Austausch mit Erzieherinnen - Wie läuft es bei euch?

    • (1) 08.01.19 - 12:05

      Hallo zusammen,

      mich interessiert mal, wie bei euch der Austausch mit den Erzieherinnen im Kindergarten abläuft. Wie / wann / wie oft bekommt ihr Rückmeldung zum Verhalten u.ä. eures Kindes?
      Ich fühle mich nämlich derzeit gar nicht informiert. Außer dem was unsere Tochter selbst erzählt bekomme ich gar keine Infos und finde das etwas mau...
      Eine Freundin hat ein Kind in einer anderen Einrichtung (deutlich kleiner als unsere und privat, wir sind in einer städtischen Einrichtung) und dort ist es so, das es ein Buch gibt in das täglich zu jedem Kind diverses notiert wird, das wird bei Abholung dann vorgelesen. Das fände ich jetzt allerdings etwas zu viel an Information, täglich bräuchte ich so was nicht. Aber ab und an fände ich ganz angebracht.
      Wie läuft es bei euch? Gibt es "was dazwischen"?
      Noch ein paar Infos:
      Elternsprechtag gab es zwar, aber es wurden nur für die Eltern der Vorschulkinder Termine vergeben.
      Ein Elternabend fand vorher statt, da wurde der Elternsprechtag angekündigt, aber ohne Einschränkung auf einen bestimmten Personenkreis. Als der Elternabend stattfand, war unsere Tochter noch in der Eingewöhnung, so dass ich da noch keinen Bedarf an Rückmeldung hatte, sonst hätte ich da eine Erzieherin angesprochen.
      Von den Erzieherinnen aus der Gruppe unserer Tochter kann ich keine direkt ansprechen, da ich sie nie sehe: die Gruppenphase läuft von 8 bis nach dem Mittagessen, vorher und nachher sind alle Kinder zusammen und werden von den dann Diensthabenden Erzieherinnen der anderen Gruppen betreut. Da alle Erzieherinnen der Gruppe meiner Tochter Teilzeit arbeiten ist nie eine vor 8 bzw. nachmittags da.
      Ist das alles normal" so? Muss ich mich einfach daran gewöhnen? Wenn was nicht i.O. wäre würde man uns sicher ansprechen.

      Danke euch schon mal!
      LG
      N.

      • (2) 08.01.19 - 12:17

        Also ich finde die Kommunikation bei uns sehr gut. Um den Geburtstag des Kindes rum haben wir ein ausführlichen Entwicklungsgespräch (ca. 1,5 Std) und ein halbes Jahr später nochmal ein etwas kürzeres Entwicklungsgespräch (max. 1 Std). Dazu gibt es die Tür-und-Angel-Gespräche, mal wird einfach so was erzählt, mal sind alle eher beschäftigt, wenn ich was aktuell wissen möchte frage ich gezielt nach. Falls etwas größeres zu besprechen ist kann man immer einen Termin für ein Gespräch machen.

        Gerade bei den älteren Kindern wird aber darauf hingewiesen, dass explizit NICHT jeden Tag erzählt wird, was das Kind gemacht hat. Wenn das Kind es möchte, kann es das tun, muss es aber nicht und die Eltern sollten es auch nicht drängen. Die Kita ist für die Kinder auch mal die Möglichkeit, etwas ohne das Wissen der Eltern zu tun - davon ist natürlich ausgenommen, wenn etwas passiert, was die Eltern erfahren sollten, es Auffälligkeiten gibt oÄ.
        Wir haben ein Buch, in das ca. einmal im Monat ein Foto mit einem kurzen Text reinkommt. Und prinzipiell steht unsere Kita auch den Familien offen. Man darf beim Bringen oder Abholen gerne noch etwas bleiben, nach vorheriger Anmeldung darf man natürlich auch hospitieren.

        (3) 08.01.19 - 12:34

        Also wenn was besonderes vorgefallen ist gibts ein kurzes Gespräch beim abholen.
        Oder wenn ich ein Anliegen habe kann ich immer mit jemandem beim Bringen oder Holen sprechen.
        Einmal im Jahr gibts Elterngespräche, man kann aber auch zwischendurch um eins bitten.

        Klar als sie trocken wurden/ Mittagsschlaf wegfiel etc gabs schon einigen Gesprächsbedarf meinerseits aber im Moment läuft alles so glatt bei den Beiden, da brauch ich nicht jeden Tag ne Rückmeldung.

