Fünfjährige hat gelogen

    • (1) 31.08.18 - 07:08

      Huhu,

      bei uns ist gestern etwas vorgefallen und ich weiß nicht so richtig, wie ich damit umgehen soll. Erstmal zur Situation:

      Als ich unsere Tochter abholen wollte, sprach mich die neue (Kind ist seit dem neuen Kindergartenjahr da) Integrationskraft an und fragte ob wir ein Problem mit dem Mädchen das sie betreut hätten. Es gäbe da ja manchmal Unklarheiten. Als ich nicht wusste was sie meint erzählte sie mir, dass unsere Tochter neben dem Kind sitzen sollte und sich geweigert hat und dann sagte, dass Mama es verboten hat.
      Hört sich ja jetzt an als hätte ich gesagt "ne, also neben DEM Kind darfst du nicht sitzen" #zitter.
      Ich habe das direkt verneint und meinte ich spreche mit ihr, musste aber auch schnell los, weil ich auf eine Speditionslieferung gewartet habe. Ich weiß auch nicht warum man das dann so ansprechen muss, dass ich es ausnahmsweise mal super eilig hatte, haben alle mitbekommen, auch sie sagte dann, dass sie das schon gehört hat.
      Auf der Rückfahrt habe ich mit unserer Tochter gesprochen und erst meinte sie das wüsste ich gar nicht mehr, dass ich das gesagt habe, weil es schon so lange her ist ( klaaar ;-) ) und als ich sie direkt drauf ansprach, dass sie sich das doch ausgedacht hat, grinste sie. Ich habe ihr dann gesagt, dass sie doch einfach sagen kann, wenn sie etwas nicht möchte. Ihre Antwort war, dass sie das ja hat, aber sie sollte trotzdem dort sitzen (kann man ja auch verstehen, muss sie halt wenn dem so ist).
      Ich habe nochmal erklärt, dass man nicht lügen darf und gesagt, dass sie sich morgen entschuldigen soll.

      So, und nun? Ehrlich gesagt finde ich das kein Drama. Ich hätte aber auch gar nicht daran gedacht die Mutter anzusprechen, weil es ja irgendwie klar ist, dass es geschummelt ist, wenn ein Kind erst nicht möchte und dann mit "Mama sagt aber dies oder jenes" kommt. Die Betreuerin allerdings hat sich angehört als wäre ich das totale Monster, dass es eine Lüge gewesen sein könnte, schien ihr gar nicht in den Sinn gekommen zu sein.
      Unsere Tochter mag das Mädchen nicht, das weiß ich bereits, habe ihr aber immer wieder nahe gelegt, dass sie sie doch auch mal mitspielen lassen sollen. Besagtes Mädchen hat aber wirklich einen schwierigen Charakter (will immer bestimmen und wird schnell ausfallend). Ich bin der Meinung man muss nicht jeden mögen.
      Wie gesagt ist es aber vollkommen okay für mich, wenn unsere Tochter solche Dinge muss. Ihre beste Freundin ist momentan nicht da und da haben sich die Plätze eben verschoben.
      Trotzdem weiß ich nicht genau, wie ich damit jetzt weiter verfahren soll.

      Was würdet ihr tun? Ist das so okay? Entschuldigen für die Lüge und gut?

      • Ach naja. Ich vermute mal, dass die Betreuungskraft da etwas zu "sensibel" reagiert hat, denn vermutlich hat sie sehr feine Antennen für Vorurteile und Ablehnungen, da es sicherlich auch tatsächlich vorkommen, dass Eltern ihre Kinder an der Stelle auf diese merkwürdige Art und Weise "instrumentalisieren" / "beeinflussen".

        Ich würde es ihr jetzt also auch nicht so übel nehmen, sondern versuchen, Verständnis zu zeigen, ihr aber deutlich machen, dass du solche Verbote nicht aussprechen würdest. Ich weiß nicht mal, ob es eine Entschuldigung sein muss (es sei denn, du findest das als pädagogische Maßnahme für deine Tochter sinnvoll). Ich würde erklären, dass deine Tochter eben das Mädchen nicht so gerne mag und sich deshalb dein Verbot ausgedacht hat. Dass die Betreuerin aber sicher sein kann, dass das nicht von dir / euch kommt.

