Kindi wechseln oder nicht?

Hallo ihr Lieben,

Wir werden im Frühjahr nächsten Jahres umziehen. Gleiche Stadt, aber anderer Schulbezirk. Unser Kleiner hat hier grad Eingewöhnung und die Große wäre beim Umzug noch ein halbes Jahr im Kindergarten.
Ich bin mir echt unsicher, ob beide in im alten Kindi bleiben sollen, bis eh die Schule beginnt, oder ob es sinnvoller wäre, beide neu einzugewöhnen. Vor allen meine Tochter will nicht weg, aber ist es nicht besser, wenn die die Kinder kennenlernt, mit denen die dann auch die Schule besucht? Ich weiß ja, Freunde verlieren ist schlimm, aber wenn wir jetzt nicht kaufen, dann nie. Bitte helft mir. LG

Hallo,

also, die Große würde ich das halbe Jahr auf jeden Fall noch im alten Kindergarten lassen. In der neuen Schule lernt sie schnell neue Freunde kennen. Meine ist auch ohne Umzug die einzige gewesen, die in die neue Schule gegangen ist und es lief super. Den kleinen würde ich dann umsiedeln.

lg
viwi

Danke euch erst mal.
Ich hab halt etwas Bedenken, weil hier die Kooperation zwischen Kindergärten und Schulen sehr stark ist. Die meisten kennen sich dann schon und vor allem die Lehrer und Gebäude. Es gibt z.B. auch Sport mit den Erstklässlern aus dem letzten Jahr. Beim Kleinen mach ich mir keine Sorgen, der kommt überall klar. Aber meine Große hat schon immer Schwierigkeiten Anschluss zu finden.

Dann würde ich eher dazu tendieren zu wechseln.

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Ich würde beide Kinder bis zum Schuljahreswechsel im alten Kindi lassen. Deine Tochter muss dann gar nicht wechseln und in der Schule wird sowieso alles neu gemischt.

Bei dem Kleinen fällt wahrscheinlich der Wechsel nach der Sommerpause auch leichter als mitten im Kindergartenjahr.
In den meisten Kindis gibt es ja auch so eine Art kleinen Abschied in die Sommerpause und danach kommen die neuen Kinder.

Wir haben es damals genauso gemacht als wir umgezogen sind und rückblickend hat es auch so gepasst

Ich würde den Kleinen wechseln lassen zum nächst möglichen Zeitpunkt und die Große dort belassen. Auch wenn die anderen Kinder sich durch die Kooperation mit den Schulen dann schon kennen, wäre es so wahrscheinlich sehr viel einfacher für sie, als für ein halbes Jahr neu einzugewöhnen mit komplett neuen Kindern, Erziehern, neuen Strukturen und neuer Organisation und dann nach einem halben Jahr wieder umsiedeln in die Schule.

Hallo,

wir werden innerhalb der nächsten Monate umziehen.
Unsere Tochter war bis zum Schluss im "alten" Kindergarten, wird nun morgen (über einen Gastschulantrag) an der Schule beginnen, die im Schulbezirk unseres neuen Hauses liegt.
Der Mittlere hat heute mit der Eingewöhnung im "alten" Kindergarten begonnen und wird dann höchstwahrscheinlich im September nächsten Jahres in einen Kindergarten nahe unserem neuen Haus wechseln.
Die Große habe ich bei sämtlichen Kooperationen mitlaufen lassen, obwohl immer klar war, dass sie diese Schule nie besuchen wird.
Ich persönlich finde die Vorbereitungen auf die Schule aber auch übertrieben.
Ihre Schule hat keine Kooperationen, da das Einzugsgebiet sehr groß ist. So haben die Kinder alle ähnliche Ausgangssituationen.
Noch kennt meine Tochter niemanden, aber das wird sich sicher schnell ändern. Ich habe da großes Vertrauen in ihr Selbstwertgefühl.

LG

Ich würde sie lassen wo sie jetzt ist.
In der Schule finden sich ganz fix neue Freunde.

Meine Große hatte auch nur 2 bekannte Kinder in der Klasse. Der Rest geht auf eine andere Schule. Und sie hat trotzdem Freunde gefunden ;)

Lg

Hi,
die kleine würde ich wechseln lassen, die große nicht.
aber frag bei der schule an, ob sie die kennenlernangebote mitmachen kann (oder ein teil davon), das nimmt dann etwas die angst davor, niemanden zu kennen.
lg

Danke für eure zahlreichen Antworten. Hilft mir echt weiter. Ich Ruf morgen in der neuen Schule an und frage nach, ob sie bei den Kooperationen dabei sein kann oder welche Ideen die noch haben.
Den Kindergartenplatz für meinen Sohn haben wir sicher ab Januar nächsten Jahres. Er kann aber auch erst im nächsten Jahr einsteigen, wenn seine Schwester in die Schule kommt. Zwei verschiedene Einrichtungen anzufahren ist zeitlich einfach nicht drin, da ich kein Auto habe und auch früh zur Arbeit muss. Krankenpflege halt.
Danke nochmals und schönen Abend

Freunde verlieren ist nicht schlimm. Zumindest nicht per se und bei allen Kindern.
Meine Kinder haben beide zwischendurch die Einrichtung wechseln müssen und hatten bei keinem der Wechsel, auch in die Schule bzw. weiterführende Schule erstmal keine bekannten Kinder in der neuen Gruppe/Klasse. Das muss kein Problem sein, und wenn man optimistisch damit umgeht und den Kindern vermittelt, dass ein Neuanfang etwas tolles sein kann, ist das eine wertvolle Unterstützung. Wenn Du selbst wehmütig bist und Probleme antizipierst, eher das Gegenteil. Ich finde, dass Kinder oft unheimlich schnell neue Kontakte knüpfen.

Unabhängig davon würde ich für die kurze Zeit nicht wechseln, weil ich einfach finde dass die Umstellung sich nicht lohnt - vorausgesetzt es gibt keine irre Fahrerei dadurch. Ich denke nicht, dass Deiner Tochter in der Schule durch einen Kindergartenwechsel ein großer Vorteil entsteht. Sie hat vielleicht schon ein paar Kinder kennengelernt. Aber in der neuen Klasse werden die Karten ohnehin neu gemischt und es findet sich alles neu.

die Große: es gibt für beide Ansichten gute Argumente. Ich würde es davon abhängig machen, was im letzten Kindergartenjahr für ein Vorschulprogramm angeboten. In vielen Kigas werden 2 Mal wöchentlich Ausflüge gemacht, um auch das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Gruppe zu stärken. Da bietet sich ein Wechsel an. Wenn sie nur ein paar Arbeitsblätter einmal in der Woche für 1 Stunde ausfüllen sollen, würde ich sie im alten Kiga lassen.