        (4) 08.01.19 - 13:04

        Ich lebe da ein bisschen nach "No news are good news".

        Wenn mein Kind auffällig wäre, würde man es mir sicher sagen alles andere erzählt mein Kind. Wie er sich in Summe macht, erfahre ich beim Entwicklungsgespräch.

        Ich muss sagen: mir reicht das.

        • (5) 08.01.19 - 13:06

          Auch sehe ich da eine Holschuld seitens der Eltern. Wenn ich was wissen will, muss ich eben das Gespräch suchen, einen Termin machen etc.

          • (6) 08.01.19 - 13:31

            Da stimme ich dir ja zu.
            Aber Gespräch suchen geht eben nicht, da keine Erzieherin anwesend.
            Termin machen habe ich noch nicht versucht, da ich eben davon ausging, das der Elternsprechtag dazu da ist (war Anfang Dezember).

      (7) 08.01.19 - 13:14

      Hallo,

      bei uns gibt es eine abwischbare Wochentafel neben der Gruppentür.
      Da steht dann z.B. Montag: Wir haben gebastelt und waren auf dem Spielplatz. Dienstag: Wir waren im Bewegungsraum, usw.
      Wenn etwas wichtiges war, wird beim abholen kurz berichtet, auch vom Spätdienst, aber wirklich selten. Sonst maximal: „War alles ok heute. Hat Gut gegessen, nicht geschlafen.“

      Bei 20-25 Kindern wären das viele Gespräche (viel Zeit die bei den Kindern dann fehlt).

      Liebe Grüße!

      • (8) 08.01.19 - 13:28

        Danke!
        So eine Tafel gibt es bei uns auch. Die hat aber auch ihre Tücken: einige Aktivitäten werden nur mit wenigen Kinder gemacht (z.B. einkaufen gehen, Kekse backen), was dann wiederum nicht vermerkt ist.
        Wie gesagt, ich will ja gar nicht täglich alles wissen, nur überhaupt mal erfahren, ob unsere Tochter so "angekommen" ist, wie wir glauben.

        • (9) 08.01.19 - 21:15

          Wir hatten etwa 2 Monate nach der Eingewöhnung ein Gespräch mit der Bezugserzieherin. Sie hat erzählt wie unser Kind in der Gruppe angekommen ist und auch nach unserem Eindruck gefragt.
          Frag doch mal in der Kita nach, ob das für euch möglich ist :)

    (10) 08.01.19 - 13:16

    Ja, das ist normal so,
    du wirst informiert, wenn etwas besonderes war (z.B. Unfall, Tobsuchstanfall, In die Hose gemacht, usw..........), ansonsten kannst du ausgehen, daß alle in Ordnung war.
    Wenn ich beim Abholen jedem der 25 Mütter/Väter einen Bericht liefern sollte, dann wären das ca 20 Minuten. Da die meisten Kinder zur selben Zeit abgeholt werden, müssten manche Elterm ja noch bis zu 20 Minuten warten, bis sie dran sind.

    • (11) 08.01.19 - 13:23

      Danke dir!
      Das nicht alle immer informiert werden können und das zu lange dauert, ist mir schon klar. Ich erwarte auch nicht täglich eine detaillierte Info. Aber eben doch mehr, als ich aktuell bekomme.
      Nur um bei deinen Beispielen zu bleiben: wenn in die Hose gemacht wurde sehen wir das nur daran, das die feuchte Kleidung am Garderobenhaken in einer Tüte hängt. Weitere Info gibt es nicht.
      Auch die von einigen erwähnten Entwicklungsgespräche hatten wir bislang nicht. Nun ist unsere Tochter aber auch erst seit August im Kindergarten.

      • (12) 08.01.19 - 16:45

        Entwicklungsgespräche sind bei uns immer jährlich nach dem Geburtstag. Aber auch hier muss ich schon mal nachfragen, einfach weil ich die eigentliche Erzieherin uU durch unsere Bring-/Holzeiten nicht so oft sehe.

(13) 08.01.19 - 14:09

Ich höre auch nichts, also gehe ich davon aus, dass alles passt.

