4-jähriger wird bei jedem Treffen irgendwann aggressiv ;-(

    • (1) 28.09.18 - 09:26

      Wir haben ein kleines problem mit einem 4-jährigen spielkamerad.
      leider ist es nicht nur irgendein kindergartenkumpel, sondern der sohn meiner besten freundin - d.h. wir sehen ihn ca 2x die woche, fahren auch mehrmals mit ihnen in urlaub und unternehmen sehr viel zusammen. bei jedem anderen kind würde ich einfach die treffen einstellen, hier geht das wegen uns eltern nicht...

      der kleine mann freut sich meistens sehr, meine kinder (ein jahr älter als er) zu treffen, sie spielen dann eine stunde schön zusammen und irgendwann wird er dann zum "kotzbrocken". Von einer sekunde auf die andre schreit er durch die gegend "ich will, dass die jetzt gehen"; "die sollen nicht hier spielen", "mama, du sollst nicht mit denen reden", schubst oder haut auch gerne mal.

      davor sind sie ein herz und eine seele, meine kinder sind jedesmal vollkommen perplex und verstehen die welt nciht mehr.

      meine freundin nimmt ihn dann immer gleich weg, sagt, dass das so nicht geht und das auch ihre gäste sind, bringt ihn in sein zimmer - sie weiss selbst keinen rat. ich auch nicht.

      ich persönlich kenne sowas von anderen vierjährigen auch nicht. wenn diese müde werden, dann werden sie mal knatschig oder motzig, aber keiner ist so boshaft gegenüber anderen kindern, mit denen er gerade noch so nett quatsch gemacht hat.

      was ratet ihr in so fällen? wie kriegt man solch aggressives auftreten aus dem kleinen mann raus? tipps??? danke!!!

      • (2) 28.09.18 - 09:28

        was mir noch einfällt: wenn wir bei ihen zuhause sind, teilt er zu beginn immer alle seine spielsachen und jeder darf überall dran. wenn er dann "anders wird", fängt er an, meinen kidnern alle spielsachen aus der hand zu reissen "das ist meins!". gestern hat er meine tochter von der rutsche geschubst, nachdem sie vorher gefühlte 100x zusammen gerutscht sind und megaspass hatten. "ich will nicht, dass du weiter auf meier rutsche bist"...
        :-(

        (3) 28.09.18 - 09:51

        Hallo

        nur weil die Eltern befreundet sind müssen es doch die Kinder nicht sein.
        Dann trefft ihr Euch halt mal ne zeitlang ohne Kinder...

        #winke

      (5) 28.09.18 - 10:18

      Vielleicht hat er dann einfach genug nach einem langen Kindergartentag und noch einer Spielverabredung?
      Ich würde die Treffen kürzer halten und nicht mehr unbedingt 2 x pro Woche. Oder aber ihr, da ihr Freundinnen seid, trefft euch einfach abends ohne Kids :-). Es scheint, ihr Erwachsenen seid doch die, die Zeit miteinander verbringen wollen!
      VG

      Meinem Sohn wurden Spielbesuche auch immer irgendwann zu viel. Wenn ich wusste, dass er nach 2,5 Stunden fertig mit der Welt war, dann habe ich den Besuch ganz klar nur für zwei Stunden eingeladen. Danach war Schluss. Mit der Zeit wurde es dann besser und seine Freunde konnten auch länger bleiben.

      Und die Kinder, deren Eltern es nicht geschafft haben sie rechtzeitig abzuholen, konnten eben nicht mehr kommen.

      lg

      • Hm, wir treffen uns immer extra schon erst, nachdem alle Kinder sich nach dem Kiga eine Stunde alleine "erholt" haben.

        Und dann nur eine Stunde spielen schaffen, ohne aggressiv zu werden, ist eigentlich nicht viel, denk ich.

        Bei ihm hab ich manchmal den Eindruck, dass er keine anderen Kinder mag. Auch im Kiga will er nach 1,5 Jahren dort keinen mittags treffen.

        Aber muss man dann gleich so "unfreundlich" werden?

        Alle vierjährigen sind mal überfordert, ich kenne allerdings keinen, der es SO zeigt.

        • Fakt ist aber, dieses Kind IST dann total überfordert! Da nutzt dann kein Schimpfen, kein Wegsperren und auch nicht, dass die meisten anderen Kinder nicht überfordert wären.

          Mein Sohn wäre alleine auf einer Insel auch das glücklichste Kind der Welt (naja gut, ich dürfte schon mit). Er spielt auch mit anderen Kindern, verabredet sich auch alle Jubeljahre mal, aber brauchen tut er es nicht. Solange er aber glücklich ist, kann ich es akzeptieren.

          Wenn 60 Minuten schön funktionieren, würde ich die Besuche nach 50 Minuten beenden. So ist alles entspannt. Nur weil du deine Freunde treffen willst, muss das ja nicht für deren Kinder gelten. Dann trifft man sich eben ohne Kinder.

