Wie eng nehmt ihr Eure Kids an die Leine 🙃?

Keine symbolisch gemeint natĂŒrlich. Ich hatte heute wieder mal wirkliche Zweifel an mir, an meinem Sohn und in Summe ĂŒberhaupt đŸ€·đŸ»â€â™€ïž, mir gehts darum : wir wohnen so, dass beim raustreten aus der HaustĂŒr die Wahrscheinlichkeit dass ein Auto quert bei 0,1 Prozent liegt. Nur wir fahren dort oder mal ein Paket Fahrer. Gehen wir zu Fuß spazieren, ist es auch so lĂ€ndlich, dass man alles gut im Blick hat. Sobald wir aber in die Stadt kommen so wie heute, komm ich an die Grenzen mit Sohnemann (4) denn er denkt nicht dran, an der Hand zu gehen. Er lĂ€uft unkontrolliert von links nach rechts oder einfach schnell los, einfach durch die Mitte sozusagen. Auto Verkehr interessiert ihn dann nicht. Rolltreppen begeht er nicht er springt da drauf, ehe ich mich versehe, fiel heute darauf dann auch hin kurz vor Ende der Rolltreppe. Er ist furchtlos und unbelehrbar. Und ich damit echt ĂŒberfordert. Er mĂŒsste mit 4 doch schon so vernĂŒnftig sein, zu verstehen, dass er an der Hand zu gehen hat. Stehen BetonwĂŒrfel am Wegrand, muss er diese besteigen - auch welk daneben haarscharf die Straße verlĂ€uft. Bin ich zu Ă€ngstlich oder ist er zu furchtlos - wie handhabt ihr solche Situationen. Beim BĂ€cker heute hat er die Theke nach außen aufgeklappt wĂ€hrend ich nur schnell eine Breze kaufen wollte. Rauf auf die Ablage for Taschen u das Plexiglas nach unten gerissen. Irgendwie kann ich ihn nie aus den Augen lassen u er ist andererseits doch kein Kleinkind mehr, dass noch nicht versteht đŸ€”wĂ€re dankbar um Meinungen / Tipps - wie kriege ich mehr Ruhe in mein Kind ?

Bei Gefahrensituationen, die nur du einschĂ€tzen kannst, weil er weder die Erfahrung noch die Reife hat, musst du durchgreifen um sein Leben zu schĂŒtzen. Da muss er an die Hand und zwar ohne Diskussion. Und wenn er sie wegzieht, musst du sie festhalten so lange, bis du sie gefahrlos loslassen kannst. Ende.

Hallo,
ich kann das so gut nachfĂŒhlen, ich habe genauso einen 4jĂ€hrigen Zuhause #rofl
In bestimmten Situationen muss man, denke ich, einfach streng sein und die Hand energisch festhalten, auch wenn er das nicht möchte. Er ist einfach oft unkonzentriert und ich muss/möchte ihn dann vor Gefahren schĂŒtzen. Bis zur EinsichtsfĂ€higkeit dauert es sicher noch eine Weile, ich glaube, da verlangt man in dem Alter wahrscheinlich zu viel.
Liebe GrĂŒĂŸe
Fluribum mit Emil (4 Jahre) und Michel (6 Monate)

Hallo,
Also ich finde es muss da Unterschiede geben, vielleicht kann ein 4 jÀhrige er verschiedenste Gefahrenquellen nicht immer wirklich richtig einschÀtzen,
Aber Ladeninventar kaputt zu machen (oder wie kann ich Plexiglas nach unten reißen deuten?) hat in meinen Augen nichts mit Unruhe zu tun, oder?

Wie reagierst Du denn in solchen Situationen? Zeigst du ihm seine Grenzen da auf?
Du sagst er macht das nur bei AusflĂŒgen in die Stadt, ist das dann eher aufregend so dass ihr vielleicht beide innerlich etwas angespannt seid?

Konkrete Tipps habe ich leider keine, kommt natĂŒrlich aufs Kind an, aber ich wĂŒrde auch meinen man sollte mit einem 4jĂ€hrigen da schon relativ vernĂŒnftig sprechen können.

