Mediennutzung, Fernseher

    • (1) 10.01.19 - 09:12

      Hallo meine Lieben, ich habe ja gehofft diese Phase noch etwas hinauszögern zu können und irgendwie dachte ich das kommt vielleicht erst so im Schulkindalter, hmm aber mein Sohn ist drei und seit er Paw Patrol für sich entdeckt hat würde er am liebsten immer nur den Fernsehkasten anschmeißen er fragt sogar manchmal direkt nach dem Aufstehen schon. Jetzt in den Ferien waren wir da auch irgendwie locker, ich kann verstehen dass er die Serie mag und ich hätte die als Kind bestimmt selbst gesuchtet. Aber jetzt ist der kindergarten wieder und eigentlich war ich immer bei der Regel dass nur am Wochenende gesehen wird.

      Jetzt frag ich mich selbst, ob ich da zu streng bin oder nicht, er ist ja erst drei und was mir sorgen macht ist halt das "angewöhnen". Und jetzt fragt er ständig danach, andererseits wenn es ne klare Regel gibt lässt ihn vielleihct nicht ständig fragen weil er weiß was Sache ist, ich will ihm seine Helden auch nicht vorenthalten.

      Was habt ihr für Regeln? Wie lange/oft dürfen eure Kinder fernsehen?
      Generell auch eher nachmittags und ich würde ihn ja auch unter der Woche mal sehen lassen aber ich hab auch Angst dass er nirgendes mehr wo hinwill. Wir haben sonst immer Ausflüge gemacht spazieren gehen etc. aber das ist halt klar alles langweiliger jetzt als paw patrol :)

      • (2) 10.01.19 - 09:38

        Hallo. Mein Sohn ist 3,5. Wir hatten bis vor Kurzem noch die Regel, dass er nach dem Baden schauen darf. Wir baden 2 mal die Woche, meist Mittwoch und Sonntag. Als er noch etwas kleiner war, waren es 2-3 Peppa Wutz folgen. Später kam dann Paw Patrol oder Super Wings, auch so 2-3 Folgen.
        Seit 3 Monaten haben wir die Regel etwas angepasst, jetzt darf er am Wochenende schauen und am Mittwoch nach dem Baden. Das versteht und akzeptiert er. Finde es ok für das Alter.

        (3) 10.01.19 - 09:41

        Mit drei Jahren hat unsere Tochter noch gar kein bis sehr wenig TV geschaut, das begann eigentlich erst mit 4 Jahren. Feste Regeln haben wir nicht. Unter der Woche geht sie bis nachmittags in den Kindergarten, danach sind wir meist unterwegs, sodass sich die Gelegenheit zum TV nicht ergibt. Du schreibst, dass du Bedenken hast, dass dein Sohn nirgends mehr hin will. Lässt du deinen 3jährigen entscheiden, ob und wo ihr hingeht?

        Unsere Tochter darf in unregelmäßigen Abständen mal ein Folge irgendwas schauen, manchmal auch zwei. Am Wochenende ist inzwischen auch mal ein Disneyfilm drin, aber sie ist schon deutlich älter als dein Sohn.

        • (4) 10.01.19 - 11:20

          Ja er darf mit entscheiden, nur scheint es mir dass er generell nicht mehr so raus will, ich bin ein totaler draußen Mensch, aber ich schöpf Hoffnung dass es auch mitunter an der Jahreszeit liegt

      (5) 10.01.19 - 10:07

      Bei meinem 1. Kind war ich da auch noch recht streng. Kein Fernsehen morgens vorm Kiga, Nachmittags nur eine Stunde, nicht direkt vorm Zubett-gehen usw... Trotz der Regeln führte es immer wieder zu Diskussionen und Theater.

      Jetzt, bei Nummer 2, bin ich da wesentlich entspannter. Morgens frühstückt sie mit ihrem großen Bruder (inzwischen 11) und dürfen dabei Fernsehen gucken. Meistens Toggo, da läuft ja morgens Caillou, Peppa Wutz, usw. In der Zeit kann ich mich in Ruhe fertig machen.
      Nachmittags geht sie dann schon mal zu ihrem großen Bruder ins Zimmer und guckt da mit ihm. Wenn er nicht da ist, fragt sie, ob sie im Wohnzimmer gucken darf. Wir haben Netflix da ist die Auswahl ja recht groß. :-) Manchmal fragt sie aber auch gar nicht und geht halt spielen. Oder wir sind unterwegs.
      Natürlich gucke ich, dass sie nicht unbedingt fünf Minuten vorm Schlafen noch Tanzalarm guckt, das wäre nicht so schlau, aber ansonsten bin ich da total entspannt.

      • (6) 10.01.19 - 10:32

        "Bei meinem 1. Kind war ich da auch noch recht streng. Kein Fernsehen morgens vorm Kiga, Nachmittags nur eine Stunde,"
        Das nennst Du streng? #gruebel

        • (7) 10.01.19 - 14:17

          Dasselbe habe ich auch gedacht .... eine Stunde #kratz? Finde ich viel zuviel.

