Freundschaft, aber unsere Kinder verstehen sich nicht 😞

Huhu..

Ich glaube ich muss mich mal ausheulen und wĂŒrde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilt. Vielleicht geht es jemandem Ă€hnlich und hat einen Rat fĂŒr mich.
Ich habe einen 4 1/2 jÀhrigen Sohn. Als er SÀugling war, lernte ich eine andere Mama aus der NÀhe kennen, ihr Sohn wird jetzt 5.
Wir verstehen uns richtig gut und sind Freundinnen geworden.
Die Kinder sind in einer KiGa Gruppe.

Wir treffen uns alle paar Wochen auf einen Kaffee, bei uns oder bei ihr, manchmal auch auf dem Spielplatz.
Das Problem dabei, die Kinder verstehen sich nicht. Ich möchte in keiner Weise dem Sohn meiner Freundin die Schuld geben, nein. Die 2 Jungs könnten einfach unterschiedlicher nicht sein. Ihr Sohn ist sehr wild, wÀhrend meiner eher sensibel und ruhiger ist.
Und da liegt das Problem. Ich glaube, ihr Sohn mag meinen Sohn nicht und Àrgert ihn deshalb bewusst.
Einige Beispiele:
- Rennt draußen ĂŒber die Wiese, schubst meinen Sohn absichtlich um. Mein Sohn rappelt sich auf, sagt, er solle bitte aufhören. Er kommt erneut angerannt, schubst ihn um. Mein Sohn weint. Dann gehe ich hin und sage deutlich, dass er es bitte lassen soll. Erst dann wird es gelassen.
- Er ignoriert meinen Sohn. Sie spielen bei uns, mein Sohn nimmt ihn mit zum Spielen, will ihm alles zeigen, er behandelt ihn wie Luft. Mein Sohn rennt ihm nach: "Wollen wir das zusammen spielen?? Bitte!".. Und er bekommt einfach 0 Beachtung. Er wird behandelt, als wÀre er nicht da. Mein Sohn ist dann sehr traurig, sagt das auch.
- Er nimmt meinem Sohn Spielsachen weg. Mein Sohn nimmt sich etwas, es wird ihm weggenommen und dann in die Luft gehalten, "Hols Dir doch!..." Das geht so lange, bis mein Sohn weinend zu mir kommt.

Meine Freundin sieht darin kein Problem. So sind Kinder halt.
Ich finde es natĂŒrlich nicht schön, verstĂ€ndlich. Welche Mama möchte ihr Kind traurig sehen.
Mein Sohn wehrt sich aber auch nicht. Frage ich ihn nach dem Treffen, ob wir uns wieder treffen sollen, sagt er, ja. Es wĂ€re ja so schön gewesen... (die insgesamt 5 Minuten wo sie dann mal zusammen saßen und etwas gespielt haben.)

Ich bin einfach hin und hergerissen. Ich mag meine Freundin nicht verletzen, es ist auch nicht die Schuld ihres Sohnes. Offensichtlich stimmt halt einfach die Chemie zwischen den Kindern nicht. Aber wie könnte ich es ansprechen?

Was wĂŒrdet ihr tun? Sehe ich es zu eng, weil ich natĂŒrlich traurig bin, wenn mein Sohn so behandelt wird? Wie kann ich ihm beibringen, dass er sich nicht alles gefallen lassen muss und auch deutlich sagen darf, wenn er etwas blöd findet? Ich sage es immer wieder, versuche ihn selbstbewusst zu erziehen. Er ist eben ruhig und sensibel. Er weint eher, als etwas zu sagen.
Sollen wir uns zukĂŒnftig lieber ohne die Kinder treffen? Aber das wird natĂŒrlich schwierig.
Werden sie vielleicht doch irgendwann Freunde?
Was sagt ihr dazu? 😔😔

Über Meinungen, RatschlĂ€ge und Anregungen wĂ€re ich sehr dankbar ❀

Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte.

Ein kleines bisschen könnte die andere Mama ihr Kind schon zĂŒgeln.

Aber Dein Sohn muss dringend selbstbewusster werden, lernen sich zu wehren und durchzusetzen!!

Ansonsten wird sich ĂŒberall ein Kind, ein Jugendlicher, spĂ€ter ein Kollege oder Vorgesetzter finden, der ihn drangsaliert. Einfach nur weil er das mit sich machen lĂ€sst.

