Schlechter essen - wenn es den Alltag und die Gesundheit beeinflusst?

    • (1) 15.07.19 - 22:38

      Hey sagt mal, gibt es so was wie ne Rezeptsammlung für Kinder, di wirklich schlecht essen?

      Mein Sohnemann, 3.5 Jahre alt, isst nur sehr wenige Lebensmittel. Er geht halt öfters tatsächlich hungrig ins Bett, oder hungrig zum Spielplatz, Und wenn am Tisch nix passendes für ihn dabei war, ist der Rest des Tages für ihn gelaufen. Die Stimmung ist dann oft im Eimer bei ihm. Und doch tut er selten was neues probieren.

      Aber mir gehen langsam die Ideen aus #kratz

      Was er isst:

      - Nudeln (1)
      - Tomatensuppe (2)
      - Gemüsesuppe (3)
      - Reis (4)
      - Kartoffelpüree (5)
      - Brot mit Butter (6)
      - Wiener Würstchen (7)
      - Fischstäbchen/Fischfilet (nur mit Panade) (8)
      - Chicken Nugets (auch hausgemachte ohne Panade) (9)
      - Schnitzel (nur paniert, egal ob gekauft oder Hausgemacht) (10)
      - Mais (11)
      - Tortellini (12)
      - Gnocci (13)
      - Joghurt (14)
      - Quark (15)
      - Pfannkuchen (16)

      Soßen gehen nicht. Frischkäse oder Leberwurst aufm Brot auch nicht. Kein käse, keine Wurst, kein Gemüse gekocht/gebraten/gebacken. Fisch wird nur mit Panade gegessen. Kartoffel geht nur als Püree, Bratkartoffeln gehen nicht. (haha Pommes geht natürlich)

      Gekochtes Gemüse geht nicht. Nur Dosenmais. Oder ein Gemüse-Misch-Masch klein geschnitten in einer Gemüsesuppe.

      Rohkost - Tomaten, Gurke, Paprika, Radieschen, ... - ist immer von der Tagesform abhängig. Heute hat er zum Beispiel ne halbe Gurke gegessen. Gestern Aber war die Gurke verhasst und er hat ein paar Minitomaten gegessen. Es kommt aber auch vor, dass er tagelang nicht mal rohes Gemüse isst.

      Obst geht super gut. Äpfel, Birnen, Nektarinen. Alle arten von Beeren, Kirschen, ab und u Wassermelone...

      Nun, insgesamt dachte ich, das ist alles normal. Er ist halt ein Kleinkind. Da er jetzt öfters über Bauchschmerzen beklagt hat, waren wir beim Arzt mit einem Essprotokoll. Die Ärztin hat gemeckert, dass er zu einseitig isst. Und zu "trocken". Zu Reis und Gemüse gehört ne Soße. Da er keine isst, soll ich immer ne Riesen Portion Butter untermischen.

      Was mich aber zusätzlich nun stutzig macht, er probiert nicht mal. Wenn er was neues sieht, probiert er nicht einmal. Auch im KiGa wurde mir bestätigt. Es kommt nur alle paar Wochen vor, dass er mal was neues probiert. 1-2 mal die Woche bleibt das Mittagessen umangerührt, obwohl er mich allen anderen Kids am Tisch sitzen bleibt.

      Ich koche abends immer warm. Zwei mal Suppe, einmal Nudeln, einmal Reis, einmal Kartoffeln, einmal Pfannkuchen, einmal Tortellini etc. Und ich stelle immer einen großen Teller mit Rohkost hin. Für mich und meinen Mann gibt es halt immer Gemüßesoßen, oder Fleischsoße dazu. Oder Dips, mal Schnitzel, oder Fisch, oder mal Fleischbällchen.Oder mal Zucchini und Karotten gebacken, oder oder oder. Wir essen recht vielseitig.


      Nun... alle sagen, ich soll mir kein Kopf machen. Es ist noch kein Kind am vollen Tisch verhungert.

      Aber mein Sohn tut immer noch essen egelmäßig verweigern, isst einseitig. Bekommt Verstopfung und geht oft hungrig vom Tisch und macht uns dann mit seiner miesen Laune den Tag zur Hölle.


      Ich hab das Gefühl, sein Essverhalten beeinflusst den Alltag.