        (10) 28.09.18 - 13:31

        "Aber muss man dann gleich so "unfreundlich" werden? "

        Äh, Seine Mutter setzt sich mit schöner Regelmäßigkeit über seine Wünsche hinweg, er scheint ja deutlich zu kommunizieren dass er nachmittags keine Besuche mehr mag, und dann fragt Ihr Euch ob man gleich so "unfreundlich" werden muss? Was soll er denn machen wenn er sonst kein Gehör findet. Außerdem kennen Kinder in dem Alter noch kein unfreundlich oder nicht, er ist einfach über und durch und weiß sich nicht mehr anders zu helfen.

        "Alle vierjährigen sind mal überfordert, ich kenne allerdings keinen, der es SO zeigt."

        Ich kenne aber ehrlich gesagt auch keine Mutter die sich zweimal die Woche derart über die Bedürfnisse ihres Kindes hinwegsetzt und stundenlangen Spielbesuch und auch anscheinend auch oft noch im Doppelpack einläd obwohl das Kind offensichtlich nachmittags seine Ruhe haben möchte! Vielleicht liegt es auch daran dass andere Eltern die Grenzen ihrer Kinder einfach besser akzeptieren!

        Entweder sie lernt zu akzeptieren dass ihr Kind durch Kindergarten ausgelastet ist oder sie lernt aktiv fördernd das Verhalten zu verbessern, es gibt da eine ganze Reihe Bücher und Spiele die da sehr gut geeignet sind. Wobei wenn es zuviel ist ist es zuviel.

        LG
        WuschElke

        PS: Wäre es möglich ihn an den Besuchstagen eher abzuholen?

        • (11) 28.09.18 - 15:16

          " er scheint ja deutlich zu kommunizieren dass er nachmittags keine Besuche mehr mag,"

          rede ich chinesisch? ER ist derjenige, der andauernd fragt, wann er uns endlch wieder treffen kann und sich dann riesig freut. eine stunde lang...

          • (12) 28.09.18 - 15:46

            Anscheinend verstehst du aber nicht so recht, was dir hier viele sagen möchten: die eine Stunde reicht ihm. Ist doch schön, Werner sich so freut, aber macht die treffen doch bitte kürzer! Es wird ihm einfach zu viel.
            Wenn ihr Erwachsenen noch quatschen wollt, dann sollen deine Kinder eben in einem anderen Zimmer spielen. Lässt dem Voerjährigen dann bitte seine Ruhe nach der einen Stunde gemeinsamen Spielens.

            (13) 28.09.18 - 16:11

            Ja und was ist so schwer daran zu akzeptieren dass er es zwar möchte, aber nicht stundenlang? Eine Stunde ist für das Alter doch völlig in Ordnung wenn er vormittags schon im Kindergarten war!

      (14) 28.09.18 - 17:09

      Er zeigt doch sehr deutlich, dass er keinen spielkontakt möchte. Wie ist es wenn die treffen bei euch sind? Wie ist es auf dem Spielplatz? Im Wald? Da könnte er dann ja vielleicht mehr sein Ding machen? Zu seinem Glück zwingen kann man ihn nicht da kann man noch 150.000 mal sagen dass es doch toll ist andere zu treffen. Er ist entweder noch nicht so weit oder nicht der Typ dafür.

      Was würdest du sagen, wenn du zweimal die Woche Besuch bekommst und dich zwanghaft mit der Dame unterhalten musst? Ist nicht toll.

(15) 28.09.18 - 10:58

Huhu!

Ich würde auch sagen, dass Der Junge überfordert ist.

Hab ich es richtig verstanden, dass Du Zwillinge hast? Vielleicht frustriert ihn, dass er immer einer "Übermacht" von zwei innig verbundenen Kindern "gegenüber steht". Selbst normalen Geschwister können ein einzelnes Kind überfordern.

Und ja, manche werden knatschig, wenn sie erschöpft sind und manche eben aggressiv.

Ich finde es wichtig, dass der Junge jederzeit Rückzugsmöglichkeiten hat. Ich finde es auch gut, dass die Mutter mit ihm darüber spricht. Allerdings finde ich den Zeitpunkt ungünstig. Ich an Stelle der Mutter, würde mit ihm darüber sprechen, wenn er ausgeglichen ist, nicht mitten in der Situation. Und ihm bei dem Gespräch auch alle Gefühle zugestehen. Er darf genervt sein von Besuch. Das ist legitim. Aber er muss andere Strategien bekommen, wir er damit umgehen kann.

Z.B. vorher Lieblingsspielzeug wegräumen.
Oder wenn er nicht mehr mag z.B. ein Buch holen und mit dem Buch (z.B. auf Mamas Schoß) Pause machen.

Und ich sehe es auch als Aufgabe der Mutter ihn vor ZU VIEL Anspannung zu bewahren, indem sie die Besuche einschränkt, auf ein Maß, mit dem er umgehen kann. Das bleibt ja wahrscheinlich nicht für immer so. Das kann man nach dem halben Jahr ja noch mal testen, wie es ihm dann damit geht.

