Läuft das in jeder Kita so?

Erfahrungen mit Kita-Regelungen
Ein Tipp vom urbia Team

    • (1) 22.08.18 - 01:00

      Hallo ihr Lieben,

      Ich würde euch gerne unsere Situation schildern und von euch wissen, ob das so Gang und Gäbe ist:

      Meine Tochter ist im Mai 2 Jahre alt geworden und ist theoretisch seit Anfang des Monats ein Kita-Kind. Also wir zahlen für den 25-std Platz, können ihn aber nicht in Anspruch nehmen, weil die Kita diese Woche noch Urlaub hat und in der ersten Woche nicht eingewöhnt wird.

      Ich war bereits im Juni für eine std zum hospitieren mit ihr in der Gruppe. Meine Tochter hat gespielt und ihre künftige bezugserzieherin hat mit mir ein paar Dinge besprochen. Und dazu möchte ich von euch wissen, ob das normal ist.

      1.: mein Mann und ich sind absolut dagegen, dass Fotos unserer Kinder im Internet veröffentlicht werden.
      Die Erzieherin fragte mich völlig irritiert, ob ich mir hierbei absolut sicher wäre, zumal das posten von Fotos im Web heutzutage ja absolut normal wäre und ob ich mir das nicht nochmal überlegen wolle. Als ich ihr dann mitteilte, dass ich mir absolut sicher bin, verdrehte sie die Augen.

      2.: Ein Punkt auf ihrem Fragebogen bezog sich auf die Sprachkenntnisse des Kindes. Nicht wie weit sie mit der sprachentwicklung sind, sondern welche die Kinder sprechen.
      Da meine Tochter nur deutsch spricht sagte ich ihr das auch so. Ich würde daraufhin 5 mal gefragt, ob „ich mir denn auch wirklich absolut sicher sei, dass sie nur deutsch sprechen würde?!“
      Ist das wirklich so ungewöhnlich?

      3.: als die Erzieherin mir die Kernzeiten meiner Tochter mitteilte(7-12.30), Sagte sie gleich danach:“ aber bringen Sie ihre Tochter im 1. Jahr nicht vor 8.45!“ Vorher müsste sie nämlich mit den anderen Frühaufstehern in die Turnhalle. Und von den Erzieherinnen aus ihrer Gruppe würde zu der Zeit noch keine arbeiten. Und wenn möglich soll ich mein Kind aus dem gleichen Grund pünktlich um 12uhr( Beginn der Abholzeit) abholen.
      Ist das normal?
      Mein Mann und ich hatten eig geplant, dass er sie auf dem Weg zur Arbeit hin beingt(7.30-8uhr) und ich sie dann mittags wieder abhole.

      4.: zu guter letzt hatte ich gefragt, wann sie denn mit der Eingewöhnung meiner Tochter starten wolle. Da sagte sie ganz trocken: 8. Oktober.
      Ich muss dazu sagen, dass ich wieder schwanger bin und an genau diesem Tag mein ET ist. Mir viel wohl alles aus dem Gesichtgefallen. Denn sie sagte dann:“ sie sind ja schwanger und somit auch noch ne Weile zu Hause. Und wir müssen halt erst die Kinder eingewöhnen, deren Mütter wieder arbeiten gehen. Das geht dann halt nicht eher.“ ich teilte ihr dann mit, dass ich an genau dem Tag mein 2. Kind erwarte und eig gedacht hatte, dass unsere große dann schon eingewöhnt ist.
      Dann fragte sie mich, ob sich mein Mann nicht Urlaub nehmen könne um die Eingewöhnung zu machen. Das geht aber nicht, weil er nach der Geburt 3wochen Urlaub nimmt und elternzeit finanziell einfach nicht drin ist. Sie hat sich dann zähneknirschend darauf eingelassen, dass wir am 4. 9. beginnen. Sie könne aber nicht garantieren, dass unsere Tochter dann nicht untergeht, weil noch 2 andere Kinder eingewöhnt werden ( Berliner Modell).
      In die Gruppe kommen jetzt insgesamt 3 neue Kinder.
      Ist es so unmöglich 3 anstatt 2 Kinder gleichzeitig einzugewöhnen?
      Und noch später möchte ich nicht starten, da ich meinen Kinder und mir das nicht antun will, da dann mit Säugling zu sitzen.

