Impfpflicht gegen Masern - Wie steht ihr dazu?

Was sagt ihr dazu, dass es ab 2020 Pflicht ist, Kinder gegen Masern impfen zu lassen?

Impfpflicht gegen Masern finde ich

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Es gibt derzeit kein Gesetz, welches die Impfpflicht regelt. Weder der Bundestag noch der Bundesrat hat sich mit dieser Thematik beschäftigt.

Absolut richtig.

Impfgegner sollen dann ihr Kind bitte auch in keinerlei Einrichtungen bringen und Schulpflicht? Dann hoffe ich das es teuer wird oder man muss auswandern 😅

Ich sage dazu: diese Regel hätte es schon viel viel eher geben sollen ! Aber besser spät als nie 🤗

Endlich !! Zeit ist es geworden!!

Super!!
Meine Kids sind alle geimpft!!! Und ich wäre dafür!! Damals bei uns dürfte kein Kind im kiga was nicht geimpft wurde...

Ist bei uns heute noch so.
Auch wenn vielleicht gaaaanz schlimm. Ohne lückenlosen impfausweis sind die Plätze hier "belegt"

Traurig, dass es notwendig ist, also das Gesetz, nicht die Impfung. Wobei, eigentlich auch traurig, dass man noch impfen muss, weil es die Krankheit noch gibt.


lg lene

Dazu gibt es noch gar kein Gesetz. Wenn würde ich es sehr begrüßen. Der Herdenschutz ist nur da, wenn sich alle, bzw. fast alle impfen lassen, die können.

Ich fand es entsetzlich, als hier an der örtlichen Waldorfschule in 2016 Masern ausgebrochen sind. Die liegt nicht weit von unserem Haus entfernt. Mein Zwerg war damals noch zu klein für die MMR Impfung. Ich finde es wahnsinnig verantwortungslos nicht zu impfen.

Wenn es dazu führt, dass sich der Protest gegen die Schulpflicht verstärkt, fände ich es ok ;-)

Es wäre fatal, wenn die Schulpflicht abgeschafft oder modifiziert wird.

Warum?

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Hey,

ich finde es super!

Allerdings frage ich mich, was mit den Kindern passiert, deren Eltern gegen Impfung sind...was ist mit der Schulpflicht, wenn nicht-geimpfte Kids nicht in die Schule dürfen?

Ist das der Türöffner für Homeschooling;)?

Nein. Die müssen nach dem vorgelegten Gesetzesentwurfs trotzdem in die Schule. Nur gegen die Eltern können Bußgelder verhängt werden.

Also kann man sich von der Pflicht freikaufen?
Dann kann es ja doch nicht so wichtig sein, wenn man die Ungeimpften gegen Geld doch in die Schule lässt.

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Endlich kommt die impfpflicht,wie lange muss man verdammt noch mal warten wie viele Kinderleben müssen noch dafür geopfert werden???
Nur weil die impfgegner Angst haben vor dem fiebern bei Kindern oder gleich dass schlimmste was in Fällen eins zu einer Million sind ..
Die Impfungen sind alle sicher sonst würde es die nicht geben ...
Das Gesetz hätte es schon lange geben müssen!!
Ich weiß wie ich Angst hatte wo bei uns in Hildesheim die Masern ausgebrochen sind und meine kleine dagegen noch nicht geimpft werden durfte!!
Alle meine 3 Kinder sind geimpft und das ist richtig so ...

Naja, 2018 gab es 30 Tote in ganz Europa. An der Grippe sind dagegen nur in Deutschland in 2018 über 1600 Leute gestorben. Sollen wir uns jetzt auch alle gegen die Grippe impfen lassen?

Da bist du aber auf dem alten Stand ...bei solchen antworten krieg echt das kotzen ..
Aber nun jeder kann es entscheiden wie er will die Leidtragenden sind dann auch eure Kinder wo dann mehr kommen kann wie nur Punkte dass es auch tödlich verläuft also bitte hinterher nicht heulen!!

Ich weiß nicht was ich davon halten würde. Ich bin Impfbefürworter. Meine Kinder,
wir selbst, sogar unsere Tiere sind gemäß der allgemeinen Empfehlungen geimpft. Theoretisch finde ich es gut und richtig eine ausreichend hohe Impfrate zu erlangen. Ob aber ein Gesetz der richtige Weg ist?

