Angst vor der Kita - Ideen? Seite: 2

      • (26) 25.05.19 - 20:20

        Das klingt wirklich nicht schön, was du da beschreibst.
        Wir hatten es recht ähnlich.

        Mein einer Sohn war grad 4 Jahre, als das Problem auftrat. Da war er aber auch grad erst 5 Monate im KiGa gewesen.
        Er schrieh und wollte nicht bleiben, also nahm ich ihn wieder mit.

        Er konnte mir nicht wirklich sagen, was das Problem ist, das kam erst Monate danach, ich habe ihn nämlich tatsächlich wieder abgemeldet.
        Nie hätte ich ihn ohne Not schreiend dort gelassen.
        Bei ihm waren es mehrere Probleme: Er hatte keinen Anschluß an die anderen Kinder gefunden, einmal wöchentlich musste er zum Altersgetrennten Morgenkreis in eine andere Gruppe. Die Schulanfänger-Jungs haben gerne die kleinen schikaniert. Er ist schon eine Weile nicht mit sonderlicher Begeisterung hingegangen, lies sich aber dann immer überreden zu bleiben.
        Bevor es dann ganz aus war war wohl der Auslöser, dass er von seiner Erzieherin für Pille-Palle bestraft wurd eund das nicht verstehen konnte und ungerecht fand. Ich denke für ihn herrschte da eine Willkür und damit konnte er gar nicht (er fürchtete jeden Tag, zum Morgenkreis in die Fremde Gruppe zu müssen oder schlußendlichw ohl, für "Fehlverhalten" bestraft zu werden.).
        Was auch sehr schwer wog war, dass er mit seiner Erzieherin gar nicht konnte (meiner Meinung nach hat sie den Beruf verfehlt, was ihn sehr getroffen hat war, dass sie z.B. nicht tröstete, wenn er weinte).

        Mir wurde auch gesagt ich soll ihn einfach so dalassen. Kam für mich aber eben nicht in Frage. Ich hatte dann auch ein Gespräch mit der Erzieherin und der Leiterin die das ganz schlimm fanden, dass ich ihn nun abmelden wollte (so nach dem Motto: wie soll denn so was aus dem werden?).
        Ich hab die Abmeldung nicht bereut. Er war nicht so weit, bekam nicht, was er brauchte. Er blieb dann einige Zeit Zuhause bis wir uns andere Einrichtungen angucken gingen. Er wollte es dann auch gerne mit einem anderen Kindergarten versuchen und wir entschieden uns für nur einen, in dem wir ihn anmeldeten. Mitten im KiGa-Jahr haben wir 3 Monate auf einen Platz gewartet.
        Solange das Abmelden nur mit finanziellen Einbußen und nicht mit dem finanziellen ruin verbunden ist, würd eich mich sofort wieder dazu entscheiden.

        Was natürlicha uch eine Möglichkeit wäre anzufragen, ob es möglich ist, die Gruppe zu wechseln.

        Im neuen Kindergarten ist meine übrigens jetzt ganz froh. Er hat gleich zwei Freunde gefunden und seine Erzieherin ist großartig. Schon nach 2 Monaten bat er, ganztags gehen zu dürfen, vorher waren ihm die 3Std schon fast zu viel.

        Ich würde höflich auf eine neuerliche Eingewöhnung drängen. Bei und behaupteten auch beide KiGas, dass sie die Eingewöhnung am Kind orientieren würden aber ich hatte schon den Eindruck, dass das eher bedeutete: Wenn ihr Kind weniger wie 2 Wochen braucht dann ist das ok, länger als 2 sind trotzdem nicht drin.
        Und wenn sie nicht mit der Eingewöhnung einverstanden sind und auch kein Gruppenwechsel möglich ist, würd ich abmelden.

        Vielleicht findet ihr eine TM, die die Zeit überbrücken kann. Wenn nicht, dann bleibt das Kind eben Zuhause.
        Abgemeldet bekommt man leichter einen Platz.

        Ansonsten ist es zumindest hier so, dass Dorf-KiTas eher Plätze frei haben, so als zusätzliche Idee.

        LG

        (27) 27.05.19 - 19:18

        Natürlich ist in der KiTa nie etwas vorgefallen. *seufz*
        Wir hatten eine ähnliche Situation, es war auch nie etwas vorgefallen, mein Sohn hat gebrüllt wie am Spieß und sich mit Händen und Füßen gegen das dableiben gewehrt. Das war angeblich alles nur Theater... wir haben gewechselt, jetzt geht er gerne. Ich mach mir im Nachhinein Vorwürfe, dass ich es nicht schneller ernst genommen habe.

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