#winke

Ach und um auf die Frage mit der „Leine“ zurĂŒckzukommen, ich bin in sehr vielen Dingen ziemlich streng (zumindest strenger als manch andere) aber das sind dann eben Dinge und Werte die uns wichtig sind und deswegen möchte ich mich da dann „durchsetzten“.

Ich denke, das sind solche Vitrinen, die man aufklappen kann, um sie zu reinigen. Da geht erstmal nichts kaputt.

Du kannst mit ihm vielleicht einen Kompromiss machen: wenn er nicht an die Hand möchte, darfst du ihn oben am Rucksack oder Kapuze festhalten.

Mein 4jĂ€hriger ist auch in letzter Zeit deutlich wilder, kennt sich aber im Stadtverkehr sehr gut aus und ich kann mich darauf verlassen, dass er an den Straßen stehen bleibt.

Ich reise gerade gedanklich 7 Jahre in die Vergangenheit;-)...was willst du schon machen außer extrem gut auf ihn aufpassen bis er sowas nicht mehr macht?

Es gibt einfach solche Kinder; mein Großer war ganz anders, eher zu vorsichtig und bedĂ€chtig, und der Kleine völlig furchtlos und schneller verschwunden, irgendwohin gelaufen oder was zerlegt als man gucken konnte.

Wenn er nicht hört, muss er an die Hand.
"... komm ich an die Grenzen mit Sohnemann (4) denn er denkt nicht dran, an der Hand zu gehen. ..."
Er muss nicht auf den Gedanken kommen, sondern DU - und Du solltest konsequent bleiben.

Wenn er die Gefahren aufgrund Eurer Wohnsituation nicht (er-)kennt, musst Du ihn leiten. So lange, bis er es selbst richtig einschÀtzen kann.

Mit 4 ist man nicht vernĂŒnftig.

Tipps? Geh hĂ€ufiger mit ihm in die Stadt bzw. konfrontiere ihn oft mit solchen Situationen. Üben, ĂŒben, ĂŒben.

Beim BĂ€cker die Theke öffnen? - Das zĂ€hlt fĂŒr mich eher zu schlecht erzogen. #sorry
Da bist Du in der Bringschuld; kann man aber schlecht einschĂ€tzen, wenn man Euch nicht nĂ€her kennt. Als unĂŒberlegtes Kleinkindverhalten wĂŒrde ich das nicht mehr betrachten.

LG

die Theke klappte beim festhalten daran noch vorn, so wie sie es dort machen, um die Scheiben von innen zu putzen. Ich war in dem Moment mit dem bezahlen beschĂ€ftigt -einen Arm um seine Beine, damit er nicht von der Hutablage fallen kann. Schlecht erzogen trifft es hier in dem Fall eher nicht, es sei denn, Du siehst schlechtes Benehmen darin, ihn auf die Ablage steigen zu lassen. Das tut man vielleicht nicht, gehört aber wie gesagt zu dem Laster, schwer stillhalten zu können. Ich weiß, wenn ich ihn zwinge, mir die Hand zu geben, artet das so aus, daß er sich zu Boden wirft und brĂŒllt wie abgestochen. Darauf hab ich oft in der Tat keine Lust in der Stadt, noch dazu wirft er sich da ĂŒberall hin, ohne RĂŒcksicht, wie hart der Boden ist. Das versuche ich dann auch oft zu vermeiden. WĂ€re es alles so easy umzusetzen, hĂ€tte ich nicht geschrieben. Da ich bereits ein Kind habe, daß als Kleinkind so ganz anders war, hab ich das GefĂŒhl, dieses Kind ist einfach viel quirliger und unbelehrbar. Zu aufgedreht vielleicht, ich suche wirklich nach guten Tips, um ihn zu mehr Ruhe zu bewegen.

Naja, "da hab ich keine Lust zu",finde ich in dem Zusammenhang irgendwie unpassend. Dein Sohn kommt in potentiell gefĂ€hrliche Situationen, Du wĂŒsstest, wie Du Ahilfe schaffen kannst, aber Du hast da keine Lust zu.

