Wir haben bald eine Op wegen Pauckenerguss beim 4 Jährigem ..kennt dass jemand Erfahrungen?

    • (1) 29.07.18 - 20:29

      Hallo ihr lieben, mein Sonnenschein wird am 5.8 4 Jahre alt zwei tage später soll er wegen Pauckenerguss operiert werden da er schon zu lange es hat und langsam aber sicher dass Wasser schon an einem Ohr sich zur zäher Flüssigkeit angesammelt hat.
      Jedenfalls steht die op an soll auch alles nicht dramatisch werden und schnell gehen , trotzdem ich mache mir natürlich große Sorgen ...
      Kann mir jemand berichten wenn von jemandem das kind operiert wurde wie es ablief , wie lange , wann durfte man zum kind haben die kleinen wirklich keine Schmerzen wie es die ärzte sagen?
      Wann konnte man nach dem Eingriff mach hause ? Frage über fragen :(
      Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Lg

      • Hallo!

        Mein Sohn war knapp 4,5 Jahre alt.

        Ablauf:
        Voruntersuchungen beim HNO natürlich und dann direkt im KH.

        Aufnahme um 7 Uhr, nüchtern.
        Krankenhauspyjama anziehen, Armband, warten auf OP.
        Je jünger das Kind, desto früher kommt es dran (bei uns )

        Die Kinder bekommen etwas Valium vorher, da sind sie dann total entspannt/lustig/müde.
        Gleich nach OP noch mit Arzt gesprochen.
        Nach OP dann gemeinsam im Bett gelegen - warten das er richtig munter wird.
        Essen durfte er auch.
        Nachmittags dann nochmal Kontrolle und Gespräche mit Arzt.
        Um ca.17 Uhr nach Hause gefahren, es ging ihm gut.
        Ca. 2-3 Tage war er etwas matschig, vielleicht 1 - 2 mal Schmerzmed. gegeben.

        alles easy, mach dir nicht zuviele Sorgen!

        alles Gute!

        • Danke für deine Antwort, wie siehts aus bei euch mit baden usw? Uns wurde gesagt er muss immer mit Stöpseln baden , andre bekannte von uns erzählte mal völliger blödsinn deren hno sagte dass es so schnell nicht passieren kann ...

          • Ups, hab ich zu schreiben vergessen.

            Ja, wir hatten eigens angepasste Ohrstöpsel.

            Unser HNO-Arzt war da ganz vorsichtig, nicht ein Tropfen Wasser durfte ins Ohr.

            Wir haben die brav angewendet.
            Jetzt nach einem Jahr hat er noch immer ein Röhrchen in einem Ohr, der Stöpsel passt nicht mehr, ich hab keinen Neuen geholt. Bisher hatte er keinen Infekt.
            Wir sind eh laufend in Kontrolle.

            Alles Gute nochmal!

      Huhu,

      Unser Sohn hatte diese OP 2x.
      Einmal mit knapp über 2 Jahren, da wurden Polypen entfernt und Schnitte in die Trommelfelle gemacht.
      Es liefen die normalen Voruntersuchungen, dann Aufnahme, Schmerzsaft und dann in den OP. In den Vorraum durften wir mit, war alles sehr kindgerecht gemacht. Dort wurde (leider) mehrfach versucht den Zugang zu legen, funktionierte nicht, also unter Narkose. Letztlich lag sie dann am Fuß...
      Dauer waren ca. 20min.dann durfte ich in den Aufwachraum und bei ihm warten bis er wach wird. Kinder reagieren sehr sehr unterschiedlich beim aufwachen. Unserer ist mit einmal hoch und zu mir auf den schoß, wo er dann geweint hat... Also sehr unterschiedlich, manche reagieren verschlafen, aber alles war gut. Es ging ihm danach schnell sehr gut. Wir mussten aufgrund der Entfernung eine Nacht stationär bleiben. Er durfte so viel Eis essen wie er wollte 😅
      Nächsten Tag heim und er war ca. 1-1,5 Wochen zu Hause, aber war fit, hat glaub ich nur einmal Schmerzsaft gebraucht.

