Was machen eure Kinder in der Kita?

Hallöchen!

Die Frage klingt banal, aber ich möchte wirklich gern wissen, was die Kinder in einem städtischen Kindergarten so machen.

Die Frage kommt daher auf, dass wir unsere Kinder in eine private Einrichtung geben und viel Geld dafür zahlen. Weiterhin müssen wir 30 Minuten in die nächste Stadt für den Platz fahren. Manchmal frage ich mich, ob nicht vielleicht die angebotenen Dinge auch in städtischen Kindergärten vorhanden sind.

Bei uns ist es so:

- Gruppenstärke maximal 10 Kinder
- ab 3 Jahren tägliche Förderung mit festem Programm (die Kita hat hierzu 5 verschiedene Extrazimmer - Musik, Grübeln, Experimentieren, etc)
- Kinder basteln in der Kita extrem viel
- flexible Betreuung (wenn ich die Kinder eher bringen muss ist das kein Problem)
- regelmäßige Ausflüge zum Bäcker, in den Wald, zur Werkstatt, Bauernhof, Feuerwehr etc
- regelmäßige Nachmittagsaktivitäten mit Eltern und Großeltern
- später GTA in Form von Schach, Fußball, Chor, Eislaufen etc.

Da ich leider keinen Vergleich habe, bin ich auf euch angewiesen. Wie macht eure Kita das so? Gibt es auch Kitas die nach dem Motto „Aufpassen, dass am Nachmittag alle noch atmen“ agieren? Also mit den Kindern nichts weiter machen, außer sie tatsächlich nur betreuen?

Unsere Tochter spielt viel. Und das ist sehr wichtig. Laut vielen aktuellen Studien ist freies Spiel die beste Förderung, die man einem Kind bieten kann.

Oh ja, da haben die Eltern gestaunt, was spielen alles an Fähigkeiten und Sozialkompetenzen erfordert oder fördert bei den Kindern.

Ich habe als Berufspraktikantin zum Abschluß der Erzieherausbildung einen Elternabend zum Thema "Die spielen ja einfach nur" gemacht und die Eltern selber einiges spielen lassen und anhand dieser Beispielbereiche aufzeigen lasse, was man da lernt/macht. Großes Staunen auf Elternseite!

Genau so sehe ich das auch. Die Kinder sollen einfach frei spielen dürfen. DAs ist ja leider nicht mehr selbstverständlich. Überall muss geförder werden.
Auch wichtig ist mir, dass die Kinder draussen frei spielen dürfen. Das liebt mein Kleiner...

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- Gruppenstärke über 20 Kinder (relevanter ist der Betreuungsschlüssel)
- kein festes Programm, aber Garten (mit Anbau), Turn- und Toberaum, Kreativraum, etc.
- Kinder basteln und malen sehr viel
- Kinder gehen sehr viel raus
- wenn ich mein Kind mal (!) eher bringen muss, ist das auch kein Problem
- Ausflüge ins Dorf, in den Wald, zum Spielplatz, etc.
- Nachmittagsaktivitäten mit Eltern und Großeltern zu gegebenen Anlässen (Gott sei dank, ich muss nämlich arbeiten)

Tatsächlich kann ich auf Schach, Fußball und Eislaufen verzichten. Sowas machen wir mit unserem Kind, das muss ein KiGa meiner Ansicht nach nicht leisten.

Wir haben einen KiGa mit kirchlichem Träger und einen städtischen erlebt und beide waren nach meinem Empfinden super.

Klingt gut, was euer Kiga anbietet 😉
Die Frage ist halt (und das trifft auf andere Träger auch zu), was davon tatsächlich stattfindet bzw. wie die Erzieher den Alltag ausfüllen.

Was heißt denn, ihr müsst viel Geld zahlen? Wir zahlen mit Essen auch über 350€ und es ist kein privater Kiga...

