"Kleine" Geschenke von Großeltern ohne Anlass

    • (1) 23.09.18 - 21:48

      Hallo, meine Schwiegermutter ist passionierte Flohmarktgängerin. Jetzt hat es sich so eingeschlichen, dass sie jedes Mal was für unseren älteren Sohn kauft. Bisher war es ok. Meist wars Duplo oder Playmobil oder Figuren, die dann auch bei ihr daheim blieben und da konnte ich nicht viel dagegen sagen. Sie hatte auch von ihrem Bruder ein Laufrad bekommen, dass dessen Kinder nicht mehr benutzt haben. Ok. Aber mittlerweile bin ich irgendwie sauer. Wir haben ihm ein Fahrrad gebraucht gekauft und ihr davon erzählt. Ihr auch gesagt, dass er es aber noch nicht bekommen hat und wir warten bis er vom Kopf her etwas reifer ist, weil er mit dem Laufrad fährt wir ein Wilder und nicht zuverlässig hört. So prompt beim nächsten Treffen erzählt sie, sie habe ein zweites Fahrrad gekauft. Damit könne er dann bei ihr fahren, wenn wir zu Besuch seien. Wann wir denn nun endlich unseres überreichen würden, denn sie wolle uns mit ihrem ja nicht zuvor kommen. Jetzt hat er in ein paar Wochen Geburtstag und vorgestern kam sie und schenkte aus heiterem Himmel eine vtech Fotokamera. Das hat mich nun wirklich geärgert. Erstens weil ich weiß, dass er sehr gerne fotografiert und wir uns schon überlegt hatten, ihm zu Weihnachten was in die Richtung zu schenken und ich schon recherchiert hatte, weil auf dieser von vtech Spiele sind, was ich eigentlich nicht wollte. Und weil sie es lapidar abtat mit "hab ich für 2€ am Flohmarkt geholt". Ich weiß nicht, ob ich jetzt überreagiere oder es berechtigt ist, sauer zu sein. Jetzt ist sie natürlich die tollste Oma und wir als Eltern sind um unser Geschenk betrogen, weil wir jetzt natürlich was anderes schenken müssen. Meine Eltern schenken immer nur Neuware und im Vergleich zu den Flohmarkt Sachen sieht das für unsere Kinder wahrscheinlich später auch "weniger" aus, weil sie ja nicht wissen können, dass Oma A für das neue Ding genauso viel ausgegeben hat, wie Oma B für ne große Menge gebrauchter Dinge. Das ist aber nur ein Nebenaspekt. Mir fällt einfach auf, dass die Flohmarkt Oma alles daran setzt, als die tollste und coolste rüber zu kommen. Demnächst will sie Dosen schießen für ihn in ihrem Garten aufbauen. Es nervt...

      • (2) 23.09.18 - 21:56

        Hallo, könnte 1:1 unsere Oma sein, auch so eine passionierte Flohmarktgängerin, die mit den identischen "Totschlagargumenten" wie eure kommt. Letzte Woche hat sie den Kindern ein grosses Puppenhaus mitgenommen mit dem Spruch, das sei zum Geburtstag. Hä? Unsere Kids haben mitte August Geburtstag #kratz - ja, ein "Vorgeschenk" für den nächsten...aha.
        Wenn mir's zu bunt wird oder ich die Geschenke für totalen Mist halte, dann lege ich schon mal Veto ein, ansonsten besteht die Abmachung, dass der ganze Kram bei ihr zuhause bleibt oder ich ihn ihr zurückkarre. Wir haben relativ wenig Spielzeug und das soll auch so bleiben!
        Ich glaube, ändern kann man da nicht viel..

        (3) 24.09.18 - 03:12

        Ja ich finde du übertreibst total.
        Ich bin eh der Meinung, dass Eltern ihren Kindern gar nicht unbedingt etwas schenken müssen, wenn sie so genug bekommen. Wenn man das möchte klar, da spricht nichts dagegen, aber MÜSSEN? Nein.
        Man gibt seinem Kind so viel und das muss man nicht mit materiellen Dingen unterstreichen. Besser kann man sich doch mit seinem Kind zusammen über die neuen Dinge freuen, das ist denke ich viel mehr wert.
        Mit dem Fahrrad ist doch super, dass sie vorher fragt, wann sie es ihm geben darf. Da könnt ihr euch doch dann einfach absprechen.
        Das mit der Kamera ist doof gelaufen. Aber da würd ich einfach die Oma bitten, euch die Geschenke einmal vorher kurz zu zeigen, wenn es was eher Ungewöhnliches ist und das Kind noch so klein.
        Wenn das Zeug bei der Oma bleibt, würde mich die Menge der Geschenke überhaupt nicht stören. Würde höchstens mal so ein Gespräch mit der Oma führen, dass das überhaupt kein Muss ist. Ich mache es zB gerne so, dass ich neue Sachen nicht als "Geschenk" bezeichne à la das ist jetzt DEINS und es kommt von MIR. Ich will nicht, dass mein Sohn Geschenke erwartet von mir und denke die Beziehung leidet eher darunter. Stattdessen sind Dinge einfach da, gehören ab nun zum Inventar und jedes Kind, dass zu uns kommt darf damit spielen und es ist egal, von wem es kommt. Ist kein riesengroßer Unterschied aber schon ein bisschen eine andere Sichtweise.

        Ich kaufe auch nur auf dem Flohmarkt und meinem Sohn ist das noch ziemlich egal, aber ich denke es wird die Zeit kommen, in der eine Sache auch unbedingt neu sein muss, um cool zu sein ;-)

      (5) 24.09.18 - 08:19

      Du bertreibst...

      Da ist eine Oma, die sich für ihr Enkelkind interessiert. Sie weiß sogar, womit sie ihm eine Freude machen kann (Kamera) und achtet dabei sogar darauf euch nicht mit dem Geschenk zuvor zu kommen (Fahrrad).
      Sie konnte ja nicht riechen, dass ihr zu Weihnachten auch eine solche Kamera schenken wolltet. Duplo und Playmobilzeug war okay vom Flohmarkt, die Kamera aber nicht? Schon seltsam, oder? Und eurem Sohn wird es egal sein, ob die Kamera gebraucht war oder neu ist.

      Und was deine Angst angeht, die eine Oma könnte als toller als die andere erscheinen:
      Meine Kinder haben sehr unterscheidliche Großeltern. Das eine Großelternpaar muss sich finanziell kein bisschen einschränken und beschenkt die Kinder immer wieder mehr als großzügig. Da wurden schon Reisen, Fahrräder, teure Kleidung, Schulränzen usw verschenkt. Dazu kommt noch eine Vorliebe dieser Oma für ebay und Secondhandläden. Gebrauchte Kleinigkeiten gibt es also auch noch mehr als genug.
      Die andere Oma hat sehr viele Enkelkinder und kann sich mit Ach und Krach für jeden ein Geburtstagsgeschenk im Wert von vielleicht 30€ leisten, Weihnachtsgeschenke sind schon schwierig. Zwischendurch gibts höchstens mal Schokolade.
      Den Kindern ist das aber völlig egal, sie lieben alle Großeltern, unabhängig davon, was sie für ihre Enkel ausgeben. Da wird nichts verglichen.

      Vielleicht solltest du das auch deinen Kindern zutrauen?
      Oma-Sein ist ja kein Wettbewerb, mach es doch auch nicht dazu! Lass es doch jede Oma auf ihre Art ausleben.

      (6) 24.09.18 - 08:38

      Huhu,

      Ich finde es immer total Klasse, wenn die Oma mit den Kindern Sachen macht, für die meine Nerven nicht reichen, oder auf die Idee ich garnicht gekommen wäre (z.B. Dosenwerfen). Das bereichert so. #pro

      Was ich schon kritischer sehe, ist ein Kind mit Spielzeug zu überhäufen. Dabei spielen Werte, ob etwas neu oder gebraucht ist, vom wem es kommt... für mich keine Rolle. Das wäre kindisch. Im Gegenteil, ich bin froh, wenn ich meinen Kindern nur Kleinigkeiten schenken kann, weil der Opa das tolle neue Fahrrad (das wir uns so nie hätten leisten können) schenkt. #pro

      Aber was mir immer Sorgen macht, das sind die Mengen an Spielzeug. Ich habe irgendwann einen großen Stapel Kisten mit Deckel gekauft und einen Großteil des Spielzeugs weg geräumt. Nun routieren wir immer mal durch. Pro Raum 1-3 Spielzeugthemen. Momentan haben wir in der Küche die Spielküche, im Wohnzimmer die Playmobil Fahrzeuge, TipToi und Bücher und im Kinderzimmer Lego Duplo und die Werkbank, die wohl als nächstes mal weg kommt.

      Vielleicht​ gibt Dir das eine Möglichkeit die Spielzeugflut etwas einzudämmen.

      LG Jelinchen

    • (7) 24.09.18 - 09:24

      Hallo,

      wir kennen das auch.
      Oma kauft bei uns zwar neu und mittlerweile hat sie sich etwas eingekriegt (unsere Kinder sind 8 und 11), aber ich kann verstehen, dass Ihr genervt seid.

