kinder in gleiche Gruppen gehen.
    Aus Erfahrung (bin Erzieherin) würde ich es aber eher nicht machen ( zwillinge sind nochmal was anderes).
    Ich habe es schon sehr oft erlebt das sich die Kinder für einander verantwortlich fühlen und entweder andere Kinder gar nicht erst dazwischen kommen oder aber einer oft zurücksteckt für den anderen.
    Für eine eigene Persönlichkeitsentwicklung, eigene Freundschaften und der Selbstständigkeit ( die großen meinen es oft zu gut und nehmen den kleinen nicht nur das anziehen ab sondern Regeln oft auch Streitigkeiten, oder treffen Entscheidungen für die jüngeren geschwister) würde ich sie trennen.

    Huhu,

    meine Söhne sind 30 Monate auseinander und werden ein Jahr gleichzeitig in den KiGa gehen. Ich hoffe sehr, dass der Kleine auch in die Waldgruppe von Großen kommt (wüsste nicht, was ich sonst tun würde).

    Ich persönlich finde ein Jahr Überschneidung nicht zu problematisch. Es ist das Vorschuljahr von Großen. Er wird für die Vorschularbeit öfter Projekttage und -Wochen haben, die bei uns nicht im Wald stattfinden. Der Kleine wird also auch gezwungen sein sich alleine mit den anderen Kindern auseinander zu setzen.

    Der Kleine kennt die Gruppe und die Erzieherinnen schon von klein auf. Ich glaube, er würde nächste Woche schon einfach mit losziehen (er hat noch ein Jahr zuhause).

    Und der Große wird sicher stolz sein seinem kleinen Bruder alles zu zeigen.

    Dazu kommt, dass der Große eher der Schüchterne und der Kleine eher der Draufgänger ist.

    Ich würde also sagen, es kommt sehr auf die Kinder, die Gegebenheiten und die Dauer an.

    LG Jelinchen

    (10) 19.05.18 - 07:57

    Ich kann dir nicht von eigenen Erfahrungen berichten aber eine sehr gute Freundin ist Tante von zwei Kindern mit genau einem Jahr Altersabstand und Erzieherin.
    Sie sagt, bis zu einem Jahr Altersabstand kann das gut funktionieren. Bei Ihrer Nichte und dem Neffen funktioniert das gut. Mittlerweile gehen sie auch zusammen in eine Klasse. Bei Ihnen ist es aber eher so, dass sie wie Zwillinge sind. Aber sie (die Freundin) sagt selbst, dass das eher ungewöhnlich ist. Aber beide haben ihre eigenen Freunde und spielen hauptsächlich mit denen und selten zusammen.
    Aus Sicht der Erzieherin sagt sie, dass der Schuss aber auch gerne mal nach hinten losgehen kann. Dass sie sich eben in der Entwicklung der sozialen Kompetenz einfach behindern.

    Ich habe da auch ein bisschen Angst davor. Da wir hier auf dem Dorf nur einen kleinen Kindergarten haben (35 Kinder insgesamt, Krippe und Kindergarten). Werden meine Kinder zumindest zur Krippenzeit auch ein Jahr zusammen in einer Gruppe sein. Danach sollte es einigermaßen passen, dass sie alterstechnisch getrennt sind. Aber so richtig Gedanken mache ich mir erst, wenn es so weit ist. Und da wir mit den Erziehern per Du sind, wird sich ein guter Weg für die Kinder finden lassen.

    Und zu dem Thema Elternabend. Das findet ja nur einmal im Jahr oder vielleicht auch zwei mal im Jahr statt. Das sollte vielleicht zu organisieren sein.

    (11) 19.05.18 - 19:45

    Eigentlich wollte ich immer meine kinder in getrennten gruppen, eben damit jeder seinen eigenen freundeskreis hat, usw.

    Nun ist es so, dass mein kind 1 in einen naturkindergarten kam, eine gruppe natürlich. Somit musste kind 2 auch rein, da ich ja nicht einen dort haven und den anderen in einen "normalen innen" kiga.

    An sich passt es auch. Die zwei haben laut erziieher während der kiga zeit gar nichts miteinander zu tun, der eine weiss auch nie wqs dere andere gemacht hat. Sie haben ar gleche freunde, aber die gruppe ist eh sehr "freu dlich" quasi jeder mit jedem befreundet.

    Allerdings haben wir zwillings jungs drin, als die reinkamen waren sie soooo auf sich gegenseitig fixiert, dass die eltern sie auch im normal kiga in die gleiche gruppe gesteckt hat. Jetzt, 1,5 jahre später hat sich der eine zwlilling zum "chef" entwicklet und hindert den anderen in allem. Der chef geht zu anderen kindern und sagt komm wir speilen jetzt nicht mehr mit dem bruder und sowas. Müsste die mutter jetzt entscheiden,würde sie sie trennen. Aber das mcaht man für 1 jahr jetzt auch nciht mehr.

    Ich denke, wenn dein kind 1 eh schon eher ein chef typ ist, würde cih sie trennen, genauso wenn kind 2 z.b nur hinter kind 1 hinterher laufen würde.
    Ansonsten muss ich schon zugeben, dass ein elternabend, einmal infos, gleiche ansprechpartner etc schon recht angenehm sind.

    Geuß

    Hi!

    Ich habe alle 3 Kinder in einer Gruppe, die sind flexibel, sagten: wir probieren es mal!

    Wenn es nicht funktioniert hätte, hätten sie sie getrennt.

    Also bei uns ist alles easy, sie haben auch Freunde!

    MfG Kelly

    (13) 21.05.18 - 08:17

    Meine beiden Großen waren zusammen in einer Gruppe und ich habe es nicht bereut.

    Relativ schnell hat meine Tochter (die jünger als mein Sohn ist) ihren eigenen Freundeskreis, wusste aber ihr Bruder wäre immer in der Nähe wenn sie unsicher ist oder Mama und Papa vermisst.
    Ab und an hat sie dann auch mit ihrem Bruder und seinen Freunden gespielt.

    Im letzten Kindergartenjahr kam der Große in die Maxi- Gruppe und da war es für beide auch kein Problem. Es gab Wochen da ging sie ihn in seiner Gruppe besuchen und Wochen da blieb sie für sich.

    (14) 29.05.18 - 23:05

    Unsere beiden Mädels sind knapp 3 Jahre auseinander. Die Kleine wird diesen Sommer vom Krippenbereich in eine Regelgruppe wechseln. Jedoch nicht in dieselbe wie ihre Schwester. Die würde ihr durch ihre Schwesternliebe nämlich den Freiraum nehmen, der ihr zusteht. Die haben auch daheim noch genug. Ebenso können sie im Laufe des Kindergarten Tages auch sich gegenseitig in den Gruppen besuchen, aber es hat doch jeder seine Gruppe, seine Freunde,...

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