Wann sind eure Kinder in den Kiga gegangen?

Hallo,
wie schon oben geschrieben, möchte ich gerne wissen mit wieviel Jahren eure Kids in den Kiga gegangen sind.
Folgendes Thema steht bei uns an:
Plan war, dass unser Schatz 2021 in den Kiga gehen soll. Da wäre er 2 Jahre und 10 Monate alt. Da er im Oktober geboren ist, zählt er trotzdem als Ü3-Kind...
Nun sagt der Kiga es würde 2021 schlecht aussehen und wir sollten ihn 2020 schon abgeben. Da wäre er nicht mal 2 Jahre alt!

Mir bricht das das Herz, ich kann an nichts anderes mehr denken. Ich finde das viel zu früh, es sind dort immerhin 40 Kinder. Da es dort offene Gruppen gibt, befürchte ich, dass es einfach zu viel ist. Ich bin soooo traurig und wütend zugleich. Warum wird es einem so schwer gemacht??

Das würde mich auch ärgern!
Bei uns war es so: Ich habe damals auch einen Kitaplatz sausen lassen, weil es sich total schlecht angefühlt hat.
Haben es darauf angelegt und einen Platz- in einem kleinen Waldkindergarten - bekommen. Da war meine Tochter dann 3,5 Jahre alt.
Für uns war dieses Alter optimal.
Ich finde es toll dass Sie mir von ihren Kindergarten Problemen erzählen kann.
Sie ist vielen Situationen mittlerweile gewachsen und geht nicht unter. Sie war eher schüchtern und alles andere wäre zu früh für sie gewesen.
Ich hoffe das klärt sich bei euch.
Es ist schade wenn Eltern ihr Kind mit Bauchschmerzen in den Kiga bringen!
Ist es sehr schwer bei euch mit Plätzen?

Offene Konzepte finde ich für Kindergärten prinzipiell problematisch (bei uns sind das meist 100 Kinder pro Einrichtung)

Unser Sohn hatte ab 18 Monaten einen Platz in einer 10er Einrichtung und hat es geliebt, mit 3 dann der Wechsel in eine 20er KiTa.

Gibt es denn bei euch keine Alternative zu dieser 40er Einrichtung?

Das Problem ist, dass ich schon fast 30km zur Arbeit fahren muss und der Kiga direkt bei uns im Ort ist und somit praktisch. Ansonsten wird es halt schwierig mit den Abholzeiten. Ich möchte ihn max. 35h abgeben.
Und ich finde es wichtig, dass er hier seine Freunde findet und mit denen dann auch mal zur Schule geht

es ist für Kinder völlig unerheblich mit wem sie mal zur schule kommen

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Hier hat der Kindergarten auch zwei Gruppen, ist halb offen mit 46 Kindern. Das ist schon viel, aber ich glaube ab 3 gut machbar. Meine kleine Tochter hat dort gerade mit 3 die Eingewöhnung gehabt. 2 wäre mir auch viel zu früh gewesen.
Überlegt euch wie es sich für euch richtig anfühlt. Wie schlimm wäre es wenn er eventuell dann erst mit 3,5 einen Platz bekommen würde? Vielleicht ist die Einrichtung auch nicht die richtige für euch, wenn du dich nicht wohl fühlst. LG