(14) 08.01.19 - 14:26

Bei uns ist es so, dass wenn etwas besonderes am Tag vorgefallen ist, dann bekomme ich das mitgeteilt.
Ansonsten frag ich ab und zu beim abholen, wie der Tag war, aber ehrlich gesagt auch nicht jeden Tag.
Zweimal im Jahr gibt es Entwicklungsgespräche.
Wenn etwas ernsteres/gravierendes wäre, bin ich 100% sicher, die Erzieherin würde mich drauf ansprechen.
Abgesehen davon kann ich jederzeit den Erziehern eine Mail schreiben, wenn ich ein Anliegen habe. Das hab ich schon mehrmals gemacht, und ist besser, als beim Abholen zwischen Tür und Angel ein Gespräch zu suchen.
Unser Kiga macht aber auch oft Bilder oder Videos, so dass die Eltern einen Einblick in den Alltag bekommen.
So ein Büchlein mit Notaten des Tages würd ich mir auch wünschen, ist aber aufgrund der Gruppenstärke (20+ Kinder) leider schlecht möglich.
So, wie es bei euch läuft, ist es wohl normal.

(15) 08.01.19 - 14:41

Hi, meine Kinder sind (bzw. waren) im Waldkindergarten. Dieser beginnt immer 8.30 Uhr und man sieht immer alle Eltern (kleine Gruppe) und Erzieher. Dort kommen häufig kurze Gespräche mit den Erziehern zustande, immer positive, man ist immer gut informiert. Möchte ich etwas fragen, bitte ich um 5 min unter 4 Augen oder um einen Termin mittags oder am nächsten Tag. Alle Kinder werden 13 Uhr abgeholt. Haben die Erzieher irgendwas Wichtiges, bitten sie genauso um einen kurzen Termin. Da es ein kleiner Kindergarten ist (15 Kinder), ist alles sehr privat und vertraut, Hektik und "keine Zeit" gibt es eigentlich nicht. Ich kann die Erzieherinnen auch jederzeit anrufen. Da ich 1. Vorstand bin, stehe ich sowieso eng im Kontakt mit den Erziehern, aber auch alle anderen, wenn sie möchten. Entwicklungsgespräche gibt es 2 x im Jahr, bei Bed. öfter. VG

(16) 08.01.19 - 14:55

Du schreibst, dass du die entsprechenden Erzieherinnen nicht siehst...wie sollen sie dir dann Rückmeldung geben? ;-)
Wir haben jetzt auch Termine zum Gespräch an die Eltern der Vorschulkinder ausgegeben...weil die Schulanfänger bei uns im März ihre schulanmeldung haben und daher schlichtweg vorgehen! Die anderen Eltern müssen da auch warten. Wird bei euch vielleicht genauso sein.
Wie lang seid ihr im Kiga?
Ich spreche auch nicht ständig die Eltern an...wenn was war, ja. Wenn nicht, dann nur auf Nachfrage. Wenn die Eltern was wissen wollen, dann kommen sie.

  • (17) 08.01.19 - 21:23

    Ja eben das ist ja mein Problem! Ich will ja auch keinen übermäßig belasten: Termin wäre ja auch nur außerhalb der Arbeitszeiten der Erzieherinnen möglich. Und das für ggf nur die Info das alles bestens ist??
    Klar gehen die Vorschulkinder vor, das verstehe ich auch.
    Aber sollten "neue" Kinder nicht auch mehr berücksichtigt werden? Wir sind erst seit August da.
    Ständig will ich ja gar nicht, nur überhaupt mal.
    Bin aber auch verwöhnt, unsere Tochter war vorher bei einer Tagesmutter, da hatten wir natürlich jeden Tag Austausch.

    • (18) 09.01.19 - 08:08

      In meiner Einrichtung machen wir nach ungefähr 2-3 Monaten ein Gespräch nach der Eingewöhnung. In der Einrichtung meiner Kinder nicht.
      Aber ehrlich: wenn keiner zu mir kommt, dann wird schon alles passen.

      Und ich denke, du kannst auch ein ruhig die Erzieherinnen, die mittags dann auf dein kind aufpassen, fragen, wie sie sich macht. Dann werden sie dir eben das sagen, was sie mitbekommen. Hast du das schon gemacht?