GTA gibt es hier erst in der Schule. Ganztagsbetreuung ist es dennoch im Kiga. Zwischen 6.00 und 17.00 Uhr können wir unser Kind flexibel bringen - das Essen sollte aber angemeldet sein und ich achte schon auf Regelmäßigkeit.
Ansonsten bietet unser Kiga v.a. Naturerfahrungen. D.h. es gibt einen Garten (außerhalb), der oft besucht wird. Außerdem findet jede Woche ein Waldtag statt und die Kinder arbeiten mit Naturmaterialien, pflanzen, ernten, basteln.
Die Gruppenräume sind leider eher "alt" und klein - aber was ich so sehe, regt zum Spielen an.

Letztlich muss man bedenken, dass vormittags eh meist nicht mehr als 2-3 Stunden für Programm bleiben, der Rest der Zeit wird durch Essen (Vor- und Nachbereitung), Schlafen, Singen gegliedert...

Hallo!

Ich kann jetzt nicht von einem städtischen Kiga berichten, sondern nur von einem Montessori-Kiga, für den wir aber nicht wesentlich mehr zahlen, als für einen städtischen (weil du schreibst, dass ihr viel Geld zahlt). Daher ist es vielleicht vergleichbar.

Gruppenstärke liegt so bei knapp 20 Kindern, wobei (wie hier ja schon jemand geschrieben hat), es auf den Betreuungsschlüssel und das Alter der Kinder ankommt. Hier gibt es auch verschiedene Räume (Puppenzimmer...), ist aber kein offenes Konzept. Es wird viel mit speziellen Montessori-Spielsachen gespielt. Nach dem Mittagsessen wird oft vorgelesen. Einmal die Woche gibt es das Angebot einer musikalischen Früherziehung von der Musikschule. Ca. 2x im Jahr machen sie eine Waldwoche, da sind sie dann bis 13.00/13.30 nur draußen. Ansonsten besuchen sie die Feuerwehr, Schulen etc. Sie sind ganz viel draußen (Garten, Spielplatz, spazieren gehen) und können ab einem gewissen Alter alleine (2-3 Kinder) in den Garten gehen. Bei ganz miesem Wetter gehen sie in die Turnhalle.

Klingt alles in allem ähnlich wie bei euch.

LG Tomate

Als Erzieherin kann ich dir sagen, dass die Einrichtung, die du ausgewählt hast nicht auf dem neuesten Stand ist. Sie scheint darauf bedacht zu sein, den von den Eltern gewünschten Förderwahn zu bedienen. So ein Konzept ist komplett am Kind vorbei.
Ich empfehle dir eine Einrichtung, die Wert auf ausgedehntes Freispiel legt und an die Interessen der Kinder flexibel anknüpft.

Ich schließe mich flowercraft (hoffentlich richtig geschrieben, sonst Sorry) an:

Erstmal ist die wichtigste Förderung für ein Kind im kindergarten Alter, viel frei spielen zu können, idealerweise mit gleichaltrigen Kindern zusammen. Das ist wichtiger als tägliche Förderung nach festem Programm.

In unserem kiga ist die Gruppengröße auf 25 Kinder festgelegt, darauf kommen drei Erzieherinnen und eine Praktikantin.

Es wird viel gemalt und gebastelt, frei und nach Anleitung. Außerdem wird jeden Tag in den Garten gefangen, vorgelesen, geturnt und Musik gemacht.

In unserem kiga werden die Feste des christlichen Jahreskreises gefeiert, von Ostern bis Weihnachten mit allem was dazugehört.

Außerdem gibt es jeden Monat mehrere waldtage, einmal im Jahr, im frühsommer, gibt es 3 Wochen Wald am Stück.

Ansonsten besuchen sich Kindergärten und örtliche seniorenheime oft gegenseitig.

Nachmittagsaktionen mit Eltern und Großeltern gibt's zum Glück nicht allzu oft, es soll auch Eltern und Großeltern geben, die arbeiten müssen.

Ach und dank diesem neuen Kitadörderungsgesetzt, mid fällt der Name grad nicht ein, sind Krippen--und kiga Plätze bei uns in der Gemeinde kostenlos, nur ein eventuelles Mittagessen muss selbst bezahlt werden.