        Die Situation, in der dir dies mitgeteilt wurde, ist sicherlich nicht günstig. Da würde ich aber erstmal drüber stehen. Du hast dir ja nichts "zu Schulden" kommen lassen.

        "weil es ja irgendwie klar ist, dass es geschummelt ist, wenn ein Kind erst nicht möchte und dann mit "Mama sagt aber dies oder jenes" kommt."

        Finde ich überhaupt nicht, dass das klar ist.

        (4) 31.08.18 - 08:51

        Hallo,

        Deine Tochter will (verständlicherweise) nicht neben einem Kind sitzen, das ein unangenehmes Benehmen an den Tag legt. Dessen Betreuerin versucht, sie dazu zu zwingen und weil Deine Tochter partout nicht will, greift sie zur Notlüge und behauptet, Du hättest es ihr verboten.

        Mal ehrlich, hast Du so etwas als Kind nicht gemacht?

        Ich finde, man verlangt ganz schön viel von den Kindern, wenn man sie zwingt, mit I-Kindern zu spielen, die sich merkwürdig bis hin zu wirklich unangenehm verhalten.
        Die meisten Erwachsenen finden zwar Integration toll, wenn es um Kinder geht, haben aber selbstverständlich keine Freunde mit einer geistigen Behinderung, Verhaltensauffälligkeiten oder ähnlichem, und gehen solchen Menschen aus dem Weg, wenn sie ihnen irgendwo begegnen.
        Das finde ich ganz schön verlogen.

        Ich hätte dieser Betreuerin gesagt, dass ich selbstverständlich nicht verboten habe, dass meine Tochter sich neben ihr I-Kind setzt, dass sie es aber auch verstehen können sollte, dass meine Tochter überhaupt keine Lust hat, neben diesem Kind zu sitzen, weil (setze hier die Probleme ein, die Deine Tochter schon mit dem Kind hatte).

        Die beste Lösung wäre gewesen, wenn die Betreuerin sich dazu gesetzt hätte, um eingreifen zu können, sobald das I-Kind sich unangemessen benimmt. Das würde ich der Dame auch vorschlagen, da sie nicht von selbst auf diese Lösung zu kommen scheint (was ich von einer solchen Betreuerin erwarten würde...).

        Außerdem sollte Deine Tochter nicht ab jetzt immer da sitzen müssen, sondern es sollte jedes Kind mal diesen Platz nehmen müssen, wenn keiner freiwillig dort sitzen will.

        LG

        Heike

        • "Die meisten Erwachsenen finden zwar Integration toll, wenn es um Kinder geht, haben aber selbstverständlich keine Freunde mit einer geistigen Behinderung, Verhaltensauffälligkeiten oder ähnlichem, und gehen solchen Menschen aus dem Weg, wenn sie ihnen irgendwo begegnen."
          Das kann ich absolut nicht bestätigen und finde Deine Aussage auch sehr unangebracht!
          Meine Tochter ging 3 Jahre lang in eine Integrationsgruppe (Kita) und alle Kinder sind dort sehr gut miteinander ausgekommen. Es war ganz toll zu sehen, wie sie als Gruppe miteinander gewachsen sind und die I-Kinder aufgenommen und integriert haben. Die Kinder haben sich gegenseitig unterstützt und auch voneinander profitiert. Meine Tochter hat mit mir öfter über die Besonderheiten gesprochen, die verschiedene Kinder hatten und wie sie damit als Gruppe umgegangen sind und eine Lösung gefunden haben. Sie war sogar 1 Jahr lang mit einem Jungen befreundet, der stark verhaltensauffällig war und hatte dennoch einen guten Draht zu ihm.

          • Du beantwortet die Frage nicht, sondern erzählst genauso nur dass Integration bei Kindern toll ist. Und es gibt eben Kinder die eine sehr soziale Ader haben oder die so etwas auch nicht stört, und es gibt eben andere Kinder die gerne ungestört dem Stuhlkreis folgen würden und sich gestört fühlen.

