Motivationshilfe/Belohnung für Schwimmkurs & Kommunikation mit Schwimmlehrer?

    • (1) 14.01.19 - 10:41
      Inaktiv

      Hallo ihr Lieben,

      mich treibt mal wieder eine Frage um.
      Sohnemann (wird Ende Januar 5) hat seit einer Woche einen Seepferdchenkurs, der geht noch bis Ende Februar.

      Die erste Woche hat er jetzt geschafft. Der Freitag endete leider mit Tränen, denn er mochte nicht tauchen, der Schwimmlehrer ist offensichtlich pädagogisch nicht bewandert (;-)) Wir sollen das Tauchen zu Hause üben, was Sohnemann aber nun auch nicht will.
      Soweit das Ist.

      Mir persönlich ist es wichtig, dass er den Kurs zu Ende macht und wenn möglich schwimmen lernt. Es ist mir herzlich Wurscht, ob er das Seepferdchen macht oder es am Tauchen scheitert. Nichtsdestotrotz wünsche ich mir natürlich, dass er es immer mal wieder probiert und vor allem motiviert beim Kurs bleibt.

      Jetzt komme ich mal zu meinen Fragen:
      1. hattet ihr auch so einen Tauchverweigerer? Habt ihr das mit dem Schwimmlehrer besprochen und wenn ja, wie? Welche Kompromisse waren möglich?
      2. hatten eure Kinder den "es macht keinen Spaß"-Durchhänger und wie habt ihr es geschafft, dass der Kurs zu Ende gemacht wurde?

      Danke, dass ihr mit mir eure Erfahrungen teilt!

      LG
      Nele

      • Ich arbeite selbst als Schwimmtrainerin und kann dir deshalb vielleicht einige Fragen beantworten.

        Tauchen: Meiner Meinung nach ist es veraltet Kinder zum tauchen zu drängen. Bei mir haben auch Kinder schwimmen gelernt, die nicht gern getaucht haben. Der Vorteil allerdings ist, wenn ein Kind keine Angst vor Wasser im Gesicht hat, ist es mutiger beim ausprobieren und lernt meiner Meinung nach einfacher schwimmen. Das heisst allerdings nicht, dass ein Kind nicht ohne tauchen schwimmen lernen kann.

        Ich würde mit dem Kind soviel wie es geht üben, dass es die Scheu vor Wasser im Gesicht verliert. Beispiele in der Reihenfolge der Wassergewöhnung:

        Kleinen Ball über die Wasseroberfläche Pusten, "Loch" in die Wasseroberfläche pusten, in der Badewanne das Kind selbst die Ohren, das Kinn, die Backen, die Stirn mit den Händen Waschen lassen, volle Karacho ins Wasser patschen, Blubberblasen mit dem Mund im Wasser machen (geht auch Mund und Nase gleichzeitig?)

        Den Schwimmlehrer würde ich bitten mein Kind zwar zu ermutigen zum tauchen aber nicht zu drängen.

        Motivation: Vielleicht hilft euch ja mal Youtube Videos anzuschauen? Es gibt super süsse Videos von Kindern die gut tauchen können. Oder auch Annimationsfilme mit Meerjungfrauen etc können motivieren :)

        • (3) 14.01.19 - 10:56

          Vielen, vielen Dank!!!

          Er liegt in der Wanne und blubbert fröhlich mit dem Mund rum, aber dann hört es auch schon auf. Wasser im Gesicht sonst ist aber eher nicht seines. Haarewaschen geht nur mit Handtuch vor dem Gesicht. Allerdings springt er sehr gern vom Beckenrand ins Wasser und auch da ist er schon untergetaucht. Dieses aktive tauchen geht nicht, da bekommt er Wasser in die Nase und ich bin auch keine Hilfe, denn ich kann das auch nicht.

          Würdest du dir als Schwimmlehrerin auf den Schlips getreten fühlen, wenn ich als Mutter drum bitte, das Kind mit dem Tauchen in Ruhe zu lassen oder eben nach seinen Vorstellungen machen zu lassen? Der Lehrer ist noch sehr, sehr jung....

          Das mit den Youtubevideos ist ne Gute Sache... das steht das Kind ja eh drauf.

