Austausch mit Erzieherinnen - Wie läuft es bei euch?

    • (1) 08.01.19 - 12:05

      Hallo zusammen,

      mich interessiert mal, wie bei euch der Austausch mit den Erzieherinnen im Kindergarten abläuft. Wie / wann / wie oft bekommt ihr Rückmeldung zum Verhalten u.ä. eures Kindes?
      Ich fühle mich nämlich derzeit gar nicht informiert. Außer dem was unsere Tochter selbst erzählt bekomme ich gar keine Infos und finde das etwas mau...
      Eine Freundin hat ein Kind in einer anderen Einrichtung (deutlich kleiner als unsere und privat, wir sind in einer städtischen Einrichtung) und dort ist es so, das es ein Buch gibt in das täglich zu jedem Kind diverses notiert wird, das wird bei Abholung dann vorgelesen. Das fände ich jetzt allerdings etwas zu viel an Information, täglich bräuchte ich so was nicht. Aber ab und an fände ich ganz angebracht.
      Wie läuft es bei euch? Gibt es "was dazwischen"?
      Noch ein paar Infos:
      Elternsprechtag gab es zwar, aber es wurden nur für die Eltern der Vorschulkinder Termine vergeben.
      Ein Elternabend fand vorher statt, da wurde der Elternsprechtag angekündigt, aber ohne Einschränkung auf einen bestimmten Personenkreis. Als der Elternabend stattfand, war unsere Tochter noch in der Eingewöhnung, so dass ich da noch keinen Bedarf an Rückmeldung hatte, sonst hätte ich da eine Erzieherin angesprochen.
      Von den Erzieherinnen aus der Gruppe unserer Tochter kann ich keine direkt ansprechen, da ich sie nie sehe: die Gruppenphase läuft von 8 bis nach dem Mittagessen, vorher und nachher sind alle Kinder zusammen und werden von den dann Diensthabenden Erzieherinnen der anderen Gruppen betreut. Da alle Erzieherinnen der Gruppe meiner Tochter Teilzeit arbeiten ist nie eine vor 8 bzw. nachmittags da.
      Ist das alles normal" so? Muss ich mich einfach daran gewöhnen? Wenn was nicht i.O. wäre würde man uns sicher ansprechen.

      Danke euch schon mal!
      LG
      N.

      • Also ich finde die Kommunikation bei uns sehr gut. Um den Geburtstag des Kindes rum haben wir ein ausführlichen Entwicklungsgespräch (ca. 1,5 Std) und ein halbes Jahr später nochmal ein etwas kürzeres Entwicklungsgespräch (max. 1 Std). Dazu gibt es die Tür-und-Angel-Gespräche, mal wird einfach so was erzählt, mal sind alle eher beschäftigt, wenn ich was aktuell wissen möchte frage ich gezielt nach. Falls etwas größeres zu besprechen ist kann man immer einen Termin für ein Gespräch machen.

        Gerade bei den älteren Kindern wird aber darauf hingewiesen, dass explizit NICHT jeden Tag erzählt wird, was das Kind gemacht hat. Wenn das Kind es möchte, kann es das tun, muss es aber nicht und die Eltern sollten es auch nicht drängen. Die Kita ist für die Kinder auch mal die Möglichkeit, etwas ohne das Wissen der Eltern zu tun - davon ist natürlich ausgenommen, wenn etwas passiert, was die Eltern erfahren sollten, es Auffälligkeiten gibt oÄ.
        Wir haben ein Buch, in das ca. einmal im Monat ein Foto mit einem kurzen Text reinkommt. Und prinzipiell steht unsere Kita auch den Familien offen. Man darf beim Bringen oder Abholen gerne noch etwas bleiben, nach vorheriger Anmeldung darf man natürlich auch hospitieren.

        Also wenn was besonderes vorgefallen ist gibts ein kurzes Gespräch beim abholen.
        Oder wenn ich ein Anliegen habe kann ich immer mit jemandem beim Bringen oder Holen sprechen.
        Einmal im Jahr gibts Elterngespräche, man kann aber auch zwischendurch um eins bitten.

        Klar als sie trocken wurden/ Mittagsschlaf wegfiel etc gabs schon einigen Gesprächsbedarf meinerseits aber im Moment läuft alles so glatt bei den Beiden, da brauch ich nicht jeden Tag ne Rückmeldung.

        Ich lebe da ein bisschen nach "No news are good news".

        Wenn mein Kind auffällig wäre, würde man es mir sicher sagen alles andere erzählt mein Kind. Wie er sich in Summe macht, erfahre ich beim Entwicklungsgespräch.

        Ich muss sagen: mir reicht das.

        • Auch sehe ich da eine Holschuld seitens der Eltern. Wenn ich was wissen will, muss ich eben das Gespräch suchen, einen Termin machen etc.

          • Da stimme ich dir ja zu.
            Aber Gespräch suchen geht eben nicht, da keine Erzieherin anwesend.
            Termin machen habe ich noch nicht versucht, da ich eben davon ausging, das der Elternsprechtag dazu da ist (war Anfang Dezember).

