Kita im anderen Stadteil

    • (1) 11.01.19 - 20:50

      würdet ihr das machen?

      Bei uns hier gibt es mehrere Kitas.
      Die Elterninitiativen sind aber recht teuer weil man dort a) nicht weniger als 45 Stunden die Woche buchen kann und b) ja auch noch der Vereinsbeitrag dazukommt.
      Bleiben noch zwei. Die eine hat einen nicht so guten Ruf und die andere für nächstes Jahr sage und schreibe zwei Plätze frei.

      Wir haben uns jetzt im Nachbarstadtteil eine Kita angesehen, die uns echt gut gefallen hat. Sind uns aber unschlüssig ob wir das machen sollen (mal vorausgesetzt die hätten einen Platz für uns). Von der Anfahrt her wäre es kein Problem, aber der Kleine lernt da ja andere Kinder kennen, die wohl größtenteils dort wohnen. Dann hat er hier gar keine Freunde und spätestens wenn er zur Schule kommt müsste er wahrscheinlich allein dorthin wechseln.

      Mach ich mir da zu viele Gedanken?
      Doch besser die hier um's Eck, obwohl man nicht so viel Gutes hört?

      • (2) 11.01.19 - 21:04

        Wenn die andere Kita nur 2 Plätze frei hat, dann werden auch andere Eltern nicht nur direkt am Wohnort Betreuung suchen. Such Dir lieber ne KiTa wo Du Dein Kind gut aufgehoben weißt, für Spielverabredungen ist man eh unterwegs und bis zur Schule wird eh wieder alles neu gemischt.

        • (3) 11.01.19 - 21:44

          Ja, wahrscheinlich werden sie das. Wir hatten uns die auch nur angesehen, weil man uns gesagt hatte die hätten auch einige Kinder von hier. Ich selbst kenne allerdings nur Leute, die sich nur hier im Ort angemeldert haben.

          Wirklich schlecht aufgehoben wäre er in der anderen glaub ich auch nicht. Aber halt wirklich eher aufgehoben...zumindest was man so hört. Ich kenne Familien, die sind da gut zufrieden aber halt auch welche, die haben ihre Kinder wieder rausgenommen. Kann man von außen dann auch immer schlecht sagen.

      Hallo
      Davon würde ich das nicht abhängig machen. Anderer Stadteil heißt ja immernoch relativ nah und ich finde, um eine Freundschaft zu erhalten, braucht es keinen gemeinsamen Schulbesuch. Egal wie, der Freundeskreis wird sich in jeden Fall noch verändern. Vielleicht findet dein Kind im Kindergarten ohnehin keine super engen Freundschaften. Vielleicht gibt es dort ohnehin Kinder aus eurem Gebiet. Vielleicht geht euer Kind letztendlich nicht auf „eure“ Grundschule. Oder oder oder. Du siehst, viele Möglichkeiten.
      Meine älteste war 6 Jahre alt und vor der Einschulung als wir den Kontinent gewechselt haben. Mittlerweile ist sie 21 und noch immer sehr eng mit der Freundin, mit der sie die Vorschuljahre machte. Teilweise hatten sie kaum Kontakt und sich auch mal fast 3 Jahre nicht gesehen. Die Freundschaft hat gehalten. So kann es halt auch gehen.

      LG

    • (5) 11.01.19 - 22:12

      Bei uns in der Stadt fällt man auf die Knie, wenn man einen Kitaplatz bekommt ;-)
      In die Kita meines Sohnes gehen Kinder aus der ganzen Stadt. Nun wohnen wir in keiner Millionenmetropole, so dass Spieleverabredungen machbar sind.
      Beim Wechsel in die Schule wird er niemanden kennen, finde ich nicht soooo prickelnd, aber so wird es den meisten Kindern aus seiner Gruppe gehen und es ist wie es ist.
      Ich kann mir also vorstellen, dass es auch in eurer Wunschkita so sein wird.