NatĂŒrlich kannst Du sein Wesen nicht um 180 Grad drehen, aber etwas StĂ€rkung finde ich sehr nötig.

Vielen Dank fĂŒr deinen Beitrag.
Wie kann ich ihn bestĂ€rken, selbstbewusster zu sein? Er ist wirklich sensibel und auch sehr emotional. Das hat er wahrscheinlich von mir, ich werde auch schnell von GefĂŒhlen gepackt und mir kommen TrĂ€nen.
Welche Möglichkeiten gibt es, ihn darin zu bestĂ€rken? Er ist ein toller Junge, das sagen wir ihm tĂ€glich und das weiß er. Was kann ich tun? 😊

Wir spielen zusammen Situationen nochmal durch. Ich nehme den Part des "Störenfrieds" ein, gebe meiner Tochter einen Tipp, was sie in der Situation tun kann und sie ĂŒbt es an mir. Das hat schon zu ersten erfolgen gefĂŒhrt, die ich zufĂ€llig im Kindergarten (beim abgeben) miterlebt habe. Meine Tochter war stolz und zu Hause habe ich sie dafĂŒr gelobt.
Ich war auch sehr schĂŒchtern und bin als Schulkind dann zum Karate gegangen. Das hat mir selbstverauen gegeben.
LG

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Hallo,

ich habe Àhnliches erlebt, allerdings hatte ich das wildere Kind (jedoch nicht so, wie das Kind deiner Freundin).

Ihre Tochter war eher schĂŒchtern und hat meinen Sohn stĂ€ndig ignoriert, trotzdem wollte er sie immer wieder sehen.

Letztlich tat es mir weh, wie sehr er sich immer bemĂŒht hatte, sie ganz toll fand und doch ignoriert wurde. FĂŒr das MĂ€dchen war er wohl zu aufdringlich, laut und fordert. Also fĂŒr beide nicht so toll.

Wir haben uns dann ĂŒberwiegend ohne Kinder getroffen oder mit Kids auf dem Spielplatz oder noch mit anderen Kindern zusammen.

Der Kontakt habe ich aus anderen GrĂŒnden vor 7 Monaten abgebrochen, dennoch fragt er regelmĂ€ĂŸig nach seiner "Freundin".

Vielleicht ist eine unserer Lösungen auch etwas fĂŒr euch. Viel Erfolg!

Vielen Dank fĂŒr deinen Beitrag!

Hat deine Freundin es damals auch so wahr genommen, wie Du? Das tut mir leid fĂŒr Deinen Sohn. Als Mama zu sehen wie das Kind sich so bemĂŒht und doch immer abgewiesen wird, ist einfach verletzend und traurig.
Ich glaube, meine Freundin sieht es schon, aber sie will sich nicht einmischen.. Die Kinder sollen das unter sich klĂ€ren. Naja, meiner zieht immer den KĂŒrzeren und es rollen IMMER dicke KullertrĂ€nen. Manchmal wĂŒrde ich mir wĂŒnschen sie wĂŒrde ihren Sohn ermahnen, gerade wenn es um das Umrennen oder Ähnliches geht.
Mein Freund freut sich auch immer so sehr auf das Treffen, und danach ist er nur noch traurig. Ach.. Es zerreißt mir mein Mama Herz 😔
Ich glaube ich werde es auf Kurz oder Lang so handhaben wie Du.
Vielen Dank ❀

*Meiner freut sich auch immer so sehr

Sollte es heißen 😊😅

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Ich habe auch so eine Freundschaft zu einer Mama. Bei uns wird mein Sohn in meinen Augen auch nicht gut behandelt von dem Sohn meiner Freundin. Bei uns sieht es genauso aus, daß wenn, ich die jenige bin die einschreiten. Meine Freundin sagt wenn sie etwas sagt nĂŒtzt es nichts, es wĂŒrde mehr wirken wenn ich das tue.

Das möchte ich jedoch nicht mehr. Ich habe gemerkt, dass es unserer Freundschaft schadet (ich innerlich sauer auch auf sie war, weil sie es sich mmn zu einfach machte) und wir treffen uns eigentlich nun etwas weniger aber wenn dnn ohne die Kids. Ganz selten zusammen.

Warum auch, nur weil wir befreundet sind mĂŒssen ja die Jungs beste Freunde sein.

Spielplatz find ich uch noch ok da wenden sich die Kids eh oft unterschiedlichen Dingen zu.

