Krippe/KiGa auch wenn ihr nicht arbeitet?

Kind in Krippe/KiGa, obwohl zu Hause?

    • (1) 22.09.18 - 14:37

      Hallo zusammen,

      mich würde es einfach interessieren, bei wem die Kleinen in die Krippe/KiGa sind, obwohl ihr zu Hause wart/seit.
      Oder vlt auch, wer sie bewusst auch mit Ü3 noch nicht in den KiGa schickt, da ihr zu Hause seit. Ich könnte das ja eigentlich auch, aber ich merke einfach, dass sie auch den Kontakt zu den Kindern brauch und eine andere Entlastung wie nur mit mir und ihrem Bruder Zu Hause.
      Meine Tochter ist nun mit 3 Jahren in den KiGa und ich bin mit ihrem kleinen Bruder (11Monate) auch noch in EZ.
      Wenn es durch die Omas nicht anders geht, werde ich bei ihm auch bis er 3 Jahre ist, zu Hause bleiben. Aber werde wahrscheinlich schon vorher etwas arbeiten gehen können, da meine Schwiegermutter in absehbarer Zeit in Rente gehen wird. Wir möchten ihn auch "erst" mit 3 in den KiGa schicken.
      In einem unteren Treat hier, habe ich gelesen, dass doch sehr viele ja schon in die U3 Betreuung kommen.

      Geht ihr alle wieder arbeiten?
      Gibts es vlt jemanden, der zu Hause ist und die U3 Betreuung nutzt?

      Ist wie gesagt, aus reinem Interesse, wie es so bei euch allen ist. ☺

      Vielen Dank schon mal für eure Erfahrungen 😊😊😊

      • (2) 22.09.18 - 14:50

        Mein Große war 1.5 Jahre und kam in einer Alterserweiterte Gruppe weil ich wieder arbeiten musste.
        Meine Kleine wird 2 sein, wenn sie in die Krippe, Kita geht. Weil ich dann wieder arbeiten muss.
        Ich würde die Kinder zuhause lassen, müsste ich nicht arbeiten, obwohl meine Große die Kita gut getan hat und sie sich von Anfang an wohl fühlte....
        Ich muss aber auch dazu sagen, dass wir ein MehrgenerationenHaus haben.

        (3) 22.09.18 - 15:05

        Ich habe meinen Sohn mit 1,5 in die Krippe gegeben für 3 Vormittage, weil wir umgezogen sind echt Gold wert.
        Mit arbeiten angefangen hab ich erst als er 2 wurde. Seitdem geht er auch jeden Tag und an 3 Tagen pro woche mit Mittagessen.

        (4) 22.09.18 - 15:21

        Also unsere Große kam jetzt auch mit 3 Jahren in den Kindergarten, obwohl ich zu Hause bin. Für mich ist das eher Stress als Entlastung 😂 wenn es rein nach mir ginge bliebe sie zu Hause. Aber ihr gefällt es und tut es auch gut, von daher geht sie 3-4 std pro Tag in den kiga.

        Die kleine Schwester wird aber definitiv auch erst mit 3 in den Kindergarten kommen. Ich halte von u3 Betreuung nichts, außer es geht gar nicht anders. Mit 1 oder 2 Jahren braucht ein Kind meiner Meinung nach auch keine.

      • Unsere Tochter geht seit ihrem ersten Geburtstag zur Tagesmutter und wechselt jetzt, mit 17 Monaten, in die Krippe. Ich gehe 4 Vormittage in der Woche arbeiten.

        „Anspruch“ auf einen Betreuungsplatz unter 2 haben wir nur, wenn beide Elternteile berufstätig sind. Und Krippenplätze sind hier rar gesät.

        Falls es noch ein Geschwisterchen geben sollte, werde ich mindestens 2 Jahre Elternzeit nehmen. Es ist/war zwar okay, aber die Kleinen werden so schnell groß und es ist doch einfach schön, sie nicht in die Betreuung geben zu müssen, solange sie noch so klein sind.

        (6) 22.09.18 - 16:50

        Mein Kleiner ist vor vier Wochen mit 2,5 Jahren in den Kindergarten gekommen.
        Ich habe 3 Jahre Elternzeit.
        Da das Kindergartenjahr immer zum 01.08. beginnt, wäre es nächstes Jahr zu spät gewesen, da ich ab März wieder arbeite.

        Ich hätte auch nach 2,5 Jahren wiede arbeiten können. Aber dann wäre alles mit der Eingewöhnung stressig gewesen.
        So genieße ich nun meine freien Vormittage und kann den Haushalt ganz in Ruhe machen. Und decke den ersten Winter noch ab, da sind sie ja meistens noch öfter krank.

