Plötzliche Trennungsangst 5 Jahre

    • (1) 27.05.19 - 11:11

      Hallo ich benötige dringend eure Einschätzung:
      Mein Sohn ist gerade 5 geworden. Seit er 3 ist bleibt er überall problemlos alleine. Turnen, Freunde alles kein Problem. Auch Kindergarten war nie ein Thema. Er ist schon jemand der gerne zu Hause ist aber wie gesagt woanders wars auch immer kein Problem.
      Vor 6 Wochen war er mit seinem Freund verabredet und plötzlich sagte er er will nicht. Hab natürlich gefragt warum etc. Dann aber auch gesagt wir können jetzt nicht 10 Minuten vorher absagen. Schau erstmal wenn du gar nicht mehr willst hol ich dich ... was war ? 10 Minuten später kam dann der Anruf das er weint und nach Hause will... dachte erst an eine einmalige Situation. Danach ging er auch zum turnen ohne Probleme.
      Eine Woche später gab es im kiga eine ansteckende Krankheit. Da wir damit im letzten Jahr richtige Probleme mit hatten (will es hier nicht zu lang werden lassen) war ich am überlegen ihn wieder wieder mitzunehmen. War hin und her gerissen und er sagte plötzlich er will wieder mit... da ich dringend ins Büro musste hab ich gesagt ich hole dich nachher eher und morgen bleibst du dann ein Tag zu Hause.
      Völlig doof im Nachhinein dann hätte ich ihn ja gleich dalassen können wenn ist die Ansteckung eh da
      Lange rede kurzer Sinn seitdem weint er jeden Morgen im kiga, klammert sich an mein Bein , wird mir mittlerweile von der Erzieherin abgenommen. Er will nachmittags nirgends spielen , beim besten Freund auf dem kibdergeburtstag blieb er nicht ...
      ein komplett ausgetauschtes Kind 😪
      Ich hab zig Gespräche mit ihm geführt, mit den Erziehern... nix hilft
      Es ist auch nur das Tschüss sagen an sich wenn ich weg bin und er kurz abgelenkt wird dann ist die Welt wieder in Ordnung ?
      Ich weis nicht mehr weiter er sagt nur ich will bei dir sein oder ich weis nicht warum ich weine..
      Das ganze geht jetzt 6 Wochen und belastet mich sehr 😪😪

      • (2) 27.05.19 - 11:35

        Häufig sind es kurze Phasen, in denen eine Trennungsangst bei 4-5 jährigen vorkommt. Hält sich diese Trennungsangst über einen längeren Zeitraum (hier 6 Wochen) oder intensiviert sich diese Angst, sollte man vorsorglich einen Kinder- und Jugendpsychotherapeuten zu Rate ziehen. Dieser kann fachlich einschätzen, ob das Verhalten des Kindes unproblematisch ist oder ob eine Therapie (Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie) sinnvoll erscheint. Da ihr mit der Situation überfordert sei, solltet ihr diesen Schritt zum o.g. Spezialisten gehen. Und zwar möglichst schnell.

        • (3) 27.05.19 - 11:43

          Das habe ich auch in Erwägung gezogen leider ist der nächste freie Termin in 6-8 Wochen erst

          • (4) 27.05.19 - 12:38

            Den Termin beim Spezialisten auf jeden Fall ausmachen.

            Vorneweg: ich bin kein Psychothearapeut.

            Dem Kind hilft es nur, wenn es sich seinen Ängsten stellt und dabei die Unterstützung seiner Eltern hat. Überlegung: selbst Urlaub für ca 3 Wochen nehmen. Jeden Morgen mit dem Kind in den Kindergarten gehen (seinen Ängsten stellen) und wenn er weint und sich "quer stellt" wieder mit nach Hause (natürlich mit vorheriger Abstimmung mit der KiTa) nehmen. Ihm dabei erzählen, was er im Kindergarten verpasst. Er sieht ja auch, welche freunde bereits da sind. Und dies täglich wiederholen. Irgendwann wird es ihm zu blöd und ihr vereinbart, dass 2 Stunden im Kindergarten bleibt und dann abgeholt wird und es wird dann gesteigert.
            Auch nachmittags beim Sport oder beim Treffen mit Freunden Vertrauen aufbauen. Hier gilt: dabei bleiben und sukzessive die Zeit dabei reduzieren (innerhalb von ein paar Wochen). Es gilt Vertrauen und Sicherheit herzustellen. Sei für ihn da!

              • Ich gebe dir vollkommen Recht. Viele Kinder habe eine oder mehrere anhängliche Phasen. Deshalb hatte ich auch geschrieben, dass die Zeitdauer oder die Steigerung entscheidend ist. Hinzu kommt vorliegend, dass die Angst anscheinend situationsbedingt ausgelöst wurde. Und es ist ein 5 jähriges (und nicht mehr 3 oder jünger) Kind. Und der Ansatzpunkt sollte hier der Kindergarten sein. Klar kann man hoffen, dass sich alles wieder normalisiert. Ich selbst würde wie oben beschrieben ansetzen, damit sich diese Angststörung nicht weiter manifestiert.

      (8) 31.05.19 - 12:38

      Hier gleiche Geschichte!!!
      Mädchen 5 Jahre.. sie wollen sie sogar später einschulen wegen dem Verhalten

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