Fahrrad für 3,5 jährigen?

    • (1) 21.06.19 - 10:11

      Hallo an alle
      Unser Sohn ist 3,5 Jahre (wird im November 4) und gestern kam die Anfrage von der Oma dass sie ihm gern ein Rad kaufen würde...
      Momentan hat er sein Laufrad dass er heiss und innig liebt.Mir ist das Thema Fahrrad noch viel zu früh,denn die Balnace hat er fürs Laufrad,er fährt ja schon sehr lange damit aber er hört nicht :-D
      Das ist auch der Grund weshalb ich ihm noch kein Fahrrad geben möchte.Wenn wir mit dem Laufrad unterwegs sind dann meist an Feldwegen aber ihr wisst ja sicher wie das in dem Alter ist :-) Mama ruft Stopp und mein Sohnemann fährt oft munter weiter...
      Wann habt ihr denn mit dem Rad angefangen in welchem Alter?
      Ich habe jetzt einiges gelesen und da steht immer wenn die Kinder motorisch soweit sind...ist ja alles schön und gut aber wenn sie von der Reife her noch nicht so weit sind nützt das ja auch nichts oder?
      Liebe Grüsse Janine

      • (2) 21.06.19 - 10:26

        Hallo,

        unser Sohn bekam sein Fahrrad zum 4. Geburtstag (hat aber im Mai, daher ideal). Er hat es sich aber sehnlichst gewünscht. Laufrad fahren konnte er da super und hat es auch noch weiter genutzt.
        Fahrrad fahren konnte er ca. 1 Monat nach seinem Geburtstag recht sicher.

        Das mit dem nicht hören würde ich schnellstens angehen.
        Bei uns galt, wer nicht hört hat kein Laufrad mehr. Das hat er exakt 2 Mal ausprobiert, danach hat er immer sofort angehalten wenn wir gerufen haben bzw. an jeder Straßenecke (soweit durfte er vorausfahren)

        LG
        Tanja

        (3) 21.06.19 - 10:31

        Meiner fährt Fahrrad seit er 2,5 Jahre ist.
        Vorher ist er auch Laufrad gefahren.

        Er hört aber auch auf Stopp. Das war mir sehr wichtig. Vorher ging es auch mit dem Laufraf nirgendwo anders hin, als in unserer kleinen Siedlung.

        Ich würde ihn auch am Feldweg absteigen lassen, wenn er nicht auf Stopp hört, damit er es lernt. Zur Not ist das Laufrad auch mal weg.
        Wir haben es Sonntags auf dem Parkplatz vorm geübt. Hat er nicht gehört, ging das Laufrad erstmal in die Garage.

        Fahrrad fahren selber konnte er dann nach ner halben Stunde üben.
        Da hört er auch super. Und wir haben vor kurzem die erste Radtour ca. 1,5 km bis zum Spielplatz gemacht. Über Radwege und mit Straßen überqueren. Ich bin mit meinen Rad hinter ihm her.
        Er ist jetzt 3,3 Jahre alt.

        Meine Zwillinge sind 3 und gerade bei zweien kann man "er hört nicht " Null akzeptieren. Nachdem die Laufräder das ein oder andere Mal an der Straße abgestellt wurden und der Weg zu Fuß gelaufen wurde bzw Laufrad geschoben klappt das hören deutlich besser.

        Sind andere Kinder dabei werden die Grenzen noch getestet, aber auch da ziehe ich sofort Konsequenzen. Ich habe keine Lust meine Kinder vom Autoreifen abzukratzen..
        Fahrrad ist in ca einem Jahr zum 4. Geburtstag geplant. Dann sind die Regeln noch mal gefestigter- immerhin ist ei Fahrrad noch schneller als das Laufrad

      • Hallo
        Die Problematik wäre doch beim Fahrrad exakt die gleiche. Mein Fahrzeug Überflieger saß schon mit 2 Jahren auf dem Fahrrad und um ehrlich zu sein, auf dem Laufrad war sie nicht viel langsamer ;-)
        Für mich spricht das nicht gegen ein Fahrrad. Was machst du denn jetzt, wenn er sich nicht an Absprachen hält? Unterhalte dich mit ihm über die Verantwortung die er mit einem Fahrrad hat, dass du dich auf ihn verlassen musst und über die Konsequenzen, wenn er einfach so weiter fährt.

        LG

        • Hallo
          Ja ich ziehe schon gewisse Konsequenzen wenn er nicht hört...nur beim nächsten mal hat ers wohl wieder vergessen :-D
          Da wir ländlich wohnen ises jetzt auch nicht extrem gefährlich aber es sollte ja trotzdem klappen...