          • Ich denke, je jünger der Schwimmlehrer ist, desto eher wird er dich und deine Meinung respektieren! Und ich würde das ganz schnell machen, bevor dein Kind sich so unter Druck gesetzt fühlt dass es blockiert.


            Das mit dem Wasser in der Nase - das haben so viele Leute und ich frage mich, warum die alle nicht wissen, dass es da einen ganz leichten Trick gibt. Mund zu, blubberblasen durch die Nase machen (langsam ausatmen) und es kommt 0.0 Wasser in die Nase. Versuch mal, ob das dein Sohn sich traut auszuprobieren.
            Falls das nicht klappt, aber nur zur Not - Taucherbrille mit Nase dran.

            Und sonst: Fang da an was er schon kann. Haarewaschen etc. Vielleicht traut er ja mal sich selbst nen Waschlappen über dem Kopf auszudrücken oder so. Mach ein Spiel draus :)

          • (5) 14.01.19 - 11:15

            Es ist ein Seepferdchenkurs, dieser hat das Abzeichen als Ziel und dieses widerum bedingt natürlich Tauchen! Selbstverständlich geht es auch um Kopf unter Wasser und nicht nur um "Schwimmen lernen" ÜBER Wasser.
            Ich denke, ihr wärt in einem Wassergewöhnungskurs besser aufgehoben, ob es da noch welche für so große Kids gibt, weiß ich nicht. Hier sind diese Kurse für 2-max. 3Jährige.

            • Klar beinhaltet das Seepferdchen letztendlich Schwimmen und Tauchen. Was davon nun aber als erstes gelernt wird ist völlig egal.

              Manche Kinder gewinnen durchs Schwimmen genug Sicherheit im Wasser, dass sie sich ans Tauchen trauen. Andere Kinder lernen zuerst tauchen wenn die Motorik noch nicht weit genug ist fürs Schwimmen und halten sich dann später über Wasser.


              Ein Wassergewöhnungskurs ist für Kinder geeignet, die entweder sehr sehr grosse Angst vor Wasser haben oder Körperlich noch nicht weit genug entwickelt sind um Schwimmen lernen zu können (Motorik, Grösse, Kraft). Ein Kind das ohne Probleme Blubberblasen im Wasser macht ist da meiner Meinung nach nicht gut aufgehoben.

            • (7) 14.01.19 - 12:02

              Das Ziel ist mir schon klar, nur gibt es eben keine Kurse: lern schwimmen ohne tauchen.

              Ich kann auch nicht tauchen, aber schwimmen.
              Mein Neffe hat dieses Abzeichen nach dem Kurs auch nicht bekommen, weil er nicht tauchen wollte, trotzdem kann er schwimmen.

              • Es gibt bestimmt keine Kurse mit diesem Titel. Aber es sollte bei jedem Kurs erwartet werden, dass auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingegangen wird.
                Das Ziel soll nicht Seepferdchen auf Zwang sein, sonder Schwimmen lernen mit Freude. Die Bezeichnung Seepferdchen Kurs ist dazu da, dass man die Kinder richtig einordnen kann. Eine Garantie, dass nachher jeder Seepferdchen hat kann es nicht geben (auch wenn das manche Schwimmschulen verprechen… aber das ist ein anderes Thema). Und so wie ich es rauslese geht es der TE nicht um das Abzeichen, sondern darum, dass ihr Kind ohne Angst schwimmen lernt.

      (10) 14.01.19 - 11:09

      Hallo!

