Abgestillt mit 3 Jahren und 3 Monaten

    • (1) 16.06.19 - 11:14

      Hallo alle zusammen! Ich habe meinen Sohn vor 2 Tagen früh zum letzten mal an meiner Brust trinken lassen. Er hängt extrem an mir. Wir hatten im Januar eine fehlgeschlagene Eingewöhnung im Kindergarten und Anfang April ist seine kleine Schwester geboren, er leibt sie sehr und spielt mit ihr und streichelt sie und erzählt und erklärt ihr die Welt. Nun dachte ich, dass es für sein Seelenheil besser wäre wenn ich ihn abstille, ein bisschen gesunden Abstand schadet ihm sicher nicht. An sich hab ich da auch kein Problem mit, ich bin überrascht dass es gar nicht so schwer ist. Abends jammert er mal kurz aber es ist okay, frühs ist es ein bisschen schlimmer, aber es sind ja auch erst 2 Tage. Naja ,warum ich überhaupt schreibe 😂 Ich komme ins Zweifeln ob es tatsächlich Sinn macht ihm die gesunde Milch vorzuenthalten und ihm stattdessen Industriemüll oder vielleicht noch Kälbermilch zu geben 😲 Also er isst schon Joghurt und isst Käse und so, ich verbiete das nicht. Aber ist irgendwie schräg, ihm die gesunde Menschenkindermilch nicht mehr zu geben, aber dafür Wurst Käse und Co.

      Sorry für den total schrägen, durcheinandergewirbelten langen Text 🙈

      • Hey,

        wenn du von dir aus sagst, du willst etwas Abstand haben und das auf deinen Gedanken beruht und nicht von Außerhalb kommt, ist es doch in Ordnung.

        An sich braucht er Milch ja auch nicht, genauso wie Erwachsene keine Milch brauchen. Man kann seinen Bedarf auch anders decken. Wenn du also was gegen Kuhmilch hast, dann gibt's das halt nicht, liegt ja an dir.

        Das Nahrungsangebot besteht ja nicht nur aus Fleisch- und Milchprodukten. Vergiss das ganze Gemüse nicht, und Obst und pflanzliche Produkte.

        "Industriemüll, Kälbermilch".....ich würde für mich selbst UND v.a. mit 2 Kindern mal anfangen, kochen zu lernen und etwas über gesunde Ernährung #kratz

        Kälber geben keine Milch, nur Kühe! Das nennt sich Kuhmilch! Das, was aus der Brust kommt, heißt ja auch Muttermilch und nicht Säuglingsmilch.

        • (4) 16.06.19 - 13:42

          Warum denkst du dass die TE nicht kochen kann? Weil sie Kälber- statt Kuhmilch schreibt?

          Liebe TE, es ist doch toll dass das Abstillen von deinem Großen so prima klappt. Vielleicht brauchst er ja auch keinen Ersatz mehr. Wenn er gut isst war das Stillen vielleicht mehr zum Nähe tanken als wirklich zur Nahrungsaufnahme. Oder was meinst du? Hast du in den letzten beiden Tagen eine Alternative angeboten? Abstillen steht hier bald auch auf dem Plan und ich hoffe dass es so entspannt läuft wie bei euch

          • (5) 16.06.19 - 13:53

            Ganz einfach, weil Ernährung bei ihr "Industriemüll und Kälbermilch" ist als einzige Alternative zu "Menschenkindermilch" (=Muttermilch).
            Das klingt ganz und gar nicht gesund, weder für Kind noch für Erwachsene.

            Die Bandbreite an gesunden, guten, nährstoff- und vitaminreichen Lebensmitteln ist - besonders hierzulande - riesengroß.

            • (6) 16.06.19 - 20:23

              Als Alternative zu Muttermilch war mir tatsächlich auch nur Pre-, Kuh- oder Ziegenmilch bekannt - natürlich abgesehen von einem vollwertigen Ersatz durch den Familientisch. Und da stimme ich dir natürlich deinem letzten Absatz zu!

              Vermutlich habe ich die TE auch nicht richtig verstanden. Stillt ihr Kind noch so viel dass ein Ersatz für die MuMi nötig ist? Und gerade ihr letzter Satz irritiert mich da es doch nur natürlich ist dass Kinder immer mehr Essen und weniger stillen. Das zu unterbinden wäre ja auch schräg

          Hallo,

          also in der Schwangerschaft mit seiner kleinen Schwester hatte ich ca. 20 Wochen lang keine Milch und er hat nur frühst und abends genuckelt. Da hat er auch komplett mitgegessen. Als sie dann geboren war und die reichhaltige Milch kam, hat er das Essen fast komplett wieder aufgegeben 🙈 Er hat dann fast nur noch gestillt. Hab es dann wieder auf früh und abends reduziert, aber da hat er frühs und abends halt extrem viel getrunken und immer noch kaum gegessen 🤷‍♀️

          Ich muss sagen, in dem Moment in dem ich den Beitrag hier geschrieben hab, war ich gerade sehr aufgewühlt. Das Abstillen ist ja doch ein sehr emotionaler Vorgang. Er fragt abends mal nach, aber ein "Nein" ist in Ordnung und früh ist es etwas schlimmer, aber ich bin tatsächlich gerade sehr optimistisch, dass es in ner Woche gegessen ist.