Lg waldfee

Also täglich ist bei uns

-freies Spiel
-freies basteln
-Morgenkreis mit Liedern und Erzählungen entsprechend der Jahreszeit
-gemeinsames Essen
-Garten

Einmal in der Woche:
-Turnen
-Singkreis mit allen Kindergartenkindern

Zweimal in der Woche:
- altershomogene Gruppen (die Kinder die später zusammen zur Schule gehen treffen sich gemeinsam aus allen Gruppen) bei denen ein altersentsprechendes Programm stattfindet, zum Beispiel turnen, kochen, basteln etc.
-Vorschule

Sonstiges:
-Laternenlauf
-Vorlesetage
-Besuche im Altersheim
-Nikolausfeier
-Weihnachtsfeier
-Spaziergänge
-Oma/Opa Tag
-Sommerfest
-Figurentheater
-Waldtage
-...
-

Ehrlich gesagt, was du in einer städtischen Kita nicht haben wirst, ist dieses Verhältnis der kleinen Gruppenstärke mit einem Personalschlüssel, der so ein breites Angebot realisieren kann.

Ich bin mir aus der Praxis heraus aber auch unsicher, ob dieses Angebot nicht mehr die Wünsche der Eltern nach den Elite Leistungsträgern von morgen befriedigt als tatsächlich die Bedürfnisse von Kindergarten -Kindern. Ich finde das ist.......viel zu viel Angebot. Aus eigener Erfahrung haben die Kinder vielleicht Interesse an 1-2 spezifischen Spezialinteressen, die man im Notfall aber auch nachmittags extern realisten kann.

Ansonsten finde ich freies Spiel durchaus enorm wichtig. Das sind sowieso die einzigen Jahre, wo sie wirklich dazu Zeit haben. Es muss auch nicht zwangsläufig unförderlich sein, wenn mal nicht immer nur festes Programm geboten wird. Das hat auch nicht immer was mit diesem Negativargument "Aufbewahrung" zu tun, sondern was damit ohne Einmischung von Großen sich und seine Umwelt im Spiel zu entdecken und sich auch Mal in einer Gruppe mit anderen Kindern, die auch Bedürfnisse und Ideen haben zurechtzufinden.

Fast jede städtische Kita wird Projekte und Ausflüge und Zusatzleistungen anbieten. Am Ende musst Du aber schauen, ob die mit Personalmangel Probleme haben. Mit dem richtigen Personal steht und fällt alles.

Ansonsten würde ich sagen etwas weniger Planangebot wäre vielleicht gar nicht das Drama.


Man kann dir auch nix zu DER städtischen Kita raten, weil keine gleich ist und es ja auch auf das Engagement der Leitung oder der Beteiligten und das Konzept ankommt. Ich würde Termine mit interessanten Kitas ausmachen und mich da einfach Mal ums hauen und beraten lassen.

Tolle Antwort :)

Hallo,
Was ich wirklich gut finde, ist die Gruppenstärke von max. 10 Kindern. Was mich stören würde, wenn ich das richtig interpretiere, ist, dass wirklich mega viel Programm ist.
Falls es denn so ist?
Freies Spiel ist wichtig, das finde ich auch.
Aber es gibt ja auch dazwischen etwas, also zwischen "nur frei spielen" und den ganzen Tag voll mit Angeboten.
Mich würde bei euch vermutlich die Länge Anfahrt auch stören. Jeden Tag ne Stunde ist schon nicht wenig.

Bei uns sieht das wie folgt aus:
Meine Tochter ist in einer Gruppe, wo derzeit 7 Kinder sind. Diese Gruppe ist eigentlich im Aufbau, aber seit einem Jahr gab es nie mehr als 10 Kinder dort. Die Gruppe ist ebenfalls für 10 ausgelegt, in den Raum passen max. 15 Kinder, dann muss aber eine zweite Erzieherin rein.
Ansosnten gibt's noch 2 Gruppen a 20-23 Kinder.

