war ich zu grob?

Hallo

Ich kenne seit 3 Jahren eine Familie, deren Sohn sich mit der Zeit mit meinem Kind im Kindergarten angefreundet hat. Die Eltern wirken auf mich wie Leute, die gern mal den ganzen Arm nehmen, wenn ihnen die Hand gereicht wird. Deswegen ging ich die Kontaktaufnahme auch sehr vorsichtig an. Trotzdem habe ich sie sympatisch gefunden und immer nett gegrüßt. In den letzten Wochen hat es sich ergeben, dass sie sich in der Kinderbetreuung vom Einkaufszentrum getroffen haben und der Sohn der Familie kam dann auf uns zu und fragt, wann wir wieder mal da sind. Weil ich den Jungen sehr nett finde, meinte ich, dass er doch mal zu uns in den Garten kommen kann. Wir haben was ausgemacht und er kam zu uns. War ein sehr netter Nachmittag.
Ich regte dann an, dass wir ihn 2 Wochen später mit zum Dorffest nehmen, worauf auch eingewilligt wurde.
Der Samstag rückte heran und morgens kam gegen 10:00 ne Nachricht, dass sie lieber ins Freibad gehen - Das war noch, wo es so extrem heiß war, deswegen konnte ich es gut verstehen, dass sie baden wollen. Ich sagte kurz "schade " und "viel Spaß" und damit war das für mich OK. Mein Sohn war traurig, aber er weiß ja, dass sein Kumpel im Kindergarten wieder mit ihm spielt.
Um 12:00 schickt die Mutter ne Sprachnachricht vom Sohn, dass er doch zu uns zum Dorffest kommen will. Die Nachricht habe ich aber erst 14:00 abgerufen, weil ich unterwegs war und es nicht leiden kann, unter fremden Leuten Sprachnachrichten abzurufen.
Ich habe dann gesagt "nein. Viel Spaß beim Schwimmen" und die Mutter schickte wieder ne Sprachnachricht den Sohnes, auf der er ganz weinerlich fragt "Warum denn nicht?". Ich habe dann der Mutter geschrieben, indem ich sie auch ausdrücklich mit Namen angesprochen habe, dass ich so ein Hüh und Hott nicht mag. Wenn sie absagen, sagen sie ab und dann ist es eben so.

Ich muss sagen, dass das immer noch an mir nagt. Ich bin mir sehr dumm vorgekommen, aber ich hatte halt im Hinterkopf, dass ich auf keinen Fall mit solchen Hüh-und Hott -Spielchen anfange.
Was denkt ihr? War ich unnötigerweise zu grob, oder war das in Ordnung so und ich sollte mir keine Platte mehr machen?

War ich zu grob?

Also die Frage wäre für mich, warum du Nein gesagt hast. Nur weil du das Hüh und Hott nicht magst oder sprach noch was anderes dagegen?

Wenn du aus Prinzip nicht wolltest, dass er mitkommt, dann fände ich es zu grob. Immerhin war dein Sohn ja traurig, dass sein Freund nicht mitkam.

Ich glaube, wenn nichts anderes dagegen gesprochen hätte, hätte ich ihn mitgenommen.

Lg Tomate 🍅

Ich hatte tatsächlich Angst, dass Spielchen gespielt werden. Ich kenne das von anderen Familien, mit denen ich zu tun habe, nicht so. Entweder sie kommen, oder sagen ab. Ich glaube, wenn ich sie besser gekannt hätte, wäre es noch mal was anderes gewesen.
Ich wollte "keine Luft ranlassen", wie man hier sagt. Grenzen erst eng stecken und mit der Zeit weiter.
Außerdem hat mich die Art gestört. Ich mach keine Termine mit 5jährigen aus. Ich mach die mit der Mutti aus.

Ok verstehe, aber am Ende waren die Kinder die Leid tragenden oder?

Und naja, die Familien, die wir kennen, sind auch alle sehr zuverlässig. Aber wenn halt mal was dazwischen kommt, ist das ja nicht so wild. Nennt sich ja „Leben“ und nicht „Masterplan“ 😉 zumal es ja scheinbar das erst mal war, dass es so ne Planänderung gab.