      • (6) 11.01.19 - 23:21

        Ist das nicht überall so? Bei uns ist da auch nicht so leicht ranzukommen. Allerdings ist es so, dass die Kinder aus den 'eigenen' Stadtteilen, bzw bei den kirchlichen Einrichtungen den eigenen Gemeinden bevorzugt werden. Wir sind hier auch mehr so Außenbezirk, in der Innenstadt mag das anders aussehen aber hier kenne ich keine Familie, deren Kinder anderswo zur Kita gehen. Würde ich welche kennen, würd ich mir wahrscheinlich auch keine Gedanken drum machen.

        • (7) 11.01.19 - 23:47

          Alle in meinem Bekanntenkreis haben ihre Kinder wohnortnah in den Kitas. Trotzdem sehe ich es in unserer, dass es doch sehr gemischt ist.

    (8) 12.01.19 - 10:03

    Ich glaube dieses Mein Kind geht in Kita Ort A und auch in die Schule Ort A ist heutzutage überholt und eher selten.

    Wir haben am Ort 4 Kindergärten 3 kirchliche Kindergärten (einer davon in einem Teilort), 1 kommunale Einrichtung und einen Verein, der Waldpädagogik anbietet. Die Einrichtungen bieten ganz unterschiedliche Betreuungskonzepte an und man sucht sich eigentlich die Einrichtung aus, die von der Zeiten am besten passt.
    Die Klasseneinteilung der Schule erfolgt aber nach einem bestimmten Lageplan der Straßen.
    Meine Tochter war im Kindergarten, der im östlichen Gemeindegebiet liegt, wir wohnten aber in der Ortsmitte und mit diesen Kindern kam sie in die Klasse - da waren genau 2 aus ihrem Kindergarten dabei (allerdings andere Gruppe).
    Ihre beste Freundin aus der Kindergartengruppe wurde nicht hier eingeschult, sondern an einer Montessori-Schule im Nachbarort.

    • (9) 12.01.19 - 13:26

      Hmm ok. Das weiß man halt nicht als Anfänger ;-) Ich würde bei uns aber schon davon ausgehen, dass die meisten hier aus dem Dorf auch hier zur Schule und zum Kindergarten gehen. Aber ich werde es dann ja sehen :-D

      Ich hatte mir da auch gar keine Gedanken drum gemacht, bis mir bei der KiGa Besichtung ein Aushang auffiel in dem es drum ging, dass zukünftigen Schulkinder in der örtlichen Grundschule besuche machen.

(10) 12.01.19 - 12:03

Unser Sohn geht in eine 600 m entfernte Kita. Trotzdem wohnen seine beiden besten Kita-Freunde in einem benachbarten Stadtteil und er wird mit keinem seiner Freunde eingeschult werden. Einer ist nach dem Stichtag geboren und kommt ein Jahr später in die Schule, einer wird auf eine Pruvatschule gehen, zwei haben ein anderes Einzugsgebiet. Eventuell kann er mit 2 Mädchen aus seinem Kiga eingeschult werden. Das wird ihm zwar in den ersten Tagen etwas Sicherheit geben, aber interessieren tun sie ihn nicht. Von daher wird bei seiner Einschulung alles nochmal neu gemischt, obwohl wir die Kita so super nah haben.

  • (11) 12.01.19 - 12:05

    Soll heißen: Ich würde ihn im benachbarten Stadtteil anmelden, wenn es Euch dort besser gefällt und die Chancen besser stehen.

    • (12) 12.01.19 - 13:12

      Besser gefallen tut's uns auf jeden Fall, Chancen muss man mal gucken. Es haben die Kinder Vorrang, die vor Ort wohnen. Also möglicherweise brauchen wir uns gar keine Gedanken machen, weil die uns dort eh nicht wollen.

(13) 12.01.19 - 12:25

Weißt du , ich finde es wichtig ein gutes Gefühl zu haben. Ich möchte, das mein Kind glücklich ist und eine tolle Kindheit hat.
Soll heißen: in unsere Wunschkita auf dem Land sind wir 20 Minuten in die eine Richtung gefahren. Unsere Wunschschule ist 15 Kilometer weiter weg in die andere Richtung.