Puh.... Ich mir noch unschlüssig, wie ich dazu stehen soll.
Mein Sohn ist noch nicht geimpft. Wir sind aber keine Impfgegner. Die Masernimpfung würde eh irgendwann für uns anstehen.

Ich kann mir zur Zeit nicht vorstellen, dass es tatsächlich durchkommt. Ich bin sehr gespannt.
Wenn es aber wirklich so weit kommt, frage ich mich ob wir froh sein sollen von der Verantwortung befreit worden zu sein?
Denn ich erwarte vom Staat tatsächlich, dass dafür Verantwortung getragen wird.
Auf die Klagen, die Folgen werden bin ich sehr gespannt.
Aber ich finde es hat schon seinen Reiz, wenn man dazu gedrängt wird seinen Verstand immer Seltener einzusetzen. Kann ja auch bequem sein.

Oder soll ich mich darüber aufregen, dass wir in einer Scheindemokratie leben? Und die Selbstbstimmung und Freidenken immer unerwünschter werden.

Ich glaube nicht, dass es ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Das Freidenken hört auf wenn die Gesundheit anderer -in dem Fall Kinder die unmündig sind und Babies die noch nicht geimpft werden können - gefährdet werden.

Hört es dann auch auf, wenn rauchende Eltern ihre Kinder durch Passivrauchen gefährden?

Hört es auf, wenn Kinder kranker Eltern leiden?

Hört es auf, wenn eine Schwangere auf gewisse Untersuchungen verzichtet?

Oder hört es auf, wenn sie sich nicht gesund genug ernährt oder gar raucht?

Wo genau hört es auf?????

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Ich kann mit einer Pflicht gut leben, weil ich eh Impfbefürworterin bin. Ob sie wirklich nötig war... die verbohrten Impfgegner werden zahlen, die Schlamper hätte man vielleicht auch anders erwischt.

Es stellt sich die juristische Frage, ob das Bußgeld mit der jeder Aufforderung des Gesundheitsamtes erneut entsteht oder nur einmalig verhängt werden darf. Sollte Letzteres der Fall sein, wird der finanzielle Druck für viele zu groß.

Eben, das ist einer der Punkte, wo ich mich frage, wie so eine Impfpflicht durchgesetzt werden soll, wie oft ein Bußgeld verhängt werden soll, was ist, wenn ein Impfgegner nicht zahlen kann (Haft?)...
Ich finde Nichtimpfen total verantwortungslos, aber mit der Pflicht tu ich mich auch schwer. Andererseits haben wir ja auch eine Schulpflicht und das funktioniert irgendwie.

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Ich finde es wirklich schlimm, dass es den meisten Menschen egal zu sein scheint, dass der Staat über den eigenen Körper bestimmt 🤔
Sonst schimpfen immer alle über den Staat, zu wenig Rente, zu hohe Diäten, Gesetz hier, Gesetz da, zu hohe Steuern, wenig Bildung usw...
Aber wenn es über euren eigenen Körper geht, dann findet ihr es gut, dass ihr enteignet werdet?
Wartet mal ab, irgendwann werden die ungeimpften Kinder markiert, damit jeder mit dem Finger drauf zeigen kann und alle zusammen rufen "ausgeschlossen gehört der!"
Schaut euch mal den Film "Die Welle" an... genau so fühlt sich das ganze an für mich!

Total egal ob ich für das Impfen bin oder nicht:
KEINER HAT ÜBER MEINEN KÖRPER ZU BESTIMMEN AUSSER ICH! UND SOLANGE MEINE KINDER KLEIN SIND, ENTSCHEIDE ICH AUCH WEITERHIN SELBST FÜR SIE!

Ich bin bei der Pflicht auch hin- und hergerissen. Ich denke, die paar ernsthaften Gegner könnten nichts ausrichten, wenn man die Schlamper erwischen würde.

Andererseits entscheidet der Staat auch, ob mein Kind seinen Körper in die Schule bewegt und ich kann nicht entscheiden, ob eine Impfgegnervirenschleuder mein ungeimpftes Baby (theoretisch; meine Kinder sind groß und geimpft) ansteckt.

Generell gebe ich dir vom
Prinzip her recht ...

Auf der anderen Seite finde ich es schade, dass es
Immernoch Menschen gibt, die an Masern erkranken !
DAS MUSS NIcHT SEIN

Und Masern ist nunmal auch kein Schnupfen !