      Das mit dem "Stopp" ist kein Entwicklungsschritt, der von allein kommt. Das musst du, wie Juni 87 vorschlug, wirklich konsquent angehen und deine nächsten Wanderungen auch danach ausrichten. Also akzeptieren, wenn du ihm das Laufrad wegnimmst, dass du es tragen musst - sonst gibst du es ihm später wieder und er lernt nie, dass er hören muss. Viele Kinder betteln ja dann und protestieren. Da ist man als mutti gern mal dazu verleitet, es doch irgendwann hinzugeben, weil es so schwer ist.
      Ein Kind braucht 2 Wiederholungen, um zu lernen, was Spaß macht (weiterfahren, obwohl Mutti gerufen hat), aber es braucht 150 Wiederholungen, um sich zu merken, dass das, was Spaß macht, unterlassen werden muss.

      Du siehst das ganz richtig, dass ein Kind, was nicht hört, kein Fahrrad haben sollte.

      "aber ihr wisst ja sicher wie das in dem Alter ist  Mama ruft Stopp und mein Sohnemann fährt oft munter weiter..."

      Das wäre für mich ein k.o.-Kriterium für ein Fahrrad, allerdings auch für ein Laufrad, da dürfte Sohnemann den kompletten Weg zurück*schieben*, auch wenn das in großem Theater endet. Wie ist denn deine Konsequenz? Hören muss klappen, egal wie alt, wenn man Rad- oder Laufradfahren möchte.
      Mein Jüngster konnte mit 2,5 Fahrradfahren, hat aber auch auf den Punkt gehört, das war mir extrem wichtig. Das war mir aber auch beim Laufradfahren schon sehr wichtig, da kommt doch sonst keiner hinterher, das Tempo beim Laufrad ist ja auch schon beachtlich!

      VG

      • Hallo Baby
        Ja ich hab natürlich schon meine Konnsequenzen,dass er dann das Laufrad eben wegbekommt für den Rest des Weges...nur beim nächsten mal hat ers dann wieder vergessen wohl :-D
        Das haben wir jetzt schon mehrmals durch,er sagt er hört beim nächsten mal und zack fährt er dann doch weiter statt anzuhalten...wir wohnen ländlich am Wald,extrem gefährlich ises hier nicht aber es sollte ja trotzdem klappen...ich denke ich warte auf jeden Fall mit dem Rad noch🤷‍♀️

    Meine Zwillingsjungs sind jetzt 4 Jahre und 9 Monate und eigentlich noch mit dem Laufrad zufrieden.
    Wir haben jetzt trotzdem entschieden Räder zu kaufen um auch mal weitere Touren machen zu können.
    Mir war wichtig dass sie Einfahrten etc. als solche selbst erkennen und einschätzen können und auch die Entfernung zu uns von alleine regulieren, also nicht zu weit vorausfahren. „Stop“ wollen wir nur im Notfall rufen müssen und nicht alle 4 Minuten.
    Und mir war wichtig dass sie ihre Impulse halbwegs im Griff haben und nicht wegen einer spannenden Blume am Rand eine Vollbremsung machen. Das klappt beim jüngeren nicht immer, ist aber auch etwas Charaktersache und wahrscheinlich auch in 2 Jahren noch nicht richtig gut...

    Unsere hat zum dritten Geburtstag eins bekommen. Das fahren hatte sie schnell raus, bremsen auch, Nur das anfahren klappt noch nicht. Wir haben die klare Regel, gefahren wird Nur bei uns auf der Straße ( Sackgasse) , auf dem Schulhof, bei Oma, auf dem anderen Schulhof. Ich habe ihr gesagt dass sie für alles andere noch das Laufrad nehmen muss bis das Radfahren ganz sich klappt und sie dabei Spitze auf mich hört.
    Mit dem Laufrad gehen wir allerdings schon zu Oma, durch die Stadt, inkl Ampeln, mir ist es wichtig dass sie das lernt. Aber sie darf nicht bzw kaum vor fahren und beim kleinsten nicht hören kommt das Rad direkt weg, wenn sie einmal nicht hört, direkt ( sonst bin ich eher nicht so streng) so kennt die das alles schon wenn sie mit dem Fahren sicher genug ist. Lg

    (12) 21.06.19 - 16:05

    Meine Tochter wollte mit 3,5 unbedingt Fahrrad fahren. Sie hat das Fahrrad von ihrem älteren Bruder bekommen und das Fahren an sich ist kein Problem. ABER, sie kann überhaupt keine Distanzen abschätzen, sie schaut beim Fahren ständig zurück oder sonst wo hin und lenkt dann auch entsprechend. Ich habe das Fahrrad inzwischen wieder weggeräumt. Viel zu gefährlich und nervenaufreibend und wir fahren nur auf Feldwegen.