Das mit der zweiten Sprachnachricjt vom Sohn ist schon seltsam 😅 aber ich hätte vermutlich direkt nach der ersten Nachricht die Mutter angerufen und es persönlich mit ihr geklärt. Ich mag so Organisieren nicht über WhatsApp.

Ich kenn das mit „keine Luft ranlassen“ jetzt nicht, aber gerade das klingt seeehr grob. Grenzen stecken, langsam erweitern. Klingt wie ne Bastelanleitung, aber nicht ne zwischenmenschliche Beziehung 🤭

Lg tomate

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Hey,
ich würde mir da keinen Kopf machen, sie haben abgesagt und ich hätte da auch keine Lust auf mal so mal so...und schon gar nicht, wenn das kind vorgeschickt wird mit großen traurigen augen.
Je nach Tagesform hätte ich vllt auch zugesagt oder geschrieben, ja, wird sind ab x uhr dort, kommt doch auch.
Aber ich finde es auch völlig legitim sich da nicht so abhängig zu machen.
Also, Platte aus.

Inwiefern wird denn das Kind vorgeschoben?
Es war doch eine Verabredung, die das Kind betraf, dass dann eben doch lieber mit dem Freund etwas unternommen hätte.
Ich bin ohnehin kein Prinzipienreiter aber in diesem Fall sehe ich überhaupt keinen Grund, so hart und unfreundlich ohne Erklärung abzulehnen. Überdenkt Ihr nicht auch manchmal bereits getroffene Entscheidungen?

Wie dem auch sei - die Familie wird jetzt wissen, woran sie ist und sicher nicht nochmal fragen.

Ich bin da ganz bei dir!

Auf der einen Seite wird hier von "bedürfnisorientierter Erziehung" und "Kommunikation mit Kindern auf Augenhöhe" gesprochen und zelebriert, auf der anderen Seite, will man nicht mit Kindern sprechen (Weil was eigentlich? Zu klein? Zu doof? Verstehen es nicht?) und findet es ok, so abweisend zu reagieren.

>>Wie dem auch sei - die Familie wird jetzt wissen, woran sie ist und sicher nicht nochmal fragen.<<
#pro

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Hallo,

wenn ich das richtig verstanden habe, war es das erste Mal, dass sie euch 'versetzt' haben und das zweite ausgemachte Treffen überhaupt? Wahrscheinlich hätte ich da noch nicht die Prinzipienkeule geschwungen, sondern hätte einfach gesagt, wir haben unsere Zeit jetzt anders geplant. Oder hätte doch Zeit für das Kind gefunden.
Finde es aber auch nicht schlimm, dass du gleich deine Prinzipien kommuniziert hast, offenbar findest du die Eltern ohnehin nicht so sympathisch, dass du engeren Kontakt mit ihnen wünscht - darum ist es ja auch kein Verlust, falls du sie durch deine Ansage vergrault hast.
Was ich von der Mutter allerdings ziemlich fragwürdig finde, ist die Sprachnachricht des Kindes - das ist nicht nur albern, sondern auch gemein. Dem Kind und auch euch gegenüber.

Liebe Grüße, c

Hallo!

Ich hätte die Situation ganz anders interpretiert, denke ich:

Die Mutter möchte lieber schwimmen und sagt dir ab, stellt dann fest, das ihr Sohn unglücklich ist, weil er lieber mit auf's Fest will und lässt ihn anrufen in der Annahme, dass ihr/dein Sohn sich freut.

Ich finde es zu grob, ja. Klingt unfreundlich... Ein “Sorry, haben unsere Pläne nun auch geändert“ wäre total ok gewesen. Aber die Interpretation von Nachrichen ist eh so ne Sache. Ich telefoniere lieber kurz, vor allem bei A sagen oder Problemen die zu klären wären. Find die Sprachnachricht vom Sohn genauso unangebracht wie deine harsche Reaktion. Alles in Allem find ich das Verhalten beider Seiten komisch, fängt schon damit an, dass ich mich/unsere Tochter nicht 2 Wochen um vorraus fest verabreden würde 🤔 Aber so tickt eben jeder anders 😉 Dein Bericht liest sich jedenfalls nicht so, als bestünde viel Interesse an einer Freundschaft zu den Eltern und von daher, kann es dir auch egal sein, wie es ankam. Mach dir keinen Kopf...

