Familiengeuppe

    • (1) 21.05.18 - 08:25

      Hallo,

      ab den Sommer wird aus unsere Kitagruppe eine Familiengruppe­čś▒. Kinder ab 1,5 Jahre bis 6 Jahren, 18 Kinder und zwei Erzieherin. Wie sind da die Erfahrungen? Passt der Betreuungss chl├╝ssel?
      Meine Bedenken sind, dass einige Kinder (j├╝ngere oder die ├Ąlteren) unter gehen. Wie will man bestimmte Sachen machen, bei dem Altersunterschied? Vielleicht mache ich mir auch zu viel Gedanken­čĄö

      • Hier in der Umgebung haben fast alle KiTas altersgemischte Gruppen zwischen knapp 2 und 6.

        Bei uns in der KiTa klappt es gut. In jeder Altersstufe gibt es 4 bis 5 Kinder und das in 2 Gruppen.
        Es gibt also genug Kinder im ├Ąhnlichen Alter. In der Regel spielen die Kinder aber auch noch mit dem Jahrgang dar├╝ber und darunter.

        Die Kleinen lernen viel von den Gro├čen und die Gro├čen k├╝mmern sich um die Kleinen.

        Wenn beispielsweise gebastelt wird, gibt es das gleiche "Projekt" in unterschiedlichen Schwierigkeitsgeraden. Die Gro├čen machen alles selbst, die Kleinen prickeln vielleicht nur, anstatt auszuschneiden.

        Es gibt bestimmte Spielzeuge, B├╝cher, usw, die nur f├╝r die Gro├čen sind - die befinden sich in einem anderen Raum.

        Vorschulkinder haben nochmal ein extra Programm.

        Ich konnte bis jetzt nichts Negatives feststellen - kenne es aber auch kaum anders.

        Vg Isa

        • (3) 21.05.18 - 08:43

          Ach so: Hier sind es allerdings 20 Kinder und 3 Erzieher. Manchmal kommt auch noch ein Praktikant dazu.

          Schlie├člich gibt es noch einige Wickelkinder und die Kleinen brauchen auch noch mehr Hilfe beim Anziehen usw.

          Vg Isa

      Hi,
      Ich w├Ąre nicht begeistert. Die Gro├čen werden total ausgebremst in allen m├Âglichen Punkten, weil nat├╝rlich auf die Kleinen R├╝cksicht genommen wird, die Kleinen werden mitgeschleift, mir w├Ąre das nicht recht. F├╝r ein Kind, das zuhause ├Ąltere/j├╝ngere Geschwister hat w├╝rde ich so eine Familiengruppe nie w├Ąhlen. 3-6 Jahre reicht vollkommen, die J├╝ngeren sind nochmal eine ganz andere Geschichte sozusagen und die Betreuungsart ganz anders.
      VG

      • Das sind auch meine Gedanken. Es ist leider beschlossen worden, ohne R├╝cksprache der Eltern (nur ein Aushang an der Pinwand) Gruppenwechsel ist leider keine Alternative ­čśą

        Als Erzieherin in einer Familiengruppe sag ich mal ein herzliches Dankesch├Ân f├╝r das Verallgemeinern.

        In meiner Gruppe wird weder jemand ausgebremst noch mitgeschleift.

        Wir haben Angebote f├╝r Gro├če und Kleine, machen Vorschularbeit und f├Ârdern die j├╝ngsten.

        Wenn mal etwas geplant ist dass die Krippenkinder nicht mitmachen k├Ânnen, zB Theatherbesuch, dann bleiben sie mit einer Erzieherin in der Kita und machen etwas andres Tolles, zB mir Rasierschaum matschen o├Ą. Entsprechend wird auch etwas alternativ f├╝r die Gro├čen angeboten falls ein geplantes Angebot zu "Baby" sein sollte.

        Wir sind 3 Erzieher f├╝r 15 Kinder, davon 5 Pl├Ątze unter 3 Jahren. Ganztagsgruppe.

        Ich sehe in Familiengruppen keine gro├čen Nachteile gegen├╝ber Regelgruppen.
        H├Âchstens dass nicht soviele Gleichaltrige zusammen sind/eingeschult werden, aber daf├╝r k├Ânnen wir mit einem besseren Betreuungsschl├╝ssel mehr Einzelarbeit machen.

    (7) 21.05.18 - 09:14

    Welches Bundesland? Mir kommt der Erzieherschl├╝ssel sehr niedrig vor.

Ich finde den Betreuungsschl├╝ssel auch niedrig. Je nachdem wie viele Kleine es sind die noch gewickelt werden m├╝ssen oder extra Aufmerksamkeit brauchen z.B. in und kurz nach der Eingew├Âhnung, ist ja dann immer nur eine Erzieherin wirklich da. Auch unterst├╝tzung beim Essen f├╝r die Kleinen ... Naja vielleicht sind wir da einfach auch verw├Âhnt mit einem Krippenschl├╝ssel von 1:4 bzw 4:15.