LG Jelinchen

  • (16) 28.09.18 - 11:21

    Nee, wir sind auch immer mal mit nur einem Kind zu Besuch, das ist eigentlich egal.

    Es ist nun schon seit langer Zeit so, vor einem Jahr war es genauso, er kriegt es einfach nicht hin, "anders" erschöpft zu sein...

    Wir haben ein bis zwei Nachmittagstreffen pro Woche , ca zwei Stunden lang. Schon immer. und außer diesen 1bis 2 Verabredungen sieht er nachmittags keine anderen Kindern, lediglich Omas, Opas, Tanten, bei denen ist er so nicht.

    • (17) 28.09.18 - 11:34

      "Es ist nun schon seit langer Zeit so, vor einem Jahr war es genauso, er kriegt es einfach nicht hin, "anders" erschöpft zu sein..."

      Und warum trefft ihr euch noch mit Kids?? Ihr merkt doch, dass es nicht läuft!

      Wäre ich deine Freundin und würde das hier lesen über mein Kind, wäre ich mächtig sauer auf dich.

      • (18) 28.09.18 - 11:40

        du wärst sauer auf eine freundin, die sich gedanken macht, wie man treffen unstressiger gestalten kann?
        ich beschreibe hier die situation, wie sie ist, darn sehe ich nichts verwerfliches.

        du hast schon gelesen, dass meine freundin selbst am ende ihres lateins ist und diese situation beschissen findet?

        gut, dass ich jemanden wie dich nicht zur freundin haben muss #winke

        • (19) 28.09.18 - 12:11

          Du fragst nicht nach Rat, wie man Treffen weniger stressig gestalten kann!

          Du nimmst keinerlei Rat an (alleine treffen, kürzer treffen, seltener treffen), bezeichnest den Sohn deiner "Freundin" als "Kotzbrocken", "der es nicht hinkriegt, anders zu sein"!

          Darin liegt ein großer Unterschied!

          Du bezeichnest den Kleinen als Kotzbrocken und boshaft. Er ist ein kleines Kind von vier Jahren. Und es scheint dir ja auch eher um dich und deine Kinder zu gehen, sonst wären kürzere Besuche ja durchaus eine Option.

          Es ist dem Kleinen zu viel und er zeigt es seit langer Zeit. Niemand reduziert aber seinen Stress.
          Jemand, der panische Angst vor großen Hunden hat, wird auch nicht zum Hundeliebhaber, nur weil man ihn mehrfach pro Woche mit Schäferhunden in einen Raum sperrt. Gebt dem Jungen mal etwas Raum für sich!

          • das wort kotzbrocken haben ich in "" gesetzt, sollte euch aufgefallen sein. diese bezeichnung stammt von meiner freundin selbst, die über ihn in diesen situationen so redet, weil auch sie es nicht schön findet.

            aber gut, ihr findet es also normal, dann werde ich hier leider keine hilfe und tipps bekommen und sie auch nciht.
            wir finden ein kind, das andere beschimpft und haut, nur weil es platt ist, beide nicht normal.

            und nein, ein treffen, bei dem man eine mittellange anfahrt hat, auf eine stunde beschränken, ist auch sicher keine lösung.

            • (22) 28.09.18 - 12:49

              #augen Warum fragst du hier denn eigentlich?
              Keiner sagt, dass hauen,beißen,... völlig normaler Umgangston ist.
              Dir wird gesagt: Dieses Kind scheint total überfordert zu sein und nicht in der Lage, diese Überforderung völlig ruhig zu äußern.

              (23) 28.09.18 - 12:53

              Oh, der kleine Mann tut mir wirklich leid!
              Wenn sogar seine eigene Mutter sein Verhalten, das Überforderung entspringt, nicht normal findet!
              Er muss das dann immer wieder auf's Neue durchstehen- und zeigt doch schon, und sagt es auch, dass es ihm zuviel ist!

              Verabredet Euch doch mal Sonntags, wo er vormittags nicht im KiGa war. Der Kindergarten bedeutet für viele Kinder so viel Stress, wie für Erwachsene ein langer Arbeitstag....fragt Euch Mütter mal, ob ihr nach einem langen, stressigen Arbeitstag, nach 1 Std Ausruhen zu Hause, noch auf ein Riesen Event gehen mögt und dann nach Stunden dort immer noch fröhlich feiert? Oder, ob ihr nicht doch müde seid, genug vom Tag hattet und Euch nicht doch lieber die gemütliche Couch zum Füsse hochlegen wünscht?

              • (24) 28.09.18 - 13:28

                Es ist sonntagsvormittags nciht anders.

                Samstagsmittags auch nicht und wie geschrieben im urlaub auch nicht.

                Und nun?
                Überfordert? Vom Ausschlafen im Urlaub?

                • (25) 28.09.18 - 15:41

                  Dann ist ihm das wahrscheinlich allgemein zu viel/ lang.
                  Haltet doch einfach die Treffen mal kürzer und schaut, was passiert.
                  Das Treffen beenden, wenn er noch gut tut.

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