Ich hab keine Ahnung, we es bei uns in zwei Jahren sein wird. Wir haben Zwillinge, die sind 21 Monate alt und laufen bei SpaziergĂ€ngen gerne mit. Im Wald auch mal frei, aber an Straßen nur und ausschließlich an der Hand. Wer sich losreißt und versucht, wegzurennen, bekommt die Ansage, dass er beim nĂ€chsten Mal in den Wagen kommt und da festgeschnallt wird. Wenn kein Wagen dabei ist, dann packe ich an gefĂ€hrlichen Stellen eben so fest zu, dass sich das Kind nicht losreißen kann. Ja, ich fahre auch mal hysterisch brĂŒllende und sich im Wagen windende Kinder durch den Ort und bin auch schon mal gefragt worden, was denn "der arme Kleine" hat. Trotzphase. Aber da muss man halt durch. Und bevor ich mein Kind unterm LKW rauskratzen muss, halte ich lieber x WutanfĂ€lle aus. Auf die Vernunft eines kleinen Kindes zu setzen..... eher nicht.

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ich finde, ein Kind muss ab Kindergartenalter gar nicht mehr an die Hand, sondern man muss ĂŒben und reden und zeigen, was okay ist und was nicht.... -- dann durchaus auch mal mit einem schrei ... vielleicht hast du das in den ersten Laufjahren versĂ€umt und immer an die Hand genommen? -- da fehlt eine ganze Schippe voll Erfahrung, die ihr jetzt nachholen mĂŒsst...

schon seit meine zwei Laufen konnte, habe ich sie eigentlich so oft es ging von der Leine gelassen ... schon mit 3 haben sie auf dem Supermarkt bei jeder neuen Autoreihe auf mich gewartet und haben schon von anfang an gelernt an bestimmten punken immer zu rechts/links zu kucken .... ---- eine Zeitlang habe ich mich nur als Voice-Direktor gefĂŒhlt, weil ich alles, was sie gemacht haben kommentiert habe und draussen eben mehr anweisungen gegeben habe ... -- aber es hat gewirkt und sie waren im Kindergartenalter schon sehr sicher auf den wegen und ich hatte schnell keine bedenken mehr, sie zwei schritte vor mir laufen zu lassen, --egal wo ....

ĂŒbt! -- viel! kommentiere und dirigiere viel ... dann wird das schon ....

Ja, und bevor es klappt, ist es ĂŒberfahren.
Es gibt Kinder mit denen klappt das Üben gut. Vermutlich die meisten.
Und es gibt die, bei denen man einfach nur Katastrophen verhindern muss.
Ich vermute mal, das mit Üben hat sie schon versucht, das ist schließlich das einfachste fĂŒr Eltern.

Hallo!

Wie war das denn frĂŒher als er noch kleiner war? Durfte er da aus dem Buggy raus und an der Hand laufen? Durfte er da auch auf die Hutablage klettern?

Mein Sohn ist auch 4 Jahre alt und wie wohnen Ă€hnlich wie ihr. Sackgasse, da fahren nur wir, unsere einzigen Nachbarn und der Postbote. Trotzdem mĂŒndet diese Sackgasse ja irgendwo in eine normale Straße.seit er alleine draußen spielen darf, weiß er ganz genau bis wohin er gehen darf und wohin nicht.

In der Stadt durfte er frĂŒher aus dem Buggy raus und an die Hand. Wenn er sich los gerissen hat oder es nicht klappte gab’s ne Ansage und beim nĂ€chsten mal in den Buggy zurĂŒck. Jetzt brauchen wir keinen Buggy mehr und es klappt eigentlich total gut. Wenn er doch mal los rennt und es gefĂ€hrlich ist (die Innenstadt ist hier ne FußgĂ€ngerzone, da ist es ok, dass er mal bis zum NĂ€chsten Brunnen rennt etc), dann reicht ein lautes aber bestimmtes „ Stopp“ damit er anhĂ€lt. Ich glaube das ist alles Übungssache. Ich erklĂ€re ihm auch immer wieder, was passieren kann. Dass die Autos ihn nicht sehen können, dass er die Gefahr nicht gut einschĂ€tzen kann etc. Gucke aufmerksam zusammen mit ihm (nicht FÜR ihn) beim ĂŒber die Straße gehen etc.