          Wie alt ist dein Kind?

    Ist die Menge an Muttermilch die er trinkt denn noch so groß, dass ihm Nahrung fehlt, wenn du ihn abstillst? Normalerweise ist in dem Alter Muttermilch rein ernährungstechnisch doch kein wirklicher Vorteil mehr sondern nur noch "on top". Es mangelt ja nicht an Nahrungsalternativen. Warum muss er ohne Muttermilch "Industriemüll" essen?

    • Hallo :) ich war in dem Moment in dem ich den Beitrag verfasst hab ziemlich aufgewühlt. Seit der Geburt seiner kleinen Schwester hat er sich wieder fast komplett von Muttermilch ernährt 🙈 das ging mir halt echt an die Substanz. Naja der Industriemüll ist nur zum verdeutlichen gewesen;) Aber wie weiter unten jemand schrieb, esse ich ja diesen auch und genau das ist dann auch in der Muttermilch enthalten.

      • Also ein über 3 jähriges Kind, welches sich fast ausschließlich nur von Muttermilch ernährt, ernährt sich ganz gewiss nicht gesund. Ein Kindergartenkind sollte ganz normal vom Familientisch mitessen und nicht ein Ernährungsverhalten wie ein Säugling haben. Das würde mir viel mehr zu denken geben, als die Frage, ob es Kuhmilch zu sich nehmen sollte oder nicht.

        Hallo,

        "Seit der Geburt seiner kleinen Schwester hat er sich wieder fast komplett von Muttermilch ernährt 🙈 das ging mir halt echt an die Substanz."

        Das kann ich mir vorstellen, dass ein 3-jähriger ziemliche Mengen wegtrinkt, wenn er sonst kaum Nahrung zu sich nimmt. Das dir das körperlich an die Substanz geht, wenn noch ein Säugling zu ernähren ist, glaube ich dir.

        Von daher würde persönlich eher zusehen, dass das Baby genügend Muttermilch zur Verfügung hat und den Großen am Tisch mitessen lassen. Wenn du dir bezüglich der Qualität der Milch etc. Gedanken machst, würde ich diese beim nächsten Bauern meines Vertrauens kaufen oder halt keine Milch anbieten, wobei Joghurt und Käse ja auch aus Milch hergestellt werden.
        Weiter würde ich persönlich kaum verarbeitete Lebensmittel anbieten und viel selbst machen.

        LG

        Nici

"Aber ist irgendwie schräg, ihm die gesunde Menschenkindermilch nicht mehr zu geben, aber dafür Wurst Käse und Co."

Schräg ist eher ein Kindergartenkind an der Brust Nuckeln zu lassen😂

Hoffe das ist ein Fake Post!

  • Das ist ganz bestimmt nicht schräg sondern die gesellschaft ist es....

    mit 3 ist stillen völlig normal und er isst ja auch schon normales...nichts unnatürliches zu erkennen, hauptsache die Leute können wieder nen Aufstand proben und andere verurteilen für das natürlichste der welt....eieieiei

    • (14) 20.06.19 - 11:47

      Was "normal" ist, bestimmt die Gesellschaft in dem bestimmten Kulturkreis. 98% der Mütter in unserem Kulturkreis stillen vor dem 1. Geburtstag des Kindes ab. Bei Eltern, die nach der Vollendung des 3. Lebensjahres stillen, befinden wir uns im Promillebereich.

      Langzeitstillen wird in D überwiegend abgelehnt und ist deshalb nicht als "normal" anzusehen.

Hi,

naja, du isst diesen Industriemüll ja auch, daher geht es sowieso in die Muttermilch über, also kannst du es auch lassen.

In dem Alter ist stillen ja oft keine Nahrungsaufnahme mehr sondern mehr Gewohnheit und bietet, meines wissens auch keine Vorteile mehr zur normalen Nahrung, höchstens noch bei Infekten wegen der zusätzlichen Antikörper.

Im Endeffekt musst du wissen was du willst. Dein Sohn würde noch weiterstillen und du kannst dich wohl auch noch nicht richtig mit dem Abstillen anfreunden, sonst hättest du so seltsame Gedanken nicht.

Hallo,

ich finde deinen Post echt schräg🤨

Was isst und trinkst du denn selbst wäre meine erste Frage?
Warum sollte dein Sohn mit 3 nicht vom Tisch essen und trinken - er wird ja vorher auch bereits vom Tisch gegessen haben und nicht nur Milch bekommen haben?

