Kindergarten „erst“ mit 4❓Zu spät ❓“lang geworden“ Seite: 2

    • Ach ja, aber Nachteile hat es keine wenn sie erst mit 4 in die Kita geht. Ihr habt genug soziale Kontakte u wenn ihr es euch leisten könnt, finde ich es eigentlich schöner, wenn das Kind so lange wie möglich zuhause betreut werden kann :)

      • Nochmal: Kennst du die NUBBEK Studie und ihre Ergebnisse speziell in diesem Bereich?
        Wie kannst du so pauschal sagen dass es keine Nachteile hat, zumal das Kind schon große Probleme hat die in Richtung selektiver Mutismus und soziale Störung gehen?!

          • Wenn ein Kind in bestimmten Situationen mit bestimmten Menschen, die es aber kennt nicht spricht, nennt man das selektiven Mutismus. Du kannst gerne mal auf der Mutismus Seite STILLLEBEN schauen und dich informieren. Das kommt leider öfter vor als man denkt und meistens wird viel zu lange gewartet bis was unternommen wird, was oft fatale Auswirkungen hat, wie ich es im Berufsalltag leider häufig erlebe. Die WHO empfiehlt bereits eine Therapie wenn das Kind nach wenigen Wochen mit bestimmten bekannten Menschen nicht spricht. So oft wird das abgetan mit: Er/sie ist halt schüchtern, das verwächst sich ... nein, tut es leider nicht. Und es handelt sich dabei eben nicht um eine sprachliche Störung, sondern um eine psychisch-emotionale/soziale Störung!
            Wenn also zutrifft was die Mutter hier berichtet hat, brauche ich keinen Blick auf das Kind werfen um zu bemerken dass dies in die genannte RICHTUNG geht und nur dies habe ich geschrieben, nicht dass das Kind dies zwangsläufig hat. Aber es sollte dringend in einem SPZ vorgestellt werden um selektiven Mutismus sicher auszuschließen.

            • Das Mädchen ist, wie ich gerade gesehen habe, nichtmal 3. In diesem Alter ist es stark verfrüht, "selektiven Mutismus" überhaupt in den Mund zu nehmen, ganz besonders vor dem Hintergrund, dass das Mädchen nicht einmal die Eingewöhnung in einer Fremdbetreuung vollzogen hat.
              Es ist stark verunsichernd für eine Mutter, ihr so einen, an den Haaren herbeigezogenen, Ausdruck vor den Latz zu knallen, noch dazu ohne jegliche Expertise, zu der eine ausführliche Anamnese und v.a. Untersuchung des Kleinkindes gehört! Vorsicht mit solchen Aussagen :-).

              • Richtig, es wird demnächst 3, dennoch redet es mit bestimmten gut bekannten Menschen nicht, das ist ein Warnzeichen, auch schon in diesem Alter. Das heißt nicht, dass es selektiver Mutismus ist, aber je früher man das ausschließt, desto besser für's Kind.
                Leider wird sowas meist überhaupt nicht ernst genommen und irgendwann ist es zu spät um das noch vor Schuleintritt in den Griff zu kriegen. Ich arbeite aktuell mit einem fünfährigen, bei dem dies ebenfalls schon im Alter von 2 Jahren auffiel. Die Eltern wurden von Ärzten jahrelang beruhigt. Jetzt ist es dringend weil er nächstes Jahr in die Schule kommt und die Therapie (bei einer speziellen Mutismus Logopädin und in der Familienhilfe) schlägt nur minimal an. Das Kind leidet, ist ein Außenseiter. Die Logopädin sagt ganz klar, dass 4 Jahre viel zu spät war um mit der Therapie zu beginnen und hat fast nur Fälle, bei denen es genauso ablief.

                • Völlig überzogen und absolut unprofessionell, einen beliebigen Fall irgendeines Fünfjährigen auf ein völlig fremdes (!!), nie auch nur ansatzweise gesehenes Zweijähriges zu stülpen....

                  • Ich glaube du liest nicht richtig ... ich möchte der Mutter nur sehr dringend raten, das bald abklären zu lassen. Mehr nicht. Es geht hier auch nicht um den einen Jungen, das war nur ein Beispiel dafür dass es sehr wohl in diesem Alter schon auffallen kann.
                    Ich kenne die Warnzeichen. Nicht bei allen Kindern wächst es sich zu Mutismus aus. Aber bei einigen und um die geht es. Man könnte ihnen viel Leid und Mühe ersparen wenn man es bei solchen frühen Anzeichen einfach von Profis abklären lässt. Ich verstehe nicht was dich persönlich daran so aufregt.

                (35) 10.07.19 - 19:07

                Wo liest du dass die Menschen mit denen sie nicht kommunizieren möchte "gut bekannt" sind???

                • (36) 10.07.19 - 21:19

                  In ihrem Text weiter unten schrieb die TE dass sie auch mit den Großeltern nicht redet. Und sie erwähnte ebenfalls dass sie das Kind häufig sehen. Ich gehe davon aus dass man die Großeltern somit als gut bekannte Personen bezeichnen kann?!