Als er noch kleiner war, gabs da auch regelmĂ€ĂŸig Geschrei, wenn er in den Buggy musste. Er hat sich auch auf den Boden geschmissen und im Zweifel den ganzen Laden oder die Stadt zusammen geschrieben đŸ€·đŸ»â€â™€ïž Wenn er sich beruhigt hatte, hab ich’s ihm erklĂ€rt und er hat spĂ€ter noch eine Chance bekommen.

Zur Hutablage beim BĂ€cker: da hab ich ihn glaub ich das letzte mal mit 1,5 Jahren drauf „abgestellt“ 🙈 danach hatte ich Sorge, dass er dafĂŒr zu schwer ist und das Ding runter kracht 😅 ich finde mit 4 muss er da nicht mehr drauf, er ist doch kein Kleinkind mehrđŸ˜±

Was bei uns noch gut funktioniert hat war, ihn einzubeziehen. Beim BĂ€cker darf er bestellen oder bezahlen. In einem Laden, in dem zerbrechliche Dinge stehen, sage ich ihm das und zeige ihm dann Sachen, die er eben anfassen darf und die andern nicht. Beim an der Hand gehen suchen wir rote Autos oder Cabrios etc😋

Ansonsten einfach ĂŒben, ĂŒben...dann wird das schon!

Lg Tomate

Genauso haben wir es auch von klein an gemacht â˜șâ˜șâ˜ș und beim BĂ€cker etc. LĂ€uft es auch so ab.

toll, dann hast Du es im Vergleich zu mir echt drauf;-) danke fĂŒr den Tip.

I'm Straßenverkehr kenn ich keine Kompromisse. Da muss pariert werden. Wir fahren oft mit dem Rad in die Kita, mĂŒssen im Berufsverkehr ĂŒber 2 Kreisverkehr, viele einfahrten und eine Strasse die unĂŒbersichtlich ist. meine 4 jĂ€hrige bleibt bei Stopp sofort stehen. Somit darf sie vorausfahren, wir haben bestimmte Haltepunkt abgesprochen an denen sie auf mich warten muss. Sie ist aber immer in Sicht und ruf weite. Sie ist sehr selbststĂ€ndig und fordert inzwischen auch ein das sie alleine ĂŒber die Ampel gehen darf. Das erlaube ich gerne und sie wartet dann an der anderen Seite auf mich. Ach ja, sind wir mit dem Rad unterwegs muss sie an Straßen absteigen und schieben. Auch wenn sie mit anderen Mamas oder Oma und Opa unterwegs ist halt sie sich an unsere Regeln.
Bei deinem. Sohn wĂŒrde ich ĂŒben, ĂŒben, ĂŒben. Solange er nicht hört muss er an der Hand bleiben. Das gibt ein paar Tage Stress aber dann sollte es sitzen. Ich finde dich da nicht zu Ă€ngstlich, das ist einfach lebensgefĂ€hrlich

ĂŒben ĂŒben ĂŒben tun wir durchaus. So fĂ€hrt mein Kleiner schon Fahrrad, theoretisch, praktisch nicht mögich, nur in eingezĂ€umten Feldern, da er ein stop egal ob zu Fuss, per Laufrad oder Rad, einfach ignoriert. Diese Szene hatten wir schon oft, auch ein konsequentes wenn nicht an der Hand gehen, dann brechen wir ab und gehen /fahren sofort nach Hause. Mir ist schon klar, daß dass geĂŒbt werden muß, damit es funktioniert. Weil eben aber so gar nichts ankommt bei ihm, egal wie viele Male schon durchgespielt, bin ich eben am zweifeln, was hier schief lĂ€uft. Als Kleinkind sass er im Buggy, oder wir vereinbarten, daß er sich am Griff des Kinderwagens festhĂ€lt, wenn er laufen möchte. Das ging gut, ich bin aber nicht mehr willig, einen 4 jĂ€hrigen im Buggy durch die Stadt zu fahren oder damit zu fĂŒhren, denn in dem Alter ist fĂŒr mich ein Kinderwagen ein no-go.