Danke, genau so geht es mir auch. Es macht mich traurig und auch irgendwie ein bisschen wĂŒtend. Ich wĂŒrde nicht wollen, dass mein Kind bewusst andere Kinder traurig macht. Aber sie stört es nicht.. Daher belastet es natĂŒrlich auch unsere Freundschaft.
Ich glaube wir werden uns zukĂŒnftig ohne die Kinder treffen. Ich muss mir nur ĂŒberlegen, wie ich es anspreche, ohne dass sie es falsch aufnimmt 😐

So etwas hatten wir auch. Ich hatte mich mit einer Nachbarin befreundet, deren Sohn ein paar Monate Ă€lter war als meiner. Erst haben wir uns zu Kinderwagen-SpaziergĂ€ngen getroffen, dann sind die beiden zusammen durch die Wohnung gekrabbelt, irgendwann spielten sie zusammen. Wir haben uns in den ersten drei Jahren oft gesehen und angefreundet. Mit der Zeit entwickelte es sich, dass die Kinder immer weniger miteinander anfangen konnten. Mein Sohn sagte auch mehrfach, dass er den Jungen nicht mag. Irgendwann war es so, dass mein Sohn geweint hat, wenn ich gesagt habe, dass wir den anderen Jungen besuchen. Ich habe mit meiner Freundin darĂŒber gesprochen und wir beschlossen, uns nicht mehr nachmittags mit Kindern zu treffen sondern unsere Freundschaft ohne die Kinder aufrechtzuerhalten. Nun ja, es hat leider nicht geklappt. Aber ich finde, wenn es wirklich eine Freundschaft ist, dann muss sie nicht ĂŒber die Kinder aufrechterhalten werden. Mit kinderlosen Freunden treffe ich mich auch meist abends, weil die meisten einfach nicht soviel Interesse am Kind haben. Der Nachmittag gehört hauptsĂ€chlich meinem Sohn. NatĂŒrlich gibt es auch Pflichttermine und ab und zu auch mal eine Verabredung, die mir wichtig ist, auf die er keine Lust hat. Aber in der Regel verabrede ich uns mit einem seiner Freunde oder verbringe alleine eine schöne Zeit mit ihm. Anders finde ich es ihm gegenĂŒber nicht fair nach dem langen Kindergartentag.

Danke fĂŒr Deinen Beitrag!
Es ist wirklich schwierig. Wir haben auch schon einiges gemeinsam unternommen, unsere MĂ€nner verstehen sich auch gut. Es scheint, als wĂ€re es fĂŒr alle eine nette gemeinsame Zeit, außer fĂŒr meinen Sohn, weil er eben stĂ€ndig geĂ€rgert wird. Ihr Sohn findet es lustig.
Und ich weiß dann eben auch nicht, wie ich mich zu verhalten habe. Ich möchte mein Kind schĂŒtzen, aber ihr nicht in die Erziehung eingreifen.
Ich habe eine andere Freundin, mit der ich mich auch immer gemeinsam mit den Kindern treffe. Die Kinder sind keine "Freunde", aber sie akzeptieren sich. Mal spielen sie zusammen, und wenn einer eben lieber alleine malen möchte, akzeptiert das andere Kind das. Meine Freundin ist aber auch Àhnlich eingestellt wie ich, wird eines unserer Kinder gemein, ermahnen wir beide unser Kind sofort. Die Kinder wissen, wie man freundlich miteinander umgeht.
Naja.
Ich werde versuchen mit ihr zu reden und hoffe, wir können die Freundschaft aufrecht erhalten.
So kann es ja nun auch nicht weitergehen.

„So sind Kinder halt“ finde ich ein sehr schwaches Argument. Nein, so sind Kinder nur, wenn sie es nicht besser wissen. Wenn etwas nicht in Ordnung ist und ein bestimmtes Verhalten (anderen schaden, sie umrennen, ihnen etwas wegnehmen und nicht zurĂŒckgeben, sie drangsalieren...) nicht unterbunden wird, woher soll das Kind dann wissen, dass das unerwĂŒnschtes Verhalten ist? Ein Kind muss gesellschaftliche Regeln ja auch lernen. Und in erster Linie mĂŒssen die Eltern dem Kind das beibringen.