LG Eliesel

Groß Gedanken machen würde ich mir nicht - es is eben passiert.
Ich verstehe dich, sowas hasse ich auch wie die Pest. Ja, nein, dann doch ja und auch noch das Kind vor schicken... grausig.
Termine mache ich nicht mit Kindern sondern mit den Eltern aus und wenn sie absagen, ja dann mach ich halt was anderes. Und vorallem stehe nicht auf Abruf parat, falls sie sich doch um entscheiden.
Leider habe ich mit solchen Leuten schon genug Erfahrung gesammelt um zu sagen - Nicht mit mir.
Klar is es im ersten Moment traurig für die Kinder und ärgerlich für mich, man muss sich aber nicht alles an tun.
In dem Sinne Nein, ich finde du hast das richtig gemacht.

Ich finde ehrlich dass bei beiden Seiten die Eltern sich da viel zu wichtig nehmen. Sie will lieber ins Schwimmbad, Du willst gleich beim ersten Planändern "Spiele" im Keim ersticken und am Ende stehen sich zwei aufgeplusterte Glucken gegenüber und dahiner zwei unglückliche Kinder. Super gemacht, alle beide.

Perfekt auf den Punkt gebracht! #pro

Ich verstehe die zeitliche Folge nicht so ganz, muss ich zugeben. Wenn ihr um 14 Uhr als du die Nachricht abgehört hast noch nicht unterwegs zum Dorffest ward und sich auch sonst nichts an euren Plänen geändert hatte, hätte ich ihn vermutlich mitgenommen oder alternativ einfach vorgeschlagen, dass er doch mit seinen Eltern hinkommen kann, wenn ihr vielleicht schon unterwegs ward.
Ich bin aber auch wirklich wenig Prinzipientante und sehe auch im Normalfall keinen Grund, schon mit solchen Grenzen in einen Kontakt zu gehen. Wenn sich dann irgendwann rausstellt, dass sie das Ganze ausnutzen, kann man immer noch zurück, wenn man 'ehrlich' ist.

Die Art und Weise finde ich auch etwas merkwürdig, wobei ich das erste fragen via Sprachnachricht durch den Sohn eigentlich schon okay finde. Ich sage meiner Tochter im wirklichen Leben bei solchen Dingen auch, dass sie halt selber fragen muss, wenn sie sich plötzlich Dinge anders überlegt. Wobei ich bei einem Nein dann erklärt hätte, dass das eben manchmal so ist, mit Entscheidungen, die man trifft.

Ich finde es trotzdem etwas zu grob, zu viel Prinzip und zu viele Vorurteile. Aber dramatisch finde ich es jetzt auch nicht

Hallo,

Du kennst sie seit 3 Jahren, das Kind war in der Zeit einmal bei Euch und dann machst Du bei einer solchen Pillepalle-Aktion so viel Wind.....weil Du Deine Prinzipien hast. #augen

Meine Güte, das Kind wollte wahrscheinlich nicht ins Schwimmbad, sondern lieber mit Euch mit. Da sagt die Mutter: Dann frag selber - ich mach mich nicht zum Affen.

Und Du reagierst trotzig: Nein - Ihr habt vorhin abgesagt, jetzt mag ich auch nicht mehr.

Die zweite Nachricht des enttäuschten Kindes war sicherlich unnötig, aber kein Drama.

Das war nicht grob, sondern Kindergartenniveau.

VG

Sehe ich genau so. Mir tut der Junge leid. Es war wahrscheinlich genau so: Die Mutter sagt "klär es selbst" und dann kommen so unfreundliche Antworten. Wegen einer absoluten Nichtigkeit. Da wäre ich als Mutter von dem Jungen erstmal mehr als bedient.

Naja, Hauptsache sich selbst aufgeblasen und seine Grenzen klar gemacht. Darum geht es ja. Schade für die Kinder.

Ich würde nicht wollen, dass jemand so mit meinem 5Jährigen umgeht und auch nicht Kindern gegenüber so auftreten...
Da fragt ein relativ kleines Kind und bekommt - aus Prinzip - so eine sinnlose Breitseite verpasst...

Halli, einmalig finde ich Meinungswechsel okay, gerade mit Kindern. Sollte es zum Spiel werden, stoppe ich sowas auch rigoros. VG

Ich finde dein Verhalten nicht grob sondern kindisch.