Sie haben einen Bibliothekstag (Vormittags nach Morgenkreis/Frühstück und vor dem Mittagessen) . Dort können sie Bücher angucken, und sich für eine Woche eins ausleihen.
Einen Tag gibt es ein Treffen mit den Kindern anderer Gruppen, die im selben Alter sind und gemeinsam zur Schule kommen. Dort machen sie Angebote mit einer Erzieherin, die altersentsprechend sind. Also Laterne basteln zum Herbst, Kekse backen usw, einen Tag (bzw. Vormittag) Turnhalle und 2 Tage nur freies Spielen.
Sie gehen viel raus, haben dort einen riesen Garten, bauen teilweise Gemüse an.
Dürfen auch mal in die anderen Gruppen, nach Absprache und nicht zu viele Kinder.
Jeden Tag Morgenkreis und Abschlusskreis.
Ansonsten wird eben auch viel gemalt und gebastelt, es wird immer mal themenbezogen das Spielzeug ausgewechselt, also mal ein paar Wochen Küche, dann ne Autobahn oder oder oder.
ImJahr gibt es so 2-3 Ausflüge. Bauernhof, Waldtag, Reiterhof oder sonstiges.
Dann halt Laterne Singen mit Eltern oder Weihnachtsfeier.
Nach dem Essen gibt's für die Nachmittags Kinder noch ne Vorlesestunde zum Entspannen und manche machen ein Nickerchen.
Die größeren Kinder fahren ins Theater, für die kleineren gibt's Kasperletheater. Ansonsten sind sie dieses Jahr Äpfel pflücken und Kartoffeln "ernten" gegangen #rofl

Unsere Tochter geht bis mittags dort hin.
Für mich persönlich reicht das. Und die Angebote, die du nennst, würde ich persönlich nicht von einem Kiga erwarten.
Also, die Angebote sind m. M.n.kein Muss für eine Betreuung.

Mir persönlich würde ein städtischer Kiga reichen. Wir sind doch sehr zufrieden, auch wenn viele Eltern gerne mal meckern.
Wir bezahlen keine Gebühren, nur das Essen. Und für das "wenige" Personal was vor Ort ist, finde ich schon, dass sie ihr möglichstes tun.

Aber es gibt ja sicher auch Gründe warum ihr euch für den privaten entschieden habt?!
Hinterfragt diese doch noch mal und schaut euch einen städtischen Kiga an.

Viel Erfolg und eine gute Entscheidung.

So ganz verstehe ich deine Gedankengänge nicht, denkst du kommunale Einrichtungen, lassen sich die Kinder bringen und das war es? Ein gewisses Konzept gibt es doch in jeder Einrichtung, auch den städtischen Kitas.
Bei uns, kleine kommunale Einrichtung, eine gemischte Gruppe. Die Kleinen lernen von den Großen, die Großen haben natürlich auch ihre festen Programme, z. B. Musikunterricht, es gibt eine kleine Werkstatt. Ansonsten hin und wieder Projektwochen. Auch für die Kleinen, z. B Thema "Sinne". Ansonsten wird viel frei gespielt, drinnen und draußen. Aber ich denke nicht, dass es nun daran liegt ob freier Träger oder städtische Einrichtung. Ich finde gut, dass nicht jeder Tag bei uns vollgestopft ist mit Programmen. Einfach spielen und Kind sein ist doch das schönste.

Unsere Kita ist ganz gemischt. Was du beschreibst wäre es mir nur eingeschränkt wert, mehr Geld auszugeben:

Ich schreibe die einfach was mir gefällt und was mir wichtig wäre.

Für meine Kinder gefällt mir an unserer Kita:
Offenes Konzept und Frühstpcksbuffet.
Meine Kinder sind sehr individuell. Die Kleine ist glücklich, wenn sie 1,5 Stunden lang in Ruhe frühstücken kann.
Beide spiel(t)en gerne in den frei wählbaren Themenräumen.
Es.ist ausgewogen zwischen Freispiel, Experimentierangeboten, Ausflügen, immer wieder sich ändern Raumkonzepte.