Ich habe auch eine Ă€hnliche Bekannte/Freundin. Meine Tochter ist fast 3,5. Ihre Tochter ist 5 Monate jĂŒnger. Die beiden mochten sich nie so wirklich. Ihre Tochter spricht fĂŒr ihr Alter schon extrem gut und beleidigt meine Tochter stĂ€ndig. Das ist meiner zwar egal (zumindest wirkt es so), aber trotzdem geht sowas einfach nicht. Ihre Mutter sagt zwar was, aber nicht konsequent und das Kind hört damit nicht auf. Erst als ich dann mal sehr deutlich der Kleinen gegenĂŒber wurde, war sie einsichtig und entschuldigte sich von sich aus bei meiner Tochter. Wenn andere ihren Job einfach nicht machen, dann muss das halt leider manchmal ein Außenstehender tun.

Du schreibst, dass offensichtlich die Chemie zwischen den Kindern nicht stimmt und dass der Junge nichts dafĂŒr kann. Nun, da hast du sicher Recht. ABER ich bin davon ĂŒberzeugt, dass in so einem Fall sehr wohl DEINE FREUNDIN etwas dafĂŒr kann. KĂ€me mein Kind auf solche Ideen, ein anderes Kind zu drangsalieren oder ihm absichtlich wegzutun, dann gĂ€be es RICHTIG großen Ärger! Wie sollen sie es sonst lernen?!

In solche FĂ€llen wie bei euch, wo dein Sohn echt gekrĂ€nkt ist davon und der andere ihn dauernd drangsaliert und die Mutter gar nichts tut, gibt es zwei Möglichkeiten: 1.) Du sprichst mal mit deiner Freundin darĂŒber, dass du das nich ok findest und sie bitte mal einschreiten soll (oder alternativ dann du, wenn das fĂŒr sie ok ist). 2.) Ihr trefft euch ohne die Kinder. Ich wĂŒrde mich auf jeden Fall ohne die Kinder treffen. Dass sie mal Freunde werden ist wohl vorerst nicht drin. Vielleicht spĂ€ter mal, falls sie sich geĂ€ndert haben.

Meine Tochter und der Sohn einer meiner besten Freundinnen verstehen sich beispielsweise auch nicht gut miteinander. Er ist eher körperlich/aufdringlich, sie eher höflich distanziert. Das passt einfach nicht zusammen. Wir erwarten nicht, dass die zwei Freunde werden. Das mĂŒssen sie auch nicht. Jeder lebt schließlich ein anderes Leben.

Vielen Dank fĂŒr deinen Beitrag!
Es gibt so viele Punkte, in denen ich anderer Ansicht bin als meine Freundin.
Deshalb glaube ich, dass sie verĂ€rgert sein wird, wenn ich ihr schildere, dass ich mich aus diesen GrĂŒnden zukĂŒnftig ohne die Kinder treffen will.
Ich glaube ich werde es gut verpacken, gar nicht ansprechen, dass mein Sohn unter dem Verhalten ihres Sohnes leidet und es ihn auch wirklich beschÀftigt.
Wobei, vielleicht wĂŒrde sie dann mal ĂŒberdenken? Die Kinder sind halt auch zusammen im KiGa und kommen vorraussichtlich in eine Grundschulklasse. Ich möchte natĂŒrlich nicht, dass mein Sohn auf ewig das "Opfer" bleibt, nur weil er sich nicht wehrt.
Ich werde auf jeden Fall versuchen das Selbstbewusstsein meines Kindes zu stĂ€rken und mit ihr das GesprĂ€ch suchen. Wobei ich davor wirklich etwad Angst habe, ich vermute, ich werde mich dort auf sehr dĂŒnnem Eis bewegen und es droht das Zerbrechen der Freundschaft 😕

Hm, nur so eine Idee: Aber wenn du selber so Àngstlich bist und schon Angst davor, so eine "kleine" Sache anzusprechen, wie willst du deinem Sohn Selbstbewusstsein Vorleben? Ist nicht böse gemeint, aber Kinder lernen am besten durch Nachahmen. Wenn Mama mutig ist und sich traut, andere auf ihr Fehlverhalten anzusprechen, dann kann ich das auch. So nach dem Motto. Er ist du was ich meine?

wir haben hier eine sehr hnliche situation ,

wir trennen inzwischen unsere freundschaft und die ncihtvorhandene freundschaft der kinder.

mit kindern treffen wir uns kaum noch, dafĂŒr abends zum essen gehen ohne kinder :-)

vielleicht ist das ja eine option?


dass 2 kinder nciht miteinander können, ist eine sache, aber dass das andere kind gemein zu meinen wĂ€re, wĂŒrde ich nicht mitansehen wollen. dann lieber keine treffen mehr mit kind...