      Ich habe vor, diese Dinge am 4. mit der Gruppenleistung zu besprechen. Ich wollte nur vorab von den erfahrenen Müttern wissen, ob das so normal ist.

      Ich danke euch fürs lesen und für eure Antworten.

      LG Liesette

      • Hallo lisette,
        zu 1.: Fotos zu veröffentlichen, ist einigermaßen normal. Du kannst aber dagegen widersprechen, dann dürfen sie keine Fotos veröffentlichen, in denen Deine Tochter (fast) alleine zu sehen ist. Gruppenfotos (ohne Namen!) dürfen normalerweise trotzdem veröffentlicht werden (soweit ich weiß).
        zu 2. kann ich nichts sagen
        zu 3.: Ich kenne es auch, dass die "Frühbetreuung" durch eine Erzieherin in einem Gemeinschaftsraum gewährleistet wird, die Betreuung in der eigentlichen Gruppe erst ab einem bestimmten Zeitpunkt (da finde ich 8.45 Uhr aber sehr spät! Bei uns war es gegen 8.00 Uhr, glaube ich). Bzgl. der Abholung hat das sicher mit den Zeiten des Mittagessens und des anschließenden Schlafs zu tun. (Und die Mäuse sind in dem Alter um 12 echt durch!)
        zu 4.: Die Kita hatte am Anfang evtl. nicht die Info, dass du schwanger bist & wann dein Termin ist, so dass sie die Eingewöhnung so eingetaktet hat. Du hast hier absolut recht, dass du NICHT hochschwanger bzw. mit einem Neugeborenen die Eingewöhnung machen kannst!! Wie die Eingewöhnung dann wirklich läuft, ist bei jeder Kita, Erzieherin, jedem Kind unterschiedlich - das kann in einigen Tagen gut laufen, oder auch Wochen dauern... Es ist aber auf jeden Fall gut für Dein Kind, VOR der Geburt eingewöhnt zu werden.

        ...in der Eingewöhnung & der Zeit nach der Geburt (wenn Dein Partner zuhause ist), ist es Euch evtl. möglich, Eure Maus erst 8.30 Uhr zu bringen & 12.00 Uhr abzuholen. Danach würde ich nochmal überlegen, ob es möglich wäre, sie erst nach dem Mittagsschlaf abzuholen & dann früh auch entsprechend später zu bringen (falls das für dich möglich ist) - wäre sicher auch entspannter für die kleine Maus. Letztlich soll der KiTa ja v.a. für Dein Kind eine schöne Erfahrung sein & dir auch Entlastung geben. (Andererseits - je nachdem, wie sich Deine Tochter dort fühlt - mag es auch gar nicht schlimm sein, früh im Turnraum zu sein... Aber nach dem Mittag ist sie dann definitiv sehr geschafft!!)

        Ich hoffe, das hilft etwas! ;-)
        Alles Gute!

        Es ist schon normal das zuerst die wieder arbeitenden Mütter die Eingewöhnung machen. Aber sie muss auch deine Situation berücksichtigen.
        Das mit dem früh Dienst kenne ich von meinen jetzt nicht (bald kommt Kind 5 in den kiga) habe aber von Freunden schon davon gehört, wobei 8:45 schon sehr spät ist.
        Wenn du keine Fotos im Internet möchtest, müssen sie das akzeptieren
        Die kleine geht auch den ersten Monat bis 12 Uhr. Geht aber ab 8 Uhr früh. Das ist bisher in keinem kiga ein Problem gewesen. Kind 2 ging nach 2 Wochen ab 7 Uhr bis 16 Uhr da ich wieder arbeiten war. Da muss aber auch das Kind dazu bereit sein

        1) Hier bei uns musst du unterschreiben, ob du einer Veröffentlichung zustimmst. Es ist aber ganz genau festgelegt wofür - bei uns geht es primär noch um Presse und Fotos, die intern im Kindergarten gezeigt werden. Wenn du nicht zustimmst, müssen sie dein Kind überall aus den Fotos raushalten oder nachträglich unkenntlich machen (optisch natürlich oft nicht mehr schön fürs Gesamtbild). Das bedeutet natürlich Zusatzaufwand, vermutlich war sie daher wenig begeistert - Augenrollen geht natürlich nicht, keine Frage.