          • (8) 10.01.19 - 15:44

            Ach, Gottchen...

            Mein Sohn geht aufs Gymnasium, er macht Sport, ist viel draußen und hat Freunde. Ich glaube, ich habe ihm nicht geschadet. #rofl

            • (9) 11.01.19 - 08:03

              Aber von "Schaden" hat doch auch niemand gesprochen, oder? Die Frage war lediglich, ob Du eine Stunde TV für ein Kindergartenkind als wenig ansiehst.
              Im Übrigen sagt der Besuch des Gymnasiums rein gar nichts aus über:
              - Kopfschmerzen
              - Schlafstörungen
              - Alpträume
              - nervöse Unruhe
              - Überforderung
              - Konzentrationsstörungen usw.
              Nein, das ist nicht (!) auf Dich oder Dein Kind bezogen. Ich will damit nur sagen, dass TV Konsum und der Besuch eines Gymnasiums rein gar nichts miteinander zu tun haben.

              • (10) 11.01.19 - 08:03

                Korrektur:
                "Streng", nicht: "wenig"

                (11) 11.01.19 - 09:49

                Trotzdem kann ich dich beruhigen, meinem Sohn geht es fantastisch.

                Meine Güte, manche Leute müssen echt mal etwas lockerer werden... #augen

                Wir haben das Jahr 2019! Es gibt noch weitaus mehr Medien als nur Fernsehen und unsere Kinder wachsen damit auf, ob wir wollen oder nicht. Und immer alles verbieten und nach strengen Regeln leben ist doch Blödsinn.
                Man muss nur mal etwas seinen mütterlichen Verstand einschalten und dann merkt man ganz schnell, welche Dinge das Kind im Fernsehen gucken, wieviel es gucken kann, usw...

                Und wenn man jetzt schon im Kleinkind-Alter alles so verbissen sieht, wünsche ich euch viel Spaß in der Pubertät! #rofl

                • (12) 11.01.19 - 10:16

                  Irgendwie hast Du ein Problem mit dem Lesen und Verstehen.
                  Ich habe nur etwas geschrieben zu dem völlig zusammenhanglosen Vergleich von Besuch des Gymnasiums mit nicht übermäßigem TV-Konsum.
                  Dieser Vergleich ist Quatsch, weil er gar nichts aussagt.
                  Inwiefern ich jetzt lockerer werden soll, bverstehe ich auch nciht. Zu viel fernsehen ist erwiesener Maßen ungesund - und zwar auf vielen, verschiedenen Gründen.
                  das ist nichts Neues, das weiß man seit vielen Jahren.
                  Dennoch darf das gern jeder für sich handhaben, wie er will.
                  Meine Ausgangsfrage war ja nur, ob Du wirklich 1 h TV am Tag für ein kleines Kind als streng ansiehst. So eine Deutung habe ich in der Tat bisher von niemandem gehört.
                  Aber ich freue mich, dass es Deinem Sohn gut geht.
                  Nur so nebenbei: Mein Kind ist übrigens schon seit vielen Jahren dem Kleinkindalter entwachsen.

                  (13) 12.01.19 - 10:50

                  Was hat das mit dem Jahr 2019 zu tun?
                  Dürfen sie auch mehr naschen, weil es heutzutage mehr Auswahl an Süßigkeiten gibt und sie damit aufwachsen? Nur noch virituelle Spiele, weil Brett-oder andere Spiele heutzutage uncool sind?
                  Mir persönlich ist es egal, was andere Kinder viel oder wenig tun.
                  Wo Eltern viel vor der Klotze sitzen, da ist es für die Kinder normal, dass der TV so nee Art Tagesbegleitung ist und wo Eltern stets am Handy taddeln, taddeln die Kinder auch uneingeschränkt...beste Beispiele sind Restaurants und Arztbesuche#rofl, es wird eben als normal vorgelebt.
                  Dann kommt es auch darauf an, was den Kindern als Alternative geboten wird..Sport, Freundestreff, eben sinnvolle Ausweichungen etc. Kinder fordern TV meist aus Langeweile ein oder weil sie sich anderweitig nicht beschäftigen können und aus Interessenlosigkeit gar nicht anders beschäftigen wollen.

                  Meine Tochter ist 13J., sie sieht zwar auch Mo.bis Fr. immer abends ihr AWZ und GZSZ, sofern kein Test ansteht, aber ob WE oder Ferien, schaut sie tagsüber gar kein TV, weil sie gar kein Verlangen danach hat und mit Sport, Reiten und Freunde treffen ausgelastet ist, war auch in der KiGa Zeit schon so...liegt vielleicht auch daran, das wir auch nur Abendsgucker sind, nach 20.15 Uhr sind. Hatten ihr lebenlang noch keine Regel für den TV gebraucht, sowie auch keine Regel für das Handy, weil ihr klar ist, erst die Pflichten (Schule) und dann die Rechte...