Was es mir wert wäre, mehr Geld auszugeben:
Deutlich gesünderes Essen,
Kleinere Gruppen, resoluteres Vorgehen gg Kranke Kinder in der Kita,
Mehr umsorgen der etwas Kleineren, die (Partizipation sei Dank) ja stets ihre Bekleidung selbst wählen dürfen und zu wenig auf Hygiene geachtet wird. Und ja, dadurch werden leider alle deutlich häufiger krank, ob es nun Erkältungen oder Magen-Darm-Infekte sind.

Für mich liest es sich nicht überzeugend so, dass eure Einrichtung einen deutlich höheren Preis und Aufwand wert wäre.

LG

Verrate uns doch mal, wieviel ihr bezahlt, wieviele Stunden das Kind in Betreuung geht, wieviele Erzieherinnen für die Kinder zuständig sind und warum ihr euch von Anfang an für den Privatkindergarten entschieden habt.

Ihr habt euch ja damals garkeinen städtischen/kirchlichen angeschaut.
Bei uns wird auch viel angeboten (natürlich nicht im Ansatz so viel wie bei euch), aber meine Tochter ist noch in der Krippe, daher nicht vergleichbar.

Bei uns ist es so:

Waldkindergarten
18 Kinder ab 3 Jahren, 3-5 Erzieher
Offenes Konzept
Keine Vorschularbeit
Kein Morgenkreis, keine wöchentlichen Termine.
Ausflüge werden meistens solidarisch abgestimmt.
Freies Spiel und soziale Kompetenz, Grenzen aufzeigen und respektieren, sind in unserem Kindergarten das A und O.
Eine typische Woche sieht meistens so aus:
Lagerfeuer, basteln, pflanzen und Gartenarbeit, Höhlen bauen, Käfer beerdigen, Nüsse und Knallerbsen sammeln und Matschsuppe kochen.
Für mich war wichtig das meine Tochter nicht schon mit 3 Jahren in ein Konzept kommt in dem sie funktionieren und sich zu sehr anpassen muss.
Das geht schon bei der Eingewöhnung los, da gibt es bei unserem Kindergarten auch kein Konzept und man kann sich viel Zeit lassen. Ich finde das sehr schön.
Liebe Grüße!

Hi,

wir sind in einem kirchlichen Kiga mit offenem Konzept.
Die Kinder haben 3x die Woche Morgenkreis in ihrer Gruppe und 1x die Woche altersentsprechend Programm.
Meiner ist ein Midi und damit ein Waldkind, heißt, 2x geht es 4 Tage hintereinander in den Wald, und sonst ein Mal die Woche eben so mal raus oder ein Event,z. B. haben sie sich mit einem Jäger getroffen, der hat dann ausgestopfte Tiere dabei und erklärt dazu was und die Kinder können sich Wildtiere mal ganz nah anschaun.
Dann werden noch die kirchlichen Feste gefeiert(Ostern, Erntedank, Nikolaus, Weihnachten)

Sonst können die Kinder frei spielen und sind auch viel draußen, im Sommer auch mal den ganzen Tag. Es gibt einen rießen Garten mit viel Schatten dank Baumbestand und Sonnensegel und zur Abkühlung eine Wasserpumpe. Sie haben Laufräder, Fahrräder,Römerwagen etc. zum durch die Gegend sausen. Genau das richtige für meinen Zwerg, der Basteln und Malen nicht so toll findet, wobei es aktuell besser wird 😉.
Musikalische Früherziehung ist ein Mal die Woche möglich, kostet extra und findet extern statt, die Kinder werden dann in den Kiga gebracht.
Bringen kann man innerhalb der gebuchten Zeiten, frühstens um 7:30 (Ganztags), um 8:45 müssen alle da sein. Abholen kann man frei von 13-15 Uhr, GT ist um 16:30 fertig.
Kostenpunkt liegt hier bei 146€ (höchster Beitrag, geht nach Einkommen)plus 6 Euro für den Imbiss. Dafür haben wir 6,5 Stunden Betreuung.