      Dass man sich darüber freuen soll, schreiben immer nur Leute, die keine Oma haben, die ihre Enkel mit Geschenken bombardiert.

      Wir mussten uns auch schon von den Kindern anhören, dass Oma ja viel toller ist, weil sie alles kauft, und uns überlegen, ob wir anbauen sollten, um den ganzen Krempel in den Kinderzimmern unterbringen zu können. #aerger
      Weihnachten und Geburtstage sind jedes mal eine Herausforderung, weil die Kinder eigentlich alles haben. Insgesamt 3,4 Geschenke würden reichen. Aber allein von Oma müssen schon immer 4 oder 5 Geschenke kommen, und als Eltern will man ja nicht weniger schenken als Oma. Dann steht man vor den Kindern ja richtig blöd da (zumindest wenn sie klein sind).

      Solche Großeltern befriedigen in erster Linie ihr eigenes Bedürfnis, von den Kindern toll gefunden zu werden. Die freuen sich dann immer so schön! #augen

      Dass ein Kinderzimmer keine unendlichen Kapazitäten für Spielzeug hat, und dass die Kinder vor lauter Krams gar nicht mehr wissen, womit sie spielen sollen, bemerken die nicht.
      Bei Freunden von uns haben die Kinder irgendwann alles nur noch kaputt gemacht, weil sie von beiden Großelternpaaren mit Spielzeug überhäuft wurden. Das hatte für die Kinder gar keinen Wert mehr. Es kam ja ständig neues.

      Meine Großeltern früher haben mir Schokolade geschenkt, wenn wir uns gesehen haben und zu Weihnachten und zum Geburtstag ein einziges Geschenk. Ich hatte sie trotzdem lieb.
      Warum bei der heutigen Großelterngeneration dieser materielle Wahnsinn ausgebrochen ist, verstehe ich nicht.

      Was man dagegen tun kann, weiß ich leider genauso wenig.
      Reden half, zumindest bei unserer Oma, nicht. Die fing dann an, herum zu jammern, dass sie ja sonst nichts im Leben hätte usw. #augen
      Bei uns hat sich das gebessert, als die Kinder älter wurden und sich bei Oma auch immer mehr Krempel stapelte, der nicht mehr bespielt wurde. ;-)

      LG

      Heike

      • (8) 24.09.18 - 10:02

        "und als Eltern will man ja nicht weniger schenken als Oma. Dann steht man vor den Kindern ja richtig blöd da"

        Dann darfst du aber auch nicht über die Großeltern schimpfen, wenn du auch der Meinung bist, nur die Menge sei entscheident. Meine Kinder haben jahrelang von uns Eltern nur ein größeres Geschenk plus ein Buch zu Weihnachten bekommen, und waren trotzdem total glücklich und zufrieden, auch wenn es am nächsten Tag alle Geschenke von der ganzen Familie gab.
        Denn grade wenn Kinder klein sind, haben sie doch oft das eine Geschenk, das total super ist und bemerken den Rest erst im Laufe der Zeit.

        (9) 24.09.18 - 10:32

        "ls Eltern will man ja nicht weniger schenken als Oma. Dann steht man vor den Kindern ja richtig blöd da (zumindest wenn sie klein sind)."

        Das doch Quatsch und diese Einstellung macht euch das Leben doch so schwer.

        (10) 24.09.18 - 10:38

        "und als Eltern will man ja nicht weniger schenken als Oma. Dann steht man vor den Kindern ja richtig blöd da"

        Da ist genau die Schieflage. So erzieht man Materialisten, die immer mehr und immer teureres erwarten. :-(

        (11) 24.09.18 - 13:22

        Bitte was????? Man steht als Eltern blöd rar, wenn man weniger schenkt?????

        Bei der Haltung wundert mich gar nichts mehr, wenn die Kinder SO erzogen werden. Dann ist das ja wirklich ein Wettrennen, wer dem Kind die tollsten Sachen schenkt.

        Unsere kämen gar nicht auf so eine Idee.

        (12) 25.09.18 - 15:29

        "Aber allein von Oma müssen schon immer 4 oder 5 Geschenke kommen, und als Eltern will man ja nicht weniger schenken als Oma. Dann steht man vor den Kindern ja richtig blöd da (zumindest wenn sie klein sind)....

        Solche Großeltern befriedigen in erster Linie ihr eigenes Bedürfnis, von den Kindern toll gefunden zu werden. Die freuen sich dann immer so schön! "

        Und die Eltern schenken weshalb?

        Der materielle Wahnsinn heute betrifft übrigens nicht nur Großeltern...