Wenn ihr ein gutes Gefühl habt, meldet euer Kind dort an. Alles andere ergibt sich!!!!

(14) 12.01.19 - 12:47

Was heisst keinen guten Ruf?
Ich habe unsere Kiga gehasst, weil zwei Erzieher zum davon laufen waren, wir haben sogar gewechselt.
ABER zu 90% waren die Eltern dort wohl zufrieden.
Für mich hatte der akiga einen schlechten Ruf, weil mir die wenigen Eltern bekannt waren....alle anderen fanden den bombig.

Freunde können auch super in verschiedenen Stadtteilen, Dörfern...wohnen, nur sind Nachmittagstreffen, etc. spontaner, wenn das Kind nebenan wohnt oder eine Strasse weiter.
lisa

  • (15) 12.01.19 - 13:03

    Ja, was heißt kein guter Ruf. Natürlich wird der Großteil dort zufrieden sein, aber immer wenn man bei uns im Dorf Beschwerden hört, dann kommen sie aus dieser Einrichtung und nie aus den anderen. Wenn man dann immer wieder von einzelnen Leuten zu hören kriegt, dass der nicht so super ist, dann fängt man halt an sich Gedanken zu machen.

    • (16) 12.01.19 - 13:32

      der Grossteil im Dorf werden auch ihre Kinder dort haben.
      Wärst du im Wohngebiet vom anderem Kiga, wäre es evtl. genauso.
      Ja, es ist ein schweres Thema, einen wirklich guten Kiga zu finden. Besonders am „Tag der offenen Tür“ wird in Kigas und Schule so viel gelogen wie sonst nirgends.#gruebel
      Aber hör auf dein Bauchgefühl, das ist oft die beste Entscheidung!

(18) 12.01.19 - 20:49

Hallo

Unsere Kinder sind auch im Nachbarort im Kindergarten. Ich habe mir da auch sehr viele Gedanken gemacht.
Der passt im Augenblick aber einfach besser zu unserer Lebenssituation. Wir haben uns aber noch die Option offen gehalten im letzten Kindergartenjahr zu wechseln.
Wir sind aber in unserem Wohnort durch Vereine und Freundeskreis sehr engagiert und auch bekannt.

#winke

(19) 12.01.19 - 21:29

Wir haben uns auch ganz bewusst für eine Kita außerhalb unseres Einzugsgebietes entschieden, einfach wg des Kozeptes! Allerdings wird unser Kind auch vermutlich auf eine freie Schuleä in einem anderen Ort gehen!

(20) 16.01.19 - 15:38

Wir hatten damals auch nur einen Platz in einem anderen Stadtteil bekommen. Ca 15 Minuten mit dem Auto. Alle anderen Einrichtungen mit Krippe (5 Stück) waren voll. Über soziale Kontakte hatten wir uns damals überhaupt keine Gedanken gemacht. In erster Linie waren wir froh, dass wir überhaupt einen Platz bekommen haben, der nicht am anderen Ende der Stadt liegt, weil ich wieder arbeiten musste.
Seit August geht er in den großen Kiga, bei uns um die Ecke.
Da hatte er ja auch einen Wechsel, ohne bekannte Kinder aus der Krippe. Es war überhaupt kein Problem.
Wir haben außerdem auch noch Kontakt zu zwei anderen Kindern aus der Krippe und wir treffen uns regelmäßig. Sie sind auch noch zwei wichtige und präsente Menschen für meinen Sohn.
Damit möchte ich sagen, dass es kein Problem ist, trotz anderem Stadtteil, Kontakte zu knüpfen und zu behalten. Und in der Schule kommen mindestens noch 20 andere Kinder in seine Klasse ;-)
Der jetzige beste Kumpel meines Sohnes wird später auch in eine andere Schule gehen. Klar, das finde ich schade! Aber erstens, kann man den Kontakt aufrecht erhalten und zweitens, es kommen sicher noch weitere Freunde :-)

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