Meine Tochter ist mit genau einem Jahr in den Kindergarten gekommen. Sie liebt es. Sie geht unglaublich gerne dorthin und hat sich super eingelebt. Der Kindergarten hat auch ein offenes Konzept, wobei die kleinen (u2) einen geschützteren Bereich haben, aber sie dürfen sich trotzdem auch in anderen Räumen aufhalten. Ich habe mir auch Sorgen gemacht, da sie noch so klein ist. Aber sie fühlt sich ja super wohl. Mein Sohn war übrigens auch in dieser Kita. Er hat sich zu Beginn mit dem offenen Konzept etwas schwerer getan, sich aber auch nach einer Zeit gut eingefunden. Und das obwohl, oder gerade weil er schon älter war. Jetzt profitiert er aber davon, da er sehr selbstständig ist. Viele ogs in den Grundschulen ändern gerade ihre Konzept, hin zu einem offenen Konzept in dem die Kinder viel eigenständigkeit zeigen. Ich würde mir an deiner Stelle gar nicht so viele Gedanken machen. Dein Kind findet es in der Kita bestimmt gut. Du musst ihn ja auch nicht immer hinbringen und auch nicht so lange. Auch für dich kann die Zeit schön sein, einfach mal ganz in Ruhe was für dich zu machen.

Meine Tochter kam mit 1 Jahr und 11 Monaten in einen 2gruppigen KiGa (über 40 Kinder) mit altergemischten Gruppen von 2 bis 6.

Früh morgens, nachmittags und draußen sind alle Kinder zusammen, sonst in ihren Gruppen.

Sie kommt gut klar, fühlt sich dort wohl und wir bereuen die Entscheidung nicht.
Bei uns war es ähnlich - sie hätte auch noch 1 Jahr länger bei der Tagesmutter bleiben können, was aber die Chancen auf einen KiTa Platz geschmälert hätte.

Ich hatte allerdings auch kein schlechtes Gefühl bei der Entscheidung und auch der Gedanke daran hat mir nicht das Herz gebrochen.

Wenn es nicht geklappt hätte oder sie sich dort nicht wohl fühlen würde, DANN würde ich mir Gedanken machen.

Vg Isa

Hallo!

Ich kann das gut verstehen. Uns ging es damals fast genauso. Einziger Unterschied war das offene Konzept, das gab's bei uns im KiGa nicht.
Wir haben Mausl mit schlechtem Gefühl mit nicht ganz Zwei Jahren abgegeben. Wenn ich dran denke wird mir heut noch anders....nach 6 Wochen habe ich das Drama beendet. Wir hatten aber das Glück, ein Jahr später einen Platz zu bekommen. Fast 3 Jahre alt, ebenfalls Oktoberkind, klappte es viiiiel besser. Heute geht sie sehr gern hin. Ich persönlich finde 2 auch zu früh, würde es nicht mehr so machen. Aber jedes Kind ist anders und es kommt natürlich auf deine Alternative an....gibt es eine? Hör auf deinen Bauch!

LG

meinen Tochter kam mit 4 Jahren in den KIga. sie hat nicht eine Träne vor Trennungsschmerz vergießen müssen.

Ginge denn 2022? Wenn ja, lass ihm die Zeit noch.
Mein Sohn sollte mit 2,5 in eine gemischte Gruppe eingewöhnt werden. Katastrophe - man hat Dinge von ihm erwartet, die er noch gar nicht leisten konnte, er fühlte sich sehr unwohl. Ich hab die Eingewöhnung abgebrochen und er ging dann mit 3,5. Jetzt fühlt er sich sehr wohl in der Gruppe.

Wenn du schon kein gutes Gefühl bei der Sache hast kannst du es eigentlich gleich bleiben lassen. Du kennst dein Kind am Besten und weißt womit er klar kommt und womit nicht. Außerdem ist es ganz wichtig dass Eltern positiv dahinter stehen und das Kind darin stärken und ermutigen loszulassen, nur so kann die Fremdbetreuung gelingen. Wenn ich schon aus der Tür gehe mit dem Gedanken 'mein armes Kind' kann das nicht gut gehen.

Mein Großer war mit 2 bei einer Tagesmutter (Gruppe von 5 Kindern) und ab 3 im Waldkindergarten (20 Kinder, 3-5 Erzieher, bis 13 Uhr). Die TaMu war für ihn ein sanfter und wichtiger Einstieg in die Fremdbetreuung und hat ihm den Übergang in den KiGa sehr erleichtert. Ihn hätte eine zudem noