Ein Elternteil daheim, wann kamen eure in den Kindergarten?

    • (1) 16.05.19 - 11:15

      Guten Morgen
      Ich bin weitestgehend Hausfrau und werde das auch die nächsten Jahre bleiben. Ich arbeite wenige Stunden von Zuhause aus, die ich mir frei einteilen kann. Das klappt gut und dafür benötige ich keine extra Betreuung.
      Wir haben 4 Kinder, die Jungs sind in der Schule und die Mädels jetzt 2 und 3 Jahre alt.
      Der Dorf Kiga ist nichts.Viel zu viele Kinder auf wenige Erzieherinnen. Gerade sind wir so wie es ist sehr zufrieden. Zweimal die Woche treffen wir uns mit einer Gruppe von Eltern plus Kinder, die ihre Kinder auch noch daheim haben. Dort wird frei gespielt, aber es gibt auch Ausflüge und Angebote. Einmal sind wir im Turnen. Dann natürlich normale Treffen und Spielplatzbesuche. Ich lasse mich auch gerne inspirieren von Homeschooling und mache mit den Mädels idR. täglich etwas.
      Wann kamen eure Kinder in den Kindergarten? Wir interessieren uns für einen Privaten Kindergarten im Nachbardorf, da müssten wir evtl. länger im Voraus schauen. Wir spielen mit dem Gedanken, sie nur für das letzte Jahr vor der Grundschule hinzuschicken.

      Glg

      • (2) 16.05.19 - 13:13

        Hi
        Also keinen Großen hatte ich eigentlich für 2,5 Jahre angemeldet. Die meisten Kindergärten nehmen hier tatsächlich nur Kinder unter 3.
        Dann kam genau da sein Bruder und ich war eh zu Hause.
        Haben dann noch einen privaten Kindergarten gefunden der auch Kinder ab 3 nimmt. Da ist er dann mit 3,5 Jahren hingegangen.
        Für ihn war das genau richtig, zu Hause wurde es langweilig und mit noch einen Baby zu Hause konnte ich ihm nicht genug bieten.
        Bei euch klingt es aber super, du foderst und förderst deine Mädels.
        Solange ihr alle so glücklich seid spricht doch nichts dagegen sie noch zu Hause zu lassen.
        Nimmt euer Wunschkindergarten denn auch ältere Kinder?

        (3) 16.05.19 - 14:17

        Alle drei hätten wir ab dem dritten Geburtstag angemeldet, aber da es mit winterkindern immer tricky ist kamen alle drei mir 2jahren und 9 Monaten ... retrospektiv perfekt.
        Früher keinesfalls. Nach 3,5 fände ich’s spät. Wobei mich jetzt (tochter6) extrem nervt und ich die Tage zähle endlich da nimmer hin zu müssen ...

        (4) 16.05.19 - 15:00

        Unsere kahm mit 2,5 Jahren in die Kita, wir hatten aber auch bis auf mit ihren Cousin und Cousinen und einmal in der Woche kinderturnen keinen Kontakt zu anderen Kindern. Wir wohnen Nuhr eine Straße von der Kita entfernt und sie hat immer gefragt wann sie hin darf also haben wir sie angemeldet und sie findet es toll. Wenn die Eingewöhnung schwierig gewesen wäre hatten wir sie raus genommen.
        Gedacht war eigentlich mit 3,5 in die Regelgruppe aber so ist auch nicht schlecht, sie rutscht jetzt so weiter in die Regelgruppe und kennt ja auch schon die Einrichtung und für die Eingewöhnung bei den kleinen wird sich mehr Zeit genommen, außerdem geht sir seit diesem Monat schon immer Mal in den Regelbereich und lernt ihn kennen. Wir sind so zufrieden. Sie hat es uns aber auch leicht gemacht, nicht einmal geweint und wenn sie nicht hin kann weil sie krank ist, ist sie traurig, schon süß.
        Lg

        • (5) 16.05.19 - 18:40

          Nicht dass das für uns ausschlaggebend wäre, aber sie wissen beide dass der Kiga existiert und wir treffen hin und wieder die gestressten Erzieherinnen mit Kindern auf dem Spielplatz. Den Wunsch dort hin zu gehen, haben sie bisher noch nicht geäußert. Die ältere fragt nur oft, wann sie in die Schule darf #schwitz