    Das "Problem" haben wir auch. Meine Schwiegermutter ist von der Mentalität her jemand, der KEINEN Wert auf Geld setzt. Weshalb sie auch nur kurzfristig angelegt spart um z.b. etwas größeres innerhalb von 2-3 Monaten finanzieren zu können... aber langfristiges sparen gibts bei der Frau nicht. Bei der ist das auch total merkwürdig. Da sie einerseits Schnäppchenjägerin ist und immer ganz stolz drauf ist, irgendwo etwas für besonders geringes Geld ergattert zu haben. Und dann ist sie wieder voll auf "Marke ist besser". So fährt sie Ende Oktober zu ihrer Familie nach Polen. Da dort viele Alltagsdinge viel günstiger sind (allein weils da kein Euro gibt) ... will sie in Warschau unbedingt für Junior ne Hochwertige Winterjacke sowie hochwertige Markenschuhe kaufen... was zusammen gerne 150-200 Euro UMGERECHNET kosten darf. Nur die 2 Sachen. Und ich mir dann denke und auch sage. "Wozu? Der hat doch Jacken und hochwertige Schuhe bekommste auch hier für den Winter. Zumal Schuhe ohne anprobieren auch ein heikles Thema ist. Am Ende kaufst welche da schwimmt er drin oder kommt mit seinen breiten Speckfüßen gar nicht erst hinein... oder die Jacke... am Ende ist die zu groß und was hat er dann davon? Aber sie will ums Verrecken dort die entsprechenden Sachen kaufen. Komme was wolle. Ich selbst bin ja vom Typ her jemand der gerade bei Schuhen aufs anprobieren wert legt. Das er drin laufen kann und das sie ihm auch gefallen. Da ich auch schon auf die Nase gefallen bin mit spontankäufen wo er am Ende drin gelaufen ist - als hätte man ihm die Füße einbetoniert oder wo er sich die Hacken bei wundgescheuert hat.

    Das unterm Jahr hier und da immer was angeschleppt wird. Daran hab ich mich schon gewöhnt. Manchmal kaufen wir ihm ja auch mal ne Kleinigkeit ausm Affekt heraus auch ohne Geburtstag der vor der Tür steht.

    Wir haben aber auch ganz klar kommuniziert. Das wir uns für Weihnachten für ihn eine Kinderküche wünschen weil er gerne Koch spielt... und aufstockende Elemente für seine Hubelino Kugelbahn. Das mehr Bausteine da sind. Ich hab ihr sehr sehr unmissverständlich klar gemacht. Das sie meinetwegen kaufen kann was sie lustig ist... aber er bekommt bis Weihnachten KEINE Kinderküche... PUNKT! Und nach über 2,5 Jahren weis sie, dass ich durchaus ungemütlich werden kann wenn sie gar keine Rücksicht auf unsere Belange nimmt. Daher weis ich das sie das akzeptieren wird und sucht eher jetzt schon nach günstigen Kinderküchen. Die sie dann aber bis Weihnachten z.b. in ihrer Wohnung (wo Junior eh fast nie hin kommt) deponieren würde. Mir wär auch völlig egal ob sie oder wir das Teil kaufen... mir wäre auch völlig egal wenn am Ende gar kein Posten an Kosten bei uns hängen bleibt. Aber vor Weihnachten kann sie ihn mit Ü-Eiern und Kleinkrampkacka zuschütten ist mir egal von mir aus 1000 kleine Spielzeugautos oder Schleichfiguren... egal aber die Kinderküche für Weihnachten wurde von meinem Mann und mir fix beschlossen und da würde jeder einen Kopf kürzer gemacht werden der Weihnachten torpediert indem Dinge die dafür gedacht sind vorher schenkt. Das selbe gilt auch für Geburtstagsgeschenke. Ich sag das nicht... das die Oma das bis dahin kaufen "soll" sondern das sie weis das wir das (insofern sie es nicht kaufen will) kaufen werden für diesen Anlass und das man im Nachhinein nicht sagen kann. "Ach ihr wolltet das auch kaufen... oh das wusste ich nicht."

    An den "Kleinscheiß" unterm Jahr hab ich mich schon gewöhnt. Da lass ich sie auch machen - auch wenn sie weis das wir keine Fans davon sind und sie auch keine Begeiterungsstürme unsererseits zu erwarten hat, weil sie das gemacht hat. Einfach weil es für UNS keine Wertigkeit hat, wenn das ständig passiert... man stumpft irgendwann ab und denkt sich "ah noch was - schön" weiter im Geschäft... egal!