Die Familie wollte dann diesem glühend heißen Tag ins Freibad, wahrscheinlich wollte der Sohn erst auch, hat aber irgendwann realisiert, dass er dann eben nicht aufs Dorffest kann. Und die Mutter hat ihn dann eben anrufen lassen, evtl war sie selbst etwas genervt vom verhalten ihres Sohns... eigentlich doch eine ganz normale Situaion, vielleicht hätte man das von Anfang an besser absprechen können, aber gut, das ist doch menschlich.

Wenn ich ausgenutzt werde, wehre ich mich, aber doch nicht beim zweiten Treffen und der allerersten Situation, die in ganz leichten Ansätzen vielleicht ein Spielchen sein könnte.
Entweder sprichst du das nochmal an, oder diese Freundschaft wird sich wohl nur auf den Kindergarten beschränken. Wenn du die Familie eh nicht magst, ist das aber vielleicht auch ganz gut so;-)

Hallo!

Ich hätte den Jungen mitgenommen und hätte mich für die Kinder gefreut, dass sie den Nachmittag zusammen verbringen werden.

Ich bin momentan in der Situation, dass die Mutter vom besten Kindergartenfreund meines Sohnes ein Machtspiel ausübt. Ich mag den Jungen aber so gerne, dass ich das alles mitmache. Ich weiß zwar nicht wie lange noch, aber noch mache ich es mit.

Die Kinder können ja nichts dafür.

LG

mitgenommen?
Die waren im Schwimmbad, die TE auf dem Fest #kratz

wärst du vom Fest los gefahren und hättest den Knaben abgeholt? :-)

lg Tanja

Also ich habe das so verstanden, dass sie doch nicht ins Schwimmbad gegangen sind...

Na ja, extra hinfahren und den Jungen abholen würde ich wahrscheinlich auch nicht, aber vielleicht wollten die Eltern ihn ja selbst bringen... das weiß man ja gar nicht.

Fakt ist, dass ich weder mein eigenes, noch ein fremdes Kind bestrafen würde, nur weil das Verhalten der Mutter mir nicht passt.

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Hallo,

Ich finde, grob ist das falsche Wort.
Ich bin eher dafür bekannt, eine kühle, rationale Person zu sein....aber einem Kind einfach so ein Nein, viel Spaß beim Schwimmen vorzusetzen, finde ich extrem herzlos und würde mir nie einfallen.
Schon gar nicht aus Prinzip.
Was ich übrigens ein völlig überzogenes Prinzip finde...wenn sowas ständig wäre, ok, dann würde ich auch irgendwann was sagen. Aber nicht so, wie die Situation bei euch war.

Mir tut das Kind leid. Ein 5-jähriger wird nicht die Weitsicht besessen haben, dass ein Termin in 2 Wochen mit dem anderen Termin kollidiert, wenn man ihm das nicht explizit so erklärt hat im Vorfeld.
Als der Termin dann anstand, wird er das erst verstanden haben und versucht haben, seiner Mutter zu erklären, dass er lieber auf die Kirmes möchte.
Vollkommen legitim, dann auch mal die Pläne zu ändern.

Einzig die 2. Nachricht von dem Kind hätte ich als zugehörige Mutter unterbunden.
....bei deiner Antwort hätte ich dich ehrlich gesagt in eine Schublade gesteckt.

Viele Grüße
Grinsekatze

Hallo,
ich finde deine Reaktion auch zu hart, sofern ihr sowieso noch auf das Fest gegangen seid. Du wirst nichts verlieren, wenn du einmal auf eine sprunghaft Planänderung eingehst. Das kann doch mal vorkommen.

Sollte es zukünftig tatsächlich immer wieder so ablaufen, kannst du doch immer noch etwas sagen oder den Kontakt einschränken, aber nur weil es einmal so ist, heißt das doch nicht, dass es grundsätzlich so ist. Dein Sohn hätte sich sicher gefreut, der andere Junge auch und im Grunde war es ja eh so geplant.

Solltet ihr in der Zwischenzeit eure Pläne jedoch schon geändert haben, hätte ich einfach freundlich gesagt, dass ihr jetzt leider schon etwas anderes vorhabt.
Nur aus Prinzip lehne ich allerdings andere Menschen bzw. ihre Anfragen nicht ab. Das finde ich im vorliegenden und allgemein erstmaligem Fall etwas überzogen.