            (14) 11.01.19 - 11:34

            Bin da sehr bei dir. LG

      (15) 10.01.19 - 15:44

      Jepp.

(16) 11.01.19 - 11:58

Das sieht wohl jeder anders. Eine Stunde für ein Kindergarten Kind finde ich sehr viel.

Genauso finde ich, dass ein 11 jähriger keinen Fernseher im Zimmer braucht.

Und frühstücken vor dem Fernseher ist für mich ein no Go. Das mache ich nicht mal, wenn ich alleine zuhause bin.

Aber gut, das sieht jeder anders.

Unser Kind ist noch ein Baby und ist ganz fasziniert davon wenn der Fernseher an ist, deswegen bleibt er den ganzen Tag aus. Kommt ja eh nur Mist.

Naja muss jeder selber wissen, aber sich als streng zu bezeichnen weil ein Kindergarten Kind nur eine Stunde am Tag schauen darf ist schon komisch.

  • (17) 11.01.19 - 14:44

    Wenn dein Kind noch ein Baby ist, gehörst ja scheinbar noch zur urbia-Hirsekringel-Fraktion. Wir sprechen uns später wieder. ;-)

    • (18) 11.01.19 - 15:17

      Du magst schon recht haben. Obwohl ich kein fernseh Schauer bin, werden meine Kinder sicher mit 3 Jahren schauen.

      Aber ich bin mir sicher dass es nicht beim Frühstück sein wird ;-)
      Beim Essen gibts hier kein Fernsehen. Da hab ich schon meinen Ehemann so erzogen da werde ich es beim Kind auch schaffen ;-)

(19) 10.01.19 - 10:09

Wenn du dir die Frage stellst ob das ok ist, dann gehst du nicht kopflos damit um. Das erlebe ich nämlich leider auch bei vielen Eltern - tv läuft irgendwie ständig nebenbei. Mein Kleiner ist auch 3. Er mag Paw ebenfalls und darf dies auch täglich sehen. Immer selbe Zeit. Und nach 2 Folgen schaltet er aus. Das hat sich so eingespielt. Ist er krank ist es mal anders. Generell diskutier ich nicht mit ausschalten sondern schlage alternativ vor : komm spielen ! Das klappt immer denn spielen mit uns erkennt er selber als schöne Zeit die. Obst zu toppen ist :-) denn er weiß auch, das Mama auch andres zu tun hat wie kochen putzen usw

  • (20) 10.01.19 - 11:22

    Ja generell ist es auch meine Strategie da was sinnvolleres zu finden, nur in letzter Zeit war ich etwas frustig weil er so gut wie nie mal alleine gespielt hat, er war mir such sofort auf den fersen nur weil ich kurz Wäsche umschichten wollte, ich hatte dann nur „ruhe“ während das lief und ich glaube das hat mich etwas genervt :)

(21) 10.01.19 - 10:11

Hallo

oh, ich kann Deine Bedenken völlig verstehen und deshalb gibt es bei uns (noch) fast kein Fernsehen. Wir haben aber in der Familie auch einen extremen Fall und ich bin was das angeht auch einfach sehr eigen.
Mal 5 Minuten Sport mit Papa, aber danach machen wir den Fernseher wieder aus. Noch wissen meine Jungs nicht, dass man da was anderes sehen kann.
Wie hat dein Sohn denn Paw Patrol entdeckt, es verwundert mich immer wie die Kinder darauf kommen?

(24) 10.01.19 - 11:30

Ja über Spielzeug geht das ziemlich schnell finde ich, er hat den Hund auch das erste Mal gesehen als die Cousins ne Kiste mit Spielzeug bei uns dagelassen haben. Und jetzt im Kiga ist voll der Hype ausgebrochen, da ist es ja auch auf den Klamotten, Rucksäcken etc. Vielleicht sind manche Kinder dafür ja empfänglicher oder gehen deine noch nicht zum Kiga?

(25) 10.01.19 - 10:19

So eine Folge dauert doch nur ca. 20 min, oder? Dein Kind wird keinen Schaden nehmen, nur weil es mit 3 Jahren 20 min am Tag TV schaut - so lange es ansonsten abwechslungsreich drinnen und draußen spielen und sich austoben kann.
Ich bin weder ein Freund von permanenter TV-Berieselung, noch von allzu strengen Vorgaben und Verboten. Je entspannter man mit dem Thema umgeht, desto uninteressanter ist es oft für die Kinder.
Meine Kinder schauen ganz unregelmäßig fernsehn. An manchen Tagen überhaupt nicht, an manchen eine kurze Folge von einer Serie, an anderen Tagen einen ganzen Film. Wir entscheiden das spontan, je nachdem, was tatgsüber so ansteht.

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