          • (6) 16.05.19 - 19:49

            Huhu, ja wann sie in die Schule darf fragt meine auch :) aber das hat ja zum Glück noch viel Zeit.
            Ich finde es ja eigentlich völlig egal wann ein Kind in die Kita kommt. Hauptsache dem Kind und den Eltern geht es gut damit! Ich könnte meine z.b nicht mit einem Jahr schon in die Krippe geben, meine Schwägerin z.b schon und die verdienen beide ( bei uns nur mein Mann) bzw sie bekommt ja dann trotzdem noch was. Klar, wenn es garnicht anders geht aber sonst verstehe ich das z.b nicht. Meine könnte ihren Rucksack aussuchen :) und sagt mir wie es ihr damit geht und dass ist mir sehr wichtig! Macht doch so wie es für euch am besten passt. Lg

      Hallo

      jedes unserer drei Kinder ist mit ca. 4,5 J. halbtags in den Kindergarten gekommen. Die 2 Jahre vor der Schule reichten vollkommen aus.
      Wir haben gar nicht so viel wie ihr mit den Kindern gemacht. Meist wurde bei uns in der Siedlung gespielt, Kinder im ähnlichen Alter sind jeweils da. Im Freundeskreis oder Verwandtschaft wurde sich schon auch getroffen, wo die Kinder dann miteinander spielen konnten. Zum Kinderturnen sind wir meist nur im Winter, wenn man mal nicht so viel raus konnte zum austoben.

      Wenn ihr so zufrieden seid und es für euch passt, ja warum denn nicht? Sie haben ja Kontakt zu anderen Kindern, mit denen sie spielen und sich austoben können.

      LG

      • Wir haben gerade leider kaum kleine Kinder in der Nachbarschaft. Im Freundeskreis schon, aber die werden größtenteils bis Nachmittags betreut. Da gestalten sich Treffen nicht immer so einfach. 2 Kinder meiner besten Freundinnen z.B. , hole ich regelmäßig früher ab. Ansonsten wird besser geplant.
        Die anderen Kontakte wurden alle gezielter gesucht. Den Kindern ist das noch egal. Ich finde es schon etwas schade, dass sie nicht einfach raus gehen werden und Kinder treffen wenn sie größer sind.

        • (9) 17.05.19 - 16:52

          Das ist auch mein Problem. Die Spielplätze bei uns sind bis 16 Uhr leergefegt. In der Nachbarschaft gibt es generell kaum Kinder (sehr viele Senioren!!) und diese sind entweder Babys oder werden eben bis nach mittags fremdbetreut. Wir sind in zwei Spielgruppen und verabreden uns auch privat etc, aber ich bin immer traurig, wenn wir schon wieder die einzigen auf dem Spielplatz sind.... :(

    (10) 16.05.19 - 16:26

    Hallo,
    ich bin kein Fan von Krippen-/U3-Betreuung, daher sind meine 3 Kids erst mit jeweils 3 in den Kindergarten gekommen. Würde ich immer wieder so machen. So ab 4 halte ich Kindergarten, mal ohne Mama/Papa sein, sich durchsetzen lernen, Freundschaften schließen usw. usf. schon für wichtig, auch wenn es nur von 8-12 Uhr ist, das ist schon etwas anderes als "wir treffen uns mit anderen Familien".
    Reines Homeschooling gibt es in Deutschland nicht, da Schulpflicht herrscht.
    VG

    • (11) 16.05.19 - 18:37

      "Reines Homeschooling gibt es in Deutschland nicht, da Schulpflicht herrscht"
      Ich verstehe nicht, was du mir damit sagen willst bzw. inwiefern das relevant ist. Bis die beiden in Deutschland schulpflichtig sind, vergehen noch einige Jahre. Mangels Kindergartenpflicht steht dem ganze also noch einige Jahre nichts im Weg :-) Egal ob "reines Homeschooling", wie du es nennst, oder ggfls. neben ein paar Stündchen im Kiga.