        2) Nicht ungewöhnlich, allerdings würde ich da auch nichts reininterpretieren - vielleicht hat sie euch auch einfach verwechselt.

        3) Das ist sicherlich zum Wohle eures Kindes gemeint. Ein sehr kleines, frisch eingewöhntes Kind ist mit einer Situation wie dem Frühdienst u.U. anfänglich überfordert. Jetzt wartet doch einfach ab, bis sie eingewöhnt ist und dann seht ihr ja, ob ihr ihr das zutraut. 08:45 erscheint mir allerdings sehr spät - wann beginnt die Gruppe denn offiziell?
        Zum Abholen finde ich persönlich es auch gut, das gerade im ersten Jahr noch langsam angehen zu lassen...

        4) Bei uns wird die Eingewöhnung auch gestaffelt und auch wenn es bei euch terminlich blöd ist, finde ich es wichtiger, dass sie dafür eine Bezugserzieherin hat, die sich auch Zeit nehmen kann. Und je nach Besetzung der Gruppe macht da ein einzugewöhnendes Kind mehr einen großen Unterschied. Ihr habt ja jetzt eine Lösung gefunden 👍.

        Aus meiner Erfahrung würde ich diese Themen jetzt auch nicht tot diskutieren, da das aktuell anliegende Problem (Beginn der Eingewöhnung) ja gelöst ist und Bring- und Abholzeit je nach Stand der Eingewöhnung dann konkret besprochen werden kann.

      • Ihr bezahlt den platz seit diesem Monat?
        Dann muß dein kind auch eingewöhnt werden, sonst zahlst du ja umsonst.

        Komische Kita
        Ich würde das Kind daheim lassen, wenn du eh daheim bist und mit 3 einen anderen kindergarten suchen

        • Das ist nicht unbedingt ungewöhnlich. Hier ist das überall so üblich. Alle zahlen ab 1.8., auch dann wenn die Sommerferien bis in den September dauern und erst danach das erste Eingewöhnungskind beginnt. Als unser Sohn in die Krippe kam, wurde das letzte Kind auch erst ab Mitte Oktober eingewöhnt. Gezahlt werden musste trotzdem ab 1.8.

      Ich kann die Antworten, die Du bekommen hast, absolut nicht nachvollziehen.
      Wenn ich das richtig verstanden habe, dann zahlst Du seit Monatsbeginn für einen 25h Platz.
      Dann hast Du selbstverständlich auch das Recht, diesen Platz voll zu nutzen und musst ganz gewiss nicht warten, bis die Erzieher irgendwann in ein paar Wochen mal Zeit für die Eingewöhnung haben.
      Du hast einen rechtsgültigen Dienstleistungsvertrag unterschrieben und hast Anspruch auf die Dienstleistung (=Betreuung des Kindes) in dem Umfang, der im Vertrag festgelegt wurde. Wie sich die Erzieherinnen organisieren, ist ihre Sache und kann natürlich nicht zu Deinen Lasten gehen.
      Ich finde es unglaublich, was sich anscheinend einige Mütter gefallen lassen. Man zahlt ab 1. August und nimmt hin, dass die Eingewöhnung im Oktober (!!!) beginnt??? Anscheinend haben einige hier bei urbia zu viel Geld übrig.
      Fordere Deine Leistung ein oder verweigere die Zahlung. Ganz einfach.