    Haben ihr auch gesagt. Das wenn sie das so weiter praktiziert. Sie sich nicht wundern braucht. Wenn unser Sohn die Oma irgendwann als Sparschwein oder Pinata missbraucht für seine Zwecke... nach dem Motto - die Olle kauft mir schon alles was ich will und wann ich es will. Sie macht sich halt käuflich für ihn in unseren Augen. Und käufliche Liebe mit jemanden in der Familie zu verbinden - halte ich persönlich für nicht so toll. Aber letztlich wertet sie sich ihm gegenüber ja nur selbst dadurch ab. Wenn sie das bezweckt... oder es ihr egal ist das sie ihr Enkel irgendwann nur als Geldgeber sieht - statt als Oma die auch ohne materielle Güter liebenswert sein kann.. dann ist das selbstgewähltes Schicksal. Letzlich kann ich sie aber auch nicht ausgrenzen nur weil sie nervige Eigenschaften hat. Die hat mein Mann und ich in anderen Zusammenhängen genauso! Sie weis halt auch.. wenn sie wissentlich was kauft - wo wir dagegen sind und das auch so mehr als eindrücklich sagen. Das wir nicht spaßig sagen "Du der Müllschlucker freut sich sicherlich darüber." Oder "Für den nächsten Flomarkt können wir es ja im Keller deponieren." Sie hat es einmal wirklich erlebt wie ich etwas entsorgt habe wo sie sich bewusst gegen unsere Abkommen mit ihr gestellt haben. Sie wollte ja nicht hören... das das was sie gekauft hat - nicht für seine Altersklasse geeignet ist... Junior hat es innerhalb kürzester Zeit zerschrottet und ich aufm Müll geworfen. Als sie meinte.. "wo ist xyz"... hab ich knallhart gesagt "Im Müllcontainer... hab dir gesagt der ist zu klein dafür... er hat es kaputt gemacht... war ja abzusehen gewesen und jetzt freut sich die Müllabfuhr darüber."

    • Und nur mal so... unser 2,5 Jähriger ist offenbar schon so gesättigt davon. Dass wenn er mit Oma beim Einkaufen ist. Diese mitterweile erzählt. Das er nur noch durch den Laden läuft und erzählt. Was er schon alles hat. "Zu hause... zu hause ... zuhause". Teilweise auch zu Dingen die er defintiv noch nicht hat aber ähnlich aussehen. Immerhin kann ich jetzt mit ihm einkaufen gehen ohne das er meint, alles haben zu wollen. Weil er selbst signalisiert "hat er eh schon alles - braucht er nicht mehr". Das muss man auch erstmal hinbekommen ein so junges Kind schon zu sättigen das er beim Einkaufen sogar bei dem Satz "möchtest du das hier haben"... abwickelt mit "nein zuhause" aber vielleicht will er auch nur ausdrücken "Du OMA ich hab schon viel zu viel zu hause... ich brauch nicht mehr." :-p

(15) 24.09.18 - 10:03

Ich verstehe dich total. Meine Mutter ist auch so eine übermotivierte Oma. Von allen Seiten darf ich mir nur anhören, dass ich froh sein soll, dass sie sich überhaupt kümmert, es würde genug Omas geben, die nichts für ihre Enkel tun.

Ehrlich gesagt, ist mir ziemlich egal, was andere machen. Ich finde es nicht richtig, dass sie jedes Mal wenn sie kommt, Süßigkeiten mitbringt. Sie gibt meinem Sohn Taschengeld, also nicht ab und zu, sondern regelmäßig. Er schwimmt förmlich in Geld, so lernt er nie, damit umzugehen.

Inzwischen erzähle ich schon gar nicht, von geplanten Geschenken, weil ich genau weiß, dass sie mir dieses Geschenk vor der Nase wegkauft und ich stehe dann wieder ohne Idee da.

Meine Schwiegereltern können das aber auch gut. Wir haben erzählt, dass unsere Tochter zu Weihnachten eine Küche bekommt. Eine Woche später stand plötzlich eine Küche bei ihnen zu Hause. Ist ja nur vom Flohmarkt. Tja und das Weihnachtsgeschenk war dann halt nicht mehr so der Brüller.

Ich erzähle nun einfach nichts mehr, mehr können wir da glaube ich nicht machen.

(16) 24.09.18 - 10:18

Wmr haben auch jahrelang versucht unserer oma zu überreden es zu lassen. Wr zwar immer neuware, aber "billigkram".
Wir sind nicht dagegen angekommen, trotz andere vorschläge (besser wäre es wenn sie die kosten der winterstiefel übernehmen möcnte, bitte frag einfach was er gebrauchen könnte, schmeiss das geld doch in eine spardose und kauf ihn dann was, was er sich wirklich wünscht, etc)

Es hat sich jetzt gebessert. Ich have ausdrücklich verboten mehr spielzeug zu uns nachhause zubringen. Jetzt stapelt es sich halt bei ihr....