      • (7) 22.09.18 - 17:14

        Wir hätten die Betreuung unserer Tochter (jetzt 9) von Anfang an komplett über meine Eltern abdecken können. Wohnen am Ort, sind fit, sind in Rente, haben Zeit.
        Wir haben uns aber; als ich wieder anfing Teilzeit zu arbeiten, für 3 Vormittage Krippe und Rest durch Oma/Opa entschieden, da unsere Tochter Einzelkind ist und der Kontakt mit anderen Kindern nur auf dem Spielplatz oder in einer Spielgruppe für sie nicht ausreichend war, zumal da ja immer Erwachsene dabei sind. In einer Gruppe muss man anders agieren und sich auch anders verhalten.
        Es gibt hier sehr viele Mütter, die sich den Luxus erlauben können und nicht arbeiten müssen. Trotzdem wird hier ganz oft schon im KLeinkindalter ein Krippenplatz als sog Sharingplatz von diesen Müttern gebucht.
        Das heißt - zwei Kinder teilen sich einen Platz mit der geringsten Stundenzahl, die möglich ist.

        • (8) 23.09.18 - 09:03

          So ein Sharing gibt es hier gar nicht. Hier gibt es nur Krippe mind. 8-16 Uhr. Klar kann man sein Kind auch um 13 Uhr abholen, zahlt aber immer bis 16.

          • (9) 23.09.18 - 20:57

            Also unsere Krippe hat 80 Plätze (8 Gruppen) und ist derzeit nicht voll belegt. Eine Gruppe wurde an den Nachbarort "vermietet", da dort momentan Bedarf da ist und der Kindergartenumbau mit U3 Gruppe noch nicht fertiggestellt ist.
            Der Sharingplatz ist die Betreuung mit 20 Std. pro Woche - aufgeteilt 10/10 für 2 Kinder.

            Halbtagesgruppe (20 Std./Woche)
            Montag bis Freitag

            08:30 - 12:30 Uhr

            Sharing-Möglichkeit: Der Platz kann unter zwei Kindern
            aufgeteilt werden.
            Auskunft erteilt Ihnen die Leiterin des....

      Ich bin der Meinung, wenn man eh Zuhause ist, sollte man auch die gemeinsame Zeit und Bindung mit dem Kind nutzen und genießen. Dazu muss man nicht sein Kind schon von Klein auf 0-2Jahre abschieben und den beruftstätige Mütter, eh die knappen Krippen-Plätze noch streitig machen, die sie wirklich als Betreuung benötigen.
      Ab 2,5 /3 Jahren sieht es schon anders aus, da reicht die Mutter allein nicht mehr ganz so aus, da brauchen sie dann auch gleichaltrige Kinder zum Spielen, Basteln, Streiten und Toben, sowie Sozialverhalten in der Gruppe lernen und erfahren , müssen gezielter im Geistesentwicklung gefördert werden, Auseinandersetzungen und Selbstständigkeit ohne Eltern lernen ect.

      Für mich gäbe es für Krippenplätze, bevorzugt nur für berufstätige Mutter, die einen Arbeitsvertrag vorweisen können , solange die Plätze noch so rar und nicht abdeckend sind.
      Und für KiGa Plätze ab 2,5 oder 3J. als Pflichtprogramm.

      • Ist bei uns in München so. Da muss man Arbeit nachweisen (bei Einrichtungen der Stadt), selbst bei Kindergartenplätzen!
        Uns haben sie einen bereits zugesagten, städtischen (!) Kindergartenplatz für Zwerg (3 im August geworden) wieder weggenommen, da ich noch in EZ von Schlumpf (13 Monate) und obendrein erneut schwanger bin.
        Naja, die privaten Einrichtungen rissen sich um Zwerg, da 2015 hier wohl ziemlich viele Mädels geboren wurden. Somit geht er in einen kleinen, aber feinen Kindergarten, denen es egal ist, ob man arbeitet oder nicht. Hauptsache, sie kriegen ihr Geld 😂😂😂

        (13) 22.09.18 - 21:09

        Wie sollen solche Fälle wie ich dann jemals wieder arbeiten gehen, wenn sie aufgrund des fehlenden Arbeitsvertrages keinen Kita-Platz/Krippenplatz U3 bekommen? Wir haben keine Familie in der Nähe, Tagesmütter gibt es auch nicht, es fehlen hunderte Kita-Plätze in unserer Stadt. Soll ich dann zwei Jahre von Luft und Liebe leben und gut qualifiziert zuhause sitzen?

