Gruppenwechsel Krippe

    • (1) 29.04.19 - 12:30

      Ich habe letztens die Info bekommen das mein Sohn von der kleinen Gruppe zu den Großen wechseln sollen.

      Ich kann mich mit dem Gedanken noch nicht so anfreunden, da er beim Wechsel grad mal 19 Monate ist ( Der jüngste in der Gruppe). Es werden wohl alle aus der Gruppe wechseln. Keiner der kleinen wird dann 3 sein.

      Wie haben eure kleinen den Wechsel aufgenommen?

      • (2) 29.04.19 - 16:34

        meine Kinder hat das nie "gejuckt" --- war doch der Raum bekannt, die Erzieherinnen bekannt und Freunde, wie Du schreibst, sind ja auch mit von der Partie....

        bei unserem KiGa wurden vorher schon stundenweise in den Frei-Spielzeiten die Räume gewechselt, deshalb war das mehr oder weniger nicht wirklich "ein Thema"

        • (3) 29.04.19 - 21:28

          Ja, er kennt die Erzieher schon vom Frühdienst und wenn sie in unserer Gruppe mal wieder aushelfen. Es wechseln noch 2 weitere Jungen mit ihm in die gleiche Gruppe. Die anderen Kinder kommen ein Etage höher zu den 3-6 jährigen.

          Mal schauen ist ja noch etwas Zeit. Sehe halt grad vor allem ein Problem darin das mein kleiner noch nicht Spricht, kann sich ja bis zum Sommer noch ändern.

      Dein Sohn ist 1,5 Jahre alt und soll zu den 3-6-jährigen wechseln? Wann soll er Wechseln den stattfinden - jetzt sofort, zum Sommer?

      Sowohl als Erzieherin wie auch als Mama, sehe ich das auch eher skeptisch! Es hat ja seinen Grund warum es U3 und Ü3-Gruppen gibt. In welchem Bundesland lebt ihr denn? Bei uns in Ba-Wü wäre das rechtlich so gar nicht möglich!
      Ich bin noch in EZ habe aber davor im Kindergarten (3-6) gearbeitet. Nebenan, in einem eigenen Gebäude war die Krippe. Die Kinder von dort (oder auch von anderen Krippen im Ort) sind immer mal wieder zu uns gekommen um sich alles in Ruhe anzugucken. Aber erst mit ca. 2,5 Jahren. Wechseln war (rechtlich) frühestens mit 2,9 Jahren möglich. Ein Kind unter 3 wird "doppelt" gezählt. Also 20 Kinder von 3-6 aber nur 10 unter 3... Hab ich 20 Kigakinder und eines mit 2,5 Jahre, hätte ich rechnerisch 21, braucht man offiziell eine Genehmigung vom KVJS auf Überbelegung. Auch der Personalschlüssel ist bei U3/Ü3 ganz anders.

      • Der Wechsel soll im Sommer stattfinden. Dann wird seine Gruppe aufgelöst und auf die anderen Gruppe verteilt und seine Erzieher bekommen die neuen Kinder für die U3. Es gibt bei uns nur 2 U3 Gruppen bei 180 Kindern in der Kita, es ist eine Berliner Kita.

        • Wie viele Krippenkinder habt ihr denn? Ich kenne Berliner Kitas die bis zu 15 Kinder im U3 Bereich aufnehmen dürfen (meistens mit Genehmigung auf Überbelegung wegen den Platzmangel)? Aber es sind demnach höchstens 30 Plätze... klingt schon ziemlich wenig für so eine große (für Berlin wohl normale) Kita.
          Zum Vergleich:
          Kleinstadt Ba-Wü (15.000 Einwohner), Kiga meiner Tochter - Insgesamt 55 Plätze, davon 20 Krippenplätze (2 Gruppen), 1 Kigagruppe(25 Plätze) 1 GT-Gruppe ("nur" 10 Plätze aus Platzgründen, mehr wurde nicht genehmigt).
          Dort wird auch übergreifend und offen gearbeitet. Im Freispiel sind alle Kinder (1-6 Jahre) zusammen und können in alle Räume. Zum Morgenrkreis, Mittagessen, Schlafen ist es aber nach U3 und Ü3 getrennt. Personell hat auch jeder seinen Bereich (Bezugskinder etc.).