      Wir mussten schon regelmäßig Spielplatz Ausflüge am Wochenende abbrechen, weil er beim Mittagessen kaum was angerührt hat aber dann die Kekse anderer Kinder am Spielplatz wollte und sich einfach unmöglich aufgeführt hat, weil ich erklärt habe, er darf keine Kekse essen, wenn er Mittagessen am Tisch stehen lässt.

      Nach dem KiGa, wenn wir Eltern die Kids abholen gehen wir fast jeden Tag, vor allem jetzt, zum Spielplatz. Aber mein Sohn hat meist sooooo viel Hunger, weil er das Essen in der Kita nicht angerührt hat, dass Spielplatz nicht möglich ist. Er ist schlecht gelaunt, schreit, hört nicht, geht auf andere Kids los. Rohkost interessiert ihn dann nicht. Er hat halt Kohldampf und braucht was "gescheites" Und während alle noch was unternehmen, müssen wir heim und schnell was essen. Und so ein Benehmen kommt nur, wenn er zu Mittag nichts gegessen hat.

      Bin mit meinem Latein langsam am Ende :(

      • (2) 16.07.19 - 00:11

        Hmm für mich isst er doch genug, nur scheinbar eben nicht das was du/ihr wollt.

        Viel zu viel Stress wird da in etwas reinprojeziert was etwas ganz natürliches sein sollte...essen nach hunger und Lust.

        Nehmt da mal den Druck raus, natürlich würde ich nicht ohne Ende jetzt Kekse essen lassen, aber eben das was er gerne isst anbieten und dann auch mal Kekse usw.

        Eigentlich essen Kinder sehr instinktiv das was sie brauchen, ausser man grätscht ihnen da ohne ende immer wieder rein.

        Es gibt zu dem Thema auch ein ganz tolles Buch, hab es selbst nicht gelesen aber zu dem Thema immer wieder empfohlen worden.
        Schau es dir vllt mal an https://www.amazon.de/Mein-Kind-will-nicht-essen/dp/3932022122/ref=dp_ob_title_bk

        LG

        • (3) 16.07.19 - 05:31

          Ich kann mich nur anschließen.
          Ich finde in der Tat nicht, dass das Kind zu wenig bzw. zu einseitig isst. Bei der Überschrift dachte ich, es geht um ein Kind, das wirklich nur Trockene Nudeln isst, aber es isst mehrere Obst- und Gemüsesorten -
          Wenn auch letzteres nur als Suppe.
          Er probiert im Kindergarten immerhin hin und wieder neue Lebensmittel.
          Ich finde, du solltest dem Kind zu essen geben, was ihm schmeckt und zwar aus der Auswahl, die du hast mit frischem Obst und Gemüse.
          Seine Verstopfung könnte auch daher rühren, dass er zu wenig trinkt. Biete ihm doch mal Apfelschorle an.

          • (4) 16.07.19 - 08:57

            Klar erscheint es auf den ersten Blick als "große Auswahl". Aber es ist "nicht genug"

            Wir waren letztes Wochenende bei Freunden Grillen. Es gab Rohkost, Nudel und Kartoffelsalat und Würstchen, Dazu Knoblauchbrot. Zum Nachtisch Obst und Eis.

            Andere Kinder haben entweder Nudel oder Kartoffelsalat gegessen. Und Würstchen. Obst haben alle gegessen. Fast alle Kids haben Knoblauchbrot gegessen. Am ende waren alle satt. Alle sind weiter spielen gegangen.

            Mein Sohn hat nur am Rohkost geknabbert und 1,5 Würstchen gegessen. Knoblauchbrot wollte er auch nicht.
            Natürlich hätte ich die Gasgeberin fragen können, ob ich in Ihrer Koche einfach so ne Portion Nudeln kochen darf. Oder ob sie noch paar Scheiben Brot rumliegen hat. Aber bei einem 3,5 Jährigem Kind dachte ich eben, so ne extra-Wurst muss nicht sein. Es kann am Tisch essen oder damit leben, dass es nix gibt.

