Kindergarten Eingewöhnung klappt nicht

    • (1) 14.09.18 - 11:47

      Hallo das Thema steht ja schon oben,
      Also mein sohn (2) ist seid 3 wochen im Kindergarten, die anfangszeit war ich noch dabei und nun bin ich auch für 1 bis 1,5 std. Raus aus dem Kindergarten, in der Zeit ist er eig nur am weinen und möchte sich garnicht beruhigen lassen, die erzieherinnen sagen das er nicht spielen möcte oder sich mal ein Buch anschauen, nichts, sobald ich da bin ist sofort ruhe und er ist bei mir.
      Er ist seidem er im Kiga ist sehr anhänglich geworden, er bleibt bei niemanden ausser bei mir und meinem Mann, und wenns in den Kiga geht dann weint er schon.
      Das zerreist mir das Herz, aber ich finde den Kiga sehr wichtig für ihn, das er auch mit anderen Kindern in Kontakt kommt und schön spielen kann.
      Hat jmd einen Rat wie ich ihm helfen kann?

      • Hallo,

        Die Erzieherinnen lassen deinen Sohn 1,5 h weinen?
        Wenn dem so ist, dann kein Wunder dass dein Junge nicht gehen möchte und Angst hat. Das ist die Hölle!

        Ob ein 2 jähriges Kind in die Kita muss um soziale Kontakte zu haben, darüber lässt sich streiten. Kinder in dem Alter spielen noch nicht wirklich zusammen.

        Das beste was du machen kannst ist komplett zurück rudern. Wieder mit rein in die Gruppe und begleiten. Bis dein Sohn sich von dir löst. Aktuell machen die Erzieherinnen alles kaputt. Es ist auch kein Rückschritt sondern orientiert sich an den Bedürfnissen deines Kindes.

        Oder ihr macht so weiter und wartet bis dein Sohn irgendwann aufgibt. Das ist aber für dich und deinen Sohn nicht die beste Lösung. Das hinterlässt Spuren.

        Alles Gute und VG

        Chris

        • Also sie sagen schon das er sich zwischendurch beruhigt, aber es ist mehr so ein wütend sein.
          Ich weiss auch nicht was ich machen kann das es ihm leichter fällt.
          Aber wenn wir nochmal von vorne anfangen vielleicht klappt es ja dann besser

          • Du kannst warten bis sich dein Sohn von sich aus von dir entfernt.

            Bleibe ruhig in einer Ecke sitzen, sei da wenn er dich braucht und wenn er wenig bis keine Aufmerksamkeit mehr auf dich lenkt ist es soweit :)

      Also wir haben auch lange für die Kita eingewöhnung gebraucht, sind auch wieder zwei Schritte zurück gegangen und auch dir würde ich emphelen zurück zu rudern. Wir haben nach 4 Tagen für 10 Minuten getrennt, am nächsten Tag nochmal. Meine Tochter hat beide Tage so stark geweint und war zuhause eine andere. Sonst eher selbstständig und mutig hing sie nur noch bei mir, hat sofort gebrüllt wenn ich nur aufgestanden bin und es ging nix mehr ohne mich. ich habe mit den Erzieherinnen gesprochen, gesagt das mein Kind das wohl nicht verkraftet und auch die meinten das wir keine neuen Trennungen machen. Ich saß dann 4 Wochen mit meinem Kind zusammen dort und plötzlich platzte der Knoten. wir trennten und das lief so viel besser, nach 5 Wochen war sie soweit das sie dort schlief und auch kein weinen mehr beim hinbringen. Sie freut sich, rennt rein, erzählt den Erzieherinnen gleich irgendwas und winkt mir fröhlich zu wenn ich raus gehe.
      Wieso trennt ihr den weiter wenn dein Sohn so stark leidet? ich würde zurück gehen auf Anfang, wieder mit rein setzten und ihm die Zeit geben die er braucht.

      • Ja das werde ich auch ab nächste woche machen, also zurückrudern, das ist echt schlimm für mich das mein Sohn so leidet, dann hört man aus dem umkreis, ja da muss er durch und solche sätze, ich möchte ja auch das er spass hat und gerne hingeht.

        • Ich mach ja nur was die sagen weil ich mir denke das die ja eig erfahrung haben sollten in ihrem Job

          • ich verstehe schon das du den Profis da vertraust aber nicht jedes Kind ist gleich. meine Tochter habe ich als selbstbewusst und selbstständig beschrieben, den das war bzw ist sie auch und die Erzieher meinten auch das es super läuft und eine Trennung kein Problem war stellen wird. Nun, es kam anders. meine Tochter ist sensibler als gedacht und wir mussten zurück rudern. Die Erzieher sind auch auf deine Beobachtungen angewiesen, du kennst dein Kind am besten. Fragen Sie sich wie es zuhause läuft musst du ehrlich sein auch über die Begleitung würde ich nochmal sprechen und mir wünschen zurück zu gehen. vielleicht musst du nur die erste halbe Stunde da bleiben und dann passt es für ihn vielleicht musst du nochmal ein paar Tage dabei sein, vielleicht musst du ihm nut zeigen das du hinter der kita stehst...irgedwann wird der Knoten platzen. wichtig ist das die Erzieher erstens deine Unterstützung haben, zweitens eine Bindung zu deinem Sohn aufbauen und drittens es in seinem Tempo passiert. Rede nochmal mit den Erzieherinnen

            (10) 15.09.18 - 13:58

            Die Erz. haben schon Erfahrung, nur gibt es immer die "Ausnahme von der Regel", d.h. dein Sohn braucht eine etwas andere Eingewöhnung als viele andere Kinder.