Und wenn die Menschen anders nicht zur Vernunft zu bekommen sind , dann halt so

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Soweit ich weiß, gibt es keinen in Deutschland für Kinder zugelassenen Masernimpfstoff als Einzelimpfung. So lange es den nicht gibt, kann ich mir nicht vorstellen, dass das Gesetz durchkommt. Die Impfpflicht gegen Masern würde z.Z. automatisch eine Impfpflicht gegen Mumps und Röteln implizieren. Glaube nicht, dass man das rechtfertigen könnte.

Ich wüsste nicht, was dagegenspräche. Wenn es eine Masernimpfpflicht gibt und es keinen Monoimpfstoff gibt, musst du halt das Kombipaket nehmen.
Es gibt auch keine Busfahrpflicht; wenn mein Kind aber keine andere Möglichkeit hat, in die Schule zu kommen als mit dem Bus, muss es der Schulpflicht wegen eben Bus fahren.
Und aus welchem Grund sollte man Mumps und Röteln unbedingt bekommen wollen, wenn man mit der Masernimpfung eh schon gegen seine Prinzipien verstößt;-)?

Komischer Vergleich 🤔
Im Fall der Impfung wären ja ALLE Kinder davon betroffen. In deinem Beispiel doch wohl nur Einzelfälle.
Na ja, egal. Ich denke halt, dass das juristisch ein Problem bei der Durchsetzung der Impfpflicht ist.

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Ich bin - aufgrund eines Artikels des Spiegels, den ich letztens zu dem Thema las - zwiegespalten. Darin wurde Impfpflicht und das resultierende Vertrauen in Impfungen allgemein beleuchtet. In Ländern mit Impfpflicht ist das Vertrauen anscheinend deutlich geringer als in Ländern, in denen die Leute selbst entscheiden können. Ich habe demnach nicht abgestimmt, weil mir keine Antwort richtig passt.

Aufklärungsarbeit wäre in dem Sinne wohl die bessere Alternative als stumpf eine Pflicht einzuführen - aber ich weiß auch, wie beratungsresistent Menschen sein können, wenn sie eine gefestigte Meinung haben (das nennt sich "Bias"). Eine kritische Sicht aufs Impfen finde ich grundsätzlich nicht verkehrt, sich zu informieren und persönlich den Nutzen-Risiko-Faktor abwägen zu können ist mMn eine wichtige Sache. Ein Einzelimpfstoff wäre sicher auch eine Möglichkeit, um den Leuten mehr Entscheidungsfreiheit zu geben.

Da ich meine Kinder aber impfen lasse und es verantwortungslos finde, sich auf den Herdenschutz zu verlassen, ohne selbst etwas dafür zu tun, würde ich eine Impfpflicht nicht sonderlich negativ sehen.
Im Auto wird sich ja (hoffentlich) auch angeschnallt, die Kinder bekommen teure Reboarder, bloß keine Nestchen, um HimmelsWillen alles Bio, die schrecklichen Schutzmittel, kein Plastik, überall Schadstoffe! Da kommt keiner mit dem einen Einzelfall, der gegen einen Gurt spricht.
...aber Impfen??? Nein danke! 🙄 /sarkasmus aus

Du solltest Dich mit den einzelnen Stellen beschäftige etwas entscheiden 🤣

Bin schockiert dass es fast alle gut und in Ordnung finden!
Ich finde es furchtbar und fühle mich der Grundrechte beraubt.
Wer von euch achtet bei Deos darauf, dass die Aluminium frei sind? (Da vermutlich krebserregend)
Aber das in jeder Impfung auch EXTRA Aluminium zugesetzt wird stört euch nicht?
Dass ihr bei jedem Aspirin einen seitenlangen Beipackzettel habt, aber bei Impfungen der Arzt nur sagt: Das ist gut verträglich...? Total unlogisch oder?
Es gibt keinen Einzelimpfstoff für Masern, also muss mit der Impfpflicht meine Tochter auch gegen Mumps geimpft werden, was ihr Risiko für Eierstockkrebs erhöht?

Die meisten Masernerkrankten sind junge Erwachsene, die Impfpflicht gilt aber nur für Kinder und pädagogisches Personal. Ach ja, wenn man vor 1970 geboren wurde braucht man auch nix nachweisen und könnte also genauso als Personal kleine Kinder infizieren.... das ist ja mal wieder voll gerecht...

