Kindergartenzeit ist fast vorbei

    • (1) 27.06.19 - 13:38

      Hallo an alle!

      Geht es jemanden ähnlich wie mir? Nur noch ein Monat und dann ist die Kindergartenzeit vorbei! Es stimmt mich irgendwie so wehmütig und etwas traurig.

      Fast jeden Tag werden jetzt Abschiede gefeiert. Nach und nach haben die Kinder ihren letzten Kindergartentag. Gestern sagte mein Sohn, dass er etwas traurig darüber ist, dass sein bester Kindergartenfreund bereits nächste Woche seinen Abschied feiert und dann nur noch sporadisch in den Kindergarten kommt und ab dem 13.07. gar nicht mehr. Dieser Junge ist bereits seit 5 Jahren der beste Kindergartenfreund und war seit ca. 3 Jahren 1x die Woche bei uns. Er ist mir richtig ans Herz gewachsen.

      Leider bin ich mit der Mutter des Jungen nicht befreundet und somit wird sich der weitere Kontakt als eher schwierig gestalten. :-( Die Jungs werden auch nicht auf eine Schule gehen.

      Morgen ist die Abschiedsfeier im Kindergarten und die Kinder haben ein Programm vorbereitet. Die Erzieherin sagte, dass es bestimmt viele Tränen geben wird und dass der Abschied meist für die Eltern viel schwerer ist als für die Kinder.

      So, das musste ich mir einfach mal von der Seele schreiben!

      Liebe Grüße und einen schönen Tag an alle!

      sweti84

      • (2) 27.06.19 - 14:36

        Hallo


        Bis die Kiga Leitung bei uns gewechselt hat habe ich diesen Tag nur so heran gesehnt.

        Nun merk ich wie der Kiga unter der neuen Leitung richtig auflebt es verändert sich grade viel und jetzt tut es verdankt weh gehen zu müssen. Vorallem frag ich mich wo die letzten 4 Jahre hin sind.

        Wir hatten schon Abschlussfeier und da bekamen die Kinder auch ihre Mappen. Sie sah fast noch aus wie ein Baby. Dicke speckbäckchen. Ihre erste Brille. Da hätte sie noch Ansätze von löckchen.
        Und jetzt? Ist mein Kind so groß. So selbstständig und hat sich enorm entwickelt.

        Das war einfach nur ein gucken...


        Aber ich freue mich trotz allem denn das bedeutet viel weniger Fahrerei für mich.

        Meiner Tochter geht das sehr nah denn sie wird alle ihre Freunde zurück lassen.
        Ein Junge ist neu zugezogen vor 5 Wochen. Wie wir gestern erfahren haben kommt er in ihre klasse. Sie sind nicht wirklich befreundet aber es erleichtert sie sehr das ein bekanntes Gesicht dabei ist. Ein Kind zum dem zumindest eine engere Bindung besteht.
        Sie ist kontaktfreudig aber der Abschied verursacht ihr Bauchschmerzen.
        Alle ihre 4 besten Kiga Freunde wohnen aber in der Nähe. 3 davon fußläufig es kann Also weiterhin Kontakt bestehen. Aber sie hat Grad nur den Abschied vor Augen und weint viel. Klagt über Bauchschmerzen. Ist allgemein ziemlich verdreht.

        Sie freut sich aber auch auf die Schule. Seit 2 Jahren muss ich mir anhören das der Kiga echt langweilig sei und wann sie denn zur Schule darf, ich denke da hat auch viel die alte Leitung reingespielt.

        Und jetzt? Ich denke es ist ein weinendes und ein lachendes Auge. Mit Veränderungen hat sie immer etwas zu kämpfen.

        Ich und die Erzieher sind guter Dinge und sie wird da schon ohne ihre Freunde klar kommen. Trotzdem tut es weh die kleine Maus so leiden zu sehen.
        Aber 3 Wochen bleiben ihr noch...


        LG

        (3) 27.06.19 - 14:58

        Hmm aber ihr habt doch sicher die Handynummern von einander und könnt eure Kinder so weiter verabreden? Dazu muss man doch als Mutter nicht befreundet sein? Und manche Freundschaft wird dann doch von neuen abgelöst... lasst es auf euch zu kommen.

        • Das wollte ich auch schreiben. Mein Sohn geht jetzt in die erste Klasse, sein bester Freund aus dem Kindergarten wohnt 20km von uns entfernt und geht natürlich auch nicht in die gleiche Grundschule. Trotzdem schaffen wir es immer wieder, dass die beiden sich treffen, mal sind sie bei uns, mal dort. Mein Sohn bezeichnet den Jungen nach wie vor als seinen besten Freund (und umgekehrt), und auch wenn sie sich nur noch selten sehen, spielen sie miteinander nicht anders als in der Kindergartenzeit. Dei 2 verstehen sich so gut, dass man sie gar nicht merkt, wenn beide da sind.
          Mit den Eltern bin ich auch nicht richtig befreundet. Wir verstehen uns zwar gut, aber gemeinsame Unternehmungen oder ähnliches gibt es nie. Das läuft alles nur über die Kinder.