      Meine Tochter mochte auch nicht mit dem Kopf unter Wasser.
      Sie war gerade 4, als wir Urlaub in einem Hotel gemacht haben, wo auch Schwimmkurse für Kinder angeboten wurden. An einem solchen Kurs (nach der Methode von Freds Swimmacademie) hat sie tageweise teilgenommen und auch schon ganz gut die Schwimmbewegungen gelernt. Tauchen oder vom Beckenrand springen wollte sie aber nicht, die Schwimmlehrerin war da aber entspannt und hat gemeint, das kommt schon, wenn sie im Wasser sicherer wird. Wir wollten aber am Ball bleiben und haben die kleine nach dem Urlaub in einem dieser herkömmlichen Schwimmbad-Seepferdchenkurse angemeldet - das war die reinste Katastrophe. Der Schwimmlehrer ist noch genauso vorgegangen wie bei mir vor 40 Jahren. Die Kinder mussten sich am Beckenrand aufstellen und einer nach dem anderen ins Wasser springen. Unsere Tochter wollte das nicht, hat geweint... Sie wurde natürlich nicht gezwungen, aber dieses Springen sollte an jedem Kurstag wieder gemacht werden, und so hat die Kleine irgendwann total dicht gemacht und wir den Kurs abgebrochen. Wir sind dann mit ihr ins Schwimmbad gegangen, haben im Urlaub auch noch einmal einen Kurs gemacht, und irgendwann konnte auch unsere Tochter tauchen. Mittlerweile ist sie 9, hat Bronze und schwimmt gut und ausdauernd. Ohne Brille tauchen oder ins Wasser springen mag sie aber heute noch nicht. Sie kann es schlichtweg nicht leiden, wenn sie Wasser in die Augen bekommt.
      Ich würde an Deiner Stelle den Kurs lieber abbrechen. Wenn dein Sohn immer wieder zum Tauchen gedrängt wird, steht er irgendwann enorm unter Druck und blockiert. Aber selbst wenn der Schwimmlehrer ihn nicht drängt, wir er sehen, dass alle anderen Tauchen - auch das setzt so ein kleines Kind unter Druck. Erspar ihm diesen Druck, geh mit ihm ins Schwimmbad, üb das Tauchen im Zweifelsfall lieber in der Badewanne und probier in ein paar Monaten noch einmal. Vielleicht gibt es bei Euch in der Nähe auch eine Schule, die nach einer anderen Methode unterrichtet, das wäre auch noch eine Möglichkeit. Beim Schwimmen gibt es wie bei den meisten anderen Dingen auch nicht den einen Weg, der ans Ziel führt.

      LG

      • (11) 14.01.19 - 12:06

        Lieben Dank auch für deine Antwort.

        Ich denke ja allgemein, dass dem Kind noch ein halbes Jahr ohne Kurs gut getan hätte, nur war sein Vater eben anderer Meinung.

        Er springt total gern ins Wasser, das hat auch im Kurs schon gemacht, nur dieses aktive tauchen, also bewusst untertauchen, dass kann bzw. will er nicht.

        Ich werde mal gucken, dass ich den richtigen Absprung schaffe. Noch sagt er nicht, dass er nicht mehr gehen will und ich will eben rechtzeitig handeln, dass wir das vielleicht gar nicht haben.

    (12) 14.01.19 - 11:11

    Hallo, Schwimmen und vor allem Wassersicherheit sind mir sehr wichtig, deswegen waren wir mit allen Kindern ab etwa 12 Wochen regelmäßig (ca. 1 x pro Woche) im Schwimmbad inkl. Tauchen und sie konnten alle sehr früh schwimmen. Sie kennen Wasser/Bäder also von ganz klein auf und konnten lange unter Wasser schwimmen, bevor sie es über Wasser konnten ;-).
    Es scheint nicht so, als ob ihr oft im Schwimmbad gewesen wärt in den letzten 5 Jahren. Warum nun soll er jetzt plötzlich tauchen? Das klingt alles mehr nach Stress denn nach Spaß. Ich würde abbrechen, ab sofort 1-2 × wöchentlich privat ins Schwimmbad gehen inkl. viel gegenseitigem Nasspritzen, Spielen, Toben, und dann im Sommer ganz neu beginnen. VG

    • (13) 14.01.19 - 11:58

      Keine Ahnung was du so raus liest. Klar waren wir nicht ständig im Schwimmbad, aber da Sohnemann das dort total toll findet sind wir dort schon immer regelmäßig gewesen. Wie ich schon schrieb, springt er auch vom Beckenrand phasenweise in meine Arme, phasenweise hat meine Nähe gereicht. Hinzu sind wir eher Urlauber am Meer.
      Er mochte das Wasser im Gesicht noch nie, ein-/zweimal Wasser in der Nase und das wars. Er rutscht zum Beispiel auch nicht gern.. allerdings tobt er gern im Wasser, hat auch kein Thema mit Nasspritzen...