      (7) 30.04.19 - 08:24

      Hallo -- ich komme aus BaWü. und es kommt auf das Konzept an.
      Bei uns z.B. gibt es auch eine "übergreifende" Gruppe oder wie das heisst.
      Es sind weniger Kinder, dafür eben 5 Kinder ab 2 Jahren dabei.
      Natürlich ist das "erlaubt" --- der Schlüssel und die Rahmenbedingungen müssen halt stimmen.
      Es ist einfach ein separater Gruppenraum und die Sternengruppe hat hatl auch 2jährige dabei.
      Ab 10h bis 11.30h ist freies Spiel und für diese Zeit sowas wie ein offenenes Konzept. und rein theoretisch dürften auch die 2jährigen die Räume wechseln, - aber praktisch bleiben diese eher noch in dem bekannten Raum. -- Meine Tochter war dort ... und es war toll... es gab nie nachteiliges zu berichten.

      • Es ist nicht grundlegend Verboten, es kommt darauf an was der Träger für eine Genehmigung hat! Gruppengröße/Anzahl der Kinder (hängt auch vom Platz/qm ab), Alter der Kinder, Personal, Betreuungszeiten etc.

        Und du sagst es ja selbst, es sind weniger Kinder, dafür U3. Somit gleicht es sich ja wieder aus ;-).

        Die Beschreibung der TE klang eben nach "Wir schicken die Kinder jetzt einfach mal zu den U3-Kindern weil wir den Platz für jüngere Brauchen!"
        Und wenn eine Gruppe auf 3-6-jährige ausgelegt ist, passt das nicht so ganz für Kinder mit 1,5 Jahren. Die Bedürfnisse sind doch ganz anders. Wenn Platz/Raum, Einrichtung, Personal, rechtliches etc. darauf ausgelegt sind, ist es natürlich wieder etwas anderes.

        • Es gibt 2 Gruppen mit U3 Kindern. Bei uns sind 15 Kind von 12/16 bis 11/17 Jahrgang auf 2 Erzieher. Ja weis auch da passt der Schlüssel schon nicht, uns Eltern wir seit 12/18 schon erzählt das eine 3 Erzieher kommt. Manchmal ist es auch nur 1 Erzieher.

          Und ja unsere Gruppe wird auf gelöst damit einfach neue U3 Kinder kommen können. Sonst könnte die Kita dieses ja keine neue U3 Kinder aufnehmen weil beide Gruppen voll sind bis nächstes Jahr.

          Die Gruppen oben pflegen ein Halboffenes Konzept unten die Gruppen ein geschlossenes Konzept.

          • (10) 30.04.19 - 13:12

            Ich weiß, das Thema mit den (fehlenden) Kitaplätzen ist extrem. Genauso der Personalmangel. Wir haben Freunde und Verwandtschaft in Berlin. Da ist das ganze auch noch viel extremer wie bei uns hier.
            Wir leben in einer 15.000 Einwohner Kleinstadt. Diesen Sommer fehlen zum ersten Mal Krippen- wie auch Kigaplätze (2 Krippengruppen, 1 Kiga-Gruppe)! Auch mit kurzzeitigen Genehmigungen zur Überbelegung reichen die Plätze nicht annähernd. Hier wird nun zum einen ein Bauplatz gesucht für eine langfristige Lösung und zum Sommer gibts entweder eine Containernotlösung oder evtl. stellt auch die Kirchengemeinde Räume zur Verfügung (muss aber alles vom KVJS/Landesjugendamt in Stuttgart genehmigt werden).

            Also rechtlich und auch was die Verantwortung der Erzieherinnen betrifft finde ich das bei euch echt schon grob fahrlässig. Was sagen denn die anderen Eltern dazu? Ist es denen egal? Würde mich da ggf. mal unterhalten und dann auch mit dem Träger sprechen oder dem Jugendamt (ich glaube die sind bei euch ja für die Platzvergabe zuständig, oder). Platzmangel/Personalnot hin oder her aber die Kinder in "Gefahr" bringen geht einfach nicht. So ein Personalschlüssel hat ja schon seinen Sinn und seine Berechtigung.