            Tja. Alle Kinder haben dann gespielt. Mein Kind saß bei mir auf dem Schoß und hat ununterbrochen rumgemeckert, dass es essen will. Aber "was anderes"

            Ich empfinde es langsam als störend, dass wir immer noch nicht so entspannt unterwegs sein können und ein nörgelndes Kind um uns herum haben, während andere einfach was essen und zufrieden sind. :(


            Mit dem Trinken ist es auch so ne Sache.

            Unsere Ärztin hat uns auch geraten, öfter was süßes anzubieten, wenn es zu wenig trinkt. Das Ergebnis ist, dass er nun im KiGa zwar super alles trinkt. Daheim aber nur noch Säfte und Schorlen. Wenn wir konsequent nix Süßes anbieten und vor ihm immer am Wasser schlürfen, hält er das aus. Erst abends vor dem Schlafen wird ihm klar, dass er so durstig nicht einschlafen kann und trinkt doch noch Wasser. Wird nachts wach weil er pinkeln muss und verlangt nachts dann Wasser. Am Wochenende ist es ganz schlimm.

            • (5) 16.07.19 - 09:23

              In dem Fall hätte ich schon etwas mitgebracht, was er wirklich isst. Das Problem war ja irgendwie vorhersehbar.

              Du solltest wirklich den Stress rausnehmen. Lass ihn essen was er mag.

              Je mehr du ihn drängst zu probieren, umso mehr wird er sich verweigern. Ich kenne das aus eigener Erfahrung.

              Das einzige "Problem" das ich sehe ist das Trinken. Ehrlich gesagt käme ich nicht auf die Idee, gerade im Sommer, so eine Erpressertour zu fahren, nur das er Wasser trinkt. Ich würde die Schorle einfach verdünnen und dann nach und nach immer mehr Wasser zugeben. Wenn er zu wenig oder so unregelmäßig trinkt, ist es klar das er zu Obstipation neigt.

              • (6) 16.07.19 - 09:27

                Ich will nicht so rüber kommen wie "Erpresser-Mutter"
                Aber mir geht es gegen den Strick, das er im KiGa (und bei Großeltern übrigens auch) Wasser trinkt, nur bei uns nicht#klatsch

                Ab und zu was Süßes ist ja nicht schlimm. Schlimm finden wir es nur, seit er NUR Süßes trinken will#zitter

                • (7) 16.07.19 - 21:58

                  Das es überall klappt liegt einfach an dem Stress und Druck den ihr erzeugt habt,leider ist das ein selbst gemachtes Problem ihr hab ihm so sehr in seine Autonomie rein gegrätscht das er nun DA seinen Willen unbedingt durchbringen möchte, um da wieder raus zu kommen wirst du wohl oder übel in den sauren Apfel beißen müssen und ihm zeigen das du es nicht böse meintest und ihm nicht vorschreiben möchtest wie und was er wo isst und trinkt.
                  Glaub mir ich kenne das,zwar nicht mit essen,aber generell...nur das ich nicht weiss an welchem Punkt ich meinem Sohn seine Autonomie abgesprochen habe das sich daraus dieser teufelskreis entwickelt hat (wahlweise ist es bei uns aber auch ein anderes problemchen )

                  Das einzige was ihr da machen könnt ist es eben nicht da haben...dann kannst du ganz ehrlich sagen "Sry schatz wir haben nur wasser!" und dann ist das für mich auch keine "erpresser tour" wie es jmd schrieb. So mach ich das wenn meine Kids grad in schüben zuviel schmacht nach süßem haben ^^ wir haben dann eben einfach nix da und dann wird danach auch nicht verlangt oder irgendwie gebockt,es kommt von mir autenthisch und ehrlich rüber und so wird das dann auch angenommen.

                  LG

                  • (8) 16.07.19 - 21:59

                    ah entschuldigung mein Text klingt jetzt etwas zu sehr als wüsst ich genau was bei euch abgeht,es sind natürlich nur vermutungen ob und wie das passt kannst du natürlich nur selbst wissen,aber ja es ist so meine Vermutung die ich habe anhand dessen was du schreibst :)

                (9) 17.07.19 - 08:22

                Das geht dir gegen den Strich? Das ist nunmal typisch kleinkind!

                Beim grillen hast du doch von vorneherein die Situation gekannt! Warum nimmst du da nichts mit in ihr habt einen entspannten Abend?