            Die Frage in die Erwachsenenwelt übersetzt heißt: Würdest Du Dich bei einer Lesung, einem Konzert neben einen verhaltensauffälligen Sitznachbarn setzen und sitzen bleiben der die ganze Zeit das Konzert stört, du nur die Hälfte mitbekommst und Dir denken "ist mir egal, das ist halt Integration"? Oder würdest Du nicht zumindest versuchen einen anderen Platz zu ergattern um dem Konzert ungestört zu folgen?

            LG
            WuschElke

            • Ich glaube, dass Kinder größtenteils alle mit Integrationskindern sehr unbefangen und offen umgehen. Dass Du der meinung bist, dass Erwachsene das nicht (mehr) sind, finde ich traurig und ist wahrscheinlich auch bezeichnend für unsere heutige Gesellschaft.
              Um zu Deinem Beispiel zu kommen:
              Ich denke, es ist wohl ein Unterschied, ob Kinder zusammen in einer Kita spielen und den Tag verbringen, oder ob ich an einer Lesung teilnehmen möchte für 1-2 Stunden und dort das Wort verstehen möchte.
              Darüber hinaus wäre es für mich persönlich auch sehr wohl ein Unterschied, ob es ein Erwachsener ist, der sich einfach nicht benehmen kann oder ein verhaltensauffälliger Mensch, der eine bestimmte Krankheit/Besonderheit hat, für die er nichts kann.
              Ja, ich habe auch schon neben Menschen gesessen, die am Tourette-Syndrom leiden und ich konnte dem Vortrag dennoch folgen und nein, ich habe mich nicht in die hinterste Reihe umgesetzt, nur um nicht neben diesem Menschen sitzen zu müssen.
              Im Kino dagegen habe ich durchaus auch schon einmal sehr deutlich zu einem anderen Kinobesucher gesagt, er soll gefälligst sein Handygespräch unterbrechen oder den Saal verlassen, denn sein Benehmen ist hier nicht erwünscht. (den hätte man auch als verhaltensauffällig bezeichnen können, wenn auch aus einem anderen Grund.)

              • Moin,

                ich wüsste es ehrlich gesagt nicht, ich wünsche mir natürlich dass ich da auch drüberstehen könnte, denke aber gerade wenn ich eh genervt / gestresst bin dass ich sowas nicht einfach "wegstecken" kann. Es gehört auch eine gute Portion Selbstbeherrschung dazu finde ich, und das müssen Kids in dem Alter auch erst mal lernen und da sind sie ganz am Anfang.

                Was ich sagen will, natürlich sollte es das Ziel sein eine solch tolle Truppe zu bekommen wie bei Euch geschehen, aber geschieht das von selbst? Ich denke nämlich dass das auch mit eine Aufgabe der I-Kraft und der anderen Erzieher ist die Kinder dahinzusteuern. Und ich denke da ist viel Fingerspitzengefühl nötig und da wäre denke ich ein "jeder sitzt da mal" wesentlich besser, und ein offenes Gespräch. Du sagst ja selber dass die Gruppe gewachsen ist, und ein Bekannter sagt immer "Beten hilft klar, aber düngen musst schon auch!" und ich denke das ist da genau der Punkt, das kommt nicht von selbst sondern ist etwas was besprochen und erarbeitet werden muss.

