Jemand vom Fach hier?

Ich hätte gerne eine fachliche Meinung zu folgender Situation.

Es geht um Kinder im Krippenalter. 1- 2,5 Jahre.
Jeden Morgen findet eine Gegrüßungsrunde statt, bei der alle Kinder im Kreis sitzen, singen und nach jedem Lied ein Teller mit Obst und Brot gereicht wird.
Jedes Kleinkind muss erst ein Stück Brot essen, bevor es sich Obst nehmen darf. Möchte das Kind kein Brot, wird es eben ausgelassen. Heute eine Situation die mich nochmals sehr nachdenklich gemacht hat, es gab Thunfisch auf dem Brot. Erstens Frage ich mich wie viele Kinder wohl Thunfisch mögen, zweites Frage ich mich , wie viele Kinder sich wohl dazu zwingen, um Obst zu essen. Ich weiß von mir, dass ich mich in solchen Situationen aus Scham zu vielen unglaublich unangenehmen Dingen gezwungen habe. Kann mich heute noch an ein Brot mit Schmelzkäse erinnern, bei dem ich mir das würgen unterdrücken musste. Wobei ich allerdings schon älter war..
Eine Mitarbeiterin die mit essgestörten zusammenarbeitet kommentierte dies mit "da ist die Essstörung ja fast vorprogrammiert!"
Nun hätte ich dazu gerne eine pädagogische Meinung.
Aus ernährungstechnischer sicht, macht es nämlich keinen Sinn.

Das gleiche Spiel gibt es auch mittags, wenn die Kleinkinder ihre Brotdosen bekommen

Ich überlege schon ob ich mir eine unvergängliche ausdenke, um meinem Kind dies zu ersparen und mir die Diskussion mit dem Kindergarten zu ersparen.

Ich bin nicht vom Fach, finde es aber unmöglich.
Es ist gut, dass Kinder verschiedene Geschmäcker kennen lernen und nicht immer nur ihr Lieblingsessen von Mama kredenzt bekommen, aber ein Zwang Sachen zu essen ist nicht ok. Ich hatte meinen Sohn vegetarisch ernährt, das auch der KiTa mitgeteilt und es wurde vollkommen ignoriert, denn der Dorfmetzger hat das Catering für die Kita gemacht.
Wenn man Esstörungen vermeiden will, dann sollte man Kindern beibringen auf sich und ihren Körper zu hören und das Thema Essen nicht zum Kampfplatz der Macht machen. Genau das wird aber mit "ohne Brot kein Obst" gemacht.

"aber ein Zwang Sachen zu essen ist nicht ok."
Es herrscht ja kein Zwang, vom Brot zu essen. Nur dann gibt es danach eben nichts Süßes in Form von Obst ;-).

Davon ab: ja, unmöglich! Typisch Brotland Deutschland :-). Thunfisch finde ich z.B. auch ganz furchtbar.

Ja, aber kein Brot und kein Obst heißt es gibt für das Kind nix zu essen, das würde ich dann schon als Zwang interpretieren.

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Finde ich auch unmöglich, Brot ist einfach nur weit verarbeitetes Lebensmittel, billiger Kohlenhydratspender. Obst ist viel gesünder. Zeit den Erziehern mal ne Ernährungspyramide und frag sie warum das gesunde was unten in der Pyramide steht als Belohnung für das ungesundere folgt. Essstörungen erzieht man sich durch solche Aktionen wie die der Erzieher in meinen Augen nicht umgekehrt. Ich würd mir nen Arzt ins Boot holen, unserer würde ausflippen wenn er sowas hört.

Hallo,

wieso gibt es einen Morgenkreis mit Brot und Obst..... Frühstücken die Kinder nicht in der Kita?
Ich bin vom Fach und bei uns wird kein Kind zum Essen "gedrängt". Auch gibt es bei uns zum "Nachtisch" nur Obst und auch das darf natürlich gegessen werden, auch wenn das Mittag nicht angerührt wurde.
Wir dürfen Kinder noch nicht mal zum probieren drängen..... obwohl ich der Meinung bin zwischen drängen und freundlich sagen" probiere doch mal" liegen Welten....
Bei uns bekommen Krippenkinder, die überhaupt nichts zu Mittag gegessen haben auch einfach ein Brot oder eine Banane.... da ein Krippenkind oft einen sehr langen Tag hat und teilweise viel länger in der Kita ist als die Eltern arbeiten.
Immer diesen Stress um das liebe Essen.... das sollte längst vorbei sein in der heutigen Zeit......
LG Kerstin