Sie bringt zwar immer noch was mit, sobald sie hört dass ein kind krank ist, aber das kann ich aktzeptieren.

Behalte das gefühl dass du jetzt hast oder schreib deine jetztige wut irgendwo auf, damit du, später als oma, nicht das gleiche machst . Da versuche ich mir immer zu sagen! ;)

(17) 24.09.18 - 10:30

Würde dich das auch so stören, wenn es deine Mutter wäre?

Die Mutter meines Ex bringt auch IMMER was mit, wenn sie kommt und Sohnemann da ist. Mich stört das nicht. Im Endeffekt hat sie das Problem beim Kind eine Erwartungshaltung geweckt zu haben, die sie ggf. mal enttäuscht.

Meine Eltern haben meistens nichts zwischendrin.

Trotzdem glaube ich nicht, dass deswegen Großeltern besser oder schlechter sind. Und ich finde ein Kind kann daraus auch sehr viel lernen. Was ist cooler: ein Geschenk oder ein toller Ausflug, Basteln etc.pp.

Ihr seid auch um kein Geschenk betrogen worden.Find ich albern die Einstellung.

In Summe habe ich das Gefühl, dass du aber da noch nicht offen gesprochen hast.

"Aber mittlerweile bin ich irgendwie sauer. Wir haben ihm ein Fahrrad gebraucht gekauft und ihr davon erzählt. Ihr auch gesagt, dass er es aber noch nicht bekommen hat und wir warten bis er vom Kopf her etwas reifer ist, weil er mit dem Laufrad fährt wir ein Wilder und nicht zuverlässig hört. So prompt beim nächsten Treffen erzählt sie, sie habe ein zweites Fahrrad gekauft. Damit könne er dann bei ihr fahren, wenn wir zu Besuch seien. Wann wir denn nun endlich unseres überreichen würden, denn sie wolle uns mit ihrem ja nicht zuvor kommen. "

Was ist daran jetzt falsch? Mal abgesehen von eurer eigenartigen Einstellung, was zu kaufen, ihm dann aber nicht zu geben, wartet sie doch auf euch. Sie will euch gar nicht zuvor kommen, also rede doch verdammt nochmal nett und offen mit ihr.

(18) 24.09.18 - 10:44

Hallo,
Ich finde man muss unterscheiden ob etwas geschickt wird weil es einem Freunde macht oder weil man sich damit Zuneigung " erkaufen" möchte.
Generell finde ich es toll wenn Großeltern Interesse zeigen jnd den Kindern gerne ekne Freude machen. Großeltern sind schon zum verwöhnen da finde ich( sei es nun bei Geschenken oder damit das sie Zeit mit den Kindrrn verbringen oder Ausflüge machen).
In unserem Fall ist ds so, dass meine Eltern sehr viel mit den Kids unternommen haben bzw.unternehmen.Natürlich werden auch machen Kleinigkeiten geschenkt oder(bek unseren Großen) mal das Taschengeld aufgebessert. Meine Schwiegereltern hingegen haben kein Interesse an den Jungs, haben jedoch eine zeitlang versucht das mit Geld wieder auszugleichen. Unsere Jungs sind schnell dahinter gekommen😉

(19) 24.09.18 - 12:18

Liebe TE,

ich kann deinen Unmut ein Stück weit verstehen. Aber wirklich nur ein Stück weit. Von der Grundsache her würde ich aber auch sagen, du übertreibst. Ist doch schön, wenn sie unterwegs tolle Sachen für ihren Enkel sieht und diese dann "ergattert"... Wir haben auch so eine Oma ;) Und ja, manchmal ist es mir zu viel und mein Kind muss grade lernen, dass es "bei uns" nicht so läuft. Trotzdem... wenn das, was sie kauft, irgendwie "Kram" ist, bleibt er bei ihr. Sind es Bücher, Schuhe, … also "Gebrauchsgegenstände" kommt auch manches mit zu uns.
Das ist die einzige Regelung, die wir da haben. Ist doch okay. Ihr macht es Freude, das Kind freut sich und ich schüttele regelmäßig zusammen mit meinem Mann liebevoll den Kopf.
Und - wir haben noch einen "Vorteil" - unsere Tochter hat demnächst Geburtstag und wir schenken eine Kleinigkeit im Wert von nicht mal 10€... einfach nur, weil die Großeltern die zwei großen Geschenke übernehmen und es schlicht nicht notwendig ist, dass wir ihr auch noch etwas "großes" schenken. Ich freue mich dann darauf, mir keine Gedanken machen zu müssen, wenn ich einmal mehr mit ihr ins Schwimmbad oder in den "Freizeitpark" gehe oder ihr eben doch noch diese besonderen Schwimmflügel kaufe....