    (12) 22.08.18 - 09:00

    1. Bei uns wurde immer neutral nach der Veröffentlichung von Fotos gefragt. Eltern, die das ablehnen, deren Kinder dürfen von der KiTa und auch von anderen Eltern nicht fotografiert werden. Allerdings verdreht da keiner die Augen, wenn Elternteile das nicht wollen.

    2. Nein, ist es eigentlich nicht. Haben du oder dein Mann einen Migrationshintergrund? Vielleicht waren sie der Meinung, dass das Kind dann eine weitere Sprache sprechen muss.

    3. Ich würde das in Anspruch nehmen, was vertraglich geregelt ist und was durch euch gezahlt wird. Die organisatorischen Probleme des Kindergartens sind nicht euer Problem. Wünschen kann man sich viel, wenn der Tag lang ist, aber der Kindergarten ist Dienstleister und hat die gezahlte Leistung zu erbringen.

    4. Das kenne ich tatsächlich auch so. In unserem KiGa wurden die Kinder auch nach und nach eingewöhnt. So kam es dazu, dass eben nicht am 01.08. alle neuen Kinder kommen, sondern verteilt bis Ende Oktober immer wieder neue Kinder kamen. Dass man dabei zuerst Rücksicht auf Eltern mit bestehenden Arbeitsverträgen nimmt, ist durchaus üblich.

    • "So kam es dazu, dass eben nicht am 01.08. alle neuen Kinder kommen, sondern verteilt bis Ende Oktober immer wieder neue Kinder kamen. Dass man dabei zuerst Rücksicht auf Eltern mit bestehenden Arbeitsverträgen nimmt, ist durchaus üblich. "
      Wenn ich ab August einen vertraglich zugesicherten Platz habe und für diesen Platz auch zahle, dann ist es weder üblich noch rechtens, dass die Kinder erst im Oktober einzugewöhnen! Dies wäre ein grober Verstoß gegen die Vertragspflichten und würde die Kita Schadensersatzpflichtig machen: Ersatz der gezahlten Monatsbeiträge plus Ersatz der Mehraufwendungen, die den Eltern für alternative Betreuung (Babysitter, Tagesmutter,...) entstehen.

      • Das stimmt, ich hatte vergessen es zu erwähnen. Wir haben den Platz auch erst ab Eingewöhnung gezahlt.

        Wenn Vertragsbeginn der 01.08. ist, muss die Eingewöhnung ab diesem Zeitpunkt vorgenommen werden.

        Wir hatten unseren Vertragsbeginn auch sechs Wochen früher als den Start der Eingewöhnung - bezahlen mussten wir in dieser Zeit noch nicht.
        Für die Staffelung habe ich jedoch vollstes Verständnis - was ich nicht verstehe ist eher die Einstellung „wenn das so auf dem Papier steht, geht mein Kind gefälligst auch ab da hin“, denn für mich hat Vorrang, wie das Ganze für mein Kind sinnvoll gestaltet werden kann. Und das kann es m.E. nicht, wenn eigentlich Einzeleingewöhnung vorgesehen ist, dann aber doch mehrere Kinder auf einmal eingewöhnt werden.
        Just my two cents: sonst geht es überall und permanent um Bedürfnisorientierung, aber wenn man vertraglich das Recht hat, sind die Umstände, wie das für das Kind umgesetzt wird, auf einmal egal? 🤔

        • "was ich nicht verstehe ist eher die Einstellung „wenn das so auf dem Papier steht, geht mein Kind gefälligst auch ab da hin“, "
          So kann nur eine Mutter sprechen, die nicht einen Job mit einem festen Arbeitsbeginn hat und der es überhaupt nichts ausmacht, noch ein paar Wochen länger zu Hause zu bleiben...
          Und selbst wenn die TE nicht wieder arbeiten gehen muss, kann sie noch zig andere Verpflichtungen haben, denen sie nachgehen muss.