Vor einem Jahr war es noch so, dass morgens aus der brotdose gefrühstückt wird und um 11:30 hat der Kindergarten für die Krippenkids gekocht. Durch einen Wasserschaden war die Küche längere Zeit nicht zugänglich und es musste umgeplant werden.
Seit dem läuft es wie bei den Kindergarten Kids im Hause, um 8.30 ist begrüßungsrunde mit obst/brotteller und um 11 Uhr Essen alle Kids am tisch aus ihren brotdosen.
Für Kinder die länger als 14 Uhr bleiben gibt es noch eine zweite Brotdosenzeit.
Das haben die Kinder wohl gut angenommen, und das warme Essen würde nicht wieder eingeführt.
Bei meiner Tochter ist mir das ganze erst ein Jahr später zu Ohren gekommen, als eine Erzieherin mich bat, doch bitte Brot in die Dose zu packen, weil die Kinder erst ein Stück Brot essen sollen...
Jetzt ist mein Sohn in der Eingewöhnung und mir ist es noch stärker aufgefallen.
Heute zb habe ich ihm bewusst kein Brot eingepackt, weil ich weiß, dass er es nicht mag. Ich war schon da als noch gegessen würde und habe mitbekommen, wie sie sogar die Reihenfolge bestimmen. Jedes Kind bekommt einen Teller und die Erzieher legen ihnen etwas aus ihrer brotdose drauf.
Ich Frage mich halt, wie ich das im Kindergarten durchbringen, ohne gleich die nächsten Jahre doof angeguckt zu werden. Auch bin ich eigentlich kein klugscheißer gegenüber Fachleuten...

ich bin auch nicht vom Fach: aber auch ich finde das nicht gut. Ich spreche jetzt eher aus der Ernährungs-Seite.
Essenszwang ist nie gut. Auch daheim nicht.
Dazu gehört ebenso das aufessen, weil es sonst keinen Nachtisch gibt, als auch das Erzwingen von einem Bissen "neuem".
Jegliche Form von Zwang (Zeit, Menge, Art) und Wegnahme der eigenen Entscheidungsfähigkeit führt zu falschem Sättigungegefühl, falschem Essverhalten, falscher Menge oder eben auch Zwangsverhalten). -- okay: starke Worte und nicht bei jedem der Fall. -- aber ich hoffe, Du verstehst, was ich meine.

Du brauchst,eine pädagogische Meinung. Sondern eine ernährungsphilosophische.
Ich würde das direkt mit den Erziehern ansprechen und nach Lösungsmöglichkeiten fragen.
Morgenbegrüssung hat mit Essen nix zu tun.
Es kann ja nach dem Morgensingen ein Teller ANGEBOTEN werden. -- aber es MUSS keiner Essen.

Wie ist das Essen sonst geregelt? (wir hatten ein freies Konzpet, und jedes Kind ist selbst mit ein paar Freunden Essen gegangen und die Erzieherin hat um halb11 nochmal alle bisher nicht-Esser ans Vesper erinnert ... -- fand ich jetzt gut. Andere essen eben gemeinsam jeweils das mitgebrachte Vesper. Auch okay. Wie ist es denn bei euch geregelt? -- ist ja auch "viel", wenn die Mama ein passendes Vesper einpackt und die Kinder dann noch zusätzlich was von den Erzieherinnen reingestopft kriegen....

Vor einem Jahr war es noch so, dass morgens aus der brotdose gefrühstückt wird und um 11:30 hat der Kindergarten für die Krippenkids gekocht. Durch einen Wasserschaden war die Küche längere Zeit nicht zugänglich und es musste umgeplant werden.
Seit dem läuft es wie bei den Kindergarten Kids im Hause, um 8.30 ist begrüßungsrunde mit obst/brotteller und um 11 Uhr Essen alle Kids am tisch aus ihren brotdosen.
Für Kinder die länger als 14 Uhr bleiben gibt es noch eine zweite Brotdosenzeit.
Das haben die Kinder wohl gut angenommen, und das warme Essen würde nicht wieder eingeführt.
Bei meiner Tochter ist mir das ganze erst ein Jahr später zu Ohren gekommen, als eine Erzieherin mich bat, doch bitte Brot in die Dose zu packen, weil die Kinder erst ein Stück Brot essen sollen...
Jetzt ist mein Sohn in der Eingewöhnung und mir ist es noch stärker aufgefallen.
Heute zb habe ich ihm bewusst kein Brot eingepackt, weil ich weiß, dass er es nicht mag. Ich war schon da als noch gegessen würde und habe mitbekommen, wie sie sogar die Reihenfolge bestimmen. Jedes Kind bekommt einen Teller und die Erzieher legen ihnen etwas aus ihrer brotdose drauf.
Ich Frage mich halt, wie ich das im Kindergarten durchbringen, ohne gleich die nächsten Jahre doof angeguckt zu werden. Auch bin ich eigentlich kein klugscheißer gegenüber Fachleuten...