                LG
                WuschElke

                • "aber geschieht das von selbst? "
                  Hmm, ich bin keine Pädagogin/Erzieherin. Ich kann nur von meinen Laien-Erfahrungen aus unserer Kita berichten. In der I-Gruppe meiner ältesten Tochter lief das jahrelang super. Das Miteinander, die Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft unter den Kindern, aber auch die kindliche elbstverständlichkeit, ohne Vorurteile mit "benachteiligten" Kindern umzugehen, war wirklich schön mitanzusehen.
                  Leider kam meine kleine Tochter nicht in eine I-Gruppe und ich kenne die jetzige I-Gruppe unserer Kita nur von den Erzählungen meiner Freundin, deren Tochter dort hin geht. Und auch jetzt (mit natürlich ganz anderen I-Kindern) läuft es ausgesprochen gut, ich kenne nur positive Erzählungen und unsere Kita-leiterin, die mir erzählte, dass andere Eltern ihre Kinder unbedingt in diese I-Gruppe reinbringen wollen, weil dort der Zusammenhalt unter den Kindern ein ganz anderer ist, als in den "normalen" Gruppen.
                  Ich glaube, dass Kinder in der regel völlig vorurteilsfrei auf Kinder, die anders sind, zugehen und diese Hemmungen, die Erwachsene haben, nicht an den tag legen. Dass "Anderssein" wird ganz einfach akzeptiert, wenn es denn den Kindern durch die Erzieher erklärt wurde.
                  Und das mit dem "gewachsen sein" hast Du falsch verstanden. Damit wollte ich nicht ausdrücken, dass die Kinder sich erst einmal zusammenraufen mussten, sondern, dass jedes Kind (egal, ob I-Kind oder Nicht-I-Kind) davon profitiert hat und sich vorteilshaft entwickelt hat. Es gab ja keinen Tag X, an dem auf einmal in eine bestehende Gruppe ein I-Kind kam, sondern diese I-Gruppe gab es schon viele Jahre lang (ich glaube 20 Jahre etwa). Und die neuen Kinder sind einfach so dazu gekommen und haben es von Anfang an gelernt, dass dort eben auch I-Kinder sind, die Besonderheiten haben.

                  • Moin,

                    es ist aber eine bestehende Gruppe, das heißt das richtige Verhalten, die richtige Einstellung, wird da von einem Teil der Gruppe zumindest schon gelebt und neue Kinder haben Vorbilder.

                    Die Gruppe um die es geht ist eben keine gewachsene Gruppe sondern eine die erst vor wenigen Wochen zur I-Gruppe wurde, und da finde ich die Methode "Entweder wir finden ein Kind das freiwillig neben dem I-Kind sitzt oder wir bestimmen einfach eines" für eine wirkliche, gelebte Integration nicht förderlich. Das ist eher "wir haben nen Deppen gefunden der neben ihm sitzt und jetzt können wir so tun als wäre das Kind integriert". Ich denke schon dass da am Anfang, wenn die Gruppe neu gegründet wird, da schon von den Erziehern dementsprechend "Arbeit" reingesteckt werden muss um eben dieses angenehme Klima zu schaffen, ich kann mir nicht vorstellen dass da zumindest das eine oder andere Kind noch beeinflusst werden muss.

                    LG
                    WuschElke

                    • Ich wollte auch mit Absicht nicht den Ursprungsfall kommentieren, sondern habe ja auch nur zu der allgemeinen Aussage Stellung genommen, dass Menschen viel lieber anderen aus dem Weg gehen, die eine Behinderung haben und Kinder nur dann auf behinderte Kinder zugehen, wenn sie eine soziale Ader haben.
                      Und da bin ich eben anderer Meinung.

                      Dass der Ursprungsfall der Treaderöffnerinnicht glücklich gelaufen ist, finde ich ebenso. Ein Kind sollte ganz gewiss nicht gezwungen werden, neben einem anderen sitzen zu müssen. Dass allerdings die I-Gruppe dort erst neu aufgebaut wurde, konnte ich so jetzt nicht heraus lesen. Ich habe nur heraus gelesen, dass die Integrationskraft neu ist? #kratz

                      • Moin,


                        ja, und unsere Erfahrung mit einem Kind mit Sprachentwicklungsverzögerung ist eben dass Kinder eben nicht grundsätzlich vorurteilsfrei auf ihn zugingen sondern er schon einige Male deutlich zu hören bekommen hat "du kannst nicht deutlich reden, mit dir spiele ich nicht".

                        LG
                        WuschElke

                  Ach ja und nein, sie gehen nicht vorurteilsfrei auf die Kinder zu und behandeln alle gleich, das ist wirklich zu gutgläubig und blauäugig.