      Das Tauchen gehört zum Seepferdchen dazu wie du schon geschrieben hast. Ich selbst wollte einen Wassergewöhnungskurs, sein Vater hat diesen als nicht nötig gesehen - weil Sohnemann im Sommer, in seinem Urlaub kein Tauchproblem hatte - und einen Seepferdchenkurs gebucht. Ich versuche jetzt in meiner Umgangswoche das Beste draus zu machen.
      Da er bisher erst einmal geweint hat, nach dem dritten Tauchversuch und sonst zwar sagt, dass der Kurs keinen Spaß macht, aber noch nicht geäußert hat nicht mehr hin zu wollen, sehe ich noch keinen Grund den Kurs abzubrechen. Um das zu Vermeiden frage ich ja.
      Ich will gern einschreiten, bevor wir in die Verweigerung kommen.

      • (14) 14.01.19 - 12:06

        Das klingt doch schon ganz anders. Sprich mit dem Schwimmlehrer und sag ihm, dass du nicht möchtest, dass Druck aufgebaut wird und dass für dich das Abzeichen nicht wichtig ist. Wer weiß, vielleicht sieht dein Sohn, dass die anderen Kinder Spaß haben und bekommt auch Spaß :-). So ein Kurs soll doch auch Freude machen. Gut, dass ihr öfter schwimmen geht, ich finde das unerlässlich, besonders, um Übung und weitere Sicherheit zu bekommen. Viel Spaß! LG

(15) 14.01.19 - 12:34

Hallo,

bei uns müssten die Kinder den Ring erstmal auf die erste Stufe legen und dann würde sich gesteigert, immer eine Stufe weiter runter. Allerdings ging uns Kurs sehr viel länger und unser Sohn hatte total vertrauen in die Kursleiterin. Wir haben mit Babyschwimmen (5 Monate) angefangen und bis er sein Seepferdchen gemacht hat (4 Jahren) jeden Montag beim Kurs.

(16) 14.01.19 - 15:16

Ich selbst hatte als Kind Angst vorm Tauchen.

In der ersten Schwimmstunde sollte jeder unter Wasser. (1 Lehrer am Rand und viele Kinder im Becken).

Ich habe mich in diesem Schwimmkurs in der ersten Stunde das erste Mal überwunden und den Kopf komplett unter Wasser getaucht und die Füße dabei angezogen.

In dieser Position kam ich unter Wasser in Schieflage und wusste nicht mehr wo oben und unten ist. Ein Horror für mich!

Ich bin nicht sofort hochgekommen und der Lehrer hat meine missliche Lage nicht mal bemerkt!
Das war das erste und letzte Mal für mich in einem Schwimmkurs.

Zum Glück liebt meine 5 Jährige Tochter das Tauchen und hat damit kein Problem. Daher schicke ich sie ohne Bedenken in den Schwimmkurs.

Der Lehrer hat mehrfach bemerkt, dass in diesem Kurs der Spaß an erster Stelle steht.
Kein Kind wird gezwungen ins Wasser zu springen oder zu tauchen.

Es wird auch kein Abzeichen gemacht. Es geht darum den Kinder Spaß am Element Wasser zu vermitteln und sich sicher und wohl in diesem Element zu fühlen.

Richtig Schwimmen mit Abzeichen lernen sie erst im Folgekurs. Dort wird auch erwartet, dass man keine Angst vorm Tauchen hat.

An eurer Stelle würde ich den Kurs wechseln oder selber Schwimmen und Tauchen üben.

Lg

(17) 15.01.19 - 10:59

Die meisten Kids mögen das tauchen anfangs nicht.
Aber: dAs Seepferdchen verlangt es neunmal einen Gegenstand aus dem flachen Becken zu holen.
Allerdings fangen hier die Kurse erst mit 5 an und werden dann immer wieder verlängert, da kein Kind in 4 Wochen jemals die Prüfung schaffen würde. Die einen brauchen 3 Monate, die anderen 6 Monate.... egal. Hauptsache es macht Spaß. Denn gedrängt wird niemand. Klar kostet es dann den Eltern mehr Geld, weil es eben länger dauert. Aber mal ehrlich, schwimmen ist nunmal wichtig und wenn es finanziell machbar ist sollte es min. Bis Bronze vom Profi erlernt werden.