Viele Grüße

  • Hallo, ja wenn ich den Text jetzt lese ist er echt übel. Ich war da gerade ziemlich aufgewühlt. Gehört, glaube ich, nach so langer Zeit irgendwie dazu. Wir essen ganz normal, bei Kuhmilchprodukten halte ich mich mittlerweile wirklich zurück, weil ich grausam finde was da passiert, aber mein Mann und Sohn dürfen alles zu sich nehmen. Also ich verbiete da nichts. Danke für deine Antwort:)

Ich würde ihm jetzt keine andere Milch mehr geben. Er hat doch lange genug deine gesunde Muttermilch bekommen. Daran dass das abstillen so gut klappt merkst du doch auch dass es für ihn jetzt okay war.
LG

Also ich würde ihn weiterstillen bis er 18 ist - nur so kann bis zur Volljährigkeit der gefährliche Industriemüll wie Joghurt, Käse und Wurst umgangen werden! Es lebe die Menschenkindermilch.

Erstmal verstehe ich nicht, warum Du anscheinend kein Problem damit hast, Deinem Kind Joghurt und Käse zu geben, aber die böse, böse "Kälbermilch" nicht geben willst.
Darüber hinaus verstehe ich auch nicht, warum Dein Kind die böse Kälbermilch überhaupt trinken muss, wenn Du sie doch so ablehnst. Lass sie halt einfach weg. Wo steht denn geschrieben, dass man Milch trinken muss. Ein 3 jähriges Kind muss weder Muttermilch noch irgend eine andere Milch trinken.

PS: ja, Dein Text ist wirklich schräg.

Hat der Kinderarzt nicht interveniert? Er muss doch seine Bedenken gegen die lange Stillzeit geäußert haben? Hat die KiTa dieses Stillen bei der gescheiterten Eingewöhnung unterstützt?

Wenn ich die Beiträge der TE lesen, habe ich Angst um das Kind (Kindeswohlgefährdung).

  • (24) 23.06.19 - 14:48

    hallo,

    zugegebenermaßen fand ich den text auch etwas aufgeregt geschrieben und etwas plump. aber die userin hat sich dazu bereits geäußert und etwas erklärt.

    deshalb frage ich mich, wieso d darauf kommst, die kinderärztin sollte etwas zum stillen sagen?
    langzeitstillen ist ja nun nichts außergewöhnliches und jede gute kinderärztin weiß um stillen und das normale abstillalter persönliche empfindungen haben da keinen platz.

    außerdem erschließt sich mir nicht, was der kindergarten mit dem stillen zu tun hat. ich gehe davn aus, dass du einen zusammenhang wegen der gescheiterten eingewöhnung und dem stillen siehst. die geburt der kleinen schwester und viele andere dinge die da eine rolle spielen kommen nicht in betracht?

    ich habe selber zwei langzeitstillkinder erfolgreich eingewöhnt. wbei, ich muss revidieren. in die kita, die vor 12 jahren anti stillen bei einem 1jährigen war, hat es nicht geklappt. 3 monate später bei einer total gechillten und offenen tagesmutter dafür hne probleme.
    mein kleiner wurde vor 1,5 jahren ebenfalls ohne probleme eingewöhnt. das stillen wurde erwähnt, die erzieherin meinte, schön, das sollte kein problem sein und so war es dann auch.

    lg

Hallo!

Ich frag mich die ganze Zeit, wo bei Deiner Stillerei die Kleine Schwester bleibt.
Der Große trinkt so viel, dass er anscheinend nichts anderes mehr braucht. Klar produziert Dein Körper erst einmal so viel Milch wie angefordert wird, aber die Milch kann nicht mehr Nährstoffe enthalten als Du zu Dir nimmst. Erst einmal laugst Du selbst dabei aus, und wenn der Nährstoffgehalt insgesamt weniger wird, bekommt der Säugling, der auf die Milch angewiesen ist, u.U. nicht mehr genug.
Ja, ich würde mein 3jähriges Kind nicht mehr stillen - er braucht die Milch nicht mehr, er genießt nur das Stillen!
Ich hätte ihn übrigens schon in der Schwanagerschaft nicht mehr an die Brust gelassen, es war ja keine Milch da, nuckeln muss ein 3jähriger nicht mehr. Das hättest Du gut erklären können, und unter diesem Ansatz hätte ich dem Kind auch erklärt, dass Du die Milch jetzt für das Baby braucht, das hat ja noch keine Zähne und kann noch kein Butterbrot essen. Aber der Zug ist jetzt abgefahren. Da Dein Sohn aber jetzt ohne Stillen klarzukommen scheint, würde ich es dabei belassen.

LG

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