          Davon abgesehen schreibt die TE, dass sie seit Monatsanfang dafür bezahlt. Und da ist es wohl ein Unding, dass man 2 Monate für umsonst bezahlt und das Kind erst 3 Monate später als vereinbart eingewöhnt wird.#aha

          • Und die Erkenntnis leitest du jetzt woraus ab?
            Solche Dinge muss man eben im Vorfeld mit der Kita abklären - wann genau startet die Eingewöhnung, wie viel Zeit muss ich einplanen etc. Und seinen Arbeitsbeginn entsprechend planen (oder eine andere Bezugsperson für die Eingewöhnung einplanen).
            Für mich ist das eine Frage der Organisation und der Information/Kommunikation. Und wenn man den Kitaplatz braucht, weil man zum Tag X wieder arbeiten muss, steht man vorher in der Pflicht, zu klären, ob es zu Tag X funktioniert und muss sich sonst anderweitig organisieren. Und die Kita handelt hier doch so, indem die Kinder arbeitender Eltern vorrangig eingewöhnt werden.

            Aber auf einem Datum zu beharren, koste es was es wolle, egal ob dann vielleicht die Eingewöhnung für das Kind suboptimal läuft - das ist etwas, was ich nicht verstehen kann und verstehen möchte, denn das geht ganz klar zu Lasten des Kindes.

            • Da wird anders herum ein Schuh draus - die Kita kann doch keine Verträge abschließen und Bezahlung fordern, wenn das Kind die Einrichtung noch lange nicht nutzen kann, weil sie keine Zeit haben, es einzugewöhnen!

              Würdest Du auch 4 Wochen vor Anreise ein Hotelzimmer bezahlen, weil das Hotel Dir den Schlüssel nicht gibt, bevor die Putzfrau irgendwann mal sauber gemacht hat?

              • Bezüglich der Bezahlung bin ich definitiv der Meinung, dass der Platz erst ab dann bezahlt werden sollte, wenn das Kind die Einrichtung auch tatsächlich besucht, das ist gar keine Frage.
                Ich finde das im Falle der TE auch als äußerst ungünstig, dass man, wenn der Vertrag zum Tag X geschlossen wurde, nicht explizit darauf hinweist, dass die Eingewöhnung aber nicht zu diesem Datum startet - je nach Struktur, Träger und öffentlicher Förderung ist ohnehin fraglich, ob die Einrichtung das so handhaben dürfte, dass ein Platz auf dem Papier besetzt ist, aber nicht in Anspruch genommen wird. Denn der Elternbeitrag ist ja nur ein kleiner Teil, den die Kita für ein, in diesem Fall, „Nichterbringen der Leistung“ abrechnet.

                Das lässt sich aber von außen natürlich nicht beurteilen - ich finde es rein pädagogisch und emotional (es geht ja um das eigene Kind) trotzdem einfach nicht sinnvoll, auf einem Datum X zu bestehen, wenn das dann in Folge zu Lasten meines Kindes geht, weil die Eingewöhnung darunter leidet. Hier liest man soooo oft Berichte (Beschwerden) von Müttern, die finden, dass ihrem Kind in der Eingewöhnung zu wenig Zeit oder Personal gewidmet wird, sie zu kurz oder zu schnell ist etc. Hier aber sagt die Kita klar: wir können nicht alle auf einmal eingewöhnen - aber da ist es dann auf einmal egal, nur weil der vertragliche Anspruch besteht? DAS verstehe ich nicht.

          Bezüglich der Beitragszahlung bin ich ganz deiner Meinung: bezahlt werden sollte der Platz erst dann, wenn er tatsächlich genutzt werden kann. Wäre es die Entscheidung der Eltern, das Kind nicht zum Vertragsbeginn zu bringen, sondern erst später, sähe die Situation ganz anders aus, aber hier finde ich es völlig unangemessen, Beiträge zu kassieren ohne dass die Leistung in Anspruch genommen werden kann.

Unser Kindergarten veröffentlicht im Internet keine Bilder von den Kindern bzw sind die Gesichter nicht zu sehen, weil die Kinder mit dem Rücken zur Kamera stehen.

Ich habe nur die Einwilligung gegeben, dass der Fotograf (einmal im Jahr) Bilder machen darf und die Beiden dann eben auch auf den Gruppenbildern zu sehen sind.