Aber die Frage ist doch, was passiert denn, wenn er ein stop ignoriert? Bekommt er eine Ansage? Wird zu Fuß weiter gegangen? Ist der Ausflug vorbei?

Angedrohte Konsequenzen mĂŒssen auch durch gezogen werden, auch wenn es keinen Spaß macht. Das wird er mit 4 Jahres sehr gut verstehen.

Oder mal ein Versuch in die andere Richtung: Gib ihm vor bis wohin er fahren / laufen darf und wenn es funktioniert, dann lob ihn, macht eine Punktesystem oder sonst was. Belohnungssystem funktioniert bei meinem 4-JĂ€hrigen schon ganz gut.

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Hallo,

wer sich nicht vernĂŒnftig verhalten kann, kommt an die Hand. Ende der Diskussion.

Ich bin stĂ€rker, als ein 4-jĂ€hriger. Ich weiß ja nicht, wie es bei Dir aussieht. ;-)

Unsere Kinder konnten auch nicht einfach brav irgendwo warten, ohne an irgendetwas herum zu fummeln, an dem sie nichts zu suchen hatten, oder die Finger irgendwo rein zu stecken, wo sie nicht hingehörten, oder auf ParkplĂ€tzen fangen zu spielen oder unmittelbar an der Straße auf etwas herum zu turnen, und das bis Ende des Grundschulalters. #aerger
Da gab es 3-jÀhrige, die das besser konnten.

Ich weiß nicht, wie viele Standpauken zu den Themen "so intelligent, aber mit 8 noch nicht kapieren, dass man die Finger nicht an der Supermarktkassen in die Ritzen am Band steckt" oder "woran erkennt man den Unterschied zwischen einem Spielplatz und einem Parkplatz" ich gehalten habe. #aerger

Unser Sohn ist teilweise noch mit 6,7 Jahren an der Hand gelandet, letzten Montag sogar mit 9, weil er in vollen Bahnhöfen stĂ€ndig Leuten vor die FĂŒĂŸe lief.

Bei unserem Sohn liegt das wohl an seinem leichten ADS, aber woran es bei unserer Tochter lag, weiß ich nicht. Die hat das nicht.

Wir waren ĂŒbrigens immer sehr konsequent, sonst lief mit unseren Kindern nĂ€mlich gar nichts. Die konnten sich auch super benehmen, aber eben nicht ruhig warten oder das Kaspern dort einstellen, wo es verkehrstechnisch gefĂ€hrlich war.

Da hilft nur, immer aufpassen und möglichst rechtzeitig eingreifen, egal, ob es dem Kind passt oder nicht. Sicherheit geht nunmal vor.

LG

Heike

Mein fast fĂŒnfjĂ€hriger war so einer. Den konnte man echt nie aus den Augen lassen. Sobald der eine Gelegenheit gefunden hat, hat er sie genutzt. Und zwar mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht.

Das kannte ich von den anderen vier Jungs gar nicht. Also wurde er immer sehr eng „an der Leine“ gefĂŒhrt. Mama, darf ich da hinten dies oder jenes anschauen? Auf keinen Fall. Nur zusammen mit Mama. Er durfte echt nix ohne Aufsicht, weil er fast immer Mist gemacht hat. Zwar doof fĂŒr ihn, aber anders ging es nicht. Jetzt ist er in ein paar Tagen 5 und einfach so, ohne das ich es richtig wahrgenommen habe, ist er total vernĂŒnftig, lieb, hört, macht, was man ihm auftrĂ€gt usw.

Total irre. Aber er ist jetzt wie seine Ă€lteren BrĂŒder. Ich kann ihn sogar 5 Minuten allein lassen und den MĂŒll wegbringen.