Ein großes Glück, was unsere Kinder da haben :)

(20) 24.09.18 - 13:30

Hängt bei euch Materielles derart hoch? Dass es eine richtige Konkurrenz zwischen Oma und Eltern ist, dem Kind die tollsten Geschenke zu machen?

Ich weiss ja nicht, ich kümmere mich deart viel um meine Kinder und brettere so viel Geld für Gymnastiktrikots, Fussballschuhe und Zoo und ....und ....raus, da freue ich mich, wenn der Opa das tolle Mountainbike kauft, mit dem mein Kind dann mit mir unzählige Radtouren durch den Herbstwald machen kann!

So wichtig finden wir alle 8such die Kinder!) Geschenke nicht, dass da so ein Buhei drum gemacht werden muss und es am Ende vielleicht noch Streit mit der Oma wegen so einem Kram geben würde. DAS täte meinen Kindern weh!

(21) 24.09.18 - 13:33

Hallo,
ich verstehe Dich und kenne ähnliche Situationen. Ich habe leider nicht wirklich Tipps, denn jede Oma ist speziell und man will ja nicht nachhaltig den Familienfrieden stören. Vielleicht hilft es Dir aber zu wissen, dass es in anderen Familien ähnlich zugeht und manchmal will man sich auch nur "auskotzen" ;-)

Meine Tochter bekam von meinen Eltern zu Weihnachten und zum ersten Geburtstag zusammen (sie hat kurz vor Weihnachten Geburtstag) eine Spielküche aus Holz, weil ich diese gerne für sie haben wollte. Ich hätte die Küche auch selbst gekauft, hatte aber nicht die Gelegenheit dazu...meine Eltern wollten sie ihr dann gerne schenken, was mich sehr gefreut hat. Als aber die Eltern meines Partners das hörten, haben sie unserer Tochter zum ersten Geburtstag einen Kaufmannsladen samt Zubehör gekauft! Außerdem bekam sie noch Bücher, ein Tipi und weiteres Spielzeug allein zum Geburtstag.
Nicht nur, dass ein so kleines Kind keinen Kaufladen braucht, ich möchte nicht, dass das Kind derart überhäuft wird mit Geschenken! Was bekommt sie dann erst zum 6. oder 18. Geburtstag - ein Pferd oder ein Auto? Überflüssig zu erwähnen, dass sie an den Omawochenenden mit der Kleinen durch die Gegend fährt und ihr jedesmal Sachen kauft.

Gut, das war jetzt alles Neuware, aber mir geht es auch ums Prinzip. Meine Schwiegermutter tut diese ganzen Zwischendurchkäufe ab mit "och, das war doch nicht teuer", aber irgendwann wird unser Kind schnell merken, dass die andere Oma weitaus weniger kauft und möglicherweise aber nicht verstehen, dass dies nichts mit fehlender Liebe zu ihr zu tun hat. Manche Dinge möchte ich selbst auch gar nicht kaufen, wie soll ein Kind bei so einer Oma verstehen, dass Eltern ihre Gründe dafür haben, etwas nicht zu kaufen oder zumindest nicht sofort. Ich bin der Meinung, dass Kinder ruhig auch lernen sollen, dass man (es selbst, Oma und auch Mama) sparen kann und sich dann ein schöneres und größeres Teil kaufen kann anstatt unzählige Kleinigkeiten.

Genau das Beispiel mit dem Laufrad hatten wir so ähnlich auch. Ich hatte ein neues Bobbycar und ein gebrauchtes Wutsch auf Vorrat gekauft als der Bruder meines Partners ein Billigdreirad gekauft hat und meine Schwiegermutter ein Holzlaufrad und noch dazu ein Mehrzwegteil zum Umbauen von Lidl - alles Fahrzeuge, die ich aus Sicherheitsgründen absolut nicht haben wollte. Unsere Tochter war noch nicht ein Jahr alt und ich habe ihnen verboten, diese Teile mit zu uns zu bringen, zu gegebener Zeit darf sie die Fahrzeuge unter Aufsicht dort bei ihnen nutzen, hoffentlich erkennt man da, wie gefährlich die Dinger sind. Sie ist jetzt mittlerweile 21 Monate und interessiert sich dort für keines der Fahrzeuge. Sie liebt das Wutsch, Schwiegermutter meint, das sei schon viel zu klein. Für zuhause habe ich ihr noch ein Puky Dreirad gekauft.
Mir graut schon vor dem Thema Fahrrad....da wird genauso laufen. Es muss keineswegs alles neu sein, aber sicherheitsrelevante Teile möchte ich gerne passend und vom Fachmann geprüft haben, also würde ich eher ein gebrauchtes Kinderrad im Fahrradladen kaufen als ein neues vom Flohmarkt. Aber das will meine Schwiegermutter nicht einsehen.
Im Prinzip hasse ich diese unnötigen Doppelkäufe, aber ich als Mutter entscheide, welches Spielzeug in meinem Haus genutzt wird. Ebenso halte ich es mit anderen Spielsachen von Oma - was ich nicht will, bleibt entweder dort oder wird von mir einkassiert und weggelegt/entsorgt/verkauft.