                  Unser Kleiner hat nur eine Sprachentwicklungs- und leichte Entwicklungsverzögerung, noch weit weg vom I-Status, gerade so dass man sagt man macht Logo und Ergo. Und durch einen Stimmbandschaden spricht er sehr rauh und leise, und er wiurde von einigen Kindern deswegen links liegen gelassen oder auch ruppig behandelt. Gerade Mädels haben ihn deswegen richtig angezickt obwohl die Erzieher den Kindern sagen dass er es einfach nicht kann und zum Training geht. Wir haben dann mit Hochdruck Logo gemacht und seit er besser sprechen kann ist er auch besser integriert. Die Erzieher sagten auch er sei in der Gruppe integriert, er selber empfand es aber nicht so. Also zwischen dem was Eltern und Erzieher sehen oder glauben zu sehen und was die Kinder dann auch wirklich empfinden kann es auch noch Unterschiede geben.

                  Also nein in meinen Augen und aus unserer Erfahrung ist sowas absolut kein Selbstläufer aus der Gutherzigkeit der Kinder heraus sondern da steckt harte und gute Arbeit von Erziehern dahinter dass eine Gruppe so gut zusammenhält und so gut alle Kinder integriert.


                  LG
                  WuschElke

                  Ich kann dies leider so nicht bestätigen.

                  Mein Sohn musste als i Kind sogar die Kita Gruppe wechseln damit er eine neue Chance bekommt.

                  Denn die Kinder in der ersten Gruppe (sowie die Erzieher, auch i erzieher) kamen nicht mit ihm klar. Und die Kinder lehnten ihn konsequent ab.

                  Das einzigste was er lernte war das er ein böser junge ist und niemand ihn gern hat.. Und das er immer Ärger bekommt. Er pullerte sogar wieder ein.

                  Ein Gruppen Wechsel half sehr.

                  Dort fand er eine nette Erzieherin die in ihm nicht den bösen jungen sieht und sich seiner angenommen hat. Obwohl sie keine Zusatz Ausbildung dafür hat.

                  Seit sie sich für ihn einsetzt und versucht ihn zu integrieren ist es wesentlich besser geworden.

                  Ich weiß das er Probleme hat und arbeite auch privat viel mit ihm aber trotzdem hat er noch einen weiten Weg vor sich und wünscht sich einfach nur Freunde.

                  Macht sich dies aber immer wieder selbst kaputt.

                  1 junge akzeptiert ihn weitestgehend so wie er ist. Aber die Eltern wollen keine privaten treffen.

                  Ich kann es grundsätzlich verstehen, denn wer mag es schon das sein Kind gehauen wird?

                  Aber niemand sieht das er vorallem im letzten Jahr einen Riesen Sprung gemacht hat und alles versucht um seinen "wut teufel " zu besiegen. Natürlich klappt es nicht zu 100% aber mittlerweile gibt es sogar Lob von den Erzieherin.

                  Aber er will überhaupt nicht zur Kita. Denn er lernt und gibt sich Mühe, trifft aber nach wie vor viel auf Ablehnung.

                  Ich bin froh wenn er nächstes Jahr zur Schule geht und ein neu start hat.

                  Auch wenn er Angst davor hat wieder abgelehnt zu werden.

                  Und vieles liegt einfach an den Erzieherin.
                  Den Kindern kann man keine schuld geben.
                  Sie sehen ja wie die Erzieher reagieren und übernehmen das so.

            Warum geht hier eigentlich jeder davon aus das es ein Problem gibt weil es ein I-Kind ist? Muss man alle mögen? Mein Sohn kann auch manche Kinder nicht leiden, und das sind keine I-Kinder.

            Meine Schwester ist selbst so ein I-Erwachsener, und ja ich gebe offen zu, viele der Mitbewohner in dem Heim in dem sie lebt sind mir unsympathisch weil ich nicht gerne mit sabberhänden begrapscht oder von fremden umarmt werde, und ich finde das auch in Ordnung. Ich ziehe also wenn ich dort bin meine Grenze, bin aber trotzdem freundlich zu den Bewohnern und habe Verständnis. Ich würde von meinen Kindern nicht verlangen mit jemandem der Ihnen unangenehm ist befreundet sein zu müssen, aber ich kann meinen Kindern erklären warum jemand so ist und Ihnen Verständnis beibringen. Und mehr finde ich braucht es auch nicht.

            LG

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