      Die TE meint mit der Homeschooling-Inspiration, dass sie mit ihren Kindern Aktivitäten macht, die aus dem Homeschooling-Bereich kommen. In vielen Ländern gehen Kinder früher spielerisch in die Schule, z.B. pre-school in den USA mit vier. Dort gibt es ja vergleichsweise viel homeschooling. Die Ideen von dort zum homeschooling setzt sie jetzt mit ihren Kindern um, damit ihren Kindern nicht langweilig wird. Sie sagt ja sogar, dass die Kinder in einen Kindergarten kommen sollen, nur nicht jetzt in einen Schlechten.

Unsere sind 5 & 2 - der Große wird bis zur Einschulung kigafrei bleiben. Der Kleine auch, sofern er nicht den Wunsch äußerst, in den KiGa gehen zu wollen.

(14) 16.05.19 - 20:22

Ich hoffe mit 2,5, wir haben aber noch keine Zusage vom Kindergarten.
Sie ist ein sehr lebhaftes Kind und ich habe das gefühl, das sie sich daheim langweilt, sobald es etwas ruhiger zugeht. Sie spielt zwar auch viel allein, aber zu mehrern ist natürlich schöner.
Da im Herbst das Geschwisterchen kommt, könnte sie auch länger daheim bleiben, aber ich hab das Gefühl, das sie langsam gleichaltrige Spielgefährten braucht.
Spielgruppen etc. Gibt es hier leider nicht.

Nummer zwei wird wohl mit knapp 2 in den Kindergarten kommen, damit ich dann wieder Stundenweise arbeiten gehen kann, aber das entscheiden wir dann, hängt halt von faktoren ab, die jetzt noch nicht absehbar sind.

Ich persönlich denke, das zwischen 2 und 4 der beste Zeitpunkt ist, auch abhängig vom Kind.

(15) 17.05.19 - 04:46

Hallo


Meine große kam mit 2.5j rein
Die mittlere mit 1j 10m
Die kleinste mit 10 m


LG

(16) 17.05.19 - 08:53

Hallo

Meine grosse war nur das letzte Jahr vor der Schule im Kiga.
Meine mittlere 1 jahr mit der Schwester zusammen und dann nur noch 2 Monate, danach hab ich sie rausgenommen.
Der kleine war im Kindergarten aber wurde jetzt abgemeldet und wird nicht mehr hin müssen.

  • Nicht mehr hin müssen? Was habt ihr den für eine schlechte Einrichtung?

    • Das frage ich mich auch grade. Überhaupt scheinen hier viele antwortenden eine schlechte Meinung vom Kindergarten zu haben. Schade. Mein Kind profitiert auf unterschiedlichen Gebieten sehr davon.

      • Ja verstehe ich auch nicht ganz.

        Meine große damals und auch der kleine finden Kindergarten spitze und profitieren sehr davon.

        (20) 17.05.19 - 23:49

        Da hast du aber einen gewaltigen Denkfehler. "Vom Kindergarten" ? Wo findet man denn diesen Kindergarten?
        Ich habe nicht gegen Kindergärten generell. Die Brüder waren, im Ausland, auch früher in guter (!!) Fremdbetreuung. Genau das fehlt bei uns. Der Kiga vor Ort ist am platzen. Viel zu viele Kinder, auf viel zu wenige ErzieherInnen. Das ist mehr eine Aufbewahrungsstätte.
        Einen guten Platz muss man erst finden und dann auch bekommen. Gerade wenn ein Elternteil daheim ist, vielleicht nicht so einfach. Aber gut, wir sind auf nichts angewiesen und da bin ich bei der Lage auch echt froh.

    In meinen augen ziehmlich schlecht

    Erzieherinnen ständig am handy.
    Beschäftigen sich kaum mit den kindern.
    Egal wenn man sein kind abgeholt hat waren sie immer drinn egal welche Jahreszeit.

    Und noch vieles andere was da falsch läuft.