Ich habe nie in der Krippe gearbeitet, immer nur im Kindergarten und ich finde dieses Prozedere sehr fragwürdig, ja abstoßend und ich bin mir sogar sicher, dass es gesetzeswidrig ist, Kinder zum Essen zu zwingen. Gut, sie werden nicht gezwungen, dass sie essen müssen, aber sie werden ausgegrenzt und ich finde auch gedemütigt, wenn sie kein Obst bekommen, nur weil sie das Brot nicht wollten. Ich finde, Essen muss immer ein Angebot sein, kein Zwang ( es sei denn, es handelt sich um pathologische Fälle und die gehören dann in die Klinik).
Hier gibt es sowas jedenfalls nicht. Die Kinder haben freien Zugang zu jeder Komponente des Essens und dürfen weglassen, was sie wollen oder auch gar nichts nehmen wenn sie nicht möchten und müssen auch nicht probieren.

Wie spreche ich das im Kindergarten an, ohne im Nachhinein doof angeguckt zu werden oder gar hintergangen... ?

Das kann ich aus der Ferne nicht beurteilen, weil ich die Kollegen nicht kenne. Bei „Das haben wir schon in der DDR so gemacht“-Typ von Mensch kommt man mit logischen Argumenten nicht weiter, die haben ihre Schiene und auf der bleiben sie drauf, weil sie die Weisheit mit Löffeln gefuttert haben 😂
Bei Kollegen mit denen man Dinge besprechen kann, würde ich immer versuchen in Ich-Botschaften zu kommunizieren und zu argumentieren. Z.B. „Mir ist aufgefallen, dass die Kinder zuerst das Brot essen müssen, bevor sie das Obst bekommen. Mir persönlich ist dabei total unwohl, weil ich befürchte mein Kind möchte das Brot nicht essen - was für mich vollkommen okay wäre - und ich würde mir für mein Kind wünschen, dass es trotzdem das Obst bekommt, weil es gerne Obst isst. Ich möchte nicht, dass meinem Kind quasi das Essen verwehrt wird, nur weil es eine andere Komponente davon nicht möchte.“
Dann könntest du noch sagen, dass dein Kind ja noch so klein ist und dass es erst lernt, was es alles zum Essen gibt und sich sein Geschmack ja erst noch ausbildet. Vielleicht mag dein Kind ja in einem halben Jahr schon Brot und selbst wenn nicht, könntest du damit wunderbar leben. Und dann würde ich hinzufügen, dass du selbst z.B. auch kein Thunfischbrot magst, oder Leberwurstbrot oder Käsebrot.

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Guten Morgen :)

Bitte hinterfrage mal den Sinn dieser Methode. Der möchte sich mir nicht so recht erschließen...

Wenn sie schon Essen in einem Sing- und Spielkreis anbieten, dann doch bitte auf freiwilliger Basis. Das sollte Nahrungsaufnahme immer sein... FREIWILLIG.

Ich verstehe, dass man die Kinder motivieren möchte ihnen unbekanntes zu probieren. Die Geschmacksnerven bilden sich erst noch aus. Aber... Welcher Erwachsene Mensch würde sich dazu überwinden etwas für ihn unappetitliches zu Essen, weil es ein anderer möchte. Ich verstehe nicht, weshalb man Kindern diese Freiheit oft nicht gewehrt.

Ich finde dieses Vorgehen nicht gut. Die Kinder sollten wählen dürfen, was sie gerne mögen. Zwang hat beim Essen nichts zu Suchen.

In allen Kitas die ich kenne, dürfen die Kinder wählen. Sicher versuchen Erzieher die Kinder zu motivieren und an unbekannte Speißen heranzuführen. Aber niemals mit Vorenthaltung. Gibt es etwas was ein Kind nicht mag - gestern gab es zum Bsp.: zum Nachtisch Pudding, wird eben für dieses Kind Obst aufgeschnitten. Es hat keinen Mehrwert, dass Kind Pudding essen zu lassen, wenn es lieber Obst mag...

So auch bei einem Brot, wenn lieber es zu Gemüse oder Obst greift.


Liebe Grüße,

Maybe

Den Sinn habe ich auch noch nicht gefunden.

Ich weiß nur nicht, wie ich das ansprechen soll und sicherstellen kann, dass mein Kind dazu nicht gezwungen wird. Ohne die nächsten Jahre die doofe zu sein...

Manchmal ist es aber auch gut gleich am Anfang klar zu machen, dass man nicht mit sich und vor allem seinem Kind den Molli machen lässt.
Frage klar und freundlich nach, ob das wirklich so praktiziert wird. Wenn ja, was deren Gründe sind, dann lege Deine Gründe da warum Du das nicht gut findest und warum Du das für Dein Kind nicht möchtest.
Wenn es kein Einlenken/Einsehen gibt, dann über Elternbeirat und notfalls Träger gehen.

Bäh, jetzt muss ich den ganzen Tag an Thunfischbrot denken...