          LG

          • (5) 27.06.19 - 17:15

            Ja, das wäre auch mein Wunsch, dass es bei uns auch so sein wird. Das Problem ist aber, dass ich einfach denke, dass das etwas schwierig sein wird, weil die Mutter des Jungen nicht so einfach gestrickt ist... außerdem kriegt sie bald ein Baby...

            Aber vielleicht klappt es über den Vater des Jungen... (die Eltern sind nicht zusammen) er ist da etwas mehr daran interessiert, dass die Jungs im Kontakt bleiben. Er hat sogar letztes Jahr sein Urlaub verschoben, damit sein Sohn zu meinem Sohn zum Geburtstag kommt.

        (6) 27.06.19 - 17:23

        Ja, zumindest werde ich es versuchen... das Interesse muss halt immer auf beiden Seiten sein.

        Ehrlich gesagt, mag ich einfach den Jungen total... es ist ein total Empathie volles Kind. Als mein Sohn sich den Arm gebrochen hat, hat sein Freund mitgeweint und saß neben ihm, bis wir ihn abgeholt haben.

        Als mein Sohn mal im Vorschulunterricht gefehlt hat und da Rollen für ein Theaterstück vergeben wurden, hat sein Freund sich dafür eingesetzt, dass er eine Rolle kriegt, die zu ihm passt...

        Ich muss zugeben, dass mir dieser Abschied wahrscheinlich schwerer fällt, als meinem Sohn

        Es ist einfach so, dass er so oft bei uns war, dass mir diese Nachmittage einfach fehlen werden.

    (7) 27.06.19 - 15:25

    Ja mir geht's genauso. Bin noch nicht bereit für ein Schulkind, er kam doch gerade erst zur Welt :(
    Bei uns ist nächste Woche Abschiedsfeier und am 31.7. der letzte Kiga Tag
    Durch die Kleinen Geschwister wird er aber bestimmt noch öfter mal vorbei schauen.
    2 Freunde kommen mit ihm in eine Klasse, da bin ich echt froh.
    Bin echt gespannt wie die Zeit wird und ich werde definitiv weinen 😭
    Er freut sich einerseits, anderseits weiß er nicht genau was ihn erwartet. Wir hatten schon einmal Probe Unterricht das fand er super, nächste Woche ist das nochmal.
    So hat er wenigstens schon positive Erfahrungen was Schule angeht

    • (8) 27.06.19 - 17:32

      Hallo!

      Ja, bei uns ist es auch so. Unsere Kleine wird morgen auf der Abschlussfeier offiziell zum Vorschulkind. Also es ist nicht der endgültige Abschied vom Kindergarten...

      Bei uns ist es so, dass unser Sohn auf eine private Ganztagsschule gehen wird. Er wird da zwar keine Freunde vom Kindergarten haben, aber der Sohn von unseren guten Freunden wird auf die gleiche Schule gehen und sie werden in der gleichen Klasse sein (die Jungs kennen sich, seit sie 15 Monate alt sind)

      (9) 28.06.19 - 08:44

      "Bin noch nicht bereit für ein Schulkind, er kam doch gerade erst zur Welt :("

      Ja, die Kleinen werden so schnell groß. :-(

      Unser Sohn kommt schon auf's Gymnasium und unsere Tochter in die 7. Klasse.
      Dabei kommt es mir vor, als wäre der Kleine gerade erst eingeschult worden.

(10) 27.06.19 - 16:59

Mir geht es komplett anders als dir… Unsere Söhne sind in der zweiten Klasse, unsere kleine Vorschulkind. Erster Schultag 16. September. Letzter Kindergartentag 26. Juli. Das ist auch der letzte Schultag unserer Söhne.
Damit ist sie das erste Kind, das den Kindergarten verlassen wird. Theoretisch können die Großen bis zum 15. September in den Kindergarten kommen.
Unsere Tochter geht im Sommer auch in Fremdbetreuung – aber die für Schulkinder zusammen mit unseren Söhnen. Und sie freut sich wahnsinnig darauf. Sie zählt wie oft sie noch schlafen muss, wie lange sie noch in den Kindergarten gehen muss, wann sie endlich in die Schule darf. Am liebsten würde sie jetzt schon immer zu Hause bleiben. Von den neuen Vorschulkindern kommen acht in ihre Klasse. Die neuen die war mal ihre beste Freundin, aber sie hat aktiv beschlossen, dass sie mit ihr nicht befreundet sein möchte, weil sie ja später in andere Klassen gehen werden.
Wir Eltern machen drei Kreuze wenn endlich diese Verdammte Kindergartenzeit vorbei ist. Wenn das Kind endlich allein zu Schule gehen darf und nicht immer geholt und gebracht werden muss. Wenn endlich Gespräche mit irgendwelchen erziehen wegfallen. Dieses blöde Rum gestehe am Kindergarten. Leider gibt es auch Schulfest lle, aber zumindest keine blöden Familie aus Flüge mehr.
Wir sind echt alle glücklich, wenn diese Phase vorbei ist.