      Ca. 4 Monate später waren die Polypen leider wieder da und der hörtest war miserabel. Also erneute OP, allerdings in einer anderen Klinik.
      Auch wieder Voruntersuchungen, Aufnahme. Wir durften bis zum OP, aber nicht mit rein, uns wurde aber versichert, dass der Zugang unter Narkose gelegt wird (haben auch nur einen Versuch gebraucht)
      Dauer waren wieder 20min. Diesmal aber mit Paukenröhrchen. Ich war wieder im Aufwachraum und wartete bis Kind ausgeschlafen hatte.... Wieder das selbe Prozedere wie oben beschrieben, beruhigte sich aber schnell.
      Wir mussten noch 2h warten und durften dann nach Hause. Am Abend fuhr er schon wieder im Hof Laufrad, es ging ihm sehr gut.
      Zur Vorsicht war er wieder 1 - 1,5 Wochen zu Hause.
      Klar ist es nervenaufreibend, ist ja schließlich eine OP, dafür aber ein Routineeingriff und den meisten Kindern verhilft er zu einer deutlich besseren Entwicklung.

      Es wird alles gut 😊

      Hi,
      Thilo war damals 3 Jahre und 8 Monate alt.

      Er musste nüchtern in die Praxis kommen.

      Dann gab es diesen lmaa Saft, als dieser wirkte, kam er in den OP.

      20 min später durfte ich schon zu ihm in den Aufwachraum.

      Als er halb wach wurde, hat er nach einem Kopfkissen geweint, durch die "Aufregung" bekam er Nasenbluten. Wäre ganz normal, aber man erschrickt doch. Dann schlief er nochmal 30 min. 2x meckern wegen dem fehlenden Kissen, Nasenbluten ohne Ende. 30 min. Schlafen, aufwachen und Top fit.

      Mussten noch auf die Nachuntersuchung warten, und als alles gut war, durften wir heim. Da waren wir evtl. 4 Std. In der Praxis gewesen.

      Polypen raus, Paukenröhrchen rein. Das war Donnerstags, da Freitags nur bis 13 Uhr Kiga war, blieb er daheim, ging aber Montags wieder.

      2 Wochen kein turnen, aber Kiga sollten sie ruhig gehen.

      Der HNO hat selbst 3 Jungs, und einer davon bekam 3 x Paukenröhrchen. Alle gingen am 2. Tag nach OP wieder in Kiga oder Schule. Warum? Da fällt es sofort auf, wenn das Kind Nasenbluten bekommt.

      Daheim ist das Kind ruhig gestellt vorm Fernseher, die Mutter in der Waschküche, am Bad putzen etc. Stellen Sie sich die Aufregung in der Einrichtung vor, daheim schaut die Mutter doch nicht laufend nach dem Kind, hat ja Arbeit genug und ist froh, diese geschafft zu bekommen. Da hockt das Kind min. 10. Min. Mit Nasenbluten, im Kiga keine halbe Minute.

      Ich als Mutter war aufgeregter als der Sohn. Er hatte das prima weg gesteckt.

      Alles gute

      • Echt? Meine Kinder hätte ich erstmal daheim gelassen und natürlich nicht den ganzen Tag geputzt, Wäsche gemacht oder gekocht.
        Waren meine Kids krank waren sie den ganzen Tag um mich herum, wir haben gekuschelt, zusammen im Bett Bücher angeschaut und ich hätte wahrscheinlich den kalten Waschlappen schon in der hand bevor der erste Tropfen Blut aus der Nase getropft wäre. ;)

        Mona

        • Hi,
          Meine Jungs waren Gsd Arbeitgeber freundlich.

          Krankheiten Freitags abends, oder wenn man sowieso Urlaub hatte. Sie wurden unpässlich bei meine Mutter auf der Eckball gebettet und ich bin arbeiten gefahren.

          Nach der HNO OP, kam meine Schwester uns besuchen, und sie sagte auch, das in ihrem Kindergarten die Kids, die beim D. Operiert wurden, immer am nächsten Tag wieder im Kiga waren.

          Als ich ihr den Grund erzählte, sagte sie auch, recht hat er. Sie parkte auch die kranken Kinder auf der Couch ging den Haushalt machen. Wenn alles ruhig ist, geht man ja nicht alle 10 min. nach ihnen schauen.

          Ihre Kiga Kinder hatten aber auch nie Nasenbluten, oder so. Also schickte Ich ihn auch wieder Montags.

          Die sind aber nicht krank. Die sollen sich nur schonen wegen der Vollnarkose. Da muss man nicht daneben stehen. Einen Tag nach der OP sollten sie zu Hause bleiben.

