Kindergärtnerin verweigert Hausbesuch

    • (1) 22.11.18 - 16:22

      Hallo mein Sohn geht jetzt seit dem Sommer in den Kindergarten
      Vor ca 2 Wochen erhielten alle Eltern einen Brief wo ihnen angeboten worden ist das eine Erzieherin Hausbesuche machen würde
      Es geht darum nicht die Eltern zu kontrollieren wie es bei den aussieht sondern lediglich darum wie das Kind einfach lebt
      Da ich damit kein Problem habe habe ich den Zettel ausgefüllt und der Kindergärtnerin wiedergegeben
      Bislang habe ich keine Rückmeldung bekommen aber heute war Elternsprechtag gewesen wo ich dies angesprochen habe die Kindergärtnerin sagte mir dass Sie bei uns keinen Hausbesuch machen könnten da wir angeblich zu weit weg wohnen
      Die Frage ist nun darf eine Kindergärtnerin obwohl die das anbieten sagen sie kommt trotzdem nicht weil ihr der Weg zu weit ist ich muss dazu sagen dass der Kindergarten mit dem Auto eine halbe Stunde entfernt liegt

      • (2) 22.11.18 - 16:25

        Sowas ist doch keine Pflicht! Klar darf sie das. Ich würde auch nicht 1 Std. Fahrt auf mich nehmen, es sei denn, es gäbe einen triftigen Grund. VG

        • (3) 22.11.18 - 16:27

          Danke für die Antwort :)
          Klar das stimmt , würde ich genauso sehen nur klar ist meine Frage dann wieso wird mir das dann angeboten wenn die ja wissen dass wir da wohnen 😂😂 dazu kommt er geht in einem Mini Kita wo nicht viele Kinder sind

      (5) 22.11.18 - 18:49

      Zuerstmal: es heißt bitte „Erzieherin“ und nicht Kindergärtnerin ;-)
      Und ja klar kann sie das. Es ist keine Pflicht, kein Gesetz...lediglich doof gelaufen.
      Nimm’s hin und gut is 😊

      • Hallo,
        was ist eigentlich an dem Begriff so schlimm? Ich bin noch mit Kindergärtnerinnen aufgewachsen, nenne sie aber mittlerweile auch ErzieherIn, weil sich das ja scheinbar so gehört, so recht weiß ich aber nicht, warum eigentlich 🤷‍♀️.
        LG

        • Ich finde „Erzieherin“ ganz schlimm... Klingt so streng... oder Kinderpflegerin, das klingt doch nach Krankenhaus, nicht nach Kindergarten...
          Aber ich finde auch „Arzthelferin“ netter als MFA, wahrscheinlich bin ich nur altmodisch...

          • Hallo!
            Ganz deiner Meinung!
            Unter Kindergaertnerin stelle ich mir eine Frau vor, die die Kinder mit viel Liebe in einem wunderschoenen Garten gedeien laesst.
            Bei Erzieherin denke ich an Fraeulein Rottermeier.
            LG

        Den Beruf der Kindergärtnerin gibt es seit den 60er Jahren schon nicht mehr.

        Mittlerweile sind es staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher.

        Kinderpfleger/innen sind nochmal eine Sparte für sich und durchlaufen eine andere Ausbildung.

        • (10) 22.11.18 - 22:02

          Aber man sagt ja auch Bauer und selten Landwirt.

          Krankenschwester
          Nonne
          Postbote

          Ich finde es nicht schlimm wenn jemand Kindergärtnerin sagt. Aber wie nennt man dann Erzieher in anderen Positionen? Man arbeitet ja mit Menschen bis 28.

          • (11) 22.11.18 - 23:01

            Wir sind Pädagogen ;-)

            „Man“ sagt...nicht alle ;-) ich bemühe mich, die Berufsbezeichnungen so zu sprechen, wie sie heißen. Und es gibt bestimmt einige „Bauern“, die lieber Landwirte genannt werden wollen und ich finde, dass sollte man auch respektieren. Nur weil ich es so gewohnt bin, heißt es nicht, dass es in der heutigen Zeit noch richtig oder respektvoll ist ;-)

            • (12) 22.11.18 - 23:10

              Lehrer schimpfen sich auch Pädagogen .

              Habe die Ausbildung ja selbst gemacht und leider sind viele Kolleginnen und Kollegen dann doch nur Kindergärtner. Ich finde es nicht diskriminierend. Ich sitze aber auch nicht bastelnd und Kaffeetrinkend im Kindergarten. Nur dann würde ich mich angegriffen fühlen. Da ich aber gute Arbeit leiste und da auch hinter stehe ist es mir egal wie ich genannt werde.

              Wer so auf das Recht der richtigen Berufsbezeichnung pocht erfüllt nur das Klischee.