Das Ganze hätte man netter regeln können. DU hättest ja als die Nachricht kam, dass sie erst schwimmen gehen möchten, anbieten können, dass sie den Freund deines Sohnes dann kurz vor eurem Aufbruch nachbringen können.
Oder ihr hättet mitgehen können zum Schwimmen und dann mit dem Freund zum Fest.

Ich finde es albern da auf dein (für mich unverständliches) Prinzip zu beharren. Entscheidest du dich nie spontan um?

Hallo
DIE haben abgesagt, weil sie schwimmen gehen wollen. Warum hätte sie das anbieten sollen, wenn klar ist das sie absagen, weil das Wetter zu gut ist?
Das ist schon sehr weit hergeholt und im nachhinein leicht zu sagen, finde ich...

Das weitere Argument "ihr hättet ja mitgehen können" finde ich übertrieben - das mache ich, wenn ich Leute lange kenne, das ich umswitsche - aber so ist es eine ganz andere Situation. Sie hatte etwas geplant und die haben abgesagt - wo ist das das Problem?

Ich finde deine ganze Argumentionskette nicht plausibel und den Vorwurf, dass sie albern war, sogar schon frech... #kratz

lg Tanja

Hallo plitz

Ich gehöre zu den wenigen, die das wohl oke finden...
Dieses Argument "Die Kinder können ja nichts dafür" nervt mich kollosal... #augen
Wie sage ich es, dass es sich nicht zu hart anhört - ich bin da auch konsequent...
Ihr ward ja auch schon unterwegs und hättet den vermtulich noch abholen sollen?
Und ich frage mich auch immer "wer bewegt hier eigentlich wen..."

Umgekehrt - ich hätte mich nach einer derartigen Absage (erst zusagen, dann absagen) nicht getraut, so etwas zu fragen... #nanana

Bleib bei dir und deinen Prinzipien.... Ausnahmen gibt es immer, aber du entscheidest wann und niemand sonst...

lg Tanja

Das war nicht zu hart, das war einfach klar... :-)

Ja. Das Formulieren war echt schwierig. Mir tat es leid und ich bin mir sehr doof vorgekommen, dass ich jetzt nen 5jährigen vor den Kopf stoße, bzw eine Mutti, mit der ich mich eigentlich bekannt machen wollte. Ich bin eigentlich sehr schüchtern bei sowas und hab da echt formulierungsprobleme.
Ich wär auch glatt mit ins schwimmbad gegangen. Wär schön gewesen, aber mein Bikini ist kaputt gegangen und ich hatte noch keinen neuen gekauft.
Puh ja. Ich hab dann gedacht, dass ichs dann eben klar rausschreibe.
Ich konnte die Familie ja schon etwas kennen lernen und in meinem Hinterkopf klingeln sämtliche Alarmglocken, wenn ich die so erlebe. Ich kann mich auf mein Bauchgefühl verlassen. Deswegen habe ich dieses hüh und hott unterbunden. Und ja. Sie hätten doch zum Fest kommen können.

Weißt du was? Viele zweifeln gerne mal an ihren Gefühlen, Taten oder Aussagen...
Und weißt du noch was?
Mach dich gerade - ehrlich - stell dich kerzengerade hin, Kopf hoch, Kinn hoch (das tut gut) - und sag dir "Ich kann mich auf mein Bauchgefühl verlassen, darin bin ich echt gut - Plautzi, du hast das gut gemacht..."
Und dann haust du dem Teufelchen auf deiner Schulter einen auf die Nuss (wenn du verstehst)...
Ändern kannst du es eh nicht mehr, richtig war es obendrein, falls noch was kommt, fragst du, warum sie denn nicht gekommen sind, darüber hättest du dich schon sehr gefreut ( ;-) )...