Ich finde eine Impfpflicht ist total der falsche Weg aber vielleicht führt es dazu dass sich manche Leute wenigstens mal objektiver darüber Gedanken machen.....

Was wäre deiner Ansicht nach der richtige Weg?

Jepp lass lieber dein Kind daran erkranken und die soll ruhig dabei andere kleine unschuldige Babys damit anstecken ?
Die daran sterben???!!!!!
Verdammt nochmal ihr habt Kinderleben auf dem Gewissen der anderen Kinder und unter anderem auch deine!!!
Überall sind momentan Stoffe drinnen die auch krebserregend sind fange bei Lebensmitteln an und weiter zur Spielsachen Technik usw...da macht sich seltsamer weise keiner sich Gedanken!!

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Hiermit rufe ich die "pro Impfpflicht Missionierer" auf, hier doch mal Zahlen und Fakten zu Posten!

- Wie viele Fälle von Masern gibt es in Deutschland pro Jahr?

- Wie viele haben bleibende Schäden?

- Wie viele sterben?

- Welche Gruppe an Menschen betrifft die meisten Ansteckungen?

- Und das wichtigste, was sind die genauen Inhaltsstoffe der Impfungen?

- informiert euch doch gleich mal über Impfschäden und Nebenwirkungen...

- Wenn ihr gerade dabei seid, sucht doch mal mach Grippe... und postet den Vergleich!

Bekehrt mich doch! Bevor ich eure Kinder auf dem Gewissen habe und als Seuchenschleuder gelte 🤷‍♀️

Ich wette, keiner von euch hat sich je informiert! Ihr seid alle nur Opfer der Angst!

Ich bin mir sicher, dass es warscheinlicher ist von einem abstürzenden Flugzeug erschlagen zu werden, als dass meine Kinder an Masern erkranken und sterben!

Wer seine Meinung anderen aufdrängen möchte, sollte das Thema erst kontrovers beleuchten! Oder schaut ihr euch beim Gebrauchtwagenkauf das Auto nicht an, bevor ihr bezahlt und euch guten gewissens auf die Autobahn begebt? Es reicht dass vom Händler gesagt wird: alles in bester Ordnung!?
Er ist ja schließlich vom Fach!

Ich wünschte mir, dass die Menschen lernen zu hinterfragen! Abzuwägen, eine eigene Meinung bilden und nicht nur hinterher rennen!

Ich habe mich informiert, über all deine Fragen, beim Arzt, im Netz und durch Gespräche mit Menschen, welche sich mit dem Thema auseinandersetzen. Diese Informationsquellen stehen jedem offen.

Das kannst du auch.
Das Forum ist nicht dafür da, dir diese Verantwortung abzunehmen.

Da du mit den Fragen vermutlich eh nur provozieren möchtest und dich von anderen Fakten und Meinungen nicht überzeugen lässt, kann ich es mir sparen dir hier alle Zahlen komprimiert zusammenzufassen.

Als Ergebnis meiner Auseinandersetzung mit dem Thema kam für mich nur impfen in Frage.
Und ich finde die Impfpflicht richtig. Alle Gründe dafür wurden hier schon genannt.

Finde ich gut, dass du dich informiert hast, dadurch hebst du dich schon enorm von der Masse ab! Und es ist für mich auch total ok, dass du deine Kinder impfst! 👍
Jeder soll das für sich und auch für seine Kinder selbst entscheiden dürfen...
Und natürlich kann ich mir meine Fragen selbst beantworten, ich fände es aber sehr angebracht, dass sich jeder damit auseinander setzt, es geht um unsere Kinder! Und ja, ich persönlich habe viel mehr Angst vor Schäden durch Impfungen, als durch die Krankheiten!
Ich habe ewig hin und her überlegt und egal für was man sich entscheidet, es ist immer ein Spiel mit dem Feuer!
Ich sehe wie gesund meine Kinder sind, wie toll sie lernen und sich entwickeln... ich persönlich möchte kein Aluminium und Zellen von abgetrieben menschlichen Embryos im Blut meiner Kinder haben (und noch vieles mehr) die das gesunde Immunsystem belasten!
Wenn Kinder nach einer Impfung schreien, dann weil ihre Hirnhaut gereizt wird und anfängt zu spannen... ich will mir gar nicht vorstellen wie schmerzhaft das sein muss! Und dies ist nur eine Nebenwirkung!
Nach 10 Jahren ist eine Masernimpfung übrigens nur noch zu 25% wirksam (wenn es wirklich eine Wirkung gibt!)... was glaubt ihr wie viele Menschen früher geimpft wurden und jetzt keinen Schutz mehr haben... diese werden aber nicht zur Verantwortung gezogen!?
Ich finde es schlimm das alles auf dem Rücken der Kinder auszutragen! Egal für was man sich entscheidet! Entweder impfen und ein Risiko für bleibende Schäden, oder Ausgrenzung und Ausschluss von der Gesellschaft!
Und ja, das ist nur meine eigene Meinung, aber ich möchte genau so wie ihr, dass dies toleriert wird, ganz so wie impfende Eltern von mir toleriert werden...
Egal ob impfen oder nicht, jeder will nur das beste für sein Kind!
Aber als Mörder anderer Menschen lasse ich mich sicher nicht titulieren! (Nicht von Dir, aber von anderen)