    Hallo


    Ich hab das schon 2x durch.

    Kind 1 war kurz vorm 3. Geburtstag
    Op fing fix. Trommelfell offenen absaugen. Polypen rausschläen blutung stoppen ab aufs Zimmer.
    Sie war nach der Narkose hochgradig agressiv hat massiv rumgebrüllt Um sich geschlagen. Wir konnten daher direkt nach Hause. Zugang raus Kakao mitgenommen. Ungezogen und weg da.
    Die op hat 10 min gedauert.

    Vom eintreffen in die Klinik bis wir zu Hause waren ist knapp eine Std vergangen.

    Am Tag darauf nachkontrolle. Keine Komplikationen nichts. Unsere einziges Problem war das Kind ruhig zu halten.wir haben es mit tv probiert.. Keine Chance sie wollte auf den spielplatz... Ich hab also mein riesenbaby in den bollerwagen gesetzt und spazieren gezogen damit sie wenigstens frische Luft hat.

    Nie wieder Komplikationen.


    Kind 2 op war letzten Monat.
    Polypen raus. Trommelfell Schnitt. Absaugen und paukenröhrchen rein.

    Ok hat 25 min gedauert.
    Sie war danach noch lange ko. Der Zugang würde gezogen ihr war kalt also haben wir schnell angezogen. Sie wollten dann dort noch liegen. Hat ihren Kakao noch dort getrunken und wollte dann auch nach Hause weil sie Hunger bekam. Ich hatte noch ein paar Kekse mit die hat sie unterwegs gegessen.

    Zu Hause Hat sie lange tv geguckt.
    Die Schwestern waren ausquartiert.
    Wir haben mit Buggy später einen Spaziergang zum einkaufen gemacht.

    Die op war um halb 8 um kurz nach 9 waren wir zu Hause. Gegen 12 ihr war die Narkose komplett raus und mein Kind wieder das alte aber immernoch arg "erschöpft" der Tag darauf verlief ruhig. Die hat weiterhin viel tv geguckt und viel rumgelegen.

    Am 3. Tag war sie dann wieder normal am spielen und toben. Man hat SOFORT gemerkt das das Kind nun richtig hört.

    Nun müssen wir hoffen das die röhrchen drinne bleiben dürfen (sie muss vll ins MRT aufgrund einer anderen erkrankung)

    Alles in allem auch diese op ein Erfolg.

    Das ist Routine du musst dir keine Sorgen machen. Du musst ja nicht dabei bleiben sondern kannst auch im aufwachraum warten.

    Alles gute

    Op mit 2,5 Jahren. Schnitt im Trommelfell und paukenerguss absaugen + Polypen entfernt.
    7 Uhr in der Klinik sein, 7:15 Uhr Beruhigungssaft, 7:30 mit mir in den op Vorbereitungsraum, kurze Begrüßung durch Anästhesist, dann habe ich sie in den op getragen, auf den op Tisch gelegt, gekuschelt und gestreichelt während über Maske die narkose eingeleitet wurde, als sie schlief bin ich raus. Op Dauer 15-20 min. Ich war sofort im aufwachraum. Nach weiteren 30 min ist sie aufgewacht. Allerdings nicht gut und mit viel Geschrei... nach ca 45 min sind wir dann mit ihr heimgefahren. Keine größeren schmerzen, nachkontrolle am nächsten Tag. Alles gut. Seitdem hört sie endlich gut und hat einen Riesensprung was die sprachentwicklung angeht gemacht. Alles gute für euch!

    • Oje davor habe ich auch angst dass meiner so reagiert warum hat sie denn geschrien schmerzen?

      • Sorry für die späte Antwort. Nein keine Schmerzen. Bzw da hat sie was bekommen. Manche Kinder wachen einfach sehr unruhig auf. Ist wohl Typ und Narkose abhängig. Willensstarke Kinder reagieren wohl lt Anästhesist heftiger auf Narkosen. Außerdem ist das Risiko bei maskeneinleitung größer als bei einer intravenös verabreichten Narkose. Dafür muss man dem wachen Kind keine Nadel legen. Keine Ahnung was letztendlich besser ist...

Wir hatten diese OP (3 Kinder) bisher 11 mal. Dir wurde hier ja schon gut berichtet, wenn Du Fragen hattest, kannst Du Dich gerne melden.

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