I-Status

    • (1) 12.06.18 - 21:59

      Mein Sohn war auch I-Kind aufgrund Verhaltensauffälligkeiten (massive Schüchternheit). Er bekam spezielle Förderung und in der Vorschule bekam er einfachere Aufgaben als normale Kinder, was mich geärgert hat. Mir wurde angeraten, ihn in eine Montessori-Schule zu schicken, was ich auch getan habe.
      Ich habe ihn den Probeunterricht für das Gymnasium machen lassen, da er kognitiv keine Probleme hatte. Er hat den Probeunterricht bestanden. Er ist jetzt in der 10. Klasse und von seinen Leistungen im Mittelfeld und es fragt niemand mehr nach seinem Integrationsstatus. Seine Schüchternheit hat er weitgehend abgelegt.

      LG

      Toller Bericht, echt schön zu lesen. Mein Kleiner ist auch ein I-Kind und ich verstehe nicht, wieso nach wie vor eine solch große Angst vor „Spätfolgen/Stempel“ hinsichtlich „Schule“ unter Eltern herrscht. Insbesondere der I-Status im Kindergarten, soll Kinder genau davor bewahren. Sie also rechtzeitig auffangen und unterstützen - ehe die Probleme dann mit der Einschulung dringlich und offensichtlich werden. Es soll Ihnen helfen, den Kitaalltag besser zu meistern, besser klar zu kommen und Ihnen die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Natürlich gibt es Behinderungen und Probleme, welche trotz rechtzeitigem Auffangen und Unterstützen unabwendbar bleiben und der sonderpädagogische Förderbedarf fortwährend bestehen bleibt. Aber rechtzeitige Unterstützung/Eingliederungshilfe und Förderung kommt allen Kindern, welche behindert sind oder von einer Behinderung bedroht sind, letztendlich nur zu Gute.

      Und dein Bericht gibt klares Feedback einer erfahrenen Mutter mit tollem Ausgang.

      Lg

Top Diskussionen anzeigen