Und - hör auf an dir zu zweifeln - warum... #kratz
Und - du kannst "Nein" sagen - das können nicht viele... #liebdrueck

wie wäre der Knabe eigentlich zum Fest gekommen? #kratz

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Ich finde du hast völlig richtig reagiert. Ihr habt ihn eingeladen, erst ja, dann nein, dann wieder ja. Sollen sie sich doch besser organisieren! Ich seh auch nicht mehr ein, mich da immer nach anderen zu richten. Schon gar nicht am Wochenende. Den Bub dann vorschicken find ich traurig! Du hast alles richtig gemacht!

for @ll:
Ich verstehe nicht, was daran hart, übertrieben oder doof war...
Die Mutter hätte selbst mit dem Kind zum Fest fahren können, ist doch ihr Kind. Sie hat doch abgesagt... #kratz

Hart: Nein, viel Spass beim schwimmen!
Wo doch klar war, dass das Kind lieber zum Fest wollte....geht wohl netter, auch ein Nein kann man so oder so äussern.
Übertrieben: Die gesamte Prinzipien, HühHot, keine Luft dran Geschichte empfinde ich bei einmaliger Absage ziemlich übertrieben und
Doof: Das Verhalten Beider Parteien 😉

Dann ist es hart gewesen - aber klar - und darauf kommt es an... :-)

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Also unter “hü und hott” stelle ich mir schon ein wenig mehr vor als eine Planänderung wegen der Hitze und dann zurueck zum ursprünglichen Plan da Sohnemann doch lieber mit seinem Freund aufs Dorffest will. Dieser Sinneswandel kam sicher eher vom Sohn und die Mutter wollte ihm das er moeglichen. Wenn ich auf die Frage “koennen wir doch mit” die Antwort bekomme “nein, viel Spaß beim schwimmen” dann finde ich das ehrlich gesagt ziemlich asozial. Man kann sagen “hey, passt nicht mehr so ganz weil wir sind schon unterwegs oder wir treffen da Freunde oder sonstwAs”. Aber deine Antwort war schon sehr unfreundlich und unangemessen. Vor allem tust du dir ja keinen Gefallen wenn du die Eltern des Spielkamerades deines Sohnes verprellst. Was waere denn ûberhaupt schlimm gewesen ihn doch mit aufs Fest zu nehmen? Nix! Und nur wegen des Prinzip es nicht zu tun... mein Gott.... änderst du denn nie deine Pläne weil deine Kinder vllt doch andere Ideen haben?

Ich finde Menschen mit falschen für mich falschen Prinzipien sehr anstrengend!

nicht leiden kann, unter fremden Leuten Sprachnachrichten abzurufen
🙄

Ich hätte nicht aus einem sinnlosen Prinzip entschieden sonder ob ich es kann und möchte in dem Moment und dies auch so kommuniziert.
Eine Mutter die mich wegen Hü&Hott erziehen möchte ist ziemlich daneben....

Wäre mir zu anstrengend
Schade für Dein Kind

Ich würde die Reaktion wohl nach etwas Bedenkzeit als das Ergebnis gekränkter Eitelkeit einordnen.

Ja, die Antwort war schon recht grob! Deinen Grund kann ich aber verstehen!
Erst zusagen, dann absagen und wieder zusagen- dieses Hin&Her ist für mich auch nichts.
Ist so nach dem Motto „Ja, euer Programm klingt gut, och nö uns ist dann doch was besseres dazwischen gekommen, das ist dann jetzt doch zu langweilig, könnt ihr doch?“ Sowas kann ich ja hassen!
Sie hätten auch nach dem Dorffest schwimmen gehen können und euren Sohn z.B.mitnehmen können.
Aber nicht die Rosinen rauspicken!

Und wenn das so schon anfängt?!

Ich finde es erstaunlich und ehrlichgesagt auch sehr schade, dass hier so negativ gedacht wird. Warum?

Es wird vom "schlimmsten" ausgegangen.

Was, wenn es so heiß war, dass die Eltern beschlossen haben lieber schwimmen zu gehen. Kinder waren alle begeistert. Dann wird dem Sohn bewusst, dass er aber doch eigentlich lieber mit seinem Kumpel aufs Dorffest gehen wollen würde und fragt, ob er doch mitgehen darf.

Meine Tochter ändert öfters mal ihre Meinung. Entweder weil ihr die Konsequenzen nicht bewusst waren oder sie nun eine andere Meinung dazu hat.

Hier so abweisend zu reagieren finde ich einem Kind gegenüber nicht fair. Wenn man konsequent sein möchte, dann kann man das auch mit etwas Empathie tun. Das schließt sich nämlich nicht aus...

Ich weiß gar nicht, warum Ihr das Ganze so hoch aufhängt?
Hier war doch gar nicht die Rede, dass dem Kleinen plötzlich langweilig war oder er irgendwelche Rosinen rauspicken wollte.

