Kindergarten/Einschulung - Freunde wichtig?

    • (1) 02.09.18 - 10:41

      Hallo zusammen,

      meine Kleine ist jetzt fast 2,5, geht noch in die Kita und wird nächstes Jahr im August in den Kindergarten wechseln. Beides sind Betriebseinrichtungen und im gleichen Haus, weshalb mir auch gar nicht in den Sinn kam, sie für den Kindergarten woanders anzumelden. Außerdem sind alle anderen Kindergärten nicht so flexibel mit den Bring- und Abholzeiten und das ist schwierig, weil ich Schicht arbeite.

      So, jetzt ist es momentan ja so, dass viele Kita-Kinder in den Kindergarten wechseln - die meisten in den Kindergarten ihrer Gemeinde. Hab jetzt schon von vielen Eltern gehört, dass sie das extra so machen, damit die Kinder dann mit den anderen Kindergartenkindern zusammen eingeschult werden. Bei uns wäre es dann so, dass sie nach der Kita in den Betriebskindergarten geht und dann aber bei uns in der Gemeinde in die Schule kommt. Das heißt, die meisten Kinder, die dort eingeschult werden, gingen zuvor in den gleichen Kindergarten und kennen sich daher schon.

      Wie wichtig ist es, dass sich die Kinder schon vorher kennen? Wie war das bei euch?

      Ich hab mir bisher, ehrlich gesagt, noch nie groß Gedanken darüber gemacht. Natürlich wäre es schön, wenn sie bei der Einschulung schon direkt jemanden kennen würde. Andererseits denke ich, werden gerade bei Kindern doch schnell Freundschaften geschlossen, oder? Und na ja, wenn man mal so weiter denkt... sie wird auch im späteren Leben nicht gleich jemanden kennen, z.B. beim Übertritt an ne weiterführende Schule, in der Ausbildung, im Berufsleben etc.

      Oder was meint ihr? Würde mich über eure Meinungen und Erfahrungen freuen.

      Schönen Sonntag,
      Leandra

      • (2) 02.09.18 - 12:25

        Hallo,
        ich denke grundsätzlich finden sich Kinder immer irgendwie.
        Bei meiner großen ( sie heißt übrigens auch Leandra) war es damals so, dass sie mit ihren Kiga Freunden in die Schule kam. Da aber auch aus der Nachbargemeinde viele Kinder bei uns im Dorf eingeschult wurden, haben sich schnell viele neue Freundschaften gefunden. Eine Mädchen war auch völlig fremd und hat ebenfalls sehr schnell Anschluss gefunden. Kinder haben da meist weniger Probleme aufeinander zu zugehen.

        Ich habe nächstes Jahr ähnliche Probleme. Die Freunde meines Sohnes gehen alle in andere Schulen als er obwohl er in die Schule geht die uns am nächsten ist, genau wie der Kindergarten (der ist über die Straße). Ich habe mir einige Gedanken gemacht auch ob ich ihn dann in eine andere Schule schicken soll. Da meine Mutter in dem Bezirk einer andern Schule wohnt würde das schon gehen. Allerdings wurde mir nun von einigen Eltern berichtet das es in der Grundschule dauernd sitzänderungen gibt. Die Kinder sollen sich kennen lernen und deswegen soll zum Beispiel jeder mal neben jedem sitzen. Außerdem denke ich das die Kinder sich schnell zusammen schließen und sich auch neue Freundschaften bilden. Ich neige zwar auch dazu mir über ungelegte Eier Gedanken zu machen aber eigentlich macht es keinen Sinn da wir ja nicht wissen wie es in der Schule dann sein wird. Bis dahin kann viel passieren.

        (4) 02.09.18 - 12:40

        Hallo,

        bei uns wird es so sein, dass unsere Kinder wahrscheinlich auf eine private bilinguale Schule gehen werden. Wenn wir Glück haben und ein Freund von unserem Sohn auch angenommen wird, dann wird mein Sohn genau ein Kind auf der Schule kennen. Aber das hält uns nicht davon ab, trotzdem unsere Kinder auf diese Schule zu schicken.

        Sollte unser Sohn nicht auf der privaten Schule angenommen werden, wird er die halbe Klasse kennen... Aber sein bester Freund wird leider eh auf eine andere Schule gehen. Also muss er so oder so neue Freunde suchen und wird diese sicher auch finden.

        Unsere Kleine, die ein Jahr später eingeschult wird, wird es einfacher haben. Sie wird die Schule schon kennen und ihr Bruder wird dort sein (haben nur 15 Monate Altersunterschied)

        Wäre ich in deiner Situation, würde ich mein Kind im Betriebskindergarten lassen.

        LG

        sweti84

      • Vielleicht kannst du ja über Kinderturnen oder musikalische Früherziehung den Kontakt zu den Kindern im Ort schon vor der Einschulung herstellen. Ansonsten wird sich das schon finden.

        (6) 02.09.18 - 15:49

        Meine Tocher hatte im Kindergarten ein richtig gute Freundin - die beiden gab es nur im "Doppelpack".
        So war es auch der Wunsch von uns Müttern, dass sie gemeinsam in eine Klasse kommen....tja - nach etwa einem halben Jahr haben die beiden sich völlig neu orientiert und ganz andere Freundschaften geschlossen.

      • (7) 02.09.18 - 16:47

        Steht es denn überhaupt zur Option? Also dass sie wechselt? Wenn es bei dir arbeitsmäßig garnicht anders geht, hat es sich ja eh erledigt.

