Stifthaltung

    • (1) 15.01.19 - 16:31

      Hallo zusammen.

      Mein Sohn ist fast 4 Jahre alt.
      In einem Gespräch vom KIGA würde dann erwähnt dass er den Stift nicht vernünftig hält.
      Das wäre zwar aktuell noch nicht so schlimm aber ich bin irgendwie verunsichert.
      Ich habe ihn bisher mal beobachtet und er hält den Stift nicht perfekt aber mit 4 Fingern. In die Faust nimmer er ihn aber nicht mehr.


      Er war sprachlich sowieso motorisch bisher wirklich immer vorraus. Mit Dingen wie Fahrrad fahren usw hat er überhaupt keine Probleme. Er hat sich drauf gesetzt und ich einfach losgefahren.

      Ich bin irgendwie sehr verunsichert

      • Vollkommen unwichtig.
        Hier im Kiga haben die Hälfte aller Drei/ und Vierjährigen den Stift falsch gehalten.

        Mit 5 hielten ihn dann alle ganz von selbst richtig. Wenn er es dann immer noch nicht kann, würde ich mir gedanken machen. Vorher nicht.

        • ich finde das ein bisschen zu sorglos.... --- wenn ich beobachte, wie so viele Kinder in den Klassen meiner Kids wirklich motorische schwierigkeiten mit dem schreiben hatten und somit Frust wegen Langsamkeit und Krämpfen die Lust am Lernen störten, ---- nur weil im kindergarten nicht schonmal ein wenig gekuckt wurde... ... hm.......

          ich rede jetzt nicht von Ergo und Extrem-Maßnahmen, -- aber ab 4-5 Jahren würde ich nicht mehr untätig einer falschen Stifthaltung zusehen, sondern zuhause beim Malen einfach immer wieder korrigieren...

          • "wenn ich beobachte, wie so viele Kinder in den Klassen meiner Kids wirklich motorische schwierigkeiten mit dem schreiben hatten und somit Frust wegen Langsamkeit und Krämpfen die Lust am Lernen störten"

            Spannend - wie BEOBACHTET man denn sowas als Mutter :-)? Gib's zu, du hockst im Busch und guckst von 8-11 durch's Klassenzimmerfenster mit Tarnfarbe im Gesicht ;-)

            • blöder Satz....

              man steht dauernd mit den Mamas beim Sport und Schwimmen usw... am Rand und quatscht halt -- und da ist das Dauerthema... und wird erzählt.... und berichtete mir auch eine befreundete Lehrerin wortgleich....

              meine Güte, - wenn man jetzt jedes Wort so auf die Goldwaage legt...

              • Oh...schlecht geschlafen? War doch gar nicht böse gemeint.

                "man steht dauernd mit den Mamas beim Sport und Schwimmen usw... am Rand und quatscht halt" -

                Nein, sowas kenne ich gar nicht #kratz! Zum Sport gingen meine Schulkinder alleine und ganz ehrlich, was Muddis mit zuviel Zeit so tratschen, entspricht selten dem, wie es tatsächlich ist und schon gar nicht kann man das "ich beobachte in der Schule" nennen.

                Entspannten Nachmittag für dich!

          Ich sehe das auch eher lockerer. Meine Beiden sind jetzt schon erwachsen, aber sie halten noch heute den Stift/Füller nicht vorschrftsmäßig. Die Lerhrer forderten sie auch auf, den Stift"richtig" zu halten. Zuhause hab ich sie ab und zu dran erinnert, aber nicht Druck gemacht. Ich sah, dass sie schreiben konnten, das auch recht zügig und beide hatten/haben eine sehr saubere, lesbare Schrift.

          Und: Ich selber mit meinen über 50 Jahren halte den Stift nicht "richtig", habe ebenfalls eine gute Schrift und war immer fix im Schreiben. In den 70gern wurde da noch Druck gemacht, meine Eltern sollten erlauben, dass die Lehrerin mit mir in der großen Pause übte. Das haben meine Eltern (zum Glück) nicht erlaubt, weil ich lieber meine Bewegung haben sollte, also eine echte Pause.

          • (8) 17.01.19 - 15:11

            Nur noch zu den "Zuständen in den Schulen in den 70ern:: Meine gleichaltrige Cousine wurde in der Schule von links- auf Rechtshänder umtrainiert. Auch war noch erlaubt auf die Finger mit ne Stock zu schlagen. Um so froher bin ich dass meine Eltern so "modern" waren und sich gegen die Lehrerin entschieden haben, mir die Bewegung zu gönnen als für ne perfekte Handschrift zu üben in der Pause.