Ich denke wir werden uns zukĂŒnftig auch ohne die Kinder treffen. Ich weiß nur noch nicht genau, wie ich es ansprechen soll, ohne dass sie es falsch aufnimmt?
Sah deine Freundin es genau so wie Du und ihr wart euch einig, dass es angenehmer ist, wenn ihr euch alleine trefft?
Ich befĂŒrchte, sie wird es nicht so sehen wie ich 😞

Schlag doch einfach mal ein Essen abends vor. Da kann man doch VIEL BESSER quatschen als mit den Kurzen zusammen. Oder ihr nehmt euch einen Babysitter und geht zu viert mal aus, z.B. Billard spielen oder so? In 1-1,5 Jahren kann dein Sohn schonmal ein StĂŒndchen alleine zuhause bleiben oder hat ganz andere Dinge vor, z.B. Sport oder eine Verabredung, da erĂŒbrigt sich das Treffen mir Kindern schon eher.... ich wĂŒrde es gar nicht platt ansprechen Ă  la "Mein Maximilian ...... und dein Finn...."
LG

Die Kinder meiner besten Freundin und mir kamen auch nicht miteinander aus. Ihre wild und ohne Grenzen. Meine schĂŒchtern und zurĂŒckhaltend...& manchmal kleine Polizisten.

Ja klar, wenn was dramatisches war, hab ich eingegriffen. Aber irgendwann hab ich meinen Kindern gesagt, das sie ihr Ding machen sollen. Sie spielen, und die anderen spielen. Im Zweifel nicht miteinander.
Manche Treffen waren prima, andere nicht.

Die werden so schnell Àlter und kommen nicht mehr mit. Oder lesen ein Buch, puzzeln, basteln. Da brauchen sie den anderen Part nicht zwingend.

Meine Schwester trifft sich nur noch am
Wochenende abends. Geht der Konstellation ihrer Kinder zu liebe komplett aus denn Weg.

Freundschaften können daran auch brechen. Ich finde es schwierig wenn ich merke, das es der anderen Mutter egal ist, das sie auf Erziehung keinen Wert legt.

naja -- etwas Manieren beibringen könnte Deine Freundin ihrem Kind ja schon.
Aber dass die Jungs einfach auch so keine gemeinsamen Interessen haben, macht eine Spielverabredung nicht einfacher...

arbeitet ihr beide schon wieder? --- wenn sie DEINE Freundin ist? - dann treffe Dich doch mit ihr morgens auf einen Kaffee? -- oder mal auf eine Auszeit am Abend, wenn die Papas die Kids versorgen?

Danke fĂŒr Deinen Beitrag!
Meine Freundin arbeitet, ich bin in Elternzeit. Wir gehen gelegentlich Abends gemeinsam weg oder unternehmen was. Aber das klappr zeitlich oft nicht, daher haben wir uns bislang auch öfter Mittags getroffen. Aber ich merke selbst, dass wir unseren Kindern und auch uns damit keinen Gefallen tun. Wir kommen ja auch kaum dazu uns zu unterhalten, weil die Kinder viel streiten, mein Sohn weint und es dann eben chaotisch wird.
Ich glaube es ist besser, wenn wir uns zukĂŒnftig ohne die Kinder treffen.

Hallo,

ich wĂŒrde mich ohne Kinder treffen, wenn Du die Freundschaft aufrecht erhalten möchtest.

Ich finde diesen Junge aber nicht wild, sondern schlecht erzogen.
Mit so einem Blödmann hÀtte ich als Kind auch nicht spielen wollen.

Wenn meine Kinder angefangen haben, andere zu drangsalieren, wenn ich in der NÀhe war, gab es selbstverstÀndlich Ansagen, dass sie das zu unterlassen haben und wenn sie es nicht unterlassen haben, gab es Konsequenzen.

Es gibt Kinder, die sich schlecht durchsetzen können, und ja, die mĂŒssen das lernen. Trotzdem ist es nicht in Ordnung, sie zu schubsen und zu Ă€rgern.