                Dann dauert es bei ihm eben noch ein halbes Jahr länger bis er mehr isst /probiert.
                Unser 3,5 jähriger hat gerade erst damit angefangen unbekannte Gerichte zu probieren.

            (10) 16.07.19 - 09:27

            Aber das mit dem verdünnen klingt gut. Das probiere ich auf jeden Fall aus :)

        (11) 17.07.19 - 16:11

        Er hat doch was gefunden, was ihm schmeckt: Würstchen und Rohkost. Er hätte doch mehr Würstchen essen können.
        Mein Sohn ist übrigens 11 und isst auch kein Knoblauchbaguette, keinen Kartoffelsalat und keinen Nudelsalat. Das sind doch wirklich Sachen, die mag nicht jeder.
        Er hätte Würstchen mit Ketchup gegessen, Gurken, Mais, Obst sowieso und natürlich Nachspeisen.

        (12) 19.07.19 - 09:04

        "Natürlich hätte ich die Gasgeberin fragen können, ob ich in Ihrer Koche einfach so ne Portion Nudeln kochen darf. Oder ob sie noch paar Scheiben Brot rumliegen hat. Aber bei einem 3,5 Jährigem Kind dachte ich eben, so ne extra-Wurst muss nicht sein. Es kann am Tisch essen oder damit leben, dass es nix gibt.

        Tja. Alle Kinder haben dann gespielt. Mein Kind saß bei mir auf dem Schoß und hat ununterbrochen rumgemeckert, dass es essen will. Aber "was anderes"

        Ich finde, da hast du gut reagiert. Nie hätte ich eine Extraportion Nudeln gekocht. So eine Extrawurst hätte es hier in keinem Alter gegeben bei der Auswahl.

        Ich würde ihm wohl weniger Raum zum Meckern geben. Entweder er isst oder geht spuelen mit den anderen. Den ganzen Abend auf dem Schoß hocken maulen und "was anderes" essen wollen würde ich mir nicht antun, eher nach Hause gehen. Sprecht VORHER darüber, wie es laufen wird. Mit 3,5 sollte er das schon verstehen.

        Ich würde nicht anfangen, nach seinem Gusto zu kochen, aber so, dass immer irgendwas für ihn dabei ist. Isst er dann nicht, muss er warten. Das ganze Thema nimmt viel zuviel Raum ein und wirkt belastend.

        LG

(13) 16.07.19 - 07:16

Da isst dein Kind ja wesentlich mehr als mein Sohn, 4 Jahre. Er isst keine Wurst, nur Leberwurst, kein Käse, keine Eier, kein Gemüse, kein Obst (nur Äpfel).
Was geht, sind Bratwurst und Frikadelle.
Er liebt Kartoffelpüree, daher gibt es nun ab und zu Kartoffel-Möhren-Püree. Oder selbstgemachte Tomatensauce mit versch. Gemüsesorten drin.
Mein Sohn ist ein "Kopfmensch" und sagt grundsätzlich "Nein, mag ich nicht", ohne zu probieren.
Mein Tipp: immer mal wieder was anbieten, aber ohne Druck. Und wenn er was neues isst, es öfters machen, damit sich das in seinem Gehirn festigt. Die Kita unterstützt mich auch und berichtet, wenn er was neues isst.
Übrigens gibt es lt. Arzt einen Fachbegriff für dieses Essverhalten "Picky Eater".

  • (14) 16.07.19 - 09:03

    Wie machst du das mit deinem Sohn?

    Ich koche oft doppelt. Also zum Beispiel: Mein Mann und ich wollen Gemüseauflauf: Ich schnippele Gemüse in unser Auflauf und Gemüse, dass ich dann zu ner Suppe koche.

    Oder ich mache Bolognese und wir Essen nudeln mit der Fleischsoße, er isst Nudeln mit Butter.

    Wenn keine Zeit zum Kochen ist, gibts halt belegte Brote und Gemüse für uns, und Butterbrot fürs Kind.