    (9) 15.01.19 - 21:22

    Hallo,

    zum einen denke ich, wie meine Vorschreiberin, dass sich das bei vielen Kindern von selbst gibt.

    Zum anderen ist dieses Beharren von Erzieherinnen und Kinderärzten auf die angeblich einzig richtige Stifthaltung eine Modeerscheinung.

    Guck Dir mal an, wie Du und andere Erwachsene den Stift halten. Ich wette, da wirst Du in kurzer Zeit eine ganze Reihe finden, die es "falsch" machen und die damit trotzdem prima durch ihre Schulzeit gekommen sind.
    Ich mache das auch "falsch". Mit ergonomisch geformten Stiften kann ich nicht schreiben.

    Problematisch wird die Stifthaltung nur, wenn sich die Hand dabei verkrampft.

    LG

    Heike

    Hallo,

    mich hat der Kindergarten damals auch verrückt gemacht. Meine Sohn, mittlerweile 14, hat auch eine komische Stifthaltung. Er kann den Stift gar nicht anders halten. Mein Bruder hält den Stift komischerweise genauso. Beide haben lange Finger. In der Grundschule hat die Lehrerin anfangs auf die richtige Haltung hingewiesen und auch uns Eltern gesagt, dass wir darauf achten sollen. Er verkrampfte seine Hand bei richtiger Haltung und kam damit gar nicht zurecht. Also hat es auch die Lehrerin gut sein lassen und sagte, dass es okay so ist. Wichtig ist, dass seine Hand beim Schreiben nicht verkrampft und er in der Lage ist, mit dem richtigen Druck zu schreiben. Bei den meisten Kindern reguliert sich die Stifthaltung wenn sie mit den Schreiblernfüllern schreiben. Da ist vorgegeben wo die Finger hin müssen. Lass dich vom Kindergarten nicht verunsichern. Dein Kind ist erst 4. Du kannst ihm vielleicht zeigen oder darauf hinweisen wie man den Stift richtig hält. Er wird dann die für sich bequemste Methode wählen. Mein Sohn kommt seit 8 Schuljahren mit falscher Stifthaltung wunderbar aus und hat eine schöne und gut leserliche Handschrift. Auch sein Schreibtempo ist völlig in Ordnung. Mach dir darüber nicht so viele Gedanken. Das Thema wird im Kindergarten meist viel heißer gekocht als es in der Schule gegessen wird.

    LG
    Michaela

    Hallo!

    Man rät dir doch, es einfach zu beobachten.

    Ich habe lange den Stift auf dem Ringfinger aufliegen gehabt - und eine furchtbar krakelige Schrift gehabt, außerdem Schmerzen bei längeren Texten, und musste es mir dann so in der 8. Klasse abgewöhnen, weil nie jemand drauf geachtet hatte.

    Beobachte es einfach, es sollte nur vor Schuleintritt besser werden, damit er sich nicht so schwer tut wie ich, sondern von Anfang an eine schöne Handschrift entwickeln kann und ohne Schmerzen schreiben lernt.

    Es ist richtig, dass Erzieherinnen frühzeitig auf so etwas achten, damit man es ein wenig im Auge behält.

    Hallo!
    Beobachten reicht eigentlich. Wenn du trotzdem etwas tun möchtest, kannst du dreieckige Stifte und/oder eine Schreiblernhilfe kaufen. Das wurde uns (allen Eltern) im Kindergarten geraten. Ob es was nutzt, weiß ich nicht, aber schaden wird es nicht.
    LG #winke

    Danke für eure Antworten.
    Dreickstifte haben wir schon. Ich werde ihn jetzt einfach weiter beobachten und ihn ein wenig korrigieren. Allerdings nicht zu aufdringlich damit er nicht die Lust am malen verliert

    ICh habe meinen Kindern den Stift von Anfang an richtig in die Hand gegeben. Von daher hatten sie damit keine Probleme. Sie kannten es nicht anders.Ich finde es wichtig. Warum sollte man sie erst daran gewöhnen es falsch zu machen um es dann umzulernen.
    Als der Kinderarzt die Stifthaltung mit ca 3 Jahren lobte war ich schon erstaunt, weil ich schon finde dass man das erwarten kann.

    • Und was macht man wenn man das versucht hat aber das Kind den Stift trotzdem immer direkt so hält wie es möchte?
      Stift wegnehmen weil man erwarten kann dass das Kind den Stift richtig hält?

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