        Ich schiebe mein Kind nicht ab, sondern möchte meinen Lebensunterhalt selbst verdienen können und da muss ich eine verlässliche Betreuung für haben.

        Ist vielleicht auch eine regionale Sache, ich komme weder aus Ostdeutschland noch aus Süddeutschland, sondern aus dem westlichen NRW.

        (14) 23.09.18 - 15:23

        ich frage mich echt, ob meine Generation sozial geschädigt ist, weil es keinen Kindergarten gab, oder einfach nur mega wenige Plätze.

        lisa

        • (15) 23.09.18 - 21:44

          Hm....in meiner Generation (ist wohl keine andere als deine ;-)) gingen alle bei uns in der Stadt mit 3 (bzw. nach den Sommerferien dann) in den Kindergarten. Plätze gab es genug. Der Kindergarten ging von 8-12, Mütter meist zuhause, ich habe die Zeit als schön in Erinnerung :-).

          • (16) 23.09.18 - 21:56

            ich bin 70 Jahrgang, in unserem grossen Dorf (10.000 Einwohner) gab es nur einen Kirchenspielkreis. Da waren die Mütter zu Hause, haben im Einzelhandel...gearbeitet aber Kindergärten, etc. so wie es das heute gibt, gab es nicht.

            Obwohl die Kids fast ganztags nach der Geburt sofort betreut werden, ihre sozialen Stärken im Kiga...finden, etc....frage ich doch nur, warum sie immer unselbständiger werden....trotz frühzeitiger Kita,Hort, etc....Förderung.

            lisa

            • (17) 24.09.18 - 08:08

              Im letzten Absatz gebe ich dir recht.
              Ich bin Mitte 70er geboren, Kleinstadt, da gab's Kindergärten so wie heute - aber natürlich nur bis Mittag. Ich bin immernoch ein Verfechter davon, dass 8-12 Uhr völlig reicht für Kindergartenkinder. Aber klar, da lasse ich Arbeitszeiten außen vor bei der Betrachtung.
              Schönen Wochenanfang für dich!

    (18) 22.09.18 - 17:45

    Nummer 1 kam in die Krippe mit einem Jahr. Das bereuen wir. Die Einrichtungen hier sind total überfüllt und das war echt nicht schön. Bei Nummer 2 sind wir dann auf eine Tagesmutter umgestiegen. Nummer 3 wird im neuen Jahr eingewöhnt.
    Ich arbeitete im Familienbetrieb und mein Mann ist Arzt. Das ist eigentlich auch der Grund. Zwingend notwendig wäre es noch nicht, aber es macht es mir einfacherer für den Betrieb da zu sein. Die Kinder wären auch ohne Tamu glücklich. Aber dennoch sehe ich es auch als Bereicherung für sie.

    Zwerg (Ende August 3 geworden) geht seit Anfang September von 8:30-12:30 Uhr in den Kiga, obwohl ich noch in EZ von Schlumpf (13 Monate) bin. Davor war Zwerg bei mir daheim.
    Ihm gefällt es, die Eingewöhnung klappte tadellos, er macht dort alles super mit und freut sich jeden Tag, wenn es die 150m in den Kiga geht 👍.
    Auch Schlumpf wird erst mit 3 Jahren in den Kiga kommen.

    (20) 22.09.18 - 18:19

    Hallo,
    unser Grosser kam mit 3 Jahren und 1 Monat in den Kiga, obwohl ich noch zuhause war. Aber es wurde auch Zeit, dass er regelmässig unter Kinder kam. In unserer Nachbarschaft gab es keine Kinder und die Kinder im Freundeskreis alle mindestens 10 Jahre älter.
    Unser Kleiner kam mit 2 3/4 in den Kiga. Er sollte keinen U3 Platz bekommen, da ich nicht berufstätig war. Wie auch ohne Betreuung.... Da ich aber nachweisen konnte, dass ich auf Jobsuche war, bekam ich den Platz. Und ca. 3 Monate nach Kiga-Start hatte ich auch endlich den passenden Job.
    LG
    Elsa01

    (21) 22.09.18 - 18:23

    Hi,

    mein Großer kam dieses Jahr im Februar in den Kindergarten mit 3 Jahren.

    Ich wollte nie U3 Betreuung und da wir es uns leisten können, bleibe ich auch bei Nummer 2 wieder 3 Jahre daheim.
    Ich finde es sonst aber auch nicht richtig die knappen Krippenplätze in Anspruch zu nehmen, wenn man nicht muss.

