Unsere Maus 4,5 Jahre will nichts mehr „alleine“ machen

    • (1) 12.03.19 - 20:05

      Hallo ihr Lieben,

      ich war schon ewig nicht mehr da und die Überschrift ist blöd, aber irgendwie passend.

      Unsere Tochter war schon immer sehr selbstständig. Ist alleine ins Turnen und ich habe in der Unkleide gewartet, seit 1 Jahr schwimmt sie alleine im Schwimmkurs und ich sitze am Rand und sie ist immer alleine eingeschlafen. Zwar kommt sie nachts vorbei, aber das darf sie auch. Wir haben ein Familienbett und sie ist immer erwünscht.

      Erst fing es damit an, dass sie vor dem Turnen den Bau abgerissen hat, dass sie dort nicht alleine hin will.. ok dachte ich mir, eine „Phase“ und ich kann mein Kind auch zu sowas nicht zwingen. Vielleicht ist das auch mein Problem. Also der Kompromiss ist, dass sie in die Turnstunde ihrer kleinen Schwester mitgeht (2 Jahre). Das war so vor 4 Monaten.

      Jetzt, dasselbe Theater im Schwimmen, obwohl ich press am Rand sitze. Da das aber die einzige Sportart ist, die ihr wirklich sehr viel Spaß macht, möchte ich da jetzt nicht gleich einknicken. Vor allem weil ich langsam das Gefühl habe es wird zu einer „Masche“ außerdem ist in diesen Kursen kein Erwachsener mehr im Wasser dabei. Also habe ich jedes Mal ein weinendes Kind, was aber sobald es im Wasser ist extrem aufgeht.

      Nun das Thema Schlafen. Seit zwei Wochen steht unsere Tochter im 30 Min Tackt auf und steht schreiend auf dem Flur (natürlich perfekt für die kleine Schwester) und fragt, wann sie endlich zu uns ins Bett darf. Da beide Kinder um 5 Uhr wach sind (auch am Wochenende) gehen sie natürlich gegen 18:30/19:00 Uhr ins Bett. Also habe ich das 3-4 Mal am Abend. Erst hatte ich viel Verständnis und habe gesagt, dass ich sie ins Bett trage sobald es soweit ist, aber so langsam ufert es wirklich aus.

      Ich frage mich einfach ob ich zu „weich“ bin und zu wenig Verständnis habe. Ich spreche mit ihr viel darüber was sie antreibt und sie sagt immer dasselbe. Sie will zu uns. Klar darf sie ja auch, aber wahrscheinlich kennt das jeder, dass man abends auch mal etwas Zeit braucht im klar Schiff zu machen. Außerdem denke ich, dass jemehr Zugeständnisse ich mache, es immer extremer wird.

      Dann denken ich daran, dass sie vielleicht gerade weil sie so flügge wird, wieder etwas mehr Nähe benötigt. Keine Ahnung..

      Mich würden mal eure Erfahrungen interessieren. Mit was ihr einfach weitergekommen seid. Ich will ja nicht gleich alles ändern, aber zumindest, dass sie wieder einiges ohne weinen macht, wäre schön eine Hilfe, selbst wenn es nur das Schwimmen ist.

      Liebe Grüße

      Coconutsun

      • Und wenn sie abends dann in euer Bett darf und du dazu kommst, sobald du ins Bett gehst? Zum anderen vielleicht ist es ihr einfach zu viel? Vielleicht hilft eine Pause? Um wie viel Uhr ist schwimmen und turnen? Ist sie da müde? Meine ist zwar fast ein Jahr jünger, war die letzten Monate auch unausstehlich. Ich glaube inzwischen dass es eine Kombi aus ständig erkältet und schlecht geschlafen. seit letzter Woche scheint es bei uns wieder besser zu sein und wir haben nicht wegen allem und jedem Geschrei. Vielleicht könnt ihr einfach mal zwei Wochen nichts machen?

        Ich habe auch den Verdacht, dass ihr im Moment alles zuviel ist.
        Wie meine Vorrednerin schreibt, einfach mal eine Pause einlegen.
        Meine beiden Kinder hatten jeweils so einen Hänger im Kindergarten. Ich hab sie dann einfach mal ein bis zwei Wochen daheim gelassen. Ich hab mich bewusst nicht sonderlich viel mit ihnen beschäftigt, damit sie sehen, dass es mit Mama auch nicht immer nur lustig ist. Also war das was im Kiga geboten wurde doch nicht so schlecht und sie gingen wieder gern hin. Auch wir Erwachsenen haben doch manchmal einfach die Schnauze voll. Bei Kindern kommt das ebenso vor.

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