Kigawechsel ja oder nein?

    • (1) 03.03.19 - 09:31

      Guten Morgen,

      ich bin gerade in einem Gefühlschaos und vllt hat jemand einen Rat.

      Unsere Maus ist gerade 3 Jahre und seit September als i-Kind im örtlichen Kindergarten. Sie hat eine Sprachstörung (nur wenige Wörter, teils sehr unverständlich), derzeitig steht VED als Diagnose und Probleme mit der Wahrnehmung. Sie macht gute Fortschritte, bekommt Logo, Ergo und HP. Leider wurde unsere i-Gruppe sehr groß und mittlerweile sind es 21 Kinder (4 Erzieher) und die HP sowie das SPZ haben uns angeraten, wenn sich nichts ändert den Kiga zu wechseln. Haben uns dann bei einem anderen beworben, wo die Gruppe 12-15 Kinder sind.

      Hier haben wir vor 2 Wochen eine schriftliche Absage erhalten. Somit gab es ein langes Gespräch in unserem Kiga und sie haben einen Wechsel in die andere i-Gruppe vorgeschlagen. Diese ist kleiner und ihre Bezugsperson ist eine Erzieherin mit jahrelanger HPT Erfahrung. Sie geht nun seit 2 Wochen täglich 1-2 Stunden in die neue Gruppe damit es ein weicher Übergang wird. Sie geht so gerne, fühlt sich pudelwohl. Auch in der neuen Gruppe (auch wenn sie immer wieder nach ihrerer alten Erzieherin sucht).

      Jetzt kam heute der Anruf vom a deren Kiga. Die Absage war ein Versehen wir bekommen einen Platz.

      Und jetzt? Ich bin so durcheinander. Sie liebt ihren jetzigen Kiga und die Erzieher, die Kinder etc. Im anderen wäre halt die Gruppe kleiner und würde ihr gut tun.

      Vllt mag mir jemand seine Meinung schreiben.

      Danke und liebe Grüße!!

      • Mit welcher Begründung wurde denn ein Wechsel angeraten?
        Sie macht Fortschritte, ist jetzt in einer kleineren Gruppe und fühlt sich dort wohl. Warum also aus der gewohnten Umgebung raus?

        • Ja ist eigentlich auch meine Meinung. Uns wurde der andere Kiga vom SPZ angeraten, da sie dort mit ihren "Baustellen" mehr Förderung bzw. mehr Ruhe erhält.
          Ich will einfach nichts falsch machen. Aber was ist schon richtig oder falsch.

          LG Lena

          • Hallo,

            Ich würde sie da lassen, wo sie jetzt ist. Warum sollten wir uns denn immer an Experten Meinungen orientieren? Unsere Kinder sind doch keine Fallbeispiele. Das wichtigste ist doch, daß die Kleine glücklich ist, daß sie gerne in den Kiga geht, dort Freunde hat. Ich glaube es wäre falsch, jetzt zu riskieren, daß sie sich vielleicht im anderen Kiga nicht so wohl fühlen könnte wie in diesem. Individuelle Förderung hin oder her. Bei Zweifeln, frag doch sie, was sie gerne möchte. Wir sollten nicht immer über den Köpfen unserer Kinder entscheiden was so einschneidend sie selbst betrifft.

            LG

            • Fragen kann ich sie leider nicht. Sie spricht nur ein paar Wörter und versteht das gs Ze noch nicht, ihr Sprachverständis ist nicht altersgerecht. Aber jede früh wenn ich sage los wir gehen in den Kiga. Zieht sie sich sofort an und will los. Für mich ein eindeutiges Zeichen.

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