Aufgrund der Hitze wäre die Familie wohl lieber spontan Baden gefahren und er wird dann bedauert haben, dann nichts mit seinem Freund unternehmen zu können, der ebenfalls enttäuscht war und sich über einen gemeinsamen Geburtstag gefreut hatte.

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Ich finde es überhaupt nicht zu hart, sondern konsequent und gut. Wenn ihr alle schon „auf Augenhöhe“ mit Kindern kommunizieren wollt - was ohnehin Schwachsinn ist, weil Kinder einfach Führung brauchen - dann müssen die Kinder auch damit klar kommen, dass sie die Konsequenzen ihrer Handlungen tragen müssen.
Kinder sind KEINE Erwachsenen.

>>Wenn ihr alle schon „auf Augenhöhe“ mit Kindern kommunizieren wollt - was ohnehin Schwachsinn ist, weil Kinder einfach Führung brauchen...<<

Vielleicht solltest du dich erst einmal darüber informieren, was es bedeutet "auf Augenhöhe" mit dem Kind zu kommunizieren. Denn das heißt ganz und gar nicht, dass man nicht auch "führt" #nanana

>>Kinder sind KEINE Erwachsenen. <<
Das stimmt. Und so, wie die TE mit dem Kind gesprochen hat, würde ich (wenn überhaupt) nur mit einem Erwachsenen sprechen. Und wenn ich ehrlich bin, nicht man dann, denn ein wenig mehr Höflichkeit schadet nie. Höflichkeit und Konsequenz schließen sich nämlich nicht aus...

Ohweia.

Es tut mir leid aber du wärst die Kategorie Mama von denen ich mich fernhalten würde.

"Everybodys darling" ist "Everybodys depp" von daher: braucht dir nicht leid tun.

Ich finde die Absage von Dir vertretbar. Aber im Ton hast du dich aus meiner Sicht wirklich total vergriffen.
"Du, nächstes Mal. Wir sind schon los." wäre für einen 5jährigen doch adäquater gewesen und hätte sie im Ergebnis doch genauso abgegrenzt.

Es ist nicht dein Job einem dir ziemlich fremden Kind deine Prinzipien derart hart reinzureiten. Ich finde da warst du übergriffig.

Ich habe ja nicht dem Kind geantwortet, sondern der Mutter.
Mir war in dem Moment wichtig, dass sie mit der Situation konfrontiert wird, dass ihr Kind nicht alles von den Erwachsenen bekommt. Und dass SIE mal ne Situation klärt. Ich kam mir von ihr manipuliert vor. Das hat auch was mit dem zu tun, wie ich sie bisher mir gegenüber erlebt habe.
Wie gesagt, ich kenne sie ja schon ne weile. Sie braucht nur ihr Kind vorschicken, und schon bekommt er alles, was er will. Er ist wirklich aboslut bezaubernd, aber er bleibt nicht ewig 5. Sie kann ihn nicht ständig vorschicken und seinem zuckersüßem charme alles regeln lassen. Das Hin und Her hätte sie mit mir regeln müssen. Nicht über ihr Kind. Dann hätte ich auch eingelenkt. Wie schon gesagt: ich mach keine Termine mit 5jährigen. Es gibt Dinge, die sind Aufgabe der Erwachsenen.
Ich wollte mich klar ausdrücken und kein schwammiges Versprechen in den Raum stellen. Ich habe später geschrieben, dass wir uns gern wieder verabreden können. Ich werde da auch auf sie zu kommen. Aber ICH regel das und rede erst mit meinem Kind drüber, wenn ich weiß, wie der Hase läuft.

Also wolltest Du sie erziehen?
Bleibt die gleiche Frage wie beim Kind, ist das Dein Job?

Ich finde Deine Schärfe diesbezüglich überzogen. Auch eine freundliche Absage „too late“ ist eine deutliche Abgrenzung die normale Menschen gut verstehen.
Wenn die Dame da taubblind ist, ja warum zur Hölle eine Freundschaft zwischen den Kindern forcieren, da wäre ich glatt froh wenn die sich nicht näher kommen und würde das nicht auch noch fördern. Gleiches gilt wenn sie Dich einfach triggert oder nervt, dann lade ich das Kind doch nicht extra noch ein...

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