Bei uns sind 25 Kinder 3 Erzieherinnen, 1 Sozialassistentin (oder wie es auch heißt) und 1 Parikant,
- einmal die Woche ist Ausflug Tag zB Feuerwehr, Polizei, andere Kindergärten besuchen, Wald, mit dem Bus in eine andere Stadt, Wochenmarkt, Spielplatz...
-einmal die Woche ist ein gemeinsames Frühstück, die Kinder kaufen auf dem Ausflug zusammen ein und Mittwoch wird zusammen gefrühstückt
- es gibt sehr viel Bastelangebote, die man wahr nehmen kann
- Projektwochen aktuell Luft, Feuer, Wasser
- in der Turnhalle gibt es auch immer wieder Angebote
- Musik wird viel gemacht und gesungen
- die Vorschulkinder haben teilweise andere Projekte zB einmal die Woche besuchen sie Grundschule und machen am Unterricht/Pause mit
- viel Freispielen und kreativ werden
- Winterzeit wird oft gebacken

Wir sind in einer städtischen Kita, mit der wir immer zufrieden waren und wir haben sie nach unseren Bedürfnissen ausgesucht. Dazu muss ich aber sagen, es ist ländlich, absolut kein Brennpunkt und es gibt dort sehr viele gut situierte Familien.
Wir haben: einen Legoraum, ein Atelier, Bauraum, Turnraum, Wissensraum, Bällebad, Bibliothek/Leseecke, Musikzimmer.
Jede Gruppe hat eine tolle Hochebene, sie basteln viel (zumindest mein Kind, ist ein halboffenes Konzept), jede Woche gibt es einen Waldtag, zweimal im Jahr die Waldwoche. Sie kochen/ backen alle zwei Wochen, gehen dafür immer zusammen einkaufen. Theater- und Museumsbesuche stehen auch regelmässig auf dem Plan
Momentan besucht sie dort den Nachmittags Englischkurs und die musikalische Früherziehung und sie ist im Chor.
Sie machen noch viele weitere unterschiedliche Sachen. Wir sind sehr zufrieden und würden diese Kita immer wieder wählen. Unsere Großen waren auch dort, sollten wir noch einen Nachzügler bekommen, wäre das auch seine/ihre Kita. :-D

Hier täglich (3-5 Jahre, ab 5 gibt es eine „Vorschulgruppe“):

- freies Spiel
- Basteln
- draußen bei Wind und Wetter (außer Regen oder extremer Frost)
- Singkreis/Traumlandreisen

Wöchentlich:
- Waldtag
- Bewegungstag (Turnen)
- gemeinsames Singen mit allen Gruppen der Kita

Monatlich:
- gemeinsames Frühstück (jeder bringt was für alle mit)
- Aktivitäten wie Lichterfest, Herbstfest (auch mal nachmittags)

Alle 3-4 Monate:
- Toy Talk (spielerische Einführung in die englische Sprache)
- Zahlenland

Und ich finde, das reicht auch. Gerade das freie Spielen auf dem Außengelände (Waldgelände) ist wirklich wichtig und toll für die Kleinen, mein Sohn erzählt jeden Tag, was er draußen so gemacht hat.

Darf ich mal fragen, was ihr Zahlt? Wir haben früher für das erste Kind 490€ bezahlt plus essen, das zwei Kind hat die Hälfte gekostet. Seit letztes Jahr sind die Kitas kostenlos, außer das Essen

hallo,

da jede kita eh anders aufgebaut ist und möglichkeiten hat, würde ich vorschlagen das du einfach mal termine machst,mit anderen kitas zum anschauen, soweit ich das kenne, kann man da anrufen und um einen besichtigungstermin bitten und da kann man direkt alles nachfragen..

in der kita wo wir sind, gibt es zum bsp weniger sonderaktivitäten wie in einer anderen .. aber dafür können die kinder da viel freier spielen, es wird einiges angeboten, mit basteln, malen und so..und machen auch ausflüge, haben das offene konzept und somit können sie sich frei bewegen..

hinbringen kann ich ihn von 6-18 uhr, also so sind die öffnungzeiten, muss natürlich meine wochenstunden einhalten...

aber wenn das wetter ist, sind sie eh viel draussen..

also such dir am besten welche raus, schaue sie im internet an, die haben bestimmt auch seiten und dann rufe da an und frage, ob du mal reinschauen kannst..

alles gute

Wir waren bis zum 3 Geburtstag meines Sohnes in so einer privaten Luxuskrippe und sind ab 3 J. zum Kindergarten der Gemeinde gewechselt.