Lustige Anekdote am Rande: ich hatte ĂŒber Kleinanzeigen ein Puky Laufrad verkauft. Als die Abholer kamen, war er gerade in seinem Zimmer und spielte ruhig (das hat er schon immer super gemacht). Plötzlich höre ich ein komisches GerĂ€usch. Das Laufrad stand in seinem Zimmer. Ich schnell hin um zu schauen, da hat der Bengel doch Tatsache den Plastikgriff angebissen und zerkaut. Ich sah ihn unglĂ€ubig an und er ruft hmmm, legga Mama 🙈😂😂😂. Da war er 2.

Halte durch, es wird bestimmt bald besser.

🙈😂na Bravo

Meinst Du jetzt nur "draussen"?

Also ich bin auch keine deren MĂŒtter, die einfach vorraus lĂ€uft und die Kinder, wo sie wollen. Möchte sie gerne im Blickfeld haben bzw. die Kontrolle haben und an einer Rolltreppe wird unsere kleine (fast 5) an die Hand genommen und ich schau, das da nichts einquetscht. Sag auch nochmal vorher
extra "Vorsichtig.....!" ect.

Ich bin in GeschĂ€ften lockerer. Da dĂŒrfen sie herum gehen, sich Sachen anschauen, wĂ€hrend ich nach etwas schaue usw. Na gut, wenn da nicht gerade Porzellan usw. steht.

Ich lasse meine Kinder nicht einfach Quatsch machen, wie sie wollen. Dazu neigen sie nÀmlich... und vor allem wenn sie zusammen sind.

Sie sind meist recht laut, das schaffe ich nicht immer so zu kontrollieren... Das nervt andere dann schon mal.

Ja, ĂŒberwiegend draußen. Daheim haben wir sehr viel sicher gemacht - weil er eben so neugierig u unĂŒberlegt ist im handeln ..

So ein Kind wĂŒrde aber sicher konsequent an der Hand laufen bei mir! Dass man nicht auf die Ablage steigt, weil sie fĂŒr Taschen ist, wussten meine bereits mit knapp 2. Ich wĂŒrde konsequent durchgreifen und wenn ich merke, er versteht, warum man nicht ĂŒberall springen und toben darf und alles angrabbeln kann, was man will, desto mehr Freiraum bekommt er. Ich denke, da ist in den letzten 3 Jahren einiges versĂ€umt worden. GrĂŒsse

Oh ja so wird es sein - deine Kinder sind der Beweis dafĂŒr 😉

Du stellst Regeln fĂŒr die Straße auf und setzt diese konsequent um.
Theke= schlecht erzogen

Theke= schlecht erzogen, also so eine vermessene unqualifizierte Antwort brauche ich echt nicht. Schlecht erzogen sind meine beiden Kinder mit Sicherheit nicht, von einer Gegebenheit, die ich nicht fĂŒr schlimm halte, abzuhalten, daß es keine gute Kinderstube mitbekommt zeigt fĂŒr mich eindeutig, wie pauschal hier Antworten gegeben werden, die nix dazu beitragen, die Frage als solches zu behandeln, sondern einfach um zu stĂ€nkern. Einen schönen Tag Dir:-p

abzuleiten war gemeint

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Wie kriege ich mehr Ruhe in mein Kind?

Dies wird nicht klappen. Es ist das Temperament deines Sohnes.

Ja. Vermutlich hast du recht - aber genau das bringt mich echt oft an die Grenzen meiner Kraft. Muss auch oft den großen Sohn davor schĂŒtzen, dass die Situation stĂ€ndig eskaliert - er ist sehr Harmonie bedĂŒrftig, gibt oft nach, nur damit der kleine Bruder nicht fĂŒr Unruhe sorgt und ich darunter leide.