Und ja, ich finde schon, dass Du das Recht hast, sauer zu sein. Die Frage ist nur, ob man dem Kind dann die Freude verderben will oder sich und den anderen den ganzen Tag verderben will aber ich finde schon, dass man so etwas ansprechen können soll.

(22) 24.09.18 - 14:56

Danke für die vielen sehr unterschiedlichen Antworten. Ich habe heute zufällig mit ihr telefoniert und sie hat von sich aus gesagt, dass sie bei der Kamera einfach nicht widerstehen konnte angesichts des Schnäppchens. Da konnte ich ihr fast nicht mehr böse sein. Ich habe mir trotzdem vorgenommenen, es nochmal in einem ruhigen Moment anzusprechen. Heute war ich unterwegs und hatte keine Ruhe für diplomatische Wortwahl. Ich bin beruhigt, dass es mehreren so geht und na klar ist es ein Luxusproblem und ich möchte das Verhältnis nicht durch sowas gefährden bzw. auch dankbar sein. Liebe Grüße

(23) 24.09.18 - 21:41

Ich finde du übertreibst sie macht sich immerhin auch Gedanken es hört sich für mich nicht danach an als wenn sie wild irgendwelches Zeug anschleppt mit dem das Kind nichts anfangen kann . Er ist doch glücklich mit dieser 2 € Kamera und spielt damit wieso hätte sie die Kamera also nicht mitnehmen sollen , nur weil ihr ihm sowas schenken wollt ?
Ich wäre froh so eine Oma zu haben hier gibt es nur zu den Anlässen etwas und das auch Kleinigkeiten , was auch ok wäre nur leider ist das oft Zeug was wir nicht brauchen oder wo die Kinder nichts mit anfangen können und was oft schnell kaputt geht. Es endet dann immer darin das die Kinder traurig sind und ich immer die Böse bin die den Kram dann entsorgt . Mit etwas gebrauchtem vom Flohmarkt hätte ich überhaupt kein Problem solange es etwas ist womit das Kind etwas anfangen kann oder was gebraucht wird ist mir das völlig egal ,es wär mir sogar lieber wenn sie etwas vernünftiges gebrauchtes schenken würde wie irgendein billig Kram der schon beim angucken halb auseinander fällt oder sowieso nur in der Ecke liegt . Reden bringt nicht viel . Geld schenken will sie nicht weil das Kind soll etwas zum auspacken haben auch konkrete Vorschläge gehen schief es wird grundsätzlich etwas anderes geschenkt oder der Vorschlag sich an etwas zu beteiligen stoßen auf taube Ohren . Vorteil es häuft sich nichts an weil es sowieso im Müll landet oder mangels Beachtung weiter verschenkt wird .

(24) 27.09.18 - 20:37

hey :)
also ich bin immer froh, wenn meine mutter meiner kleinen sachen schenkt (ob gebraucht oder neu ist relativ egal), vielleicht auch, weil ich selbst finanziell ziemlich eng bin. vielleicht würde es dir helfen, deine sichtweise daraus zu ändern. die oma ist doch keine konkurrenz zu dir als mutter / euch als eltern. und es gibt viel wichtigeres als materielle dinge. versuch es doch mal positiv zu sehen, sie macht sich gedanken und möchte eurem kind was gutes tun.
wichtig finde ich es schon, sich abzusprechen. also wenn du vorhast, deinem sohn ein bestimmtes geschenk zu einem bestimmten anlass zu schenken (wie zb mit der kamera), dann sag ihr das direkt und bitte sie, dir da nicht zuvor zu kommen. denke aber es würde dir und euch gut tun, das ganze etwas lockerer zu sehen. vielleicht geht es der oma gar nicht darum, besonders "toll" rüber zu kommen, sondern sie will deinem kind einfach nur eine freude machen.

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