Kindergarten wann?

    • (1) 30.05.18 - 00:09

      Hallo ihr Lieben.. ich liege im Bett und habe gerade folgende Gedanken! Meine kleine Maus kommt nächstes Jahr geplant ab Mai in den Kindergarten mit 3 Jahren! Ich habe Ende Januar meinen Entbindungstermin mit meinem 2. Wunder! Wie würdet ihr es machen? Soll ich früher beginnen damit sie sich nicht so fühlt als würde es an dem Baby liegen?! Auch wegen den ganzen Infektionen die sie anfangs mit heim bringen?! Was meint ihr oder wie war es bei euch?
      Lieben Dank schon mal

      • Ich bin Erzieherin,

        Die meisten Kinder kommen etwa mit 2 Jahren.
        Die Infektionen werdet ihr spüren. Etwa 1 Jahr ist die Familie und das Kind andauernd krank, ehe man sich an die Keine gewöhnt hat- so meine Erfahrungen.

        Dein Kind wird viele Veränderungen durchmachen, aber eine Patentlösung gibt es nicht.
        Wie schätzt du denn dein Kind ein ? Wie ist sie so drauf?

        Ansonsten mal in der Kita anrufen und deine Bedenken äussern.

        Meistens ist es nicht möglich, spontan die Eingewöhnung vorzuziehen, da es viel Aufwand ist.
        Die Kollegin muss da sein (also kein Urlaub haben), der Platz muss frei sein (z.b wenn andere Kinder in die Schule kommen)

        Viel Glück:)

        (3) 30.05.18 - 06:07

        Hey,
        Bei uns war es tatsächlich recht entspannt mit den infekten im kiga. Meine tochter hat wenig mitgenommen. Erst jetzt mit dem wechsel in die schule haben wir die infektwelle richtig zu spüren bekommen. Aber das ist natürlich auch immer anders. Ich habe meine tochter anfangs nur halbe tage in den kiga gebracht (auch mit drei). Zum mittagessen habe ich sie nach hause geholt. So war die zeit nicht so lang und der übergang war etwas „sanfter“. Vielleicht wäre das ja für euch auch erst mal eine lösung. Wenn euer nachwuchs im januar kommt, ist ja bis mai auch schon etwas zeit vergangen. Dann bringt sie es vielleicht nicht mit dem neuen familienmitglied in verbindung. In fünf monaten passiert bei den kleinen viel und wenn sie bis dahin ein paar freunde hat, freut sie sich dann vielleicht auch auf den kiga. 😉
        Alles liebe,
        K.

        (4) 30.05.18 - 06:13

        Hallo,
        also das mit dem krank werden, da werdet ihr nicht drum rum kommen. Von dem Aspekt her wäre es mir lieber wenn das Baby nicht mehr ganz so klein ist.

        Zum Zeitpunkt der Eingewöhnung ist das Baby ja schon 5 Monate alt. Ihr habt also anfangs viel Zeit gemeinsam. Ich denke es wäre was anderes , wenn die Eingewöhnung im Februar stattfinden würde, da würde sie sich sicher eher abgeschoben fühlen. Also so wie es bei euch jetzt geplant ist, wäre es für mich in Ordnung.

        Lg
        Mond

      • Hi, meine Tochter geht seit Sie 2 Jahre ist in die Krippe. Und ich bin froh es gemacht zu haben. Sie war an dauernd Krank, was sie jetzt langsam bessert, unser 2 Wunder kommt im Nov. Bin gespannt wie es wird.

        Aber bei euch ist das 2 ja dann schon paar Monate. Sie hatten dann doch viel Zeit miteinander. Mit Glück kommst um die ganzen Krankheiten rum. Wir nehmen leider immer fast alles mit was es so gibt in der Krippe 🙈.
        Aber das ist bei jedem Kind anders.

        LG Sabrina 👨‍👩‍👧 und 🐛 im Bauch 16+3

        (6) 30.05.18 - 06:50

        Hallo,

        unser Sohn wurde im April 2016 geboren, unsere Tochter ging im September 2016 (mit fast 3,5 Jahren) in den Kindergarten.
        Die Krankheiten waren auszuhalten und haben den Kleinen in seinem ersten Lebensjahr eher weniger getroffen.

        Nun soll unser drittes Kind Mitte Januar 2019 zur Welt kommen und unser Sohn hat für September 2019 sicher einen Platz, eventuell auch schon ab April. Meine einzige Sorge ist, dass er sich bis September daheim mit Baby langweilen wird. April wäre mir also lieber. Dann ist das Baby bei Eingewöhnung ungefähr 3 Monate alt und es ist Frühling (Erkältungszeit ebbt langsam ab), das fände ich schon ziemlich gut.

        Bei uns ist ein Kindergarten Start mit 3 Jahren üblich. Wenige gehen früher. Ich hätte meine Tochter niemals vor der Geburt ihres Bruders eingewöhnt. Nicht wegen den Krankheiten, sondern weil sie noch nicht so weit war. Das hätte nur Drama gegeben, dass der Bruder daheim bleiben kann und sie gehen muss. Mit 3,5 Jahren ist sie dann wirklich gerne gegangen. Bis heute hat sie nie geweint.

        Meinen Sohn würde ich, wenn es einen Platz geben würde, auch vor der Geburt des dritten eingewöhnen. Das wäre nicht meine Lieblingsvariante, aber er ist sehr aufgeschlossen und kennt den Kindergarten. Ich denke, das würde funktionieren.

        Bei deiner Überlegung sollte meiner Meinung nach vor allem wichtig sein, ob deine Tochter reif für den Kindergarten ist. Wenn sie gerne hin geht, ist es egal ob das Geschwisterchen daheim bleiben darf oder nicht.
        Wegen den Krankheiten: Das lässt sich nicht vermeiden, egal ob du vor Januar oder im Mai eingewöhnst. Mai könnte aber milder verlaufen, da bis dahin Grippe und Co. meist überstanden sind.