    • (13) 21.06.19 - 17:51

      Das "blind fahren" hat sich mein Sohn weitgehend abgewöhnt, als er mehrfach in ner Hecke gelandet ist und sich auch doll weh getan hat. Er fährt jetzt auch manchmal irgendwo dagegen, aber nicht mehr so oft ;-)
      Manche Kinder lernen es nur durch Erfahrung.
      Wenn ihr eh Feldwege habt, dann lass sie dort fahren, nimm Pflaster und stilles wasser mit und guck weg.
      Sie lernt nicht, dass sie selbst gucken muss, wenn andere für sie gucken.
      Und... so bös wie das klingt, aber lass sie es lernen, so lange sie noch Milchzähne hat.

      • (14) 22.06.19 - 14:56

        Ich sehe das ein Bisschen anders. Wieso soll sie Fahrrad fahren, wenn sie vom Kopf her einfach noch nicht so weit ist? Da hat doch keiner was davon. Ich würde meine Tochter (und andere) einem völlig unnötigen Risiko aussetzen.
        Ich bin auch nicht der Typ, der dann die ganze Zeit hinterher rennt bzw. „Stopp“ und „langsam“ und „schau wo du hinfährst“ oder sonst was durch die Gegend brüllt.
        Unser Sohn ist mit ca. 5 Jahren aufs Fahrrad umgestiegen und ist bisher weder wo gegen gefahren noch hat er einen schlimmeren Sturz gehabt.
        Stürze können passieren und gehören irgendwo dazu. Aber ich bin der Meinung, dass man es nicht noch herausfordern sollte, nur damit man sein Kind ein Jahr früher aufs Fahrrad gesetzt hat. Wozu?

Unsere Tochter bekam ihr Fahrrad zum 3.Geburtstag, stieg auf und fuhr noch am selben Tag ohne Unterstützung, wobei sie auch immer noch auch manchmal Laufrad fährt, weil es ihr, glaube ich, etwas leichter fällt.

Wir fahren schon seit etwas über einem Jahr (Tochter ist inzwischen 3 3/4) jeden Tag 1,2 km zum Kindergarten und zurück, an Straßen lang etc. Der Unterschied ist...u nsere Tochter ist absolut verlässlich, was das Thema angeht, die Male, die sie nicht auf Stop reagiert hat, kann ich an zwei Händen abzählen. Ich bin aber auch sehr rigoros, was das Thema angeht. Wer nicht auf Stop hört im Straßenverkehr kann an diesem nicht teilnehmen.

Ich würde tatsächlich den Fahrradkauf verschieben und das korrekte Verhalten im Straßenverkehr üben.

Hallo

Eine Woche bevor er 3 wurde lernte er Radfahren ohne Stützräder.

Ich erklärte ihm auch wenn ich stop sage heißt es stop und das sofort.

Das klappte auch.

Mit der Verkehrserziehung fing ich an als er in der Karre saß.

Meine fuhr mit 2,5 Jahren schon Fahrrad.

(18) 22.06.19 - 21:14

Mein Sohn ist etwas jünger und fährt seid Ende März Fahrrad. Er wollte unbedingt eines haben, Laufrad ist er zu dem Zeitpunkt 1 Jahr gefahren...sehr sicher und auch zuverlässig. Er hat das Radfahren überraschend schnell gelernt und fährt nun täglich in den Kindergarten, Einkaufen oder Spielplatz. Er hält an Strassen und hört auf Stopp, das war mir sehr wichtig!

Fahrrad zum 3. ... alle drei kinder hörten ... alle lieben es es fahren ...

Mein Sohn wollte unbedingt zu seinem 3 Geburtstag ein Fahrrad....bitte.dachte ich ...zum Geburtstag sollen Wünsche erfüllt werden... wenn er nicht fahren kann steht es halt noch einige Zeit...was soll ich sagen, nach einer Stunde fuhr er wie ein alter Hase... wir haben nicht schlecht gestaunt....das erste Jahr dürfte er auch nur auf Feldwegen und dem Hof....weil er eben nicht zuverlässig gehört hat...nun ist er fast 4 und wir haben die ersten Touren gemacht inkl. Straßenverkehr...