(18) 15.01.19 - 12:23

Also ich kann nur von mir selbst erzählen, dass ich tauchen schon immer gehasst habe. Ich habe mich sehr zusammenreißen müssen in der Schule, da war es einfach der Gruppenzwang, der mich dazu brachte mitzumachen und habe mich auch freiwillig zusammengerissen für das Silberabzeichen. Aber bis heute finde ich tauchen absolut furchtbar. Unter der Dusche Wasser ins Gesicht zu bekommen ist schon aushaltbar :-p

Ich würde einfach weiter motivieren, dazu hast du ja schon ein paar tolle Tipps bekommen, aber auf keinen Fall Druck ausüben und auch dem Schwimmlehrer klarmachen, dass du das nicht möchtest. Und ansonsten dein Kind so akzeptieren, wie es ist. Von einem Belohnungssystem würde ich abraten, wenn dir das Abzeichen nicht super wichtig ist und es dir wichtiger ist, dass er selbst gerne schwimmen lernt.

  • (19) 15.01.19 - 13:57

    Lieben Dank auch dir...
    Wir werden gucken wie es sich noch entwickelt. Vielleicht lob ich ein Geschenk aus, zum Ende des Kurses oder so... aber bis jetzt ist es noch nicht nötig. Er ist gestern schwimmen gewesen, er hat das Reinspringen zwar gelassen, aber das war für alle okay und ich glaube, das war ein wichtiges Zeichen für ihn.

    Es ist eben nicht so einfach den Weg zu finden zwischen: man muss auch mal was wagen, das muss man im Leben noch so oft und Druck aufzubauen, der vielleicht eher schadet.

(20) 16.01.19 - 00:39

Hallo


Ohhh es gab viiiele Tränen!

Es lag nicht am tauchen sondern an 3 anderen Punkten.
Der 1. War das einmal beide anderen Kinder wegen einem Brückentag nicht anwesend waren und sie also Einzelunterricht hatte. Das hat wohl ziemlich geschlaucht und sie war danach völlig erschöpft und am weinen sie wolle nicht mehr, sie schafft das nicht, etc.
Der 2. Punkt war das sie eine brille trägt. Und zum schwimmen tat sie dies nicht sie hatte Angst sie zu verlieren unter Wasser. Sie mpssen ja vom beckenrand rein springen das hat sie sich ewig nicht getraut und uns allen war total unverständlich weshalb das Kind so zicken macht. Sie springt auf dem trampolin, sie springt ins bällebad aus 1m Höhe, sie springt von der Schaukel... aber ins Wasser nicht?
Ich hab dann ihre Brille fixiert und siehe da das Kind sprang in der nächsten Std. Und von da an jede Std. Sie sagte danach nur sie konnte die Tiefe nicht erkennen und hat sich nicht getraut.


Und der 3. Punkt war das damalige "mobbing" im Kindergarten.
Sie hatte lange unbemerkt Gehör und damit verbundene sprachprobleme. Im Kiga ist es so sie müssen dem geburtstagkind der Reihe nach gratulieren und sie verweigerte dies nachdem sie wegen ihrer mangelnden Sprache ausgelacht wurde. Und dann stand sie kurz vor der Prüfung vor mir und meinte sie wolle kein seepferdchen machen. Dabei wollte sie um jeden Preis dieses Abzeichen haben. Als ich fragte weshalb sie es plötzlich nicht mehr machen möchte sagte sie nur sie hat Angst es nicht zu schaffen und das wieder alle lachen 😭 das tat mir so weh!
Wir haben am Abend davor noch lange gesprochen und ich hab ihr gesagt das sie keine Prüfung machen möchte wenn sie es nicht möchte. Aber eg wollte sie dieses Abzeichen.
Sie hat dann im Unterricht die 25m nebenher gemacht ohne zu wissen das es eine Prüfung war und war danach ganz verwundert das sie jetzt auf einmal ein seepferdchen bekam. Das war aber so mit dem Lehrer abgesprochen. Ich hab mit ihm über diese "prüfungsangst", wobei es eher eine vorführangst ist gesprochen.


Als "belohnung" durfte sie sich zur Halbzeit (der Kurs ging 2 wochen) einen neuen badeanzug aussuchen wo dann das seepferdchen drauf sollte.

Was euer tauchproblem angeht, taucht er mit Brille? Was macht ihm Angst am tauchen? Versuch das mal rauszufinden.



LG

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