Klar fehlen dadurch ein paar Bilder aus dem Kitaalltag zum Beispiel beim Fasching oder Ausflügen wie Zoo und Co aber das ist vollkommen okay für mich und wenn wir unterwegs sind machen wir eh Bilder.

Das du für den Platz bezahlen sollst obwohl du ihn noch nicht nutzt würde ich beim Träger ansprechen. Wir mussten für die Eingewöhnung nichts bezahlen außer das Essengeld.

Wünsche dir alles Gute für die Geburt und die Eingewöhnung :)

(22) 22.08.18 - 10:17

Unsere Tochter ist 1 1/2 und wir haben jetzt auch seit August einen Kitaplatz.
Vor ein paar Monaten war ein Infogespräch wo dann uA besprochen wurde wer wann zur Eingewöhnung kommt. Bei einigen verschob es sich urlaubsbedingt oder man hat die Karenzzeit in Anspruch genommen bis das Kind 1 Jahr ist (bezahlen - quasi als Reservierung - mussten sie aber auch, aber ist ja auch "deren Schuld"). Jedenfalls haben wir den frühestmöglichen Termin genannt und es war auch gar kein Problem. Andere Kinder kamen dann stundenversetzt.
Bringzeit wäre hier ab 8 - aber meist ist schon jemand um halb da. Ab 7 ist die Notbetreuung zusammen mit den "Großen" - da war aber auch keine Diskussion vonseiten der Kita dass unsere Tochter da noch nicht hinsoll. Wir dürfen also problemlos die 35h-Woche ausnutzen.
Das Thema Fotos und Sprache wurde nur im Rahmen eines Fragebogens/Einverständniserklärung aufgegriffen. Abgegeben und es wurde nicht weiter besprochen.
In deinem Fall finde ich so eine späte Eingewöhnung auch sehr merkwürdig.

Vielleicht kannst du auch mal bei der Stadt (Jugendamt/Familienbüro oÄ) nachfragen, ob das so grundsätzlich eine übliche Praxis ist.

(23) 22.08.18 - 10:24

#winke

Zu 1.) Unsere Kita veröffentlicht keine Fotos im Internet. Ich persönlich würde das auch strikt ablehnen! Sollten mal Fotos z.B. in der Zeitung genutzt werden, müssen wir schriftlich zustimmen.

Zu 2.) kann ich nichts sagen.

Zu 3.) In der Kita meiner Tochter sind alle Kinder von 7-8.30 in einer Gruppe. Erst danach teilen sich beide Gruppen auf und der Tag startet mit dem Morgenkreis.
Wo ist das Problem? Sinn der Eingewöhnung ist es doch, dass die Kinder mit diesen Abläufen vertraut werden. #kratz

Zu 4.) Sobald ich bezahle, geht mein Kind auch hin!
Bei uns werden die 3 neuen Kinder natürlich gleichzeitig eingewöhnt. In der anderen Gruppe sind es sogar 5.

Eingewöhnung ab Oktober fände ich nur okay wenn ihr auch erst dann bezahlt. Aber grundsätzlich beginnt das Kiga-Jahr nach den Sommerferien.

Lg
Nina

(24) 22.08.18 - 11:01

Hallo


Das ist wohl von Kita zu Kita von Stadt zu Stadt anders.

Ich habe 3 Kinder in 2 Kitas und 2 verschiedenen Stadtteilen.


Zu Punkt 1.
Kita 1. Veröffentlicht gar keine Bilder im Internet. Es sind auf der Homepage lediglich die Räumlichkeiten und Außenanlagen sowie die Leiterin zu sehen.
Fotos die in der Kita für die abschiedsmappe gemacht werden sind ausschließlich mit dem eigenen Kind. Nicht mal Freunde dürfen mit aufs Bild. Auch nicht wenn die freundeseltern einverstanden sind.