Ich liebe Eltern, die ihre Kinder nicht erziehen und sich damit rausreden, das Kind sei einfach so wild. #aerger
Das durchsetzungsstĂ€rkste Kind, das ich kenne, ist unsere Tochter. Die kann sich trotzdem benehmen, weil ich nicht zugeguckt habe, als sie im Kindergartenalter anfing, andere Kinder herum zu kommandieren und zu unterdrĂŒcken.

LG

Heike

Danke fĂŒr Deinen Beitrag!
Ja.. Ich kann in manchen Situationen auch nicht verstehen, wieso sie ihn nicht beiseite nimmt und ihm erklÀrt, dass man sich so nicht verhÀlt.
Es verhĂ€lt sich wirklich so, dass er weiß, dass mein Sohn ein leichtes "Opfer" ist und ihn dann Ă€rgert. Aber auch zu meinem kleineren Sohn (1 1/2 Jahre), ist dieser Junge nicht netter. Er spielt den dem Babyspielzeug des Kleinen, kommt mein Kleiner und will mitspielen, wird er beiseite gestoßen. Da bin ich dann eingeschritten und habe gesagt, dass das nicht geht. Vielleicht erwarte ich aber auch zu viel RĂŒcksicht? Mein 4 jĂ€hriger weiß wie er sich zu verhalten hat, erst Recht gegenĂŒber Kleineren.
Naja.. Ich glaube ich werde es ganz bald ansprechen und zukĂŒnftigen "Spielverabredungen" aus dem Weg gehen. Es stresst uns alle nur, keiner hat wirklich Spaß und dass die Kinder miteinander auskommen, kann und will ja auch niemand erzwingen.

Ich habe eine gute Freundin ĂŒber unsere Kinder kennengelernt. Unsere beiden Söhne sind wie Feuer und Wasser. Es geht einfach nicht zusammen. TatsĂ€chlich treffen wir uns mittlerweile deutlich seltener. Und dann ohne die Kinder, es ist uns beiden zu stressig. Wir schreiben und telefonieren aber sehr regelmĂ€ĂŸig.

Ich bin froh, dass wir als Erwachsene es schaffen die Beziehung der Kinder nicht einen Keil zwischen uns treiben zu lassen. Wir sind uns aber auch einig ĂŒber die Probleme der beiden untereinander. Wir wissen darum und akzeptieren es. Es ist bei den beiden auch Aktion und Reaktion. Und es ist wirklich keine Frage wer ist Schuld.

Was sich in unserer Freundschaft geÀndert hat, ist weniger das wir und seltener treffen, sondern eher die andere Ebene. Anfangs waren die Kinder der Punkt der uns verbunden hat. Mittlerweile ist es gegenseitige WertschÀtzung und Sympathie. Unsere GesprÀche thematisieren immer weniger die Kinder.

Das Problem hatte ich bzw. meine Kinder mit den Kindern meiner besten Freundin. Es passte eigentlich nie zwischen ihren und meinen jeweils 2 Kindern, aber ich habe das lange nicht richtig wahrgenommen.

Ich traute es auch nicht, meiner Freundin zu sagen, dass meine Kinder jedesmal froh waren zuhause bleiben können (wg. Hobby/Lernen etc.), weil sie sich mit den Töchtern der Freundin ĂŒĂŒberhaupt nicht verstanden. BefĂŒrchte auch, dass meine Freundin sich dann nicht mehr um meine Tochter als ihr Patenkind kĂŒmmert.

Dann aber habe ich mit ihr geredet, habe auch dazu gesagt, dass mir unsere Freundschaft wichtig sei, aber ich meine Kinder nicht mehr dazu "zwinge" mit ihren zu spielen.
Nur weil wir erwachsene Frauen uns verstehen, mĂŒssten das ja nicht automatisch unsere Kinder auch tun. Wir könnten uns ja alleine treffen, z.B. morgens, wenn die Kinder in Schule/Kiga waren, schön frĂŒhstĂŒcken gehen und klönen.

Sie war wochenlang beleidigt, aber dann kam sie von sich aus wieder auf mich zu und seither trafen wir uns ohne Kinder. Leider haben wir uns dann nach ĂŒber 20 Jahren auseinander gelebt, es passte dann auch nicht mehr zwischen uns.