        LG

      (10) 30.05.18 - 07:16

      Hallo,
      Ich kann dich verstehen-mir geht es ähnlich.
      Mein zweiter soll im April 2019 in die Kita kommen, im Oktober kommt Nr.3.
      Ich glaube, das wir dann genug Zeit haben, um nicht das Gefühl aufkommen zu lassen, das er wegen dem Baby geht (er wird im Februar 2). Und hintenraus schieben, kann man ja immernoch, wenn man das Gefühl hat, es passt grad nicht.

      Ich bin selbst Erzieher; trotzdem gibt es leider keine Patentlösung und schlussendlich ist ja jedes Kind anders.
      Ich wünsche dir eine gute Entscheidung, die auch du mit gutem Gefühl trägst, denn das ist ganz ganz wichtig!🤗

      Guten Morgen.
      Meine Hebamme hatte einer anderen Schwangeren empfohlen, dass Kind lieber vor der Geburt im Kindergarten einzugewöhnen wie nachher. Einfach damit sie sich nicht abgeschoben vorkommen sobald die Neuen da sind. Die Eingewöhnung mit Baby ist sicher auch stressiger und ich denke Ende der Schwangerschaft und die Ersten Wochen mit Baby ist man sicher froh, wenn das größere Kind ein paar Stunden weg ist.
      Aber das muss jeder individuell für sich und seine Familie entscheiden. Wenn das Kind noch nicht soweit ist, bringt es ja trotzdem nichts...
      Alles Gute

      Ganz ehrlich. WARUM ab Mai? Mai oder Juni macht überhaupt keinen Sinn.

      Warum? Je nach Bundesland (und wie die Sommerferien liegen) haben Kitas im Juli oder August 3-6 Wochen zu. Sprich danach kannst du bei der kurzen Vorlaufszeit direkt wieder bei 0 anfangen mit der Eingewöhnung. Denn in 1-2 Monaten ist ein Kind zwar eingewöhnt - ABER längere Nichtaufenthalte - löschen in dem Alter noch sehr schnell die vorangegangene Zeit wieder im Kopf. Vor allem da, wo das Kind nicht vorher durch eine Krippe an eine Fremdbetreuung gewöhnt gewesen war.

      Würdest in deniem Fall (wenn du sowieso daheim bist) die Eingewöhnung auf August/September schieben, wenn sowieso das Kita/Schuljahr startet. Und zwar nächsten September. Diesen bringt ja nix, weil sie dann noch unter 3 ist, ergo in ner Krippe und nicht im Kindergarten und hätte nächstes Jahr sowieso die Umgewöhnung.

      Hinzu kommt das sie mit direkt 3 Jahren zu den jüngsten zählen wird und das kann (gerade wenn man mit Fremdbetreuung KEINE Vorerfahrung hat) sehr erschlagend sein, wenn man so niemanden wirklich hat, der ungefähr gleichaltrig ist.

      Vor der Geburt macht GAR kein Sinn. Warum? Du hast den ET im Januar (wie ich). Dein Kind hat keine Erfahrungen mit der Kita und hat ergo noch nicht die erste Wintersaison mitgemacht. Aus persönlicher Erfahrung und der vieler anderer Eltern und Erzieher. Kannst du in der ersten Wintersaison aber von ausgehen, dass dein Kind mehr daheim hocken wird, weil es krank ist - als das es anwesend wäre.

      Nur mal ein Portfolio der Dinge die mir mein Sohn im ersten Kitajahr (Krippe - aber das tut nix zur Sache, das 1. Jahr im öffentlichen Leben ist entscheidend was die Infekthäufung angeht, nicht das Alter.) aus der Kita mitgebracht hat oder die in der Kinderkrippe rumgegangen sind.

      -Magen-Darm (und Kita-Magendarm ist noch ne Spur heftiger gefühlt)
      -echte Grippe (hatte er nicht aber einige Kinder)
      -Windpocken und damit Verbunden auch Gürtelrose (hatte meiner nicht) ein Kind in seiner Gruppe hatte Windpocken und wenn man gegen Windpocken bereits immun ist - darf man sich im ungünstigen Fall über Gürtelrose freuen. Das hatte die Krippenleitung infolge dessen und war 2 MONATE scheintot daheim. Und die Impfung schützt nicht (sie mildert nur den Verlauf) vor Windpocken -weshalb ich meinen auch nicht gegen Windpocken hab impfen lassen (da ich diesen Infekt im Kindesalter als harmlos erachte, impfen würde ich ihn erst, wenn er bis zum Jugendalter keine hatte) - aber er hatte sich nicht angesteckt.

      So jetzt bist du Hochschwanger und stell dir vor dein Kind bringt dir aus der Kita vermeidbare Sachen mit wie - Magendarmviren, Windpocken, Gürtelrose (bekommt man nur wenn man Windpocken schon hatte), die echte Grippe oder hey in der Kita meiner Freundin gabs vor ein paar Monaten Bandwürmer und Kopfläuse. Solche Infekte sind ohne Schwangerschaft schon ätzend!!! Aber in der Schwangerschaft?

      Ab dem 2. Jahr in ner Betreuungseinrichtung, haben Kinder durchs 1. Jahr die Breitseite abbekommen und werden verhältnismäßig weniger oft krank. Aber das erste Winterhalbjahr in der öffentlichen Welt (ein Kind das daheim betreut wird - hat damit nicht wirklich Kontakt) haut die Kleenen erstmal aus den Socken - stärkt zwar das Immunsystem bedeutet aber erstmal ständige Krankheitsphasen!

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