      Bei uns gehen jetzt ehrlich gesagt ganz klar die Vorschulkinder vor...wir haben 17 Kinder, die ggfs. nächstes Jahr in die Schule gehen.
      Wir müssen alle gezielt beoabachten, Bögen anlegen, mit der Lehrerin kooperieren und uns absprechen und Termine vereinbaren (wir sind bildungshaus und machen die Abschlussgespräche mit der Rektorin zusammen) und alle Gespräche sollten im Februar erledigt sein..nein, da passen leider keine anderen Gespräche rein...da ist die Rangfolge ganz klar, dass die Schulkinder vorgehen, wenn kein Problem mit der Eingewöhnung eines jüngeren Kind besteht. DANN kommen diese ;-)

      Wie gesagt, ich würde die anderen einfach mal fragen. Die bekommen dein kind ja auch in den Randzeiten mit. Oder mal kurz anrufen und fragen, wie es so läuft mit der Begründung, dass man sich ja nicht sieht. Dürfte kein Problem sein

(19) 08.01.19 - 18:18

Hallo,

Ich glaube du musst dich da leider dran gewöhnen. Bei uns ist es haargenau so wie du beschrieben hast. Mittlerweile ist es okay für mich, aber am Anfang echt hart. Meine Tochter ging vorher in eine private Krippe und da haben sich die Erzieher für jeden Elternteil so viel Zeit wie möglich genommen. Man hat alles vom Tag erfahren (gut, die Kinder waren zwischen 3 Monaten und 3 Jahren alt, da ist ja alles mögliche spannend ;-) ), selbst wenn die „eigenen“ Erzieher nicht mehr da waren, standen die wichtigsten Sachen in einem Buch und wurden vorgelesen. Ja, deshalb war dieser Wechsel für mich sehr schwer. Ich versuche nun einfach alles mögliche aus meiner Tochter herauszubekommen. Mir geht es dabei auch überhaupt nicht darum zu wissen ob es Streit gab oder was und wie viel sie gegessen hat. Sondern auch was sie einfach so macht. Zum Beispiel gehen sie häufig in den Turnraum oder machen große Bastelaktionen. So was wäre schön zu wissen. Meinetwegen könnte man das ja an eine Tafel schreiben. Ich denke das werde ich beim nächsten Elternabend vorschlagen. Mir ging es beim letzten wie dir, da waren wir erst kurze Zeit überhaupt da.

Grundsätzlich muss man ja bedenken, dass mit den Eltern reden ja auch immer Zeit frisst, bei uns ist ab 15.30 nur noch eine Erzieherin in der Gruppe und zum Teil noch 10 Kinder da zwischen 3 und 6... die einzige Info, die ich mir einfordere ist, ob meine Tochter geschlafen hat. Entsprechend plane ich den Abend ;-)

Du wirst dich dran gewöhnen :) Alles Gute!

P.s: genau, wenn irgendwas wichtiges vorgefallen ist, dann erfährst du es auf jeden Fall.

  • Fällt mir gerade ein: Ich habe kürzlich von einem Kindergarten gehört, wo konsequent die Webcam läuft. Die Eltern konnten sich jederzeit einloggen und schauen, was gerade so passiert, wer mit wem spielt, was es zu Essen gibt.... Das ist natürlich krass, ich könnte mir jedoch vorstellen, dass nicht wenige Eltern in Anspruch nehmen würden :-).
    An deiner Stelle würde ich um einen 5-10 Minuten-Termin bitten und die Fragen stellen, die dir wichtig sind. Ich halte den regelmäßigen Austausch für sehr wichtig. VG

    • Waah das ist ja gruselig!!!
      Ja hab ich auch schon überlegt. Aber eigentlich gibt es nichts dringendes, zumindest klingen beide Seiten überaus zufrieden. Komisch ist es trotzdem, wenn man manchmal nur laut „tschüss“ rufen kann...

(22) 08.01.19 - 20:10

Beim Bringen gibt es von mir kurze Info - schlecht geschlafen, kein Frühstück etc
Beim Abholen - wirkt krank, nichts gegessen, alle i.o

Termine nur wenn Eltern das wünschen oder es Bedarf aus Sicht der Erzieher gibt.

Bei Problemen gibts das Telefon für kurzfristige Gespräche

Ansonsten solange ich nichts höre ist alles in Ordnung
Die sollen sich um die Kinder kümmern und nicht den Eltern Händchen halten.
Stell dir vor wieviel Zeit gebraucht wird für nur 15 min Gespräch pro Kind + notwendige Doku

(23) 09.01.19 - 02:12

Hallo


Ich habe 3 Kinder in 2 Einrichtungen.

