Kindergarten wechseln oder bleiben?

Hallo zusammen,

wir überlegen, den Kindergarten zu wechseln und ich würde mich über eure Sichtweise freuen.

Mein Sohn ist 2. Er geht bereits im 2. Jahr in den Kindergarten A. Ich habe so meine Probleme mit der Leitung und deren Arbeitsweise. Keine Ausflüge, keine Projekte, nur Schema F. Elternengagenent unerwünscht. Mein Sohn fühlt sich dort aber total wohl, geht jetzt im 2. Jahr in die U3-Gruppe. Zum nächsten Kindergartenjahr 2020/2021 muss er die Gruppe wechseln.
Wir ziehen Ende des Jahres in einen anderen Stadtteil, sodass der Kindergarten A in einem völlig anderen Stadtteil liegt.
Meine Tochter geht am Frühling 2020 in eine U3-Großtagespflege nahe des neuen Wohnortes. Zum Kindergartenjahr 2020/2021 soll sie in den Kindergarten wechseln, wobei eben nicht klar ist, in welchen.

Kindergarten B hat viel bessere Betreuungszeiten, wobei das zweitrangig ist. Unsere Bekannten sind dort sehr zufrieden, wir haben nur Gutes gehört und nach der Besichtigung gefällt uns B auch gut.

Also haben wir zwei Möglichkeiten: beide Kinder in Kindergarten A oder Sohn bleibt in A, Tochter geht in B am neuen Wohnort oder beide gehen in B.

Was tätet ihr?

Hi,

Du gehst sicher arbeiten. Ich finde 2 Anlaufstellen vor und nach der Arbeit sehr anstrengend. Von daher würde ich den einfachen Weg gegen. Unter Umständen haben die unterschiedlichen Einrichtungen auch unterschiedliche Schließtage.

Lieber Gruß

Isabel

Hey ich bin selbst einrichtungsleitung sowie auch Mutter. Und aus Erfahrung kann ich dir sagen, lass deine kinder Auf jeden fall beisammen. Denn wie meine vorrednerinnen schon sagte wirst du sonst mit den schließtagen Probleme bekommen. Auch können sich deine Kinder untereinander nicht mehr so gut austauschen da die Umgebung eine völlig andere ist. Zusätzlich ist es doch auch günstiger wenn du geschwisterkinder in der selben Einrichtung hast. Naja und dieses schema f das du angesprochen hast. Es ist nunmal so dass uns als Personal unheimlich viele staatliche Auflagen gemacht werden. Von den super Eltern wird immer mehr von uns erwartet von den Kindern kann man aber immer weniger erwarten und naja es fehlen einfach gutes Personal und die Bedingungen für die Ausbildung sind schlecht!!!! Und der wachsende migrationshintergrund vieler Kinder und vieler verschiedener Kulturen macht es auch noch schwieriger.

Unser Kindergarten geht aber so weit, dass die nichtmal geschenktes Geld vom Elternbeirat annehmen, wenn wir vorgeben, was damit passieren muss, weil Fördergelder. Geschenktes Catering zB, wo ohnehin täglich Catering geliefert wird oder ein T-Shirt fürs jedes Kind gratis oder Spielsachen. Geschenkt!
Da fehlt uns einfach jedes Verständnis....

Ausflüge und sowas werden gar nicht gemacht, keine gemeinsamen Aktivitäten... Sachen, die in anderen Kindergärten ganz normal sind und funktionieren. Gemeinsames Frühstück zB.

Du kannst es als Mutter ja blöd finden, mir wäre aber wichtiger wie sich der kleine dort fühlt. Geht es ihm gut? Mag er die Erzieherinnen? Wirkt er zufrieden mit den Angeboten?
Unser Kiga macht auch nur einen Ausflug im Jahr und mehr muss es ja auch nicht sein. Ausflüge kann man privat machen. Es is immerhin ein Betreuungs- und kein Erlebnisplatz.
Wenn dann würde ich beide Kinder in einer Einrichtung lassen, sonst fährst du dir 1. einen Wolf und 2. Sind vielleicht die Ferien und Schließtage unterschiedlich und dann bekommst du ein Problem.

Normalerweise würde ich, wenn das Kind sich wohl fühlt, nicht wechseln. Da er aber sowieso in eine andere Gruppe kommt und euer Umzug dazu führt, dass der Weg zum Kindergarten weiter wird, würde ich in den anderen Kindergarten gehen. Für mich wäre es auf keinen Fall eine Lösung, zwei Kinder in zwei Einrichtungen zu haben (außer vorübergehend bedingt durch das Alter der kleinen).

hallo,

also ich würde auch ,wenn er eh wechselt, die kita wechseln und beide in den KIGA B geben, vorrausgesetzt ihr bekommt da für beide einen platz.. wenn nicht würde ich beide in den A geben, da es doch besser ist beide in einem zu geben.. die gründe wurden ja schon benannt..

also auch wenn er sich so wohl fühlt, aber in der kita die ausflüge legen ja auch den grundstein für die schule, da weiss er wie er sich zu benehmen hat, wenn ein ausflug geplant ist.. so ein kindergarten ist ja schon vorbereitung auf das schulwesen... meine meinung

Schema F wird einem immer älter werdenden Kind langweilig, und unausgelastete Kinder werden knatschig und anstrengend.
Wir haben KiTa gewechselt, ich fahre jtzt 10km eine Strecke anstatt 1,5km aber es geht genauso schnell bzw besser, denn er will morgens in die KiTa und macht mit beim Anziehen anstatt endlose Verzögerungstaktik zu machen. Beim Abholen gestern zegte er mit z.B. was er gewebt hatte und musste das noch fertig machen, aber das ist wesentlich angenehmer als ein überdrehtes Kind knatschend zum Auto zu ziehen.
Die neue KiTa ist engangiert und hat Projekte, das ist zwar nicht immer einfach das in den Familienkalender reinzujonglieren, aber es macht Spaß zu sehen wie neue Erfahrungen ein Kind inspirieren und ich denke es ist superwichtig, dass ein Kind mit postiven Lernerfahrungen in die Schule startet und Lust auf mehr hat.

Beide B :-).

Beide in B.
Dein Sohn muss ja eh die Gruppe wechseln, also käme so oder so eine Umstellung.
Dann natürlich der kürzere Weg und die besseren Zeiten.
Ein weiterer Vorteil ist dass seine neuen Freunde dann wahrscheinlich in der Nähe wohnen und sie später gemeinsam auf eine Schule gehen