1. Das Verhalten des anderen Kindes ist doch typisch fĂŒr einen 4 jĂ€hrigen Jungen. Die schubsen, rangeln, raufen untereinander. Jungs suchen beim Spielverhalten vermehrt das Körperliche. MĂ€dchen machen dies verbal ("wenn du mir das nicht gibst, bist du nicht mehr meine Freundin" usw) Auch werden GegenstĂ€nde abgenommen. Schau dir dies im Kiga an: da passiert dies stĂ€ndig. Und das Ignorieren: dein Kind rauft nicht mit und beide finden kein gemeinsames Spielverhalten, dann wird eben ignoriert. Auch dies ist typisch fĂŒr einen 4 jĂ€hrigen Jungen.

2. Wie deine Freundin ihren Sohn erzieht, ist ihre Sache und geht niemanden was an. Belehrungen sind hier fehl am Platz. Sie wird ihr Konzept haben. Und die Erziehung eines "wilden, willenstarken Jungen" kann man nicht mit der Erziehung eines introertierten Jungen vergleichen. So einfach funktioniert dies nicht.

3. Ich wĂŒrde an deiner Stelle aber doch trotzdem deine Freundin ansprechen und ihr sagen, dass die zwei Kids nicht gut miteinander harmonieren und ein weiteres Treffen mit den Kids nicht sinnvoll ist und du sie trotzdem gerne ohne die Kids treffen möchtest.

Wenn du das als "normal" ansiehst, bitte. Aber genau deswegen gibt es Kinder, die sich spĂ€ter zu klassischen "Mobbern" entwickeln. Weil niemand ihnen als Kinder schon das richtige Verhalten aufgefĂŒhrt hat. Bin ich froh, dass man in unserem Kiga sehr darauf achtet, dass die Kinder auch Empathie lernen. Dieses "entschuldigen" mit: "Das Kind ist eben wild/Körperlich." Ist total fehl am Platz. Es gibt Regeln im Leben und die sollte man schon frĂŒh lernen. Dazu gehört anderen nicht absichtlich weh zu tun (weder Körperlich noch verbal).

Dir ist schon bewußt, dass die FĂ€higkeit zur Empathie und die Anlage eines Gewissens bei Kindern nach sĂ€mtlichen wissenschaftlichen Theorien angeboren ist.

Hast du praktische Erfahrungen ĂŒber das Verhalten von Jungs mit 4 oder 5 Jahren aus einer Kindertageseinrichtung? Hast du Kenntnisse ĂŒber die Entwicklungspsychologie (Studium, Fortbildung)?

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Aber Dein Sohn muss dringend selbstbewusster werden, lernen sich zu wehren und durchzusetzen!!

Schließe mich dem an.es mag schön sein so ein „braves“ Kind zu haben,der muss ganz schnell ins Selbstvertrauen kommen,so Kinder haben sonst immer schwer....ist kein Zuckerschlecken.....

Hey, eure Freundschaft hat nichts mit den Kindern zutun. Trefft euch einfach abends, am Wochenende etc.
Auf Treffen mit einem Jungen, der sich so verhĂ€lt, hĂ€tte ich keine Lust. Davor wĂŒrde ich mein Kind schĂŒtzen. Sowas muss nicht sein. Mit "wild" vs. "sensibel und ruhig" hat das m. E. nichts zutun. VG

Ja, Kinder sollen lernen Konflikte untereinander auszutragen und Ja, bei Jungs (und auch bei MÀdchen) wird auch mal gekÀmpft ...
ABER: so wie Deine ‘Freundin’ sich verhĂ€lt wĂŒrde ich diese Freundschaft hinterfragen. Sie sieht zu wie ihr Kind ein anderes (emotional) verletzt (zum Weinen bringt) und macht NICHTS...?? oder noch schlimmer: Schweigen = Zustimmung. Möchtest Du das die Werte dieser Mutter Deinem Kind vorgelebt werden?. Wenn sie zulĂ€sst das mit Deinem Kind so umgegangen wird, hat sie dann ĂŒberhaupt Empathie fĂŒr Dein Kind? wir haben einen Ă€hnlichen Fall: wir kennen uns seit der Babygruppe, die Jungs mögen sich aber oft greift der stĂ€rkere von beiden den kleineren an. Dieser sagt dann höflich ‘Nein danke’ aber oft hört der grĂ¶ĂŸere nicht auf. Der große Unterschied hierbei ist aber. Wenn sie es mitbekommen hat, greift die Mutter ein und gibt ihre Sohn sofort Feedback. Sie erklĂ€rt warum er das nicht darf und was die Konsequenzen sind. Das ist ein Lernprozess fĂŒr alle, es lĂ€uft auch nicht gleich rund, aber es gibt eben dieses Feedback. Somit wird der kleinere auch beschĂŒtzt und sieht das sein ‘nein danke’ doch was bewirken kann.