Die große (christliche kita) hat 2x im Jahr ein entwicklungsgespräch.
Da wird dann der Bogen und die Entwicklung allgemein besprochen. Da kann man sich dann mal intensiv austauschen. Zu benötigten "fördermaßnahmen" einfach noch Tipps einholen etc.
Ansonsten lief es bis zum August 18 so das man mit den erzieherin automatisch immer mal wieder beim abholen ins Gespräch kam.
Wenn ich sie abholen war sie am spielen oder basteln. Oft "Platze ich mitten in die arbeit" und sehe ja was meine Tochter bastelt oder malt oder baut etc. Und sie erzählt dann auch "Mama guck das ist ein Bus. Kein Auto! Ein Bus er hat viele Sitzplätze, siehst du das? Zähl mal wie viel Leute mitfahren können,...." Und dann erzählen die Erzieher ganz automatisch zb das das zahlenverständnis sich gebessert hat oder das das gesamte malen also feinmotorik zunehmend besser wird und das sie neulich dies das und jenes gemacht hat etc.pp.
Neulich waren sie am weben als ich kam und da waren sie grade am besprechen der Farben. Das wurde mir dann im Bezug darauf mitgeteilt das mein Kind aktuell sehr feinfühlig ist. Sie ist total hilfsbereit und sehr feine Antennen für Harmonie hat...

Das kommt nicht täglich vor. Es wird in dem Sinne auch kein Buch geführt. Es wird natürlich notiert welche Stationen das Kind an dem Tag "absolviert" hat und wo es demnächst mal wieder dringend hin muss aber das wird uns nicht vor getragen. Fänd ich auch übertrieben.  So wie das läuft ist es schon ganz gut.

Seit August 18 habe ich Mittag keine wirkliche Zeit für Gequatsche das weiß die Erzieherin und es wird mir wenn was war oder ihr was besonderes aufgefallen ist (wie das mit dem feinfühlig) dann kurz und knapp in 5 Sätzen erzählt während mein Kind sich schonmal anzieht.
Es ist alles kurz und knapp aber ich kann immer nachfragen wenn da bedarf ist.


Wir müssen dann nämlich dringend weiter zur Kita 2.
Da ist alles anders.
Entwickungsgespräche sind in der u 2 Gruppe alle 12 wochen.
In den "normalen Kiga Gruppen" 2x im Jahr.

Dort in der u 2 Gruppe steht an einer Tafel was die Kinder heute gemacht haben sie sind in einem "abgetrennten Bereich" und ausschließlich in ihrem Gruppenraum toberaum oder schlafraum.  Den Außenbereich teilen sie sich mit den anderen Gruppen aber in der "abteilung" sind wenig große Kinder weil das Spielzeug das zu babyhaft ist.

Die Erzieher erzählen von sich aus was mein Kind heute gemacht hat. Ob sie gut geschlafen und gegessen hat und ob sie stuhlgang hatte. Über stuhlgang wird auch buch geführt. Bzw über das gesamte wickeln. Aber es wird eben vermerkt wenn ein Häufchen drin war.
Das wichtigste für mich ist hat das Kind gegessen. Hat sie getrunken und wie lange hat sie geschlafen. Ob sie nun in der Suppenküche gespielt hat oder im bällebad saß ist mir - Ja ich bin herzlos- egal. Sie hat gute laune. Sie hat Spaß. Sie springt morgens den erzieherin in die Arme und kann garnicht schnell genug in die Gruppe kommen. Ich nehme also stark an das ihr die Kita Spaß macht und nichts schlimmes widerfährt. Über Projekte werden wir gesondert informiert und alles andere kann ich jederzeit im Portfolio einsehen.
Ich vertraue den Erzieherinnen die große Schwester ist eine träumerin und genießt ihre Ruhe. Sie zieht such gerne in den u2 Bereich zurück um dort in Ruhe zu malen oder mit einer Puppe zu kuscheln. In der u2 Gruppe sind 8 Kinder und 4 Erzieher + 1 Praktikantin.
Sie genießt es das da wenig los ist auch wenn "die babys" schon das ein oder andere Bild oder knetwerk zerstört haben.