An sich finde ich wenn es gut gemacht ist und man sich der gro├čen Altersspanne bewusst ist, spricht nichts dagegen eine Familiengruppe zu machen. Ist es nur diese eine Gruppe oder hat die Einrichtung noch mehr Gruppen? Wenn es nur eine Gruppe ist, dann kann ich mir schon vorstellen, dass es vielleicht schwierig ist f├╝r einzelne Kinder passende Spielkameraden zu finden, weil die Auswahl des eigenen Jahrgangs +/-1 dann doch eingeschr├Ąnkt ist.

  • In der Einrichtung sind zwei weitere Gruppen in dem Alter 3-6 Jahre, aber Kinder haben.nur drau├čen Kontakt miteinander.

    • Vielleicht sollte man anregen dass die beiden gro├čen Jahrg├Ąnge also Vorsch├╝ler mit 5 bzw 6 und die n├Ąchsten mit 4 bzw 5 Jahren gruppen├╝beegreifend mehr machen. Sowas wie Ausfl├╝ge, Projekte, Wald und Naturtage, ... bedeutet dann dass aber auch die Kleinen mal gemischt werden weil es sonst mit starren Gruppen vermutlich mit der Betreuung nicht passt.

(12) 21.05.18 - 11:49

Hallo,
bei uns im Kiga sind sie Gruppen generell von 2 bis 6 Jahren. Es sind in jeder Gruppe ca. 20 Kinder, davon 3 max. 4 Kinder U3. Es gibt 3 Erzieherinnen pro Gruppe. Das klappt sehr gut, die Kleinen lernen von den Grossen und die Grossen lernen, dass sie manchmal R├╝cksicht nehmen m├╝ssen. Es gibt Spiele, da d├╝rfen nur die Grossen dran und Sachen nur f├╝r die Kleinen. Die Bastelangebote sind ├Ąhnlich, f├╝r die Kleinen etwas einfacher, f├╝r die Grossen etwas anspruchsvoller. Es gibt auch extra Angebote f├╝r die Grossen, besonders f├╝r die im Vorschuljahr.
Ich w├╝rde behaupten, dass hier alle von diesem Altersmix profitieren.
LG
Elsa01

Hallo!

Ich kann weder am Modell Familiengruppe noch am Betreuungsschl├╝ssel etwas Negatives finden.

Meine Tochter geht in einen sehr kleinen KiGa, insgesamt nur 45 Kinder verteilt auf 2 Gruppen. Bei ihr in der Gruppe sind 20 Kinder von 2-6 Jahren, in der anderen Gruppe sind die Kinder 3-6 Jahre alt.

Es stehen jeweils etwa 2.5 Erzieherinnen zur Verf├╝gung und es klappt wirklich hervorragend.

Wie eine andere Userin bereits schrieb, lernen die Gro├čen R├╝cksichtnahme, haben aber auch eine Vorbildfunktion (auf die sie teils auch sehr stolz sind) und die Kleinen lernen viel durch Abschauen von den Gro├čen.

Die Vorschulkinder haben einmal in der Woche ÔÇ×Dino-TreffÔÇť, wo spezielle Projekte durchgef├╝hrt werden.

Es gibt Spiele und Spielbereiche f├╝r alle Altersgruppen und die Kinder sind viel drau├čen. Mir erscheint es nicht so, als dass die Gro├čen ausgebremst und die Kleinen mitgeschleift werden.

Generell sollte man auf sein Bauchgef├╝hl h├Âren und bei uns wird sehr liebevoll und herzlich mit den Kindern umgegangen und auch das Verh├Ąltnis zwischen den Erzieherinnen und den Eltern ist sehr wertsch├Ątzend. Das pers├Ânlich ist mir wichtig(er).

Liebe Gr├╝├če!

Hallo,
Also so allgemein finde ich eine Familiengruppe nicht schlecht. Vieles wurde schon genannt. R├╝cksichtnahme, von einander lernen....etc.
Allerdings finde ich den Betreuungsschl├╝ssel fragw├╝rdig. Wie schon erw├Ąhnt, die Kleinen brauchen viel mehr Aufmerksamkeit und Hilfe.
Nicht ohne Grund gilt f├╝r den U3 Bereich ja ein anderer Betreuungsschl├╝ssel als ├ť3.
Mit der geplanten Gruppenst├Ąrke und 2 Erzieher wird zumindest f├╝r die Krippenkinder der Schl├╝ssel deutlich unterschritten.
Wie wird die Erzieheranzahl w├Ąhrend Krankheit und Urlaub abgedeckt? Gibt es dann genug Personal um einzuspringen? Das w├╝rde ich an deiner Stelle mal erfragen.

  • Hallo,

    bei Krankheit/ Urlaub spring bis jetzt eine 450ÔéČ Kraft ein. Hat sie ihre Stunden voll­čśľ ist nur eine Erzieherin auf 25 Kindern (bis jetzt lief es so). Unsere Kita ist total unterbesetzt ­čĄö Im Februar waren so viele krank, so dass zwei Erzieherin auf 45 Kindern aufgepasst hat. Werde nachher mal fragen, ob es einen Infoabend geben wird.

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