      Hallo,

      bei uns gibt es eine abwischbare Wochentafel neben der Gruppentür.
      Da steht dann z.B. Montag: Wir haben gebastelt und waren auf dem Spielplatz. Dienstag: Wir waren im Bewegungsraum, usw.
      Wenn etwas wichtiges war, wird beim abholen kurz berichtet, auch vom Spätdienst, aber wirklich selten. Sonst maximal: „War alles ok heute. Hat Gut gegessen, nicht geschlafen.“

      Bei 20-25 Kindern wären das viele Gespräche (viel Zeit die bei den Kindern dann fehlt).

      Liebe Grüße!

      • Danke!
        So eine Tafel gibt es bei uns auch. Die hat aber auch ihre Tücken: einige Aktivitäten werden nur mit wenigen Kinder gemacht (z.B. einkaufen gehen, Kekse backen), was dann wiederum nicht vermerkt ist.
        Wie gesagt, ich will ja gar nicht täglich alles wissen, nur überhaupt mal erfahren, ob unsere Tochter so "angekommen" ist, wie wir glauben.

        • Wir hatten etwa 2 Monate nach der Eingewöhnung ein Gespräch mit der Bezugserzieherin. Sie hat erzählt wie unser Kind in der Gruppe angekommen ist und auch nach unserem Eindruck gefragt.
          Frag doch mal in der Kita nach, ob das für euch möglich ist :)

    Ja, das ist normal so,
    du wirst informiert, wenn etwas besonderes war (z.B. Unfall, Tobsuchstanfall, In die Hose gemacht, usw..........), ansonsten kannst du ausgehen, daß alle in Ordnung war.
    Wenn ich beim Abholen jedem der 25 Mütter/Väter einen Bericht liefern sollte, dann wären das ca 20 Minuten. Da die meisten Kinder zur selben Zeit abgeholt werden, müssten manche Elterm ja noch bis zu 20 Minuten warten, bis sie dran sind.

    • Danke dir!
      Das nicht alle immer informiert werden können und das zu lange dauert, ist mir schon klar. Ich erwarte auch nicht täglich eine detaillierte Info. Aber eben doch mehr, als ich aktuell bekomme.
      Nur um bei deinen Beispielen zu bleiben: wenn in die Hose gemacht wurde sehen wir das nur daran, das die feuchte Kleidung am Garderobenhaken in einer Tüte hängt. Weitere Info gibt es nicht.
      Auch die von einigen erwähnten Entwicklungsgespräche hatten wir bislang nicht. Nun ist unsere Tochter aber auch erst seit August im Kindergarten.

      • Entwicklungsgespräche sind bei uns immer jährlich nach dem Geburtstag. Aber auch hier muss ich schon mal nachfragen, einfach weil ich die eigentliche Erzieherin uU durch unsere Bring-/Holzeiten nicht so oft sehe.

Ich höre auch nichts, also gehe ich davon aus, dass alles passt.

Bei uns ist es so, dass wenn etwas besonderes am Tag vorgefallen ist, dann bekomme ich das mitgeteilt.
Ansonsten frag ich ab und zu beim abholen, wie der Tag war, aber ehrlich gesagt auch nicht jeden Tag.
Zweimal im Jahr gibt es Entwicklungsgespräche.
Wenn etwas ernsteres/gravierendes wäre, bin ich 100% sicher, die Erzieherin würde mich drauf ansprechen.
Abgesehen davon kann ich jederzeit den Erziehern eine Mail schreiben, wenn ich ein Anliegen habe. Das hab ich schon mehrmals gemacht, und ist besser, als beim Abholen zwischen Tür und Angel ein Gespräch zu suchen.
Unser Kiga macht aber auch oft Bilder oder Videos, so dass die Eltern einen Einblick in den Alltag bekommen.
So ein Büchlein mit Notaten des Tages würd ich mir auch wünschen, ist aber aufgrund der Gruppenstärke (20+ Kinder) leider schlecht möglich.
So, wie es bei euch läuft, ist es wohl normal.

Hi, meine Kinder sind (bzw. waren) im Waldkindergarten. Dieser beginnt immer 8.30 Uhr und man sieht immer alle Eltern (kleine Gruppe) und Erzieher. Dort kommen häufig kurze Gespräche mit den Erziehern zustande, immer positive, man ist immer gut informiert. Möchte ich etwas fragen, bitte ich um 5 min unter 4 Augen oder um einen Termin mittags oder am nächsten Tag. Alle Kinder werden 13 Uhr abgeholt. Haben die Erzieher irgendwas Wichtiges, bitten sie genauso um einen kurzen Termin. Da es ein kleiner Kindergarten ist (15 Kinder), ist alles sehr privat und vertraut, Hektik und "keine Zeit" gibt es eigentlich nicht. Ich kann die Erzieherinnen auch jederzeit anrufen. Da ich 1. Vorstand bin, stehe ich sowieso eng im Kontakt mit den Erziehern, aber auch alle anderen, wenn sie möchten. Entwicklungsgespräche gibt es 2 x im Jahr, bei Bed. öfter. VG

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