Kindergärtnerin verweigert Hausbesuch

    • (1) 22.11.18 - 16:22

      Hallo mein Sohn geht jetzt seit dem Sommer in den Kindergarten
      Vor ca 2 Wochen erhielten alle Eltern einen Brief wo ihnen angeboten worden ist das eine Erzieherin Hausbesuche machen würde
      Es geht darum nicht die Eltern zu kontrollieren wie es bei den aussieht sondern lediglich darum wie das Kind einfach lebt
      Da ich damit kein Problem habe habe ich den Zettel ausgefüllt und der Kindergärtnerin wiedergegeben
      Bislang habe ich keine Rückmeldung bekommen aber heute war Elternsprechtag gewesen wo ich dies angesprochen habe die Kindergärtnerin sagte mir dass Sie bei uns keinen Hausbesuch machen könnten da wir angeblich zu weit weg wohnen
      Die Frage ist nun darf eine Kindergärtnerin obwohl die das anbieten sagen sie kommt trotzdem nicht weil ihr der Weg zu weit ist ich muss dazu sagen dass der Kindergarten mit dem Auto eine halbe Stunde entfernt liegt

      Zuerstmal: es heißt bitte „Erzieherin“ und nicht Kindergärtnerin ;-)
      Und ja klar kann sie das. Es ist keine Pflicht, kein Gesetz...lediglich doof gelaufen.
      Nimm’s hin und gut is 😊

      • Hallo,
        was ist eigentlich an dem Begriff so schlimm? Ich bin noch mit Kindergärtnerinnen aufgewachsen, nenne sie aber mittlerweile auch ErzieherIn, weil sich das ja scheinbar so gehört, so recht weiß ich aber nicht, warum eigentlich 🤷‍♀️.
        LG

        • Ich finde „Erzieherin“ ganz schlimm... Klingt so streng... oder Kinderpflegerin, das klingt doch nach Krankenhaus, nicht nach Kindergarten...
          Aber ich finde auch „Arzthelferin“ netter als MFA, wahrscheinlich bin ich nur altmodisch...

          • Hallo!
            Ganz deiner Meinung!
            Unter Kindergaertnerin stelle ich mir eine Frau vor, die die Kinder mit viel Liebe in einem wunderschoenen Garten gedeien laesst.
            Bei Erzieherin denke ich an Fraeulein Rottermeier.
            LG

        Den Beruf der Kindergärtnerin gibt es seit den 60er Jahren schon nicht mehr.

        Mittlerweile sind es staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher.

        Kinderpfleger/innen sind nochmal eine Sparte für sich und durchlaufen eine andere Ausbildung.

        • Aber man sagt ja auch Bauer und selten Landwirt.

          Krankenschwester
          Nonne
          Postbote

          Ich finde es nicht schlimm wenn jemand Kindergärtnerin sagt. Aber wie nennt man dann Erzieher in anderen Positionen? Man arbeitet ja mit Menschen bis 28.

          • Wir sind Pädagogen ;-)

            „Man“ sagt...nicht alle ;-) ich bemühe mich, die Berufsbezeichnungen so zu sprechen, wie sie heißen. Und es gibt bestimmt einige „Bauern“, die lieber Landwirte genannt werden wollen und ich finde, dass sollte man auch respektieren. Nur weil ich es so gewohnt bin, heißt es nicht, dass es in der heutigen Zeit noch richtig oder respektvoll ist ;-)

            • Lehrer schimpfen sich auch Pädagogen .

              Habe die Ausbildung ja selbst gemacht und leider sind viele Kolleginnen und Kollegen dann doch nur Kindergärtner. Ich finde es nicht diskriminierend. Ich sitze aber auch nicht bastelnd und Kaffeetrinkend im Kindergarten. Nur dann würde ich mich angegriffen fühlen. Da ich aber gute Arbeit leiste und da auch hinter stehe ist es mir egal wie ich genannt werde.

              Wer so auf das Recht der richtigen Berufsbezeichnung pocht erfüllt nur das Klischee.

              • Oha, warum greifst du mich an? Das finde ich nun sehr anmaßend und ungerechtfertigt, du kennt mich nicht. Das ist echt schwach und sagt aus, dass du leider keinerlei andere Argumente mehr hast, nur noch Beleidigungen.
                Ich zumindest muss nicht über alle Maßen betonen, dass ich gute Arbeit leiste ;-)
                Man kann nämlich auch gute Arbeit leisten und trotzdem gerne mit der richtigen Berufsbezeichnung betitelt werden. Glaub mir, das geht ;-)

                Pädagoge ist nunmal die offizielle Bezeichnung für Lehrer und Erzieher, genau. Schau im Duden.
                Und auch offiziell wird im Jugendbereich oder auch zB. in der Arbeit mit Behinderten nach pädagogischen Fachkräften oder Erzieher gesucht, nicht nach Kindergärtner.
                Und da wären wir auch schon: Kindergärtner impliziert die Arbeit mit Kinder.
                Man kann aber sogar mit Erwachsenen arbeiten, richtig.

                Ich finde es schade, dass der Respekt vor unserer Arbeit selbst in den eigenen Reihen nicht mehr gegeben ist. Nichts anderes ist es, wenn man offizielle Berufsbezeichnungen in den Wind schießt und behauptet, nur schlechte Erzieher wollen als Erzieher betitelt werden, der Rest begnügt sich mit Kindergärtner.

                Dein Anstand hat dabei wohl gelitten, daher verabschiede ich mich. Hat so wirklich keinen Wert

                "Lehrer schimpfen sich auch Pädagogen."

                Was willst du denn nun damit hier zum Ausdruck bringen?

        Die Ausbildung gibt es in den meisten Bundesländern mittlerweile auch nicht mehr bzw. nennen die sich jetzt Sozialassistent bzw. sozialpädagogische Assistenten - da finde ich doch Kinderpflegerin echt netter ;-).
        Und ich frage mich wirklich, warum wir unsere alten Berufsbezeichnungen überall so dermaßen ändern müssen. Kindergärtnerinnen sind Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen sind Sozialassistentinnen, Arzthelferinnen sind Medizinisch-Technische Assistentinnen, Zahnarzthelferinnen sind Zahnmedizinische Fachangestelle - irgendwann wird aus dem Friseur eine Fachkraft für Haar- und Frisurenmanagement :-p.
        Besonders "toll" finde ich auch die Bezeichnung Raumpfegerin - gewissen Räume brauchen ja auch wirklich viel Pflege, damit sie gut gedeihen #schein. Aber Raumpflegerin klingt natürlich gleich viel intellektueller als Putzfrau oder Reinigungskraft.

        LG

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