(21) 22.06.19 - 22:13

Unser Großer hat sein Fahrrad zum 4. Geburtstag bekommen und konnte auch direkt fahren.
Der Kleine schon mit 3,5. Bei ihm kann ich mich aber auch drauf verlassen, dass er bei "Stop" stehen bleibt.
Mit dem Fahrrad sind meine auf jeden Fall schneller als mit dem Laufrad.
Und sie dürfen auch nur fahren wenn sie hören (fahren mit dem Fahrrad zum Kindergarten)

Okay also danke euch für die vielen Antworten.
Ich denke ich werde noch warten und das "hören"mit Laufrad erstmals besser üben mit meinem Zwerg :)
Eilt ja auch nicht...

(23) 25.06.19 - 10:06

Erstmal würde ich das Stopp weiter üben und da es hier auch ziemlich gefährlich wird eben auch mit Konsequenzen arbeiten.
Das haben wir hier mit 2,5 schon durch gehabt...nicht hören ist da garkeine option gewesen, wir hatten nicht nur 1x eine sehr gefährliche Situation (von über straße rasen bis hin zu ungebremst bergab fast in die Lahn war alles dabei)

Da meine Kinder leider sehr klein geraten sind passten sie ohnehin aber erst mit 4 auf ein Fahrrad, die große fuhr mit 4,5 und der kleine jetzt mit 4jahren auch.

Davon ab lernen Kinder meist besser in Situationen,sprich sind sie nicht drin,lernen sie auch nicht so gut.

Ich hab sehr große Angst mit meinem Sohn an der Straße lang zu fahren, vor kurzem ist mein Mann dann aber nen anderen Weg mit uns gefahren und wir mussten an der hauptstraße lang....er hatte mehr Angst wie ich und fuhr gegen die Wand und prallte daran ab in richtung straße, schock fürs Leben...übrigens nicht nur für ihn, er kam direkt neben dem Randstein zum stehen aber es hinterließ bleibenden Eindruck.
Das ganze passierte übrigens weil er nicht auf mich hörte, das Thema wäre damit dann durch :x
Da ich selbst aber Angst habe bleiben wir auf Radwegen :D Und da fahren wir derzeit unsere 14km, er hält sich super an die Regeln wenn Leute überholen oder Gegenverkehr kommt,ist super freundlich zu jedem und hat mega Spaß (er will immer weiter fahren :D aber wir Eltern sind unfitter wie die Kids, wir tasten uns langsam an mehr xD)
Dennoch sterbe ich alle naselang 1000tode da wir direkt an der Lahn lang fahren und nur einmal nicht aufgepasst fährt er mir da den Hang runter :x da er gerne singt und "spielt" ist er schon desöfteren unkonzentriert und fängt an zu schlenkern... ich ermahne ihn dann zur Konzentration und dann passt es wieder :)
Das würde er so ja nie lernen...daher learning by doing :D

Du kennst dein Kind ja und wenn du weisst er braucht noch bissl mehr erziehung in die richtung,dann meidet erstmal Plätze wo es gefährlich wird,aber es ganz zu meiden halte ich für falsch....das hab ich mit 2 rum auch gemacht und das Problem war mit 2,5 dann immernoch da ;) es nützt also nix.
Und mit fast 4 kann er sicher regeln befolgen und anweisungen (ich gehe jetzt aber auch davon aus das er gesund ist,wenn ich da falsch liege,es steht nix da,dann ist das ja anders zu betrachten)

Das wird schon und wenn das Rad da ist muss er ja auch erstmal lernen es zu fahren :) Auch wenn das Laufrad nen guter Lehrer ist,rad fahren ist anders, der kleine hat länger gebraucht wie die große und fuhr das Laufrad deutlich länger wie sie und meiner meinung nach auch balancierter,dennoch war das Radfahren für ihn viiiiel schwieriger nur stützen würde ich keine nutzen auch wenns dann etwas länger dauert, üben üben üben und dabei kann man verkehrsregeln auch gleich gut einbauen und ein Buch über den Straßenverkehr wäre dann als Zustatz geschenk ja auch noch ne gute Idee.

LG

Mein Sohn ist 3,5 und wie haben ihm jetzt ein Woom gekauft, welches er aktuell als Laufrad nutzt.
Wenn er schon Laufrad fährt, würde ich ihm auch jetzt ein Fahrrad fahren.
Das mit dem Hören muss du wirklich so oft wie möglich mit ihm Üben.
Du musst ihm aber auch die Gründe dafür klar machen.
Im Straßenverkehr hat man sich entsprechend zu verhalten. Ich muss bei meinem Sohn kaum mehr eingreifen. Aber er ist auch sehr verantwortungsbewusst.
Versuche es mit Bilderbüchern zum Thema Straßenverkehr.

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