              • (13) 22.11.18 - 23:38

                Oha, warum greifst du mich an? Das finde ich nun sehr anmaßend und ungerechtfertigt, du kennt mich nicht. Das ist echt schwach und sagt aus, dass du leider keinerlei andere Argumente mehr hast, nur noch Beleidigungen.
                Ich zumindest muss nicht über alle Maßen betonen, dass ich gute Arbeit leiste ;-)
                Man kann nämlich auch gute Arbeit leisten und trotzdem gerne mit der richtigen Berufsbezeichnung betitelt werden. Glaub mir, das geht ;-)

                Pädagoge ist nunmal die offizielle Bezeichnung für Lehrer und Erzieher, genau. Schau im Duden.
                Und auch offiziell wird im Jugendbereich oder auch zB. in der Arbeit mit Behinderten nach pädagogischen Fachkräften oder Erzieher gesucht, nicht nach Kindergärtner.
                Und da wären wir auch schon: Kindergärtner impliziert die Arbeit mit Kinder.
                Man kann aber sogar mit Erwachsenen arbeiten, richtig.

                Ich finde es schade, dass der Respekt vor unserer Arbeit selbst in den eigenen Reihen nicht mehr gegeben ist. Nichts anderes ist es, wenn man offizielle Berufsbezeichnungen in den Wind schießt und behauptet, nur schlechte Erzieher wollen als Erzieher betitelt werden, der Rest begnügt sich mit Kindergärtner.

                Dein Anstand hat dabei wohl gelitten, daher verabschiede ich mich. Hat so wirklich keinen Wert

                (14) 23.11.18 - 09:16

                "Lehrer schimpfen sich auch Pädagogen."

                Was willst du denn nun damit hier zum Ausdruck bringen?

        (15) 23.11.18 - 12:58

        Die Ausbildung gibt es in den meisten Bundesländern mittlerweile auch nicht mehr bzw. nennen die sich jetzt Sozialassistent bzw. sozialpädagogische Assistenten - da finde ich doch Kinderpflegerin echt netter ;-).
        Und ich frage mich wirklich, warum wir unsere alten Berufsbezeichnungen überall so dermaßen ändern müssen. Kindergärtnerinnen sind Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen sind Sozialassistentinnen, Arzthelferinnen sind Medizinisch-Technische Assistentinnen, Zahnarzthelferinnen sind Zahnmedizinische Fachangestelle - irgendwann wird aus dem Friseur eine Fachkraft für Haar- und Frisurenmanagement :-p.
        Besonders "toll" finde ich auch die Bezeichnung Raumpfegerin - gewissen Räume brauchen ja auch wirklich viel Pflege, damit sie gut gedeihen #schein. Aber Raumpflegerin klingt natürlich gleich viel intellektueller als Putzfrau oder Reinigungskraft.

        LG

    (16) 22.11.18 - 22:27

    der Begriff ist sehr abwertend und ich bin nach 4 Jahren Ausbildung nicht staatlich anerkannte Kindergärtnerin sondern Erzieherin ;-) (in Bayern sogar mit Studium und 5 Jahren). Da darf ich auch bitte korrekt bezeichnet werden ❤️
    Es hat sich einiges im Beruf verändert in den letzten Jahrzehnten, auch der Name.
    Kindergärtnerin klingt sehr nach Kaffekränzchen und Aufbewahrung...und dafür hab ich nicht 4 Jahre gelernt (3 davon ohne Gehalt ;-)).

    • (17) 22.11.18 - 22:49

      Man kann sich jetzt drüber streiten
      Habe oben auch zuerst Erzieherin gestritten aber das wird man leider nicht weg bekommen das es Menschen gibt die auch Kindergärtnerin dazu sagen
      Mal so nebenbei gesagt bin ich gelernte Bäckerin und backe nur, trotzdem fragen mich Leute ob ich Torten machen 😂

      Danke dir für die Antwort. Ich sehe da tatsächlich keinerlei Abwertung, ich verbinde mit Kindergärtnerinnen sehr warmherzige Personen, die zumindest für mich mehr waren als Personen, bei denen ich aufbewahrt wurde. Ich repräsentiere allerdings natürlich nicht die Gesellschaft und kann nur sagen, wie ich persönlich den Begriff interpretiere und da wirst du eher einschätzen können, wie das Bild sich in den letzten Jahren verändert hat und inwiefern die Umbezeichnung etwas damit zu tun hat.
      Wichtiger als die Bezeichnung finde ich persönlich die Einstellung zu etwas, ich kann jemanden als Putzfrau bezeichnen und großen Respekt vor ihrer Arbeit haben oder sie als Reinigungskraft bezeichnen und von oben herab behandeln, weil ich mich als was besseres betrachte.
      Aber du hast natürlich Recht, der Beruf hat eine korrekte Bezeichnung und diese sollte natürlich auch verwendet werden.
      LG 🌻

      • (19) 22.11.18 - 23:12

        Facility Manager ... wenn schon denn schon ;)