Unter 3 Jahren ist der ganze Förderwahnsinn total überflüssig.

Und auch ab 3 Jahren sind viele Angebote nur aus Sicht der Eltern toll, während die Kinder ganz andere Präferenzen haben.

Das was Du da als Besonderheit aufzählst (Einbindung der Eltern), war für mich nur nervig.
Das ist eine Mogelpackung.

Man zahlt üppig für die Betreuung des Kindes und soll dann selbst dort so oft es geht die Betreuung unter der Woche leisten?

Ohne mich.

Wenn ich mich selbst um mein Kind kümmere, dann brauche ich in der Zeit nicht die Einrichtung als „Rahmen“. Dann nehme ich das Kind einfach mit nach Hause, in den Zoo oder zu jeder beliebigen Aktivität, nach der uns gerade ist.

Puh, also von 7-9 Uhr Bringzeit
- mal und bastelangebote gibt es häufig, meist Jahreszeitenbezogen mit verschiedenen Materialien
- Tgl. Singen und spiel im morgenkreis auch mal mit Instrumente
- tgl freies Spiel in verschieden räumen
- turnen wöchentlich
- kochen wöchentlich
- Spielhof/Wald/Spaziergang je nach Wetter
- 2 Erzieher plus Praktikanten bei aktuell 23 Kinder von 1-6 Jahre
Ich weiß gar nicht, feiern haben die auch oft.. Nikolaus, Weihnachten, Ostern, Fasching, ganz normal halt 🤣 muttertagsfeier gibt es auch ..
Wir zahlen übrigens nichts für halbtags in Bayern. Meine Tochter geht gern und fühlt sich wohl. Mir ist wichtig dass nicht zu viel Programm ist und die Kids auch einfach spielen dürfen, vor allem für die Kinder die den ganzen Tag betreut werden!!

Hallo,

ich glaube, das unterscheidet sich ganz stark von Kita zu Kita, je nach Größe, Konzept usw. Da kann man glaube ich nicht pauschal von städtisch zu privat unterscheiden.

Unser Kind ist viereinhalb und seit 3 Jahren dort. Was mir bei uns gefällt, zähle ich Dir mal auf. Vorab: Es ist eine recht große städtische Kita (5 Krippengruppen im unteren Bereich, 5 Kindergartengruppen oben). Die Gruppen in der Krippe haben ca. 15, in der Kita ca. 20 Kinder und jeweils 3 Erzieher. Insgesamt ca. 200 Kinder. Die Kita ist am Waldrand gelegen und wir wohnen in einer kleinen Stadt mit nur 6000 Einwohnern. Also sehr ländlich. Positives bei uns:

- Das Essen wird frisch gekocht, zum Teil mit regionalen Bioprodukten.
- Die Erzieher sind ausnahmslos sehr liebevoll, anteilnehmend, fürsorglich. Sie erzählen vom Tag und fragen auch, wenn unser Kind was von Zuhause erzählt hat. Unser Sohn mag sie alle.
- Es gibt ein sehr großes Außengelände mit Wasserspielplatz, riesiger Sandanlage, einem großen Platz zum Fahrzeuge fahren, einen Klettergarten.
- Es findet jeden Morgen ein Morgenkreis statt und ich staune immer, wie viele Lieder, Gedichte, Spiele etc. der Kleine dort lernt. Zudem wird gut auf Erlebtes eingegangen. Wer im Urlaub war, darf zB Fotos mitbringen, wir waren grad am Wattenmeer, da haben wir ein Buch dazu mitgenommen und er konnte erzählen.
- Es wird viel themen- und jahreszeitenbezogen gebastelt,.
- Es gibt eine Turnhalle, die regelmäßig genutzt wird, und auch freiwillige Sportangebote.
- Wir haben 5 Themenzimmer (Bauen, Basteln, Forschen etc.) sowie eine Bibliothek.
- Es werden schöne Ausflüge gemacht, auch schon mit den Kleineren. Also nicht nur Vorschule. zB gibt es Themenwochen (Wald, Steine, Wasser etc.), da wird ganz viel dazu unternommen. Beim Thema Steine waren sie zB mit dem Bus im Bergwerk, im Mineralienmuseum und beim Steinmetz und haben auch dazu gebastelt.
- Die Kinder sind - außer bei Dauerregen - jeden Tag draußen, gehen auch mal wandern.
- Es finden auch Veranstaltungen für/mit den Eltern statt, zB ein Nikolausfest oder Frühlingsfest. Und man KANN da was backen, MUSS aber nicht, also es gibt keinen Beteiligungszwang und auch keine Arbeitsstunden oder so #huepf (was nicht heißt, dass wir nicht gerne auch mal freiwillig was beisteuern ;-) )
- Die Vorschulkinder besuchen 1x die Woche die Grundschule und es wird auch "Schnupperunterricht" gemacht.