Kita 2. Da ist alles etwas lockerer aber man muss dem zustimmen. Auf der Homepage sind ein paar Kinder zu sehen. Überwiegend von hinten. Alles ohne Namen der Kinder.
Die meisten Fotos die dort gemacht werden werden vor jeder Gruppe im digitalen Bilderrahmen abgespielt. Die können sich die Eltern mittags angucken wenn sie Lust haben.
Dort dürfen Freunde mit aufs Bild wenn die anderen Eltern einverstanden sind.



Punkt 2.
Hier ist es in Kita 1 und Kita 2 identisch. Sie haben abgefragt wie viel sprachig die Kinder erzogen werden. Das sie inzwischen nur noch deutschsprachig erzogen werden hat da niemanden gejuckt. Würde notiert und akzeptiert.



Punkt 3.
Beide Kita gewöhnen unterschiedlich ein.
Kita 1 hat keine richtige eingewöhnung. Man gibt am 1. Kitatag sein Kind nach dem Frühstück ab (um 10 uhr) und holt es mittags (nach 2 std.) wieder zurück. Je nach dem wie das Kind sich macht bleibt es dabei oder die Zeit wird verlängert bis es mittags bei der vollen Zeit angekommen ist. Danach wird das Kind vor dem Frühstück gebracht und die Brotzeit nach und nach nach vorne ausgedehnt. Aber ja es ist üblich das das Kind nach dem Frühstück kommt. Dann sind nämlich alle "alten" Kinder draußen und die neuen können mit der Gruppenleitung in Ruhe die Gruppe kennen lernen.
Es werden immer 2 Kinder parallel gebracht
Heißt es gibt pro Jahr immer 5-6 Kinder die neu kommen und dann kommen Montag 2 neue. Mittwoch 2 neue kommende Woche Montag 1-2 neue.
Die neuen werden dann weil sie eine Altersstufe sind "zusammengeschweist" denn in der Regel gehen sie später auch gemeinsam zur Schule.


Kita 2. Wie man es mit so "alten" Kindern macht weiß ich nicht. Unsere mittlere hat von Kita 1 in Kita 2 gewechselt und blieb direkt die ganze Zeit. Sie kennt das ja ohne Mama und Papa im Kiga zu sein. Da haben wir nicht nochmal eingewöhnt. Und unser Baby was nun neu in die Kita 2 kam war zu Beginn 10 Monate alt. Da lief es so das man mit der Erzieherin eine Uhrzeit ausmachte dann kam und 2 Std mit Kind blieb.
Am 2. Tag blieb man ne Std und zog such mehr aus dem Geschehen raus.

Am 3. Tag dann die erste Trennung. Abgeben und gehen.
Die Eltern warten draußen. Die Zeit richtet sich nach dem Kind. Bei uns waren es 45 min am ersten Tag. Am 2. Dann 1.5 Std dann 4 Tage lang 3 Std und dann mit Mittagsschlaf auf 5 Std erhöht. Dabei bleibt es bis ich Arbeit habe dann wird sie 2 Std eher gebracht und bleibt 7 Std.


Zu Punkt 4.

Kita 1 Nein es werden so wieso in der ersten Woche 4 Kinder versetzt gebracht und somit immer mindestens 2 neue Kinder eingewöhnt. Die eingewöhnung von den 2 Kids von 1. Montag ist in der Woche darauf meist noch nicht abgeschlossen. Also laufen hier 5 eingewöhnungen parallel. Und das pro Gruppe.

Kita 2. Hier werden wenn ich das richtig mitbekommen habe in den großen Gruppen auch mehrere Kinder parallel eingewöhnt aber es kommt jeden Tag nur ein neues hinzu. In der Baby Gruppe wird separiert eingewöhnt. Heißt ich war mit unserer Tochter von 8- 10 Uhr da und um halb 11 kam die Mutter mit dem 2. Kind dieser Woche einfach weil dort alle noch sehr klein sind und die Erfahrung gezeigt hat wenn zu viel neue und zu viel Mamas da sitzen dann wird es ein reines durcheinander.