    Der Große geht jetzt von 8:45-13 Uhr in den Kindergarten und es gefällt ihm super. 😊 ich genieße die Vormittage mit der Kleinen und nutze es gleich zum Einkaufen und wenn sie ihr Schläfchen macht für den Haushalt.

    (22) 22.09.18 - 19:39

    Viiielen Dank schon mal für alle antworten.
    Ich bin froh und dankbar dafür, dass wir es uns auch leisten können, dass ich 3 Jahre zu Hause sein kann.
    Bei der Großen war ich zwar nach knapp einem Jahr 2 Nachmittage arbeiten, sie wurde aber von der Oma betreut. Das geht nun vormittags leider nicht. Ich freue mich zwar auch wieder zu arbeiten, aber möchte den Kleinen auch nicht unter 3 in die Krippe bringen.
    Interessant zu hören, wie es alle so gemacht haben, was sie vlt beim 2./3. Kind anders machen wollen.
    Mir kam einfach der Gedanke, wie es wohl andere machen. Klar, meine Tochter ist nun 3, das ist ja das "normale" Kindergartenalter. Aber ich habe doch irgendwie ein komisches Gefühl, wenn nicht sogar ein schlechtes Gewissen, da ich ja zu Hause bin 🙈...aber ich weiß auch, dass sie es jetzt einfach brauch. Sie ist sehr gern unter Kindern. Ihr gefällt es dort auch sehr. Morgens findet sie es zwar grad doof das ich gehe, aber laut den Erzieherinnen, läuft es super mit ihr. Sie spielt mit den Kindern, isst dort auch zu Mittag. Sie ist von ca 8:30-13Uhr dort (angemeldet von 7-14Uhr, wenn ich dann wieder arbeiten gehe).

    (23) 22.09.18 - 20:11

    Unsere kleine ist zwar erst 17 Monate aber wenn es nach meinem Mann geht wird die kleine nur 2 Jahre in den Kiga gehen. Also erst mit 4.5. Frühestens mit 3.5. Unter dem Jahr ist es kaum möglich zu starten.
    Hab 3 jahre Elternzeit genommen.
    Ein Geschwisterchen wäre geplant.
    Bisher hat es noch nicht geklappt.
    Ü3 möchten wir sie nicht bereuen lassen.
    Allerdings haben bei uns Kinder die schon die Krippe besucht haben Vorrang bei der Vergabe der Kiga-Plätze. Und vermutlich werden die krippenplätze dank dem Familiengeld bald ganz ausgebucht sein.
    Seit die kleine 1 Jahr ist gehe ich 2x im Monat arbeiten. Dann ist sie bei Oma oder Papa zuhause. Wir haben den Luxus das schwimu im Haus wohnt und mit 62 noch sehr rüstig ist und nicht mehr arbeitet. Ist seit letztem Jahr zwecks der Pflege der Oma zu Hause. 4 Generationen unter einem Dach.
    Vollzeit arbeiten kann ich mir im Moment gar nicht vorstellen. Wenn sie in den Kiga geht möchte ich aber schon wieder ein paar Stunden arbeiten, wenn es klappt an 4 Tagen.

    (24) 22.09.18 - 20:53

    Ich bin leider arbeitslos (Vertrag lief in Schwangerschaft aus) und meine mittlerweile 21 Monate alte Tochter ist, seit sie 13 Monate alt ist, in der Kita. Wir haben keine Familie oder Freunde in der Nähe, mein Partner arbeitet Vollzeit.
    Um mich ernsthaft bewerben und vorstellen zu können, bin ich auf den Platz angewiesen, oftmals kommen die Einladungen so kurzfristig für den nächsten Tag, da könnte ich ohne Kita nicht hin.

    Ich bin froh, dass ich die ersten Kitamonate zuhause war, denn unser Kind war sehr oft krank, mit einem neuen Job wäre das undenkbar gewesen. Einzig während der Hitzewelle im Sommer habe ich die Kleine einige Tage die Kita "schwänzen" lassen.

    Es ist ein großer Glücksfall, einen 45 Stunden-Platz ergattert zu haben, und je nach Stelle wird das möglicherweise für eine Vollzeitarbeitsstelle für mich doch nicht reichen. Der Platz kostet uns 500€ im Monat.

    Unser Kleiner ist gerade noch in der Eingewöhnung. Mama geht seit Monate schon wieder Vollzeit arbeiten, Papa ist in Elternzeit,aber nur noch einen Monat lang. Danach auch wieder Vollzeit arbeiten. In einigen Monaten kommt wieder Nachwuchs, da werde ich den Kleinen nicht wieder aus dem Kiga nehmen...

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