Ich sehe das grĂ¶ĂŸte Problem in der mangelnden Empathie des anderen Jungen. Kinder sind nicht besonders empathisch, aber sie können dazu angeleitet werden.

Ich bin also weder der Meinung, dein Kind muss sich mehr durchsetzen noch der andere Junge mĂŒsste mehr gemaßregelt werden. Beides ist fĂŒr mich so ein Fördern eines Konfliktes (Kind-Kind oder Kind-Mama). Schöner wĂ€re doch ein Fördern der Harmonie.

Ich leite Kinder in solchen FĂ€llen dazu an, wie man sich empathisch auf sein GegenĂŒber einstellt. "Ich sehe, fĂŒr dich ist das gerade ein lustiges Spiel, XY mit dem Kissen zu hauen. Schau deinem Freund mal ins Gesicht. Hast du das GefĂŒhl, fĂŒr ihn ist das auch ein lustiges Spiel?" Das erinnert beide Kinder daran, dass sie sich mögen und miteinander spielen wollen, macht dem StĂ€rkeren aber seine Verantwortung klar, die Grenzen des SchwĂ€cheren nicht zu ĂŒberschreiten.

Das muss aber jemand machen, der eine Beziehung mit dem Kind hat. Im Idealfall also die Mama. Wenn sie die Notwendigkeit nicht erkennt, kannst du das auch probieren, vielleicht hast du ja in der Zeit eurer Freundschaft schon eine Beziehung zu dem Jungen aufgebaut.

Ich habe damit wirklich richtig gute Erfahrungen gemacht!

Kinder probieren erstmal aus, ohne großartig nachzudenken. (z.B. mit dem Kissen den anderen hauen). Erst die Interpretation ihrer Handlung durch eine nahestehende Person gibt dieser Handlung ein Konzept, mit dem das Kind anfĂ€ngt sich zu identifizieren. ("Du bist ein böses Kind und hast ein bösen Charakter" vs. "Kinder sind halt so, solche Streiche sind ganz normal fĂŒr dich." vs. "Du möchtest einfach nur Spaß haben, aber eigentlich möchtest du deinen Freund nicht verletzen.")

Da die Kinder einfach machen zu lassen, ist nicht der richtige Weg. Sie zu verteufeln und ihnen damit einen schlechten Charakter einzureden aber eben auch nicht.

Hallo, ich habe grade ein Àhnliches Problem. Ich dachte, dass es an der Konstellation MÀdchen/ Junge liegt, aber eo ich deinen Beitrag gelesen habe, komme ich auch zu dem Schluss, dass es vor allem auch an unterschiedlichen Erziehungsstilen liegt.
Ich kann mich sehr gut in deine Lage versetzen. Ich möchte mein Kind, lieb, eher passiv weinerlich wenn es geĂ€rgert wird, sehr fĂŒr Fairness mit starkem sozialen Engagement und großer EmpathiefĂ€higkeit, auch schĂŒtzen. Auf der anderen Seite denke oder dachte ich, dass wir zusammen sie durch manche Situationen stĂ€rken können..
Die Beziehung zu den Freundinnen ist mir wichtig und es war doch auch immer so schön, diese regelmĂ€ĂŸigen Treffen am Nachmittag gehören zu meinem Leben dazu..
Und genau das ist der Punkt. Es ist tot traurig und schade, aber Dinge Àndern sich, scheinbar.
Meine grosse Tochter hat inzwischen auch im Kindergarten tolle Freundinnen und die Treffen laufen so anders ab.
Bei mir sind es leider 3 Freundinnen mit jungen bzw mit Kindern, die einfach nicht so erzogen werden, wie ich es richtig fĂ€nde. Dabei sind 2 der MĂŒtter total auf meiner WellenlĂ€nge was Erziehung angeht. Alle 3 junge sind auch von Grund auf unterschiedlich. Aber eins haben sie gemeinsam, mit 3.5 ca wurden alle verdammt frech und rĂŒpelig ;) Sie schaffen die Umsetzung nur irgendwie nicht so ganz.
Diese Diskussion hier hat mir aber gezeigt, dass ich weitere Treffen mit den Kindern vorerst meiden werde.
Was allerdings immer noch relativ gut geklappt hat, sind besondere Unternehmungen zusammen.