  • (11) 27.06.19 - 21:33

    Ich sehne auch das Ende der Zeit herbei. Dabei ist im KiGa alles in Ordnung. Wir haben drei Kinder. Seit 2011 durchgehend Kindergarten. Wir haben noch ein Jahr, dann ist es geschafft. Endlich nicht mehr 3 Einrichtungen, verschiedene Schließtage.....

    (12) 28.06.19 - 11:52

    Hallo,

    irgendwie verstehe ich Deine Haltung nicht...
    "Wenn endlich Gespräche mit irgendwelchen erziehen wegfallen. Dieses blöde Rum gestehe am Kindergarten. Leider gibt es auch Schulfest lle, aber zumindest keine blöden Familie aus Flüge mehr.
    Wir sind echt alle glücklich, wenn diese Phase vorbei ist."

    Ich kenne das auch aus der Schule so, dass es immer wieder Gespräche mit den Lehrern gibt, man möchte doch wissen, wo das Kind steht, oder? Auch Feste hatten / haben wir an der Schule immer noch, und Familienausflüge auch. Kindergarten oder Schule sind doch Teil des Lebens Deiner Kinder, möchtest Du so gar nicht daran teil haben? Es liest sich schon so, als hättest Du eine Aversion gegen diese Einrichtungen entwickelt... Wie vermittelst Du Deinen Kindern, warum sie dahin gehen "müssen", wenn es für Dich so negativ belegt ist?

    VG,

    • (13) 28.06.19 - 12:47

      Das hat überhaupt gar nichts mir DIESEM KiGa zu tun. Ich erlebte und erlebe das bei allen aus Erzählungen von Freunden usw.

      Was ich hasse sind diese Mütter, die immer die Erzieherinnen von der Arbeit abhalten und quasseln (sogenannte Türangelgespräche, zu 99% unnötig) … und dann am besten auch noch mit anderen Eltern auf der Straße oder (worst case) im KiGa. Ablenkung der Kinder und Störung des Alltags.
      Ich brachte/bringe meine Kinder da hin und gehe. Ich hab keine Zeit oder Lust da zu verweilen. Warum auch? Die gehen da doch in erster Linie hin, dass ich die Zeit für etwas nutzen kann. Der Aspekt des Gruppenerlebens könnte ich auch anders und in kürzeren Zeitabschnitten ermöglichen.
      Mit anderen Eltern rede ich natürlich auch ab und an. Wenn beide Parteien Zeit haben, die nicht von der Zeit der Kinder abgeht. OK, früher musste man sich die Zeit auf Spielplätzen ja irgendwie erträglicher machen. Heute fällt das gottseidank weg. Ich rede nur noch mit Eltern, mit denen es etwas zu klären gibt (gewöhnlich per whatsapp) oder die ich auch persönlich schätze oder mit denen ich gar befreundet bin. Dann auch gern ohne anwesende Kinder.

      Es gibt in unserem KiGaKonzept ein jährliches Entwicklungsgespräch, das mach ich mit. Bräuchte ich aber nicht, weiß ja eh was geht. Ich kenne meine Kinder und ihr Verhalten im Kiga verwundert mich jetzt nicht. Wenn es ein echtes Probleme gäbe (gab es nie) würde man mich jemand ansprechen. Es gibt Elternbriefe in Hülle und Fülle. Ich bin absolut informiert.
      Das selbe in der Schule. Es gibt statt Zeugnis bei uns zum Halbjahr Gespräche. Da geh ich hin und erfahre nichts Neues. Ich bin auch Elternvertreter (war ich im KiGa auch über Jahre). Darum hab ich dieses Jahr sicher 3 Mails mit der Lehrerin geschrieben. Habe sie aber außer an dem genannten Termin nie gesehen.

      Meine Kinder gingen übrigens gern in den KiGa … jetzt ist die Luft halt raus vor der Schule …und die Großen gehen gern in die Schule.