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Den Grund verstehe ich, dennoch geht es mir zu sehr in meine Persönlichen Rechte. In Österreich gibt es Gott sei dank noch keine Entwürfe (außer die Gemeinde Wien). Da ich Pädagogin bin würde es mich auch treffen und das wäre mir doch zu Persönlich (zB bei Kinderwunsch müsste man 3 Monate warten). Bin kein Befürworter. Meine Kinder sind allerdings geimpft (aber nicht alles). Bei mir habe ich den Titer kontrollieren lassen, müsste jetzt nachimpfen gehen. Mache ich aber nicht.

Ich bin enttäuscht. Trotz all der Probleme die natürlich auch ein Land wie Deutschland hat, hegte ich ernsthaft die Hoffnung dass die Mehrheit oder wenigstens die Entscheidungsträger zu differenzierten Denkleistungen fähig sind.

Warum jetzt? Es besteht in Deutschland weder eine Epidemie oder auch nur ein Anstieg der Fälle. Um was geht es hier? Wenn kein Aktionismus gefragt war, bleibt ja nur noch Geld, Macht, Positionen. Ekelhaft. Und die breite Masse klatscht wie hypnotisiert. Oh Menschheit.

Und hat Superjens in seinem Plan ernsthaft die Tragweite überdacht, als er sich mit seinen Kollegen einigte doch gleich mal die Impfpflicht auf sämtliche Tätige in Gesundheitbetrieben, Flüchtlingsunterkünften, Kitas und Schulen auszuweiten? In den Branchen in denen eh schon große Personalnot besteht? Ohne Plausibilität eine solche Gängelung?

Ich hoffe weiter. Für beide Seiten. Die die maximal hinter Impfungen stehen, müssten eigentlich genauso besorgt sein. Denn jeder Zwang stärkt langfristig die Gegenseite.

Beste Grüße

Warum jetzt? Es gibt schon Jahre die Forderung der Verbände, eine Impfpflicht einzuführen. Die bisherigen Minister haben daraufhin versucht, die Aufklärung der Eltern zu verstärken und intensivieren. Leider ergab die letzte Evaluation keine deutliche Verbesserung. Das Ministerium nur nur eine Impfpflicht die Möglichkeit das ausgegebene Ziel zu erreichen.

Klar klatscht die breite Masse Beifall. Weil dieses Gesetz zwingend notwendig war.

ES ist doch eine Selbstverständlichkeit, dass auch KiTas und Schulen in den Schutzbereich des Gesetzes fallen.

Der Verband der Kinder- und Jugendärzte äußerte solch eine Forderung. Aber warum eigentlich? Die durchschnittliche Impfrate der ersten Masernimpfung liegt seit Jahren bei ca. 97 %. Zum Teil deutlich über den Ländern mit Impfpflicht, gleichzeitig haben wir hier viel geringe Fallzahlen als in vielen Ländern mit Impfpflicht.

Die Mehrzahl der Erkrankten sind Jugendliche und Erwachsene mit nachlassendem Impfschutz oder/und mit Migrationshintergrund. Eine Gruppe die man mit dieser Impfpflicht nicht erreicht.

