Einzelfallhilfe, 1zu1Betreuung in der KiTa, Erfahrungen?

    • (1) 30.06.19 - 12:50

      Hallo,
      meine Tochter bekommt ab august eine einzelfallhilfe in der Kita. Hat jetzt alles sehr lang gedauert aber bald ist es endlich soweit.
      Habe aber doch auch so meine sorgen.
      Zudem kommt dann noch dass die kleine dann (weil es wohl nicht anderes geht?) schon ab halb sieben anfangen soll statt 9.
      Das ist für sie ein großes Problem da sie schwere Schlafstörungen hat.
      Wie war es bei euch mit der Eingewöhnung?

      Liebe Grüße und danke schonmal für antworten!
      Lg

      • Vielleicht ist das mit dem früh aufstehen gar nicht so ein arges problem, wie du denkst. Immerhin muss sie ja irgendwann morgens in die Schule.
        Wir haben einen jungen in der gruppe, der halbtags in der Gruppe ist und einen einzelfallhelfer hat. Er hat sich schon gut entwickelt und es gibt kinder, die mit ihm spielen. Die Regelmäßigkeite im kindergarten tut ihm gut.
        Ich weiß nicht, was dein Kind hat, aber der Junge in unserer Gruppe ist entwicklungstechnisch schwer hinterher und kann sich kaum artikulieren, seine Eltern sind aber sehr hektisch und fordernd, das ist ne blöde Kombination. Die hätten gern nen coolen Typen als sohn und der ist auf dem geistigen Entwicklungsstand eines 3jährigen.

        • Danke dir für deine Antwort.
          Ich hoffe es wird mit der Uhrzeit klappen.
          Sie schläft zur Zeit nachts ca vier Stunden und das würde ja dann noch wesentlich kürzer fallen.
          Wir haben mit einem Hormon zum schlafen begonnen und hoffen es
          Bringt etwas Besserung.
          Meine Tochter ist vier und kognitiv recht fit. Sie ist autistisch, ihre Motorik ist zurück, sie läuft aber nicht viel, benutzt einen talker zum sprechen aber kann auch Grundbedürfnisse durch sprechen äussern. Sie hat kein gefahrenbewusstsein, wird großteils sondiert oder bekommt noch eine Flasche und hat seeehr viele sehr aggressive Ausbrüche gehen
          Sich und andere. Die sind
          Wirklich nicht harmlos...
          Und sie steckt alles in den Mund, laut zb Steine und sowas.
          Wir sind eigentlich relativ entspannt und stolz und nehmen Sie wie sie ist allerdings kann ich auch gut verstehen dass die kita sie ohne die 1zu1fachkraft nicht weiter betreuen kann. Sie ist eben ein echtes vollzeitkind dass man jede Sekunde im Auge haben muss. Übrigens hat sie ein Syndrom.

          Hoffe es wird gut laufen. Und Danke nochmal

      (5) 30.06.19 - 13:46

      Doch es geht auch anders. Einfach zum behandelnden Facharzt, z.B. KJP gehen. Der soll ein Schreiben aufsetzen, dass es behinderungsbedingt unmöglich ist, das Kind vor Allem so schnell an diese zeitige Zeit zu gewöhnen. Auf lange Sicht werdet ihr darum nicht kommen. Aber das kann man auch in kleinen Schritten über einen Zeitraum von einem Jahr machen.
      Gerade bei Autismus ist sowas ja nun nicht selten.
      Ich kenne das auch von meinem Ältesten. Ohne seine morgendlichen Rituale ist er ungelogen unbeschulbar. Finden diese alle statt, geht er früh aus der Tür und schafft seinen Alltag fast komplett allein und ohne weitere Hilfe.
      Ansonsten steht und fällt bei Autisten natürlich alles mit deren „Anker“ - also der Teilhabeassistenz. Ist die Person gut, macht es dem Kind Spaß. Voraussetzung ist nicht eine spezielle Ausbildung, sondern die „Chemie“ zwischen Kind und Teilhabeassistenz. Mehrere THA sind grausam fürs Kind - darauf sollte man sich bei der Diagnose nicht einlassen.
      Mein Ältester war ganztags im Kiga und teilte sich seine THA mit einem weiteren Kind. Die THA war ganztags in seiner Gruppe. Das hat super gepklappt. Seit der 1. Klasse hat er nur noch für 3 Tage eine THA - jetzt kommt er in die 7. Klasse und wir versuchen es weiter zu reduzieren.
      Mein Jüngster durfte damals nur 15 Stunden in den Kiga - er hatte eine 1:1 Betreuung. Die hat er auch heute noch in der 5. Klasse und für die 6. Klasse ist sie genehmigt. Da er eine Ganztagsschule besucht, sind das 35 Stunden.

      (6) 30.06.19 - 16:25

      Warum sollt ihr denn schon um halb 7 anfangen? Mein fast 5 jähriger Sohn ist ein I-Kind (mehrbedarf ist auch angemeldet) und hat normale Betreuungszeiten von 8-14uhr.Er ist morgens auch nur schwer aus dem Bett zu bekommen und wenn dein Kind eh schon so wenig schläft,wird das eine enorme Herausforderung.
      Wir sind noch in Testung.
      Bei uns war der Wechsel in den neuen Kiga relativ einfach.Aber es gibt natürlich auch dort gute und weniger gute Tage.
      Mein 9jähriger ist Autist,Asperger,und bekommt auch Tabletten,damit er besser ein und durchschlafen kann.Bei ihm helfen sie soweit gut.Das hat sich schnell eingestellt.
      LG Julia

    • (7) 03.07.19 - 21:38

      Hallo! Ich kann zu deinem speziellen Fall nichts sagen, aber ich dachte direkt "HALB 7???" Das ist ja wahnsinnig früh! Für unsere Region auch übrigens völlig unüblich, die meisten Kitas machen "erst" um 7 auf, viele sogar erst halb 8. Meine Kleine (1,5) wird ab August in die Kita gehen und ich werde sie um halb 8 hinbringen - und das finde ich eigentlich schon zu früh.
      Da würde ich wegen der Uhrzeit nochmal mit den Verantwortlichen sprechen...

      (8) 03.07.19 - 21:40

      Danke für eure antworten!
      Habe mich jetzt einfach geweigert :D
      Sie wird um halb neun erst gehen weil dann erst ihre eigene Gruppe auf macht und sie nicht den Stress der sammelgruppen hat.
      Ging dann mit Weigerung doch.
      Ich bin total erleichtert:)

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