        Klar kann man das....aber sie als Reinigungskraft bezeichnen UND sie respektieren ist die perfekteste Lösung ;-) warum dann nicht das?
        Wenn mir ein „Bauer“ sagt, dass er lieber Landwirt genannt werden will, warum sollte ich da widersprechen und sein Empfinden abwerten? Ich kann ja auch seine Bitte um offizielle Berufsbezeichung nachkommen UND ihm Respekt für seine Arbeit zollen.
        Heute kam auch eine Mutter zu mir und wir kamen irgendwie auf die Wäsche 😂 und sie sagte, dass bei Landwirten eben viel Wäsche anfällt. Ja, sie möchte auch als Landwirtin und nicht Bäuerin bezeichnet werden...und das respektiere ich. Sie ist eine tolle nette Frau, die ihren Job toll macht...das zeige ich Ihr auch, in dem ich sie korrekt betitel 😊
        Dass mache ich auch bei meiner Freundin...ich sagte mal, sie ist ja Arzthelferin. Sie korrigierte mich und mir tat es leid, da ich sie respektiere und schätze und daher auch möchte, dass sie ihre korrekte Berufsbezeichung bekommt, so, wie sie es verdient ❤️

        Heutzutage ist der Begriff Erzieher einfach so viel mehr, als nur auf Kinder aufzupassen, wie es am Anfang war ❤️
        Wir lernen mehr und länger, wir wissen mehr, wir bilden uns weiter, wir arbeiten in vielen Bereichen (nicht nur mit Kindern), wir bilden, erziehen, betreuen...da darf es auch ein zeitgemäßeres Wort sein, finde ich ;-)
        Ich finde es schön, dass du mit dem Begriff Kindergärtnerin nichts negatives verbindest.
        Leider ist das nicht oft so.
        Dieser Begriff wird meist eher abwertend für unseren Beruf genutzt und hat heutzutage einen wirklichen faden Beigeschmack. Ich weiß, das meinen nicht alle so.
        Trotzdem fände ich es schön, wenn man nicht nur uns als Mensch, sondern auch unsere korrekte Berufsbezeichnung respektiert 😊
        Ich verstehe aber, was du meinst 😊❤️

    (21) 22.11.18 - 23:54

    Aber es ist nun mal ein Kindergarten. Da arbeiten Kindergärtnerinnen... Gut ausgebildete, moderne, studierte.
    Erzieherinnen würden für mich vom Wort her eher in eine Erziehungsanstalt passen, wo erzogen wird... klar macht man das auch im Kindergarten, aber es klingt halt mehr nach Disziplin statt nach spielerischem größer werden...

    • (22) 23.11.18 - 00:06

      Es war vielleicht mal früher so, dass KindergärtnerInnen nur im Kindergarten gearbeitet haben ;-)
      Heutzutage ist es nicht mehr so. Wir arbeiten zB. in Heimen, Schulen und auch mit Jugendlichen, Erwachsenen...der Beruf ist heute viel breiter gefächert und besser ausgebildet, als früher.
      Ich finde es etwas schade, dass man das diskutieren muss und es einige nicht einfach akzeptieren können wenn man möchte, dass die Berufsbezeichnung korrekt ist. Möchte das nicht fast jeder? Nur, weil man es von früher gewohnt ist, ist es noch nicht richtig ;-)
      Ich mache das auch so und gewöhne mich da auch um (Bauer, Arzthelferin zb.). Ich finde da nichts schlimmes dran, wir entwickeln uns ja weiter 😊

      • (23) 23.11.18 - 00:28

        Oh je, ich will doch gar nicht diskutieren, ich sage lediglich was ich mit dem Begriff verbinde...
        Habt ihr dann noch eine Spezialisierung oder eine Weiterbildung je nachdem welche Schiene ihr einschlagt? Oder kann man mit der gleichen Ausbildung im Kindergarten und mit Erwachsenen arbeiten?

        • (24) 23.11.18 - 00:42

          Sorry, meinte garnicht speziell dich ❤️
          Ehrlich gesagt habe ich mich nie damit beschäftigt...ich wollte schon seit der Grundschule nie was anderes machen und wollte immer schon mit Kindern arbeiten 😊
          Ich denke aber das, je nachdem welchen Weg man weiter einschlagen möchte, zumindest eine Weiterbildung nötig ist.
          Wir sind auf Kinder ausgebildet...da geht es schon los, dass (zu meiner Zeit) die U2- und Schulkinder nur am Rande angeschnitten worden sind. Daher gibt es spezielle Weiterbildungen zB. im Krippenbereich.
          Das kann ich mir auch gut in Heimen oder der Arbeit mit Behinderten vorstellen, da man dort den Schwerpunkt auf andere Sachen legt.
          Und dann kommt es bestimmt auch wieder darauf an, in welchem Bundesland man lebt...in Bayern muss man zb studieren. Einheitliche Unterrichtspläne gibt es an den verschiedenen Schulen auch nicht. Ist echt unterschiedlich

(25) 15.12.18 - 20:24

Wie heißt der Studiengang für Erzieher denn, bzw. welche Hochschule bietet den an? Ich weiß von Urbianern, dass es in der DDR wohl studierte Erzieherinnen gab. Ansonsten habe ich das noch nirgends gehört.

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