        Wir ziehen jetzt um und unsere Tochter wird dann noch gut ein halbes Jahr in den Dorfkindergarten gehen, in den fast alle Kinder gehen die mit ihr zur Schule kommen.
        Ich finde das ganz schön, aber für unsere Tochter wäre es jetzt nicht unbedingt nötig. Liegt ja auch immer viel am Charakter. Bei einem schüchternen Kind würde ich es vermutlich möglich machen, wenn es irgendwie geht.

        Nein, die Kindergartenfreundschaften werden i.d.R. überschätzt. Kinder orientieren sich ganz oft und vor allem auch ganz schnell innerhalb der neuen Gemeinschaft völlig um.

        Anders ist der Sprung in die weiterführende Schule....

        Ich erlebe jedes Jahr Kinder, die in ein erstes Schuljahr kommen und dort kein Kind kennen. Das ist, bei altersgerechter Entwicklung, nie ein Problem.;-)

      (11) 02.09.18 - 19:49

      Moin,

      ich denke sie muss sich so oder so irgendwann in eine neue Gruppe eingewöhnen, im Kindergarten kennen sich ja auch schon welche aus der Krippe und die anderen haben deswegen keine Probleme, genauso ist es in der Schulzeit, da meist nicht eine Klasse gebildet sondern die Kindergartengruppe (zumindest hier) mit Absicht gesplittet und neu gewürfelt wird ist das hier auch kein Problem. Außerdem gibt es immer welche deren bester Freund nicht mitkommt und die dann auch neuen Anschluss suchen.

      Sie wird 2-3 Jahre in den Kindergarten gehen, da würde ich die Einrichtung nehmen die mir am besten gefällt oder passt.

      LG
      WuschElke

      Hallo Leandra,
      meine Erfahrung als Erzieherin und auch als Mutter ist, das Kinder ganz schnell Freunde finden...
      Alles vorherplanen zu wollen schadet Kindern mehr, als es ihnen nutzt.
      Zur Einschulung sind viele Kinder neu und lernen sich dann kennen, da das fast allen so geht, ist deins dann ja nicht allein und das klappt ganz schnell mit Freundschaften.

      Mein Kind sollte einfach in die Klasse kommen, in der andere Wohnortnah sind, damit er bald alleine zum spielen los kann und ich nicht fahren "muss"...
      DAS wäre wichtig... (wir wohnen auf dem Dorf, aber mehreren Kitas)

      lg Tanja

      (13) 02.09.18 - 21:10

      Naja... bei uns ist es bei den Kitas so: man nimmt was man kriegen kann.
      Seine Kitakumpel kommen also aus der ganzen Stadt, eingeschult wird aber eher da wo man wohnt.
      Nach bisherigem Stand und wenn er nicht in die Schule kommt, die wir gern hätten, dann wird er auch niemanden kennen dort. Fänd ich schade, ist aber nicht zu ändern.

      (14) 03.09.18 - 04:54

      Der Beitrag wurde ausgeblendet Der Beitrag wurde von den Administratoren ausgeblendet.

      (15) 03.09.18 - 05:19

      Gute morgen,

      aus persönlicher Erfahrung kann ich dir sagen, dass es deinem Kind in dem Alter am wenigsten Probleme machen wird neue Freunde zu finden.
      Ich bin zur Einschulung umgezogen und kannte niemanden, habe aber schnell einen Freundeskreis aufgebaut. Zum 3. Schuljahr hin sind wir wieder umgezogen, auf der neuen Grundschule kannte ich lediglich meine jüngere Cousine und meinen kleinen Bruder, der dort eingeschult wurde ( er hatte also die gleiche Situation wie ich was die Kiga Freunde betraf und auch keine Probleme). Es hat etwas länger als bei der Einschulung gedauert, aber ich hatte relativ zügig einen Freundeskreis.
      Beim Wechsel zur weiterführenden Schule kannte ich ein paar Kids vom sehen und ein oder zwei aus meiner Klasse in der Grundschule. Das machte den Wechsel schon leichter.
      Unser Sohn geht auch in den Kiga der bei meiner Mutter in der Nähe ist, hatte sich aus der eigentlich geplanten wohnsituaton ergeben, die dann doch anders kam. Da wir jetzt Eigenheim suchen weiß ich noch nicht wo wir landen werden, aber es liegt mir viel daran, dafür zu sorgen, dass sich mein Sohn möglichst nach dem Kindergarten umorientieren muss und nicht erst im späteren Verlauf.

      (16) 03.09.18 - 08:12

      Letztlich weiß man sowieso nie, mit wem das Kind dann eingeschult wird. Unser Sohn geht in den Kindergarten, der unserem Haus am nächsten ist. Dennoch wird er ohne Freund eingeschult werden. Seine beiden besten Freunde sind erst weit nach dem Stichtag geboren. Ein weiterer Freund ist ein Jahr älter. 3 Mädchen und ein Junge könnten theoretisch mit ihm eingeschult werden. Den Jungen mag er nicht, die Mädchen interessieren ihn nicht. Hinzu kommt, dass einige Eltern sich für Privatschulen entscheiden.

      (17) 03.09.18 - 12:54

      Es kommt eh immer alles anders wie man denkt.
      Ich würde da nichts von Freunden abhängig machen.

      • (18) 03.09.18 - 14:42

        Ich danke euch für eure Beiträge.

        Im Großen und Ganzen hab ich mir das schon gedacht, dass es kein so großes Problem darstellt. Wollte nur mal andere Meinungen hören... Irgendwie habe ich mich schon wieder kirre machen lassen #augen

        Zum Glück haben wir ja bis zum Kindergarten noch ein Jahr! Dann sehen wir mal, wie es weiter geht.

Top Diskussionen anzeigen