Hallo,

mein Mittlerer ist mit 14 noch genauso. Schon im Krabbelalter war er nicht zu bremsen und kannte keine Gefahren. Er kletterte Leitern hoch, obwohl er noch nicht laufen konnte. Er war unberechenbar und ist es noch heute. Im letzten Österreichurlaub bei den Schwiegereltern balancierte er genau neben einem Abgrund. Mir ist beinahe das Herz stehen geblieben. Ich habe ihn so zusammen gefaltet als er wieder am normalen Weg war. Neulich hat er sich mit dem Fahrrad ĂŒberschlagen und ist mit dem Kopf auf die Bordsteinkante geknallt, als er eine Mauer runter springen wollte. Es ist außer einer GehirnerschĂŒtterung und einer Platzwunde zum GlĂŒck nichts weiter passiert. Genau eine Woche spĂ€ter passiert das Gleiche nochmal. Jedes normale Kind wĂ€re erst mal vorsichtig. Es gibt kein Hindernis auf das er nicht klettert. Er macht sich vorher aber keine Gedanken ob er wieder runter kommt. Er ist extrem waghalsig, kennt keine Gefahr, lernt nicht aus Verletzungen und braucht stĂ€ndig Adrenalin. Mein Schwiegervater muss wohl genauso gewesen sein. Jetzt im Kindergartenalter kannst du fĂŒr ihn abschĂ€tzen und die Leine sehr kurz halten. Meiner hatte grundsĂ€tzlich immer Jacken mit Kapuzen an. In der Stadt, an viel befahrenen Straßen etc. hatte ich ihn grundsĂ€tzlich fest an der Kapuze. Wenn er Ă€lter wird, kann man nur beten, dass der Schutzengel genug KapazitĂ€ten hat. Normalerweise kann meiner sehr vorausschauend denken. Aber bei allem was waghalsig ist, setzt das Gehirn aus. Ich bin jeden Abend froh, wenn er gesund wieder im Bett liegt. Da es mit zunehmendem Alter besser wird, habe ich noch Hoffnung, dass es sich verwĂ€chst. Was auch ein glĂŒcklicher Umstand ist, ist, dass er Freunde hat, die mitdenken und ihm dann sagen, dass er es besser lassen soll.
Ich wĂŒnsche dir starke Nerven.

LG
Michaela

Ich habe mir jetzt mal alle Antworten durchgelesen. Es ist ja toll und schön wie gut ihr eure Kinder erzogen habt, das hilft der TE aber jetzt nicht weiter. Alle, die hier geantwortet haben, haben normale Kinder, die man mit Konsequenzen da hin bringt, wo man sie haben will. Es sind aber nicht alle Kinder so. Ich habe 3 Kinder. 2 davon verhalten sich genau so wie eure. Die habe ich mit Konsequenzen gut in den Griff bekommen. Mein Mittlerer ist aber relativ beratungsresistent. Bei dem hat das nicht gezogen. Und ich könnte wetten, dass jede von euch an die gleichen Grenzen stoßen wĂŒrde, hĂ€tte sie ein solches Kind. Es ist immer ganz einfach ĂŒber die Erziehung anderer herzuziehen oder zu behaupten, sie könnten nicht erziehen. Teilweise von MĂŒttern, deren Kinder nicht mal 24 Monate auf der Welt sind und die bisher kaum erziehen mussten.

Lieben dank 😘 hab mich echt gewundert ĂŒber si manche Antwort hier. Ich habe ja auch einen 13 jĂ€hrigen Sohn, der nie so war. Und beobachte auch viele Kinder am Spielplatz oder in spielgruppen. Die sind ĂŒberwiegend anders. Ruhiger - nicht zappelig - vorsichtig im agieren. So ist mein Kleiner eben nicht. Bereits mit unter einem Jahr beim Babyschwimmen sprengte er den Rahmen- war der Clown der Gruppe. Er wollte nicht hinter der Ente hergetragen werden- er wollte sie greifen- werfen - wild sein. Er ist extrem schnell gelangweilt, saugt alles an EindrĂŒcken auf, ab dem ersten Wimpernschlag morgens. Deshalb war es vielleicht auch echt dumm, hier um Rat zu bitten. Denn die wenigstens können es verstehen- hĂ€tte ich beim ersten Kind vermutlich auch nicht, wĂ€re mir so ein post begegnet, wie der meine hier ist. Deshalb lieben Dank dir u du hast recht, Ă€ndern kann man es kaum, aber es ist einfach sehr anstrengend immer wachsam sein zu mĂŒssen.
Ganz liebe GrĂŒĂŸe