    Lg rose

    (22) 18.05.19 - 07:18

    Es gibt halt himmelweite Unterschiede. Wir sind selber auch in einem kleinen Kindergarten, privater Träger (Trägerverein). Ein Traum, es wird viel gebastelt und gebacken, es gibt Projekte, wöchentlich Spaziergänge, alle 2 Wochen einen richtigen "Wander- und Exkursionstag"... In meinem Freundeskreis gibt es aber nur 2 Eltern die das genauso kennen, beim Rest erzähl ich schon gar nicht mehr was sie wieder schönes gemacht haben weil ich weiß dass es dann wieder losgeht mit "waaas?" Wobei ich sagen muss dass es auch an den Eltern liegt, unser Kiga ist z.B. bekannt dafür dass viel gewandert wird. Andere Eltern aus den Dorfkitas sagen dann aber auch oft "oh Gott, am Bach, wenn da eins reinfällt", und "was, im Wald picknicken, und der Fuchsbandwurm?" "Backen? passen die auch auf die Allergiker auf?" ... dass da viele Kindergärten nix mehr machen ist auch irgendwo verständlich.

Hallo,
ich würde Kinder, auch wenn Geschwister da sind, immer wenigstens ein Jahr vor der Schule in den Kindergarten schicken.
Einfach, um sich an große Gruppen und vorgegebene Aktivitäten zu gewöhnen...

Ich selbst habe 'nur' zwei und habe bei der Großen die Erfahrung gemacht, dass es nicht gut war, später als üblich in den Kindergarten zu gehen. Sie war vorher sogar in einer Kindergruppe ohne Eltern (drei Tage,je 2 Stunden). Trotzdem war KiGa neu und fremd - aber die Erzieherinnen waren nicht darauf eingestellt, so ein "großes" Kind genauso an die Hand nehmen zu müssen, wie sonst die Kleinen.

Auch in Bezug auf die Schullaufbahn haben wir uns jetzt vorgenommen, unsere Kinder, so weit irgend möglich, im normalen System mitlaufen zu lassen. Unsere Ideale (viel Zeit Zuhause, möglichst gute, individuelle Förderung) setzen wir dann drumherum um,so gut es eben geht.

Wenn es einen guten Kindergarten gibt, würde ich die Kinder in dem Alter anmelden, das dort üblich ist. Erstmal so kurz wie möglich und ggf steigern, wenn die Kinder das gerne wollen.

Wir versuchen, unsere Kinder nicht in eine Sonderrolle rutschen zu lassen, nur weil wir natürlich das Beste für sie wollen. Wir können ihnen viel Gutes tun; aber wir tun ihnen auch Gutes, indem wir sie in die bestehenden Gesellschaftsstrukuren unseres Wohnortes integrieren.

LG!

PS
Und das ein Kind mit Geschwistern im Schulalter unbedingt in die Schule möchte finde ich ganz normal. Wenn man den Kindergarten als "so ähnlich" und "du darfst dafür schon mal..." verkauft, ist das bestimmt auch attraktiv. Aber euer Zögern bemerken die Kinder sicher auch.

(24) 17.05.19 - 09:12

Mit 3,5. Sie ist Februarkind und Start war im September.
Ich würde es immer wieder so machen. Klar ist es schön, bei Mama zu Hause zu sein und ab und zu Kinder zu treffen, ich merke aber, dass meine Tochter den massiven Input aus dem KiGa braucht und es ihr sehr gut tut, viele Kinder um sich zu haben und nicht nur handverlesene. All das, was sie in den letzten 1 1/2 Jahren gelernt hat, vor allem an Gruppenzusammenhalt, Sozialkompetenz, Durchsetzungsvermögen, Konfliktlösung etc hätte ich ihr niemals bieten geschweige denn beibringen können.
Sie ist allerdings auch ein Einzelkind, dass Zuhause keine Reibereien mit Geschwistern hat. Vermutlich blüht sie deshalb im KiGa so auf.

Beide Kinder mit 2,5.

Für mich ist es völlig unerheblich ob ich zuhause bin oder nicht.
Kindergarten halte ich für sehr wichtig und erst ein jahr vor der einschulung käme nicht in Frage.

Ich bin auch keine mama die ewig zu spielgruppen oder sonstiges tingelt
Zwei mal die Woche mit Eltern und deren Kinder treffen.....nein danke.

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