Also pro Woche 2 Kinder zu 2 verschiedenen Zeiten.

Die Woche darauf 2 neue Kinder. Auch wieder von 8-10 Und von 10.30-12.30uhr

In der 2. Woche sind die Kids in der Regel schon alleine da. Oder die Mamas sitzen irgendwo noch in einer Ecke und sind aus dem Geschehen raus und nur noch da weil das Kind diese Sicherheit nich braucht.

So geht das von Woche zu Woche weiter.

Es gibt dort pro Jahr 6 neue Kinder.




Um ehrlich zu sein find ich eure Kita etwas abstrakt.

Ich mein mir persönlich ist das mit den Fotos zb wurscht. Aber wenn Eltern sagen sie möchten das nicht dann ist das zu akzeptieren und zwar ganz Ihne augenrollen denn das ist euer gutes Recht. Es mag vll üblich sein aber es müssen ja nicht alle mit dem Strom schwimmen. Weiß nicht ich find das irgendwie unmöglich.

Auch das ihr eg erst im Oktober eingewöhnen solltet. Sowas hab ich hier in noch keiner Kita erlebt oder gehört. Im August, je nach Ferienbeginn eher oder später beginnt das neue Kita Jahr und ab dann wird eingewöhnt. Die Erzieher und zwar allesamt hätten keine Lust im Oktober nochmal mit einem "frischling" neu zu starten.

Spätestens Ende September sind alle eingewöhnungen hier durch und der ganz normal kitawahnsinn nimmt seinen Lauf. Dann im Oktober nochmal mit einem Kind bei 0 anzufangen käme hier keinem in den Sinn... klar wenn Eltern jetzt noch im Urlaub sind oder so Word das schon MAL gemacht. Aber eh wird gebeten das man allerspätestens im September mit der eingewöhnung beginnt um eben möglichst anfang bis Mitte Oktober durch zu sein, denn dann fangen die ersten herbstprojekte an etc.

Das das Kind zunächst nach dem Frühstück kommt wenn alles etwas ruhiger ist macht schon Sinn.



LG

(25) 22.08.18 - 11:35

Hallo :)

Die ersten beiden Sachen finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich - vielleicht war die Erzieherin es nur nicht gewöhnt ;-) (erinnert mich daran, wie ich in einer erzkatholischen Gegend beim Einwohnermeldeamt saß und mich anmelden musste und bei "Religion" sagte: "gar keine Religion". Der Mitarbeiterin ist auch alles aus dem Gesicht gefallen damals - dabei ist das hier im Osten nicht unüblich :-D )

Zu 3. wollte ich Dir kurz sagen, wie es bei uns lief: Zur Eingewöhnung mussten wir zuerst immer um 9 Uhr da sein, weil davor Frühstück und Morgenkreis waren. Danach konnte ich ihn so bringen, wie ich es brauchte. Nur nicht zwischen 8 und halb neun, weil da gefrühstückt wurde. Es ist aber auch bei uns so, dass es ein Sammelzimmer gibt, wo die Kinder bis 7.30 Uhr sind, danach gehen die Erzieher mit ihnen in ihre Gruppen. Da mein Sohn mit fremden Leuten und Räumen empfindlich war, habe ich ihn dann immer erst nach 7.30 Uhr gebracht. Aber das war mein Wunsch und keine Vorgabe.
Ist die Mama aber mit Baby zuhause, wird die Betreuungszeit gekürzt, deswegen bringen viele die "Großen" dann erst nach dem Frühstück, damit es bis zum MIttagsschlaf reicht...

Ich denke, 12 Uhr ist deswegen die Ansage, weil danach geschlafen wird. Das muss man dann aber verstehen und akzeptieren. Bei uns wird in der Krippe schon um 10.30 MIttag gegessen und um 12 liegen alle im Bett. Da ist die späteste Abholzeit der Mittagskinder schon 11.45 Uhr - danach geht es erst wieder ab 14.30 Uhr.

Viel Erfolg bei der Eingewöhnung und alles Gute für den neuen Nachwuchs :-)

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