Windpocken trotz Impfung ansteckend.

    • (1) 02.05.19 - 15:16

      Hallo.

      Mein Sohn 4 Jahre wurde zweimal gegen Windpocken geimpft. Seit gestern hat er ein paar rote Punkte am Bauch. Es werden nicht mehr sie Jucken nicht und sind auch keine richtigen Bläschen. Ausschlag seit gestern unverändert. Er ist top fit. Können das Windpocken sein. Ist er dann ansteckend? Habe noch eine Tochter fast 11 Monate. Sie wird erst Ende des Monats dagegen geimpft. Habe Angst dass sie nun die Windpocken bekommt. Dabei fliegen wir in zwei Wochen in den Urlaub.

      Lisette

      • (2) 02.05.19 - 15:43

        Hallo
        Es gibt tatsächlich Fälle von 2 fach geimpft Kinder, die trotzdem Wipo bekommen... Meinst a geschwächte Form.

        Bei deinem Kind hört es sich nicht danach an. Sind sie alle im gleichen stadium (bei Wipo ist z. B eine nur gerötet, das andere mit blase, das andere schon verkrustet, etc)
        Hat er welche am behaarten Kopf?

        Es könnte allessein von einem Virus aus hlag zu Einem allergische ausschlag aufgrund von Pollen oder gegessen Erdbeeren etc.
        Ich würde mir keine Gedanken machen.
        Lg

        Ich würd an deiner Stelle nicht rätsel raten im Chat sondern kind einpacken und zum Arzt..
        Es kann alles sein vom schlimm bis ganz harmlos..
        Vorallem bevor er dich deine jüngste und das ganze Umfeld damit ansteckt.
        Gute Besserung

        (4) 02.05.19 - 19:22

        Ja klar sind die ansteckend und gefährlich für unter 1 jährige schwangere und alte Leute die Impfung ist zu 40prozent zuverlässig 30 weitere bekommen eine leichte Form und 30 Prozent wie ohne Impfung

        • #nanana nicht so wild mit Zahlen herumwerfen. Deine Aussage ist schlicht falsch. Schau da lieber noch mal unter google scholar nach.
          Bei uns im Kindergarten hat es seit 5 Jahren keinen Windpocken-fall mehr gegeben. Unser Kindergarten ist sehr groß und vor 6 Jahren hing der Zettel mit dem Hinweis auf windpocken öfters da.
          Das deckt sich mit deiner Behauptung nicht.

          Das ist einfach falsch.
          Zitat:
          „Studien zufolge kann eine Impfdosis gegen Varizellen bei 70 bis 90 Prozent der Geimpften eine Windpocken-Erkrankung verhindern und bei mehr als 95 Prozent einem schweren Verlauf vorbeugen. Zwei Impfungen können etwa 95 Prozent der Geimpften vor Varizellen schützen.“
          https://www.gesundes-kind.de/impfungen/windpocken-impfung-varizellen/

      Bei windpocken kannst du förmlich zusehen, wie es mehr werden. Ich habe bei meinem älteren Sohn beim Wecken die ersten 3 Pusteln gesehen. Keine roten punkte, sondern eindeutig als Herpesblasen zu erkennende Pusteln. Als ich mich angezogen hatte, um mit ihm zum Arzt zu gehen, war sein Oberkörper schon gut bepunktet und beim Arzt war er übersäht und hatte die pusteln an den unmöglichsten Stellen.
      Lass es abklären, aber für mich klingt es nicht nach windpocken.

      meine Info ist das das man Windpoken trotz Impfung bekommen kann aber in abgeschwächter Form das würde sich auch damit decken das unser Papa nach einer Windpokenimpfung von unserem Sohn ( er hatte aber nichts ) Gürtelrose bekam . Lass es sicherheitshalber beim Arzt abklären

      • Dass der Papa Gürtelrose bekam hat mit der Windpockenimpfung definitiv nichts zu tun.

        • (10) 06.05.19 - 21:35

          Hallo, selbstverständlich haben die Windpocken etwas mit der Gürtelrose zu tun! Die Herpes Zoster Infektion ist eine Reaktivierung des Varicellenvirus. Einmal an Windpocken erkrankt bzw. geimpft, schlummert der Erreger an den Nervenenden. Durch ständigen Kontakt mit dem Wildvirus wird das Immunsystem immer wieder aufgefordert, spezifische AntiKörper (GedächtnisZellen) zu aktivieren. Fällt der ständige Kontakt zum WildVirus weg, wie es durch die Impfung nun mal geschieht, verlernen die GedächtnisZellen ihre Aufgabe. Kommt man dann mit dem Erreger in Kontakt (wegen der Globalisierung und der extrem hohen Virulenz des Erregers wird eine Ausrottung kaum möglich sein), werden nicht genügend spezifische Antikörper ausgeschüttet und der Rehinfektion in Form einer Gürtelrose sind Tür und Tor geöffnet, da das immunsystem einfach nicht mehr schnell genug reagieren kann! Aber die Forschung arbeitet fleißig und inzwischen gibt es, glaube ich gelesen zu haben, auch schon eine Impfung gegen die Gürtelrose! Also sind wir alle sicher und brauchen keine Angst vor der Zukunft zu haben! Liebe Grüße

    (20) 03.05.19 - 09:38

    Hallo,

    es gibt zig Arten von Ausschlag mit zig Gründen, woher er kommt.
    Der kann z.B. auch mit einer Erkältung oder einem Medikament zusammen hängen, oder Dein Sohn hat ein Duschgel oder Waschmittel oder was weiß ich was, nicht vertragen.
    Es kann auch Scharlach sein. Damit muss es einem nicht zwangsläufig schlecht gehen.

    Windpocken kenne ich als richtige Bläschen, die fies jucken. Ich hatte das als Kind.

    Wenn Du es genauer wissen willst, frag' den Kinderarzt.

    LG

    Heike

    • (21) 09.05.19 - 06:20

      Noch ein kleiner Nachtrag, in Bezug auf die Schwächung des Immunsystems. Das ist bei alten Menschen halt deshalb, weil sie nicht mehr so häufig nach draußen gehen, weil sie keine frische Luft haben, weil sie sich vielleicht nicht so gesund ernähren, wegen dem allgemeinen Alterungsprozess, aber auch, weil sie halt nicht mehr den ständigen Kontakt zum Erreger haben. Das ist wie mit einem Muskel oder mit dem Gehirn. Wenn man nicht ständig damit arbeitet, verliert es seine Fähigkeit. Ebenso ist das Immunsystem darauf angewiesen, ständig mit Erregern konfrontiert zu werden, da es sonst Diese nicht mehr erkennen kann. Diese ganzen Hygieneputzmittel sind auch ein Grund dafür, dass das Immunsystem geschwächt wird.

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