            Wenn dann was passiert, ist das Geschrei riesig. Bei Freunden im Kiga war das nämlich... extremer Personalmangel und absolut unterbesetzt. Deswegen wurde der Kiga ein Tag geschlossen, ein riesen Aufstand der Eltern, das würde gar nicht gehen. Dann gab es eine Notgruppe - auch nicht besser und Zoff zwischen den Eltern, wer den "höheren" Anspruch hat und bei wem es dringender ist usw.! Also hat man resigniert und alle durften kommen... eine Truppe Kinder war dann lange in einem Raum unbeaufsichtigt und hat auf dem Tisch ein "Turm" aus Stühlen gebaut und sind rauf geklettert. Dann fiel alles um, mit einem Kind oben drauf... schwere Gehirnerschütterung, Platzwunde am Kopf, Schlüsselbein und Fuß gebrochen, unzählige blaue Flecken! Der Kindergarten wurde umgehend geschlossen... und ist es nun bis heute (seit 2,5 Monaten).Wie es weiter geht weiß bisher keiner. Die Erzieherinnen werden bedroht und beschimpft! Selbst die die an dem Tag gar nicht da waren... ein Teil von denen Lebt im selben Ort, die können nicht mehr einkaufen gehen oder auf Feste der Stadt. Sogar deren Kinder wurden schon bedroht oder ausgegrenzt.

            • Was die anderen Eltern dazu sagen weis ich nicht, da wenn ich meinen Sohn hinbringe er meist der erste ist und beim abholen einer der letzten. Sehen die anderen Eltern meist nicht.

              Kann es leider auch mit den Erziehern nicht besprechen da Sie noch keinen Dienst haben wenn ich meinen kleinen abgebe.

              Haben in 2 Wochen einen Termin zum Abschluss Gespräch der Eingewöhnung da werd ich es mal ansprechen.

          (12) 01.05.19 - 20:19

          Das ist mal ein krasser Schlüssel. Meine 4 hatten in der Krippe fuer max 12 Kinder 4 Erzieherinnen bzw. Kinderpflegerinnen.

(13) 29.04.19 - 23:33

Hallo,

Mein Sohn war damals in einer gemischten Gruppe (1,5 bis 5 Jahre)
Es war das beste was uns passieren konnte. Er hat sich dort so toll entwickelt. Die Kleinen lernen von den großen und die großen lernen auch Rücksicht zu nehmen usw.
bei uns war die Gruppe auch kleiner insgesamt 20 Kinder 5 Kinder unter 3 und 3 Erzieher.
Ich fand es wirklich toll und würde es immer wieder so machen.
Leider gibt es bei uns in der Kita keine gemischte Gruppe mehr und meine kleine geht in eine reine Krippe.

Für mich gab es da nur Positives.

LG

(14) 03.05.19 - 21:04

Mein kleiner ist 17 Monate, und wenn ich ihn in eine Kindergartengruppe lassen würde (hier meistens 15 Kinder auf eine Erzieherin) würde er sehr gefährlich leben.
Er isst zb nicht altersgerechtes Spielzeug einfach auf.
Und erklettert Dinge die er besser nicht erklettern sollte.
Solche kleinen Scheißer brauchen doch eine ganz andere Art der Betreuung als dreijährige!
Meine Tochter ist vier, und zwischen ihr und ihrem Bruder liegen einfach Welten! Sie kann ich auch mal unbeobachtet lassen, sie kümmert sich, aber er?
Wie soll das denn beim Essen aussehen? Klar gibt es auch ganz fixe und motorisch weit entwickelte Kleinstkinder, mein Sohn isst schon recht manierlich, aber meine Tochter wäre in dem Alter vorm vollen Teller verhungert weil sie das Besteck noch nicht erfolgreich unter Kontrolle hatte.

Hier geht´s bis zum Alter von drei Jahren zur Tagesmutti, die hat "nur" fünf Kinder, und da passt auch das Betreuungsangebot.

Natürlich kann der Kindergarten nichts für den Personalmangel und die fehlenden Plätze, wie läuft das dann aber eigentlich mit den Gebühren? Hier zahlen wir für den Kindergartenplatz deutlich weniger als für einen Krippen- bzw Tagesmuttiplatz, wenn mein Sohn also mit 19 Monaten in den Kindergarten wechseln würde, müsste ich dann auch nur diesen bezahlen? Oder trotzdem den Krippenpreis, auch wenn der Betreuungsschlüssel und die "Betreuungsangebote" andere sind?
Hm.

  • (15) 06.05.19 - 16:01

    Da wir in Berlin wohnen und keine private Kita haben zahlen wir keine Beiträge.

    Essen klappt bei meinem kleine Mann mit Besteck schon ganz gut. Wir beim Mittag essen auch immer geübt.

    Da in der Gruppe in die er wechseln soll die Erzieher deutlich öfter da sind als seine aktuellen Erzieher hoffe ich einfach das der Wechsel gut klappt.

    Und die Erzieher aus der neuen Gruppe sehe ich aktuell auch häufiger als seine aktuellen Erzieher.

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