                  • (37) 11.07.19 - 20:26

                    Gna, ok, entschuldigung. Beim nächsten Mal wäre es vielleicht besser gleich dazuzuschreiben dass du noch auf andere Threads Bezug nimmst, das erspart Missverständnisse und es haben alle die Chance sich das Bild zu sehen das Du siehst. Ja, wenn ich mir den anderen Thread dazu durchlese könnte man schon anders denken. Wobei ich alles sehr schwammig geschrieben finde, wobei auch das so gesehen jetzt "verdächtig" ist. Könnte wirklich ein größeres Problem sein das verharmlost wird.

              Ganz so ist das nicht richtig!
              Es ist nicht immer oder dauernd so dass sie mit bekannten Menschen (Oma, Opa, Tante...) nicht redet! Es kommt häufiger vor ja, aber nicht immer!

              Wir haben Ende des Monats die U7a und werde mich mit der KiÄ unterhalten!

              • Hallo,

                auch wenn es nicht immer passiert, dass sie nicht mit den Verwandten redet ist es ein Warnzeichen, wenn dies längere Zeit andauert und nicht nur mal ein "schlechter Tag" ist. Es bei der U anzusprechen ist eine gute Idee, wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass viele Kinderärzte das Thema bis die Kinder dann ca. 4 sind noch mit "verwächst sich" abtun. Falls du das Verhalten weiterhin regelmäßig bei ihr beobachtest, stelle sie in einem SPZ oder bei einer speziellen Logopädin vor, die du auf STILLLEBEN finden kannst.

                LG

    Wie kommst du auf sowas?

    • Durch jahrelange Erfahrung als Frühpädagogin, häufige Arbeit mit solchen Kindern, Kontakt mit STILLLEBEN, spezielle Sprachförderausbildung ...
      Es sind frühe Warnzeichen, die müssen nicht zu Mutismus führen, sollten aber so früh wie möglich abgeklärt werden.

      • "Solche Kinder"?? Viele Zwei- und auch Dreijährige sind sehr zurückhaltend und sprechen auch mal mit Bekannten nicht, verstecken sich hinter einem Elternteil, suchen den sicheren Hafen. Völlig altersgerecht für ein Kleinkind, das bisher ohne jegliche Fremdbetreuung war.

        Da wird völlig aus dem Nichts ohne jegliche nähere Angaben ein "Fall" kreiert, zum Leidwesen der Mutter.

        Sehr unprofessionell.

        • Es geht nicht um irgendwelche Bekannten, das Kind redet nicht mal mit Oma und Opa. Und tut mir leid, da kannst du dich auf den Kopf stellen, das ist nun mal ein Warnzeichen. Die WHO und STILLLEBEN raten bereits zur Therapie wenn der Zustand des nicht- sprechens mit gut bekannten Personen länger als 6-8 Wochen anhält! Und das mit gutem Grund!

          • (44) 10.07.19 - 19:12

            Sie möchte nicht bei Oma und Opa ÜBERNACHTEN! Davon dass sie nicht mit ihnen redet steht kein Wort!!! Sie redet mit dem Mann einer Freundin der Mutter nicht WENN der dazukommt, da steht auch nirgends wie lange und wie oft sie ihn sieht! Mein Mann sieht Besuchskinder immer in dem Moment in dem es heißt "oh, der Papa von xy ist da, die essen jetzt gleich, komm wir gehen!"

            Vielleicht solltest Du mal nen Gang runterschalten und erst mal nur das bewerten was da steht und nix dazudichten um ne Diagnose an den Haaren herbeizuschleifen! Ich bin auch absoluter Fan von Frühförderung, aber nur weil das Kind mit 3 noch fremdelt und nicht bei Oma schlafen will halte ich das schon für übertrieben.

            (47) 10.07.19 - 21:12

            In dem Beitrag weiter unten, auf den sich die TE ebenfalls in ihrem Text hier bezieht steht, sie redet nicht mit ihnen. Und dieses Verhalten bei gut Bekannten Personen bezeichnet man nach wenigen Wochen als selektiv mutistisch.

        So ein Blödsinn....du dichtest dir da ganz schönen Quatsch zusammen, völlig ohne Basis #rofl. Lies dir die Beiträge der TE nochmal ganz in Ruhe durch, wenn du das vermagst.

        • Was ist Blödsinn? Ich habe die Beiträge der TE in der letzten Zeit sehr sorgfältig gelesen. Keine Ahnung was du daran lächerlich findest, Warnzeichen frühzeitig ernst zu nehmen.

          Interessant übrigens, dass du der Verfasserin des Beitrags, die das Verhalten des Kindes als völlig harmlos bezeichnet, nicht vorwirfst dass sie das ja nicht so sagen kann, ohne das Kind gesehen zu haben und ausführliche Anamnese zu betreiben ...

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