Kinder- und Jugendärzte leisten und wissen zweifelsfrei viel. Aber eine gute Ausbildung zu Impfungen ist nicht vorhanden. Im Studium ein oberflächlich angesprochenes Thema und im weiteren Verlauf finden so gut wie alle Fortbildungen durch offenes oder verdecktes Pharmasponsering statt. Mehrheitlich ist man sich dieser Thematik durchaus bewusst. Manche lehnen diese Form der Einflussnahme vollständig ab, wie bsp. die Ärzte die MEZIS beigetreten sind. Dort ist man sich der Komplexität des Themas und vorallem unser Unwissen vielleicht etwas bewusster. Wenn man das nämlich berücksichtig, liegt der Schluss nahe, dass die Impfentscheidung weiterhin in den Händen des Einzelnen liegen muss, nicht beim Staat.

Interessanterweise empfehlen die Experten bei dieser Thematik, also Stiko, RKI, Ethikrat und zahlreiche internationale Studien alle KEINE Impfpflicht. Alle kommen zu dem selben Schluss: Deutschland hat eine sehr hohe Kinderimpfrate bei der Masernimpfung. Tendenz war eher steigend. Das ergibt sich beim Faktencheck der Schuleingangsuntersuchung der Bundesländer. Das Pressegejammer von der deutschen Impfmüdigkeit ist nicht haltbar. Die wenigen Ungefimpten sind nicht das Problem. Ich denke, den Experten war auch bewusst, dass bei einer Impfpflicht vermehrt ans Licht kommt, wie viele Schwachstellen es nach Jahrzehnten der Impfgeschichte immer noch gibt. Wie man auch im internationalen Vergleich sieht, befördert Zwang eher eine Verschlechterung der Impfquote. Davor hat doch die breite Masse gerade Angst? Warum sollte sie es also wollen?

Und von welchem Schutzbereich sprechen wir? Es gibt keine Masernepidemie wo man wirklich nachdenken müsste, wie man Menschen schützt. In Brandenburg wurde z. B. dieses Jahr noch kein einziger Masernfall gemeldet. Und auch sonst sind wir weit von einer Gefährdungslage entfernt. Zwingend notwendig erscheint mir nur Aufklärung. Aber dennoch sollen neben den Kindern alle Erzieher, Krankenschwestern, Ärzte, Arzthelferinnen und Sozialarbeiter zur Impfpasskontrolle antraben um ihren Job nicht zu verlieren? Auf Basis welcher Rechtfertigung? Wer für sich abwägt, mehr Angst vor einer Erkrankung zu haben und das Risiko einer Impfung deshalb in den Kauf nimmt, darf das gerne. Aber ohne Notwendigkeit eine mögliche Verschlechterung der individuellen Gesundheitslage staatlich zu erzwingen, hat nichts mit Schutz zu tun. Es ist ein Produkt des Totalitarismus und solche Anwandelungen sollten von der breiten Masse abgelehnt werden, egal wie viel sich der einzelen von Impfungen verspricht.

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Mich beschäftigt dieses Impfthema schon seit langem und ich finde keine eindeutige, fundierte Antwort darauf. Ich finde aber, dass es gefährlich wird, wenn man andere für sich entscheiden lässt. Fakt ist ausserdem auch, dass ich selbst gesehen habe, wie Impfungen wirken können. Mein um 10 Wochen zu früh geborener Sohn bekam vor 5 Jahren die erste Impfung kurz vor Entlassung und wäre er nicht im Krankenhaus gewesen, wäre er daran gestorben. Er hatte auf diese Impfung nachweislich mit Atemaussetzern reagiert! Nun gut, jetzt sagen vielleicht welche, hey das war ein Frühchen und er hat es ja Dank der Ärzte auch überstanden....JA...ABER ...es zeigt mir auch, dass Impfungen sehr wohl auch Nebenwirkungen haben können jenseits von Fieber!
Und ich lasse aufgrund dieser Erfahrung meine Kinder etwas später impfen und schlafe in den Nächten nach einer Impfung extrem schlecht aus Angst, es könnte wieder etwas sein.
Alle Impfkritiker und Impfgegner in ein schlechtes Bild zu rücken, halte ich deshalb für falsch! Daher bin ich auch gegen eine allgemeine Impfpflicht bei Masern,etc.

Um welche Impfung hat es sich denn gehandelt?