    Wenn er gerade in seiner Phase ist, wo er gar kein Gemüse mag, muss ich ihm die Nudeln und Reis mit extra viel Butter oder Öl machen, damit es nicht zu trocken wird. Dann ernährt er sich tagelang von Brot, Nudeln, Butter, Öl und Joghurts. Dann mag er plötzlich auch kein Obst mehr :(

    • (15) 16.07.19 - 09:20

      Ja, ungefähr so haben wir das auch gemacht, als unser Mittlerer in dem Alter war.
      Er war ein "Nudeln mit Tomatensoße -Esser", da hatten wir halt immer portionsweise eingefrorene Tomatensoße im Gefrierschrank.

      Er (inzwischen 12) isst schon lang ganz normal bei uns mit, und wenn es was gibt, was er wirklich nicht will, kocht er sich selbst was anderes.

      (16) 16.07.19 - 12:09

      "muss ich ihm die Nudeln und Reis mit extra viel Butter oder Öl machen, damit es nicht zu trocken wird. Dann ernährt er sich tagelang von Brot, Nudeln, Butter, Öl und Joghurts. Dann mag er plötzlich auch kein Obst mehr"

      Öhm... abgesehen von den Nudeln (ich mag keine) & Öl, kann ich mich davon auch ernähren. Und habe keine gesundheitlichen Schäden davon getragen. Vieles von dem, was dein Sohn isst, esse ich heute noch nicht oder nur sehr ungern und wenig - ich verzichte dann auch lieber.

      Mir hat der Kinderarzt immer gesagt, dass Kinder instinktiv das essen, was der Körper braucht. Mal ist das mehr Obst und Gemüse, mal mehr Fleisch / Fisch, mal eben Brot etc. Unser Sohn (16) isst heute noch weit weniger als das von dir beschriebene, aber ist kern gesund, körperlich fit, schlank aber muskulös.

      Entspann dich bitte, was das Essen betrifft. Je mehr Druck du machst (dir und deinem Kind), desto mehr Probleme wirst du uU. bekommen.

      Dein Kind verhungert nicht. Es muss nur lernen, dass er eben nur das essen kann, was da ist. Und es sollte selbstverständlich immer was dabei sein, was er mag. Und wenn das täglich ein Teller Nudeln trocken ist, dann ist es so. Oder tagelang nur Rohkost.

      Viel problematischer sehe ich, dass dein Kind viel zu wenig trinkt. Vielleicht wäre es auch eine Möglichkeit ihm kalten Tee anzubieten statt Saftschorle (wobei die verdünnt ja so problematisch nicht ist). Evtl. mit tollem Strohhalm drin oder in einem Becher, den er toll findet.

      Meine Mutter ist früher verzweifelt. Bein meiner Oma aß ich Streichkäse, Scheibenkäse, Pilze, etc - Zuhause hab ich lieber gehungert. Gut, bei Scheibenkäse und Pilzen würde ich auch heute noch lieber eine trockene Scheibe Brot essen, aber auch meine Oma meinte damals, dass das alles nicht schlimm wäre.

      • (17) 16.07.19 - 15:31

        Tee habe ich aufgegeben. Weil er mal trinkt, mal nicht. Aber das mit Schorle verdünne ist ne gute Idee. Warum bin ich selbst nicht früher darauf gekommen #schock


        <<Dein Kind verhungert nicht.>>

        Natürlich nicht. Aber wenn andere Kinder fröhlich am Spielen sind, hängt mein Kind nörgelnd an mir und jammert dass er Hunger hat. Und will dann irgendwas süßes, statt gesundes.

        • (18) 19.07.19 - 09:08

          Da wäre bei mir Schluss. Entweder essen von der großen Auswahl, die da ist, spielen gehen - oder nach Hause. Das könnt ihr in Ruhe unter 4 Augen besprechen. Genöle gäb's hier nicht....

      (19) 16.07.19 - 22:02

      Ich bin mit 32 noch so ein Instinkt esser :D
      Wenn ich aus gewissen gerichten die ich mag grade nix brauche, mag ich die auch nicht essen.
      Wenn ich Eisen brauche hab ich z.b immer total Bock auf Schnitzel und Rote Beete :D

      Ich hab das schnell bei meinen Kids auch erkannt...mein Sohn hat auch schon tagelang nur Butterbrot gegessen und abends wirklich nur 2-3 Gabeln vom Abendessen....ich finde das für mich halt völlig normal da ich exakt genauso bin und es einfach kenne.

