Einverständniserklärung zur Entfernung von zecken im Kindergarten

    • (1) 20.08.19 - 18:39

      Hallo ihr lieben,

      ich möchte gerne eure Meinung und oder evtl. Erfahrungen hören.
      Wir haben von unserem Kindergarten eine Einverständniserklärung zur Entfernung von zecken bekommen und ich weiß nicht so genauso ob wir dem zustimmen sollen.

      Wie sind eure Erfahrungen?

      Vielen Dank im Voraus

      • Erfahrungen mit eigenem kind kann ich dir noch nicht mitteilen, da er noch nicht zur kita geht. Aber von fachlicher seite aus...

        Zeckenentfernen macht uns auch keinen spaß und wir hoffen und bangen jedesmal,das wir sie komplett rausbekommen ABER wir sind jedesmal froh,wenn wir es trotzdem versuchen dürfen, denn ansonsten bedeutet das für uns,eltern anrufen, die dann oftmals genervt reagieren und dann müssen wir die stelle ggf abkleben wenn wir sie nicht ziehen dürfen,was natürlich für das kind extrem unangenehm ist.

        Ich würde zustimmen.

        Unser kiga macht es generell nicht. Und wegen einer Zecke die Arbeit abbrechen.. nunja.. ich finde es nervig.

        Je schneller die zecke raus ist desto besser- also auf jeden Fall unterschreiben. Mit Fsme und Borreliose ist nicht zu spaßen

      (6) 20.08.19 - 20:02

      Unterschreib. Je eher die Zeche raus is desto geringer ist das Borreliose Risiko.
      Unser KiGa macht das mit einer Zeckenkarte. Das geht zu 95% mit Kopf raus. Unsere Maus hat sehr oft Zecken, deshalb bin ich froh, wenn sie gleich gezogen werden.

    • Hallo! Unsere Kleine geht ab Mitte September auch in den Kindergarten und wir haben es unterschrieben. So eine Zecke sollte immer so früh wie möglich gezogen werden!

      LG

      Zustimmen, außer du arbeitest direkt nebenan und bist versiert in der Zeckenentfernung.
      Alles andere ist verlorene Zeit.
      Zudem Kids ja auch Angst bekommen können, wenn die Zecke unnötig lang drin bleibt oder selbst daran rumpuhlen...

      • Vielen lieben Dank für eure Antworten.

        Was mache ich aber, wenn bei der Entfernung der Zecke durch die Erzieher etwas schief läuft, ein Teil drin bleibt oder sich was entzündet?

        Ich finde es natürlich nett, dass die Kita
        überhaupt dazu bereit ist im Notfall zecken zu entfernen bzw. Medikamente zu verabreichen

        • Was machst du denn, wenn das bei dir passiert?
          Ich kann da jetzt nur für mich sprechen, aber ich hab in meinem Leben nicht so viele Zecken gezogen, dass ich meinen müsste, dass die Erziher*innen das schlechter können als ich.

          • Ich meine aber die rechtlichen Folgen. Wer haftet dann wenn etwas schief läuft?

            • Inwiefern haften? Was tust du, wenn sich die Stelle entzündet, nachdem die Erzieher die Zecke gezogen haben? Willst du sie dann verklagen oder was genau meinst du mit "haften"?
              Gibt es Komplikationen, wird dein Kind entsprechend medizinisch versorgt. Völlig egal, wer letztendlich daran "Schuld" ist.

              Und selbst wenn der Kopf stecken bleibt, is das NICHT schlimm. Die zecke ist trotzdem tot, da wächst kein Körper nach, wie es oft erzählt wird. Die Gefahr ist auch gebannt, wenn der Kopf steckt.

              Ich bin auch Erzieherin, und ich ziehe ehrlich gesagt keinem Kind eine Zecke. Eben aus dem Grund, daß man sofort verklagt wird, wenn ewas schief läuft. Ich ruf die Eltern an, obwohl ich im Prinzip kein Problem mit dem Ziehen habe. Reiner Selbstschutz.

              • Ja eben genau das habe ich damit gemeint. Ich höre in meinem Umfeld sehr viel darüber, dass die Leute wegen Kleinigkeiten schnell jemanden verklagen können, aber hier ist es jetzt etwas anderes.

                Niemand möchte, dass es dem
                Kind etwas passiert sowohl die Eltern als auch die Erzieher.

                Ich wollte nur verschiedene Meinungen hören.

              "EGAL" ist das nicht und verklagen...Natürlich tun das so manche Eltern. Genau deswegen schließen soviele Kindergärten es kategorisch aus, selbst Zecken zu entfernen. Es ist leider grob fahrlässig und im Zweifel bedeutet dass das "aus" für den Kindergarten.

          Wieso sollte den der Kindergarten dafür haftbar gemacht werden, wenn niemand fahrlässig handelt?

        Wenn etwas schief läuft, was auch Dir oder einem Arzt (ich habe in Fernsehberichten schon abenteuerliches Gefrickel an Zecken gesehen) passieren kann, zahlt die Krankenkasse die Behandlungskosten.

        • Und? Was glaubst du warum soviele Kindergärten es kategorisch ausschließen so etwas zu tun?

          • Die Krankenkassen hat damit nicht zutun. Alles was im Kindergarten, Schule oder auf der Arbeit war läuft über die Gemeinedeunfallversicherung. Die Kindergärten müssen z. B jede entfernte Zecke ins Verletztenbuch eintragen. Kommt es nun zu einer Entzündung oder Co geht es über die Gemeindeunfallversicherung. Diese prüft dann ob der Kindergarten laut ihrern Bedingungen zecken entfernen durfte. Wenn nein kann der Träger in Haftung genommen werden.

      Sorry, aber bei so einer Frage schwillt mir echt der Kamm. Es geht um den hypothetischen Fall, dass Erzieherinnen bei ner kleinen Verletztung, die ein Zeckenbiss nunmal ist, Erste Hilfe leisten und dass die evtl nicht so gelingt wie es optimal ist und Du fragst nach der Haftung?
      Wenn der Zeckenkopf nicht rauskommt, dann gehst Du mit dem Kind zum Arzt, lässt Dein Versichertenkärtchen durchziehen und den Arzt seinen/ihren Job machen, dann fährst du nach Hause und gibst dem Kind nen Eis nach all der Aufregung und alles was Dich die ganze Nummer gekostet hat sind die Kosten des Eises.

      • Dir schwillt der kamm????

        Erzieher tun dies in aller Regel NICHT weil sie einem kind nicht helfen wollen sondern weil sie im Zweifel die doofe sind.....Vor Gericht stehen und ihr bisheriges Leben eine andere Wendung annimmt!

        SO ist das leider. Denkst du erziehetn machte es Spaß die mutter anzurufen anstatt die Zecke schnell selbst zu entfernen?

        Die Frage nach der Haftung ist nämlich ganz groß.

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