Verwirrt

    • (1) 18.06.19 - 11:58

      Hallo zusammen.
      Was würdet ihr machen bzw wie würdet ihr euch verhalten??
      Wenn die Mutter der Freundin deines Kindes zu euch sagt ,dass ihr Kind gut hört und folgt sie aber wenn sie den halben Tag bei euch war danach unmöglich ist und sie Probleme danach hat.
      Sie würde dann nicht ihr Kind mehr vor ihr sehen sondern eures .

      • (2) 18.06.19 - 12:10

        Ich würde sagen, die Frau hat dir ne Watschn erteilt.

        Also entweder ist dein Kind tatsächlich sehr verzogen und Besuchskinder nehmen das an oder aber die andere Frau ist sehr empfindlich. Wie auch immer - ihr werdet wohl eher nicht zusammen passen und es ist fraglich, ob ihr Kind nochmal bei euch spielen darf.

      (4) 18.06.19 - 12:52

      Natürlich drehen Kinder auf, wenn sie zusammen spielen. Mit manchen mehr, mit manchen weniger.
      Ich glaub ich hätte der Mutter nen Spruch gedrückt ala "Dein Kind lässt sich aber schnell umpolen!" und dann mal das Gespräch gesucht, was sie Dir damit mitteilen will. Wenn sie der Meinung ist, dass Dein Kind schlechter Einfluss für ihr Kind ist, dann kann sie ja die Spielverabredung bei sich stattfinden lassen und ein guter Einfluss auf Dein Kind sein.
      Aber häng es nicht zu hoch, wahrscheinlich ist es nur die Feststellung, dass es anstrengend ist Kinder zu haben und da ist es immer einfacher wo anders Fehler zu suchen als bei sich selber.

    (7) 21.06.19 - 10:31

    Interessante Situation, ich war/bin in einer fast ähnlichen Situation, wie die andere Mutter. Meine Große (5) hat vier Freunde, davon zwei ruhige, eine sehr fröhlich quirlige und eine großmäulige Rotznase (sorry, aber das ist sie).
    Mein Fazit von den letzten Jahren: Die Kinder passen sich nicht nur gegenseitig etwas an, sie passen sich v.a. auch den Eltern an! Also je nachdem, wie die Eltern mit dieser Situation umgehen während(!) der Situation, sind die Kinder dann drauf.
    Dieses Fazit kam zustande, als ich mit den anderen Eltern über die Probleme bei Spielbesuchen geredet habe, denn ich war verwirrt, bei uns gab es keine Probleme, was mir die anderen Eltern bestätigten. Wir haben erschrocken festgestellt, dass oft die Eltern des Gastgeberkindes, bei denen es danach Probleme gibt, die üblichen Regeln, die bei ihnen Zuhause herrschen, bei Spielbesuch nicht gelten, da es ja solch eine besondere Situation ist und das ist der Fehler. Bei uns ist das nicht der Fall. Ich behandle die Gastkinder, wie meine Kinder und erkläre dazu viel, z.B. was die Konsequenzen aus deren Handlungen sind oder warum wir diese Regel aufgestellt haben. Andersherum weiß meine Große, dass sie sich den Regeln der Gasteltern anpassen sollte und das tut sie auch. Sie hinterfragt aber auch einfach mal Regeln, die ihr nicht so plausibel erscheinen.
    Wenn die üblichen Regeln Zuhause plötzlich nicht mehr gelten, bedeutet das für ein Kind unheimliche Verwirrung und es will dann diese Regeln auch nicht mehr akzeptieren, wenn das Gastkind weg ist. Sie lernen daraus ja, dass man diese Regeln ganz einfach brechen darf, wenn z.b. das Gastkind etwas verbotenes macht und die Eltern nichts unternehmen, da es ja nicht ihr Kind ist.

    Das ist zumindest meine Beobachtung in meiner Situation, vielleicht bringt es dir etwas. Ich könnte mir vorstellen, dass die andere Mutter schlicht überfordert ist mit zwei Kindern und die Schuld bei anderen sucht. Ich kenne aber auch dein Kind nicht und weiß nicht wie dieses bei anderen ist.

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