        Mal eine Frage:
        Kinder lösen sich mit zunehmendem Alter immer mehr von den Eltern. Sie interessieren sich immer mehr für andere. Warum muss man einen natürlichen Prozess der ganz sicher kommt wenn man sein Kind in seinem Tempo entwickeln lässt denn erzwingen? Mit drei wollen sie dann selber zur Oma laufen, selber in den Laden ein Brötchen holen, ... das kommt alles ganz von alleine und ohne Zwang!

        Vor allem mit 2 Jahren! Es wird nicht umsonst unterschieden zwischen der Altersklasse "Kleinkind" bis 3 Jahre und "Kindergartenkind" 3-6 Jahre. Weil sie eben meist erst mit 3 so reif sind dass sie "Kindergartenkinder" sind.

        "Da muss er durch" ... wenn es wichtige Gründe gäbe ja, wenn man arbeiten muss etc, aber doch nicht um entwicklungstechnisch einen auch noch so sensiblen Schritt zu erzwingen! Er wird Spaß haben und gerne hingehen wenn er soweit ist!

In dem du eine Möglichkeit findest dass er mit anderen Kindern spielen kann während du da bist?

Kinder lösen sich mit zunehmendem Alter immer mehr von den Eltern, und lassen sich mit zunehmendem Alter immer mehr auf andere Kinder ein. Das geht Hand in Hand, je mehr er mit anderen Kindern anfangen kann umso mehr wird er sich von Dir lösen. Wenn Du Zeit hast und nicht arbeiten musst folge doch den Bedürfnissen Deines Kindes und lass ihn noch begleitet spielen!

Echte Interaktion mit anderen Kindern, auch echtes Sozialverhalten, können Kinder erst mit 3-4 Jahren wirklich, alles andere ist mehr ein "nebenbei" und bis dahin muss gar nix.

Mir zerreißt sowas das Herz, Dein Kind signalisiert gerade ganz klar was wirklich noch wichtig für es ist und Du hast irgendwelche fixen Ideen und schaust nicht auf Dein Kind. Helfen würde immer aufs Kind zu schauen und seine Bedürfnisse ergründen und nicht nur weil alle einige Eltern und Magazine das so behaupten einfach durchziehen obwohl das Kind signalisiert dass es noch gar nicht soweit ist, ohne zu hinterfragen ob es für Euer Kind vielleicht anders ist.

LG
WuschElke

  • Ja wie gesagt ich habe darauf gehört was bzw wie die erzieherinnen das da handhaben, mir zerreißt es auch das herz ganz doll sogar, deswegen hab ich hier mal reingeschrieben auch um zu lesen ob es bei anderen auch so ist oder wie das gehandhabt wird, ich werde aufjedenfall dabei bleiben um ihn zu unterstützen egal was die erzieherinnen sagen, also ich denke mal nicht das die was dagegen haben werden wenn wir einfach nochmal von neu Starten. Und dieser spruch das er da durch muss der kommt auch nicht von mir eher aus dem umfeld und ich hasse diesen spruch,
    Er ist mein erstes Kind und das erste mal kindergarten von daher bin ich halt etwas verunsichert wie es am besten klappt aber ich werde jetzt einfach auf mein bauchgefühl hören und natürlich auf mein Kind.

    • Ich rede gerade nicht von "nochmal von vorne anfangen", ich rede von "fang in einem Jahr nochmal damit an wenn Dein Kind reif genug ist".

      Dein Kind braucht gerade überhaupt keinen Kindergarten und signalisiert das ganz klar, weder langsam noch schnell, ich weiß nicht woher du den Glauben hast er müsse da jetzt unbedingt hin um mit Kindern zu spielen.

Wir sind auch gerade in der eingewöhnung. Der kleine ist ein Jahr. Leider können wir es nicht anders leisten.

Er weint bitterlich wenn wir wieder kommen aber die Erzieher und auch mein großer ( gleiche geuppe) sagen das er das super macht und 2 Stunden nicht geweint hat. Selbst das weinen zum Empfang tut weh.

Ich bin kein Freund vom schreien lassen. Ganz und gar nicht. Aber es ist ja jemand für ihn da. Er muss sich an die neue Situation erst gewöhnen und eine neue bezugsoerson in der Zeit finden wenn du nicht da bist. Die wird er nicht finden wenn du dabei bist.

Wie lange habt ihr denn Zeit für die eingewöhnung? Musst du wieder arbeiten?

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