(20) 16.07.19 - 21:24

Ich koche nur am Wochenende. Ein Tag koche ich etwas, wo ich weiß, dass er es auf jeden Fall ist und ein Tag koche ich was nach unserem Geschmack, aber was ein Kind in seinem Alter eigentlich auch essen würde. Entweder isst bzw. probiert er oder nicht.

(21) 17.07.19 - 08:25

Ich käme garnicht auf die idee Nudeln oder Reis mit Butter oder Öl zu machen.
Nudeln /Reis wird hier oft trocken gegessen vom kind

(22) 16.07.19 - 08:55

So wenig isst er doch gar nicht. Wenn er Gemüse sonst nicht mag, gäbe es bei mir dann halt öfter Gemüsesuppe für ihn, wenn wir Eltern was essen wollen, was er nicht mag.

Ich verstehe auch nicht das Wochenendausflugproblen. Den anderen Kindern die Kekse wegessen darf man auch nicht, wenn man zu Mittag gegessen hat. So viele, dass er sich dran sattessen könnte, würden die ihm wohl nicht abgeben, und an zwei oder drei Keksen ist auch nichts schlimm, wenn man nicht zu Mittag gegessen hat. Mein Kind bekäme in dem Fall halt Butterbrot mit Obst oder ich würde ein paar Pfannkuchen backen. Vieles, was er isst, ist ja ziemlich unaufwändig zuzubereiten, da hätte ich kein Problem mit gelegentlichem Extraessen. Und zum Abholen vom KiGa könnte man vielleicht ein Butterbrot mitbringen.

  • (23) 16.07.19 - 08:59

    wenn er kein Mittag gegessen hat, ist er mit paar Keksen nicht zufrieden. Er hat dann halt weiter Hunger und die Laune ist im A****.

    Außerdem verstehe ich es erziehungstechnisch nicht. Was ist richtig daran, Mittagessen nicht anzurühren und dann am Spielplatz Kekse zu essen? Auch wenn es nur ein paar sind?

    << Und zum Abholen vom KiGa könnte man vielleicht ein Butterbrot mitbringen. >>

    Das selbe Problem: ein Butterbrot macht ihn nicht satt. Und die Laune bleibt weiterhin mies. Einsicht bleibt aus

    • (24) 16.07.19 - 09:10

      Im Kindergarten hast du es halt nicht in der Hand, was es gibt, deswegen der Vorschlag mit dem Butterbrot oder halt zwei, wenn eins nicht satt macht.
      Aber zuhause kann er doch was bekommen, was er isst, wir haben uns da mit Resten vom Vortag beholfen oder was eingefroren, das gab es dann, wenn wir was wollten, was das Kind nicht aß.

      Viele Kekse sind halt nicht gesund, deshalb sind sie kein adäquater Ersatz für ein Mittagessen. Was das Problem an ein paar Keksen ist, sehe ich nicht.

      • (25) 16.07.19 - 09:23

        <<Was das Problem an ein paar Keksen ist, sehe ich nicht.>>

        Das Problem ist, dass es nicht funktioniert. Er isst ein paar. Und dann meckert, er dass es Hunger hat und noch mehr Kekse will. Dann ist seine Laune im Keller. Er fängt an auch zu schreien, dass er Hunger hat und ich halte es ehrlich gesagt nicht aus. Es sind zwar immer dieselben Mütter am Spielplatz, die das schon kennen und weghören/ignorieren. Aber mich macht es kirre, wenn alle Kinder spielen und meiner um mich herum läuft und schreit, dass er Hunger hat und ich ihm was geben soll.

        Ich habe oft genug probiert, ne Box mit Karotten, Äpfel und Birnen, oder Beeren und ein Butterbrot mitzunehmen.

        Aber oft will er das gar nicht. Er sieht andere Kinder mit Keksen und will immer mehr Kekse oder süße Brötchen.

        Und irgendwann halte ich das Gemecker, dass er Hunger hat eben nicht aus. Wenn er Brote/Obst nicht will und aus Prinzip Kekse verlangt, gehen will. Bin ja auch nur ein mensch und Geduld ist irgendwann vorbei.


        An Tagen, wo er gut gegessen hat, gittre s das Problem nicht. Dann kriegt er wie die anderen Kids ein paar Kekse und ist zufrieden und kann stundenlang mit anderen spielen.

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