In ihrer eigentlichen Gruppe sind 27 Kinder und da geht es turbulent zu. Aber auch die Erzieher ebenfalls 4 + 2 Praktikantinnen informieren mich wenn was war. Nein ich bekomme nicht täglich Bericht erstattet was das Kind gemacht hat. Wenn etwas "auffällig" war wie zb sie war heute viel im toberaum. Wollte nicht mit nach draußen oder war viel bei der Schwester dann Krieg ich das in 2 Sätzen vermittelt aber sonst bekomme ich die Infos die mein Kind mit erzählt. Es seiden es ist was besonderes. Neulich ist sie abgehauen ohne sich abzumelden Und saß in der Bücherei und hat da gestöbert. Die Erzieher haben natürlich wie doof gesucht. Sie sagte sie geht aufs Klo. War sie auch. Aber kam dann nicht wieder. Die ersten paar min macht sich keiner Sorgen wenn man mal muss Kann das ja ein paar min dauern. Nach einigen Minuten geht eine Erzieherin fragen ob das Kind Hilfe braucht und alles gut ist. Tja nur mein Kind hat keinen Ton von sich gegen und war garnicht mehr in einer der Klo Kabinen...

Da sie am häufigsten bei der kleinen Schwester oder im toberaum hockt wurde erst da gesucht. Dann die Räume der 1. Gruppe. Dann verkleidungsbreich. Weder im bällebad noch im ruheraum war mein Kind aufzufinden.

Tja sie saß in der Bücherei in einer Ecke.
Abhanden kommen kann da kein Kind aber da war die Erzieherin auch sauer das sie wieder ohne sich abzumelden verschwunden war.
Sowas wird dann natürlich mitgeteilt, da wäre ich auch sauer wenn man bei sowas bis zum entwicklungsgespräch warten würde denn das ist etwas was ich mit meiner Tochter dringen besprechen muss.
Aber auch was sie im Detail macht weiß ich nicht. Projekte werden angebrochen teils schriftlich mitgeteilt und am Ende des Projektes mit einem Fest beendet. Aber ob sie heute gemalt oder sich verkleidet hat 🤷‍♀️ keine Ahnung! Sie hat nur erzählt das es Fischstäbchen gab und sie draußen war. Gewiss aber keine 7 Std!
Ansonsten... weiß ich es nicht aber ich fühle mich nicht schlecht informiert.


LG

(24) 09.01.19 - 07:34

Ihr Lieben, vielen Dank euch allen ! Es läuft ja doch sehr unterschiedlich.
Wie bereits geschrieben erwarte ich keinen täglichen Bericht und muss auch nicht wissen, welches Lied heute gesungen wurde (wobei das die Süsse selbst erzählt ) und wie lange gebastelt oder gemalt wurde. Aber wie sie mit den anderen Kindern agiert und ob der Entwicklungsstand "normal" ist interessiert mich schon. Ich werde heute mal anrufen und Fragen, wann Entwicklungsgespräche vorgesehen sind. Wenn das eh bald wäre, reicht mir das ja.
Einen schönen Tag euch allen!

(25) 09.01.19 - 20:16

Also ich finde es befremdlich, dass dir nie jemand etwas erzählt.
Auch wenn die Gruppenerzieherinnen zu deiner Abholzeit nicht mehr da sind, die Kollegen vom Spätdienst haben ja wohl auch Zeit mit dem Kind verbracht. Und wenn z.B. die Hose voll war, ist es doch nicht zu viel verlangt, das mal eben kurz anzusprechen, in welcher Situation das passiert ist - es sei denn es passiert täglich mehrmals, dann würde ich als Erzieherin sowie einen Gesprächstermin ausmachen.
Aber, was ich sagen will, ist, dass die Kollegen sich untereinander offensichtlich überhaupt nicht austauschen und dass ich das Gefühl habe, dass sich die Erzieherinnen für dein Kind überhaupt nicht zuständig fühlen. Und für dich erst recht nicht.
Es ist egal, ob ein Kind in meiner Gruppe ist, oder nicht, wenn ich der Spätdienst bin, und das Kind wird bei mir abgeholt, dann erwarte ich von meinen Kollegen, dass sie mir besondere Vorkommnisse wie z.B. nasse Hose oder Verletzungen mitteilen, damit ich sowas an die Eltern weitergeben kann.

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