      Meine Kinder erzählen von Schule und KiGa beim gemeinsamen Essen. Jeden Tag. Ich weiß ziemlich genau was meine Kinder vormittags so machen, erleben, welche Probleme sie haben, auf was sie sich freuen usw. Und ich erzähle auch von meinem Tag. Mein Mann ebenso. Wir sind eine Familie mit Tischgesprächkultur.

      • (14) 28.06.19 - 13:21

        Tja, dann bin ich wahrscheinlich so eine Mutter, die du hassen würdest... #schein Unser Kindergarten ist sehr klein und jeder kennt jeden... es gibt sogar regelmäßig Kontaktnachmittage, damit die Eltern eben in Kontakt miteinander kommen. Und sind dadurch tatsächlich auch Freundschaften zwischen Familien entstanden.

        Und ich bin eigentlich noch eine von denen, die kaum Zeit hat, weil nach dem Kindergarten was ansteht...

        Naja, jeder wie er mag. Die Erzieherinnen unterhalten sich auch sehr gern mit den Eltern. Sprechen die Eltern auch mal von sich aus an und auch dann wenn keine Probleme da sind, sondern einfach so. Und nein, es wird nicht mittags gemacht, sondern eher am Nachmittag, wenn die Kinder miteinander frei spielen. Ich hatte bis jetzt nie das Gefühl, dass sich jemand dadurch gestört fühlte.

        Genau dieses Persönliche mag ich ganz gerne.

        • (15) 28.06.19 - 13:38

          Klar quatschten die gern ... ist ja auch ne gute Ablenkung von der eigentlichen Arbeit...

          • (16) 29.06.19 - 06:59

            Wie siehst du die Arbeit der Erzieher/innen? Sie arbeiten mit Menschen. Kindern und Erwachsenen. In den Bring-und Holzeiten ist bei uns je eine Erzieherin im Eingangsbereich des Spielplatzes. Dieser ist auch der Eingangsbereich der Einrichtung. In dieser Zeit liegt das Augenmerk auf dem Tor, das die Kinder ordnungsgemäß übergeben werden, usw. Unterdessen beobachtet sie die Kinder und redet auch mit Eltern. Ich sehe da keine Einschränkung der Arbeit. Diese Elterngespräche, auch wenn sie nicht lebensnotwendig sind, sehe ich als Bereicherung. Eine Einschränkung der Betreuungsqualität ist dadurch wohl eher selten gegeben.

(17) 27.06.19 - 21:54

wir haben auch einen Kindergartenabschied aber noch keinen endgültigen das Geschwisterkind hat zum Glück noch ein paar Jahre . Ich finde es auch schade aber es ist wie es ist . Mein Kind freut sich glaube ich auf die Schule , bleibt zu hoffen das es auch so bleibt . Ich freue mich überhaupt nicht auf die Schule ( ich habe schon Schulkinder ) für mich ist Grundschule inzwischen zu einem roten Tuch geworden #schock . Ich versuche aber dem Kind zu liebe abwartend neutral zu bleiben .

(18) 28.06.19 - 11:44

Bei uns gehen alle am selben Tag, es sei denn, es steht ein Umzug/Kindergartenwechsel o.ä. an. Es gibt ein großes Fest mit Verabschiedung und dann beginnen die Sommerferien.
Das ist ja nicht schön gelöst, dass die Kinder bei euch nach und nach alle einzeln gehen, das gibt doch total die Unruhe in der Gruppe.

Ich habe schon 2 Schulkinder, unser Jüngster hat noch 1 Jahr Kindergarten vor sich. Ich finde es okay, irgendwann ist es Zeit für einen neuen Schritt :-).

Meine Kinder sind aber sehr gerne, auch jetzt noch, zu Besuch im Kindergarten.

  • (19) 28.06.19 - 13:10

    Hallo,

    bei uns gibt es auch ein großes Abschlussfest... dieses ist heute Nachtmittag. Die Verabschiedungen der einzelnen Kinder werden in den Gruppen gemacht. Da wird entweder ein gemeinsames Frühstück gemacht oder das Kind bringt was mit. So fühlen sich die Kinder nochmal irgendwie besonders. Es ist nun mal so, dass manche in den Urlaub fahren und dann eben nicht mehr in den Kindergarten kommen.

    Natürlich ist irgendwann mal Zeit für einen neuen Schritt... mein Sohn freut sich auch schon auf die Schule... die Zeit vergeht einfach so schnell!

Nimm es nicht so schwer, wenn sich eine Tür schließt öffnet sich woanders eine Neue.

Mein Sohn ist quasi ohne einen Kindergartenfreund in die Schule gegangen und hatte innerhalb kürzester Zeit einen Freund.

Das wird, trotz aller Sorgen, gut werden. Anders, aber gut.

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