Also wir sind insgesamt sehr zufrieden. Ich kann jetzt nichts Negatives sagen, außer vielleicht, dass die Leiterin - natürlich - bei 200 Kindern nicht jeden Elternwunsch erfüllen und auf jeden Pups eingehen kann. War am Anfang gewöhnungsbedürftig ;-) Spricht man dann aber persönlich mit einer Erzieherin, wenn es ein Problem oder eine Frage gibt, nehmen sich diese sehr viel Zeit und machen auch mal nachmittags einen Gesprächstermin, den sie gut vorbereiten. Das finde ich besonders gut! Denn so fühlt man sich gut aufgehoben und ernst genommen und weiß, das Kind ist eben nicht nur "aufbewahrt" :-)

Ich wünsche Euch alles Gute! #klee

Ach ja, und auch wichtig: Man kann die Kinder flexibel bringen und täglich für Frühstück und Mittag an- oder abmelden. Wenn ich mal früh zum Arzt muss, geht er eine Stunde früher und isst dort, ansonsten frühstücken wir daheim. Mittags kann ich ihn vor oder nach dem Essen holen, ebenso nachmittags. Nur zwischen 9 und 11.30 Uhr sowie 12 und 14 Uhr sind Eltern nicht so erwünscht ;-) Aber auch hier kann man Ausnahmen vereinbaren.

Neulich wollte unser Kleiner mit zum Ultraschall zum Arzt, da kamen wir erst um 10 Uhr zur Kita - die Erzieher wussten Bescheid und haben gesagt, dass die Gruppe dann an dem Tag einfach auf dem Gelände spielt :-)

Hallo,

Meine Tochter ist von mir bewusst in einem Kindergarten angemeldet worden, in dem ausschließlich frei gespielt wird. (Abgesehen von kleinen Liedern und Geschichten am Ende)

Meiner Meinung nach gibt es für alle Sinne und kognitiven und sozialen Fähigkeiten nichts besseres als freies Spiel.

Falls jemand meckert: Zuhause wird viel gebastelt, Ausflüge gemacht etc.

Ich halte absolut überhaupt nichts von gezielter Frühförderung.

Leistungsdruck und Burn-Out bekommen die Kinder schon früh genug.

Lg

Unser Kiga ist städtisch in RLP.
Während der Öffnungszeiten kann man sein Kind bringen und abholen ohne viel Tamtam.
Es gibt keine Gruppen, außer dem Nestbereich (1-2 Jährige), die Kinder bewegen sich zwischen Mottoräumen: Mal-und Werkraum, Bauraum, Rollenspielraum und Leiseraum (viel Sensorik) und Turnhalle, zudem ein riesiger Außenbereich.
Der Umgang mit Tieren wird gelehrt, mit Wellensittichen, Hunde, Ziegen und einem Terrarium..
1x die Woche gehen die 4-6 Jährigen in den Wald, Bauernhof usw.
Schach, Eislaufen usw sehe ich eher als Aktivitäten mit den Eltern und verlange das gar nicht vom Kiga.