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Hallo,

Ich arbeite jetzt schon 12 Jahre als Erzieherin und ich habe sowas auch noch nicht erlebt wie du das beschreibst.

Bei uns gibt es immer zuerst Frühstück und wenn alle Kinder fertig sind und sich die Hände gewaschen haben machen wir zusammen den Morgenkreis.

Finde ich sehr komisch dass die im Morgenkreis essen reichen 🤔
Das ist total untypisch.
Und dann auch noch unter dem Prinzip „wenn du das nicht machst, dann bekommst du das nicht“.. ist ja Erpressung.
Wir dürfen die Kinder nicht zum Essen zwingen. Und wenn sie was nicht essen wollen, bekommen sie trotzdem noch Nachtisch.


Finde es auch total blöd, dass die Kinder dort keine warme Mahlzeit bekommen.
Das ist doch wichtig.

Hört sich für mich echt seltsam an.
Würde dort mein Kind echt nicht unterbringen.

Vom Fach.
Ich finde das Prinzip sehr fragwürdig.
Bei uns ist das so das alle zusammen frühstücken und dann morgenkreis.
Jeder darf sich aussuchen was er möchte.
Bei den großen(5 jahre) ist das so das jeder der frühstücken will selbst gehen kann. (Frühstücksbuffet) Manche frühstücken lieber mit Freunden manche daheim.
Zu Mittag wird alles in die Mitte gestellt und jeder nimmt sich. Zumindest eine Kostprobe.
Die Kinder wissen was es gibt und können selbst entscheiden. Mag ein Kind die Nachspeise nicht nimmt es mehr von der Hauptspeise.
Nachmittags wie Frühstück nur das alle zusammen gehen.

Ähm, das geht ja überhaupt nicht! Persönlich fänd ich zudem nun Obst wichtiger als Brot. Aber dieser Zwang sich was reinzuzwängen was man gar nicht möchte nur damit man das bekommt was man möchte ist krank. Zudem bekommen dann.ja einige Kinder gar kein Frühstück, wenn sie das Brot verweigern.

Schlimmer dann noch, wenn Kinder Morgens schon nix kriegen und Mittags evtl auch nicht, wenn sie ihre Hauptspeise aus der Brotdose nicht möchten.

Zudem sind die Kinder auch noch viel zu klein um da irgendwie den Sinn zu verstehen.

Finde das ist ein Fall für den Elternrat oder sogar ein Gespräch mit dem Träger

Lg

Den Zwang und das Obstverbot ohne Brot finde ich auch doof.
Das muss überhaupt nicht sein, auch wenn man dadurch erreichen will, dass die Kinder zunächst „etwas Richtiges“ essen. 🙄

Meine Erfahrung ist, dass die Kinder das essen, was sie halt sehen oder angeboten bekommen.

Wenn man das Obst zunächst 5 Minuten außer Sichtweite lassen würde, dann wird die Hauptmahlzeit halt soweit gegessen wie die Kinder Hunger oder Appetit haben. Jedes nach eigenem Gefühl und Geschmack.
Obst kann es dann anschließend für alle geben.

So machen es auch die Franzosen in den creches und ecoles maternelles, dass es zunächst den Gemüsegang gibt und dann erst Fleisch und Kohlenhydrate. Zum Schluss die Nachspeise.
Funktioniert dort seit Generationen.

Das werde ich nochmals vortragen, vielen Dank für die Idee

Hallo,
ich arbeite auch als Erzieherin und muss dir sagen ich finde es sehr gut, dass du das Essensthema, wie es bei euch abläuft angesprochen hast. Da hätte ich als Mama, aber auch als Erzieherin große Bauchschmerzen.

Ich finde es schade, dass die Kinder nicht selbst wählen können, was sie essen möchten. Vielleicht wäre es einfach eine Möglichkeit, dass jedes Kind sein Frühstück mitbringt und sich aus der Dose auch das aussuchen kann, was ihm schmeckt?!

Bei uns können die Kinder frühstücken gehen, wann sie möchten (außer im morgenkreis oder es findet ein Projekt statt), es gibt jeden Tag einen großen Teller mit frischem Obst u Gemüse für alle Kinder und es wird mehrmals gefragt, ob noch jemand essen gehen möchte. Kinder die später oder gar nicht essen möchten (weil sie gut zuhause gefrühstückt haben) müssen nicht essen. Da gab es bei uns schon Diskussionen mit Eltern, die unbedingt wollten, dass die Kinder essen müssen.

Noch als Abschluss: Bei uns ist das ein Kündigungsgrund, wenn Kinder zum Essen gezwungen werden!

Ich wünsche dir, dass dein Anliegen ernst genommen wird und du allen Kindern einen großen Gefallen getan hast, falls sich etwas ändern sollte!

Alles gute!