Also ....zwei Wochen vor dem eigentlichen ET....wo er auch hätte entlassen werden sollen...wurde er gegen Pneumokokken geimpft und ihm auch gleich die 6-fach-Impfung gegeben. Uns wurde damals gesagt, dass man Frühchen zur Sicherheit immer lieber die ersten ein bis zwei Impfungen im Krankenhaus impft, falls sie schlecht darauf reagieren.
Ich will damit auch nicht sagen, dass Impfungen per se schlecht sind. Trotzdem sind wir durch diese Erfahrung alarmiert und überlegen uns eben sehr genau, welche wir wann geben lassen.

Ich weiss, welche schrecklichen Folgen (nicht nur) Masern für Menschen haben können (und früher auch hatten) und habe meine Kinder nach Stiko durchimpfen lassen.

Ich finde die Argumente von Impfgegnern haarsträubend und häufig einfach falsch und uniformiert, aus dem Netz oder dubiosen "Studien" aufgeschnappt und einfach blöd weitergequasselt, bei Insta- Influencern gesehen oder vom Heilpraktiker gehört.

Ich selber komme aus einer Familie mit vielen Ärzten und das ist häufiger mal Gespräch bei Familienfeiern.

Aber ob eine Impfpflicht den gewünschten Effekt bei derart verbohrten Menschen hat, bezweifle ich. Mir tun ihre Kinder sehr leid, und auch die "Kollateralschäden" (die Leukämiekranken, Babys etc.) der ach so gesundheitsbewussten Impfgegner, aber ich befürchte, eine Pflicht bringt nichts.

Lieber wieder mehr Aufklärung, so wie in den 50 ern, als endlich ein Impfstoff gegen die grausame Kinderlähmung erfunden worden ist und die Leute noch gezweifelt haben, ob man den jetzt wirklich braucht. Im Moment sterben ja die letzten Polio Opfer aus den 50ern, die ihr gesamtes Leben von Kindheit an in der eisernen Lunge verbracht haben.

Ich habe den Eindruck, die Menschheit geht gerade einen gewaltigen Schritt zurück, weil diese Krankheiten so aus dem Blickfeld verschwunden sind. Geht's dem Esel zu gut, geht er auf's Eis ...

Meine Tochter ist geimpft, auch alle folgenden Kinder werden, wenn möglich, geimpft.
Dennoch bin ich (erstmal) gegen eine Pflicht.
Ich hab mal einen sehr spannenden Bericht gelesen, das die meisten Leute mit "ungeimpften" Kindern schlicht die folgeimpfung vergessen, der Impfschutz somit einfach nicht vollständig ist.
Das wäre ein ganz wunderbarer Punkt, wo man ansetzen kann, ohne gleich mit Zwang um die Ecke zu kommen. Erinnerungen statt Bußgeld quasi.
Außerdem vermisse ich auch neutrale Informationsmöglichkeiten. Ich denke, Impfbefürworter spielen die Risiken gerne herunter, Impfgegner bauschen sie unnötig auf. Die Wahrheit ist irgendwo dazwischen, es ist aber verflucht schwer, da ran zu kommen.
Wenn das nicht fruchtet, kann man noch immer über eine Impfpflicht nachdenken.
Für mich ist das aktuell einfach massiv übertrieben.

Bevor es Bußgelder gibt, wird es Aufforderungen (sog. Erinnerungen) durch das Gesundheitsamt geben. Deshalb ist deine Sorge unberechtigt. Zwang entsteht, wenn sich jemand bewußt gegen die Impfung wehren will.

Auf der Homepage des zuständigen Bundesministeriums, RKI usw gibt es doch schon lange eine neutrale Aufklärung.

Es ist für mich ein riesen Unterschied ob ich einfach eine Erinnerung bekomme oder ob ich eine Erinnerung bekomme und bei Nichtbeachtung mit diese oder jene Konsequenzen rechnen muss.
Ersteres ist einfach nur eine Erinnerung, letzteres ist das Vortäuschen, das man eine Wahl hat, eigentlich hat man diese aber nicht. Sowas finde ich verlogen und würde mich erst recht dazu anstacheln, mich dagegen mit allen möglichen Mitteln zur Wehr zu setzen, würde es mich betreffen.
Ich bin aber allgemein der Meinung, daß man mit gegenseitigem Respekt und Verständnis mehr erreicht als mit Zwang und es ist Zwang, auch wenn es erstmal nett in einer Pseudoentscheidung verpackt wird 🤷‍♀️

Und genau diese Seiten vom Bund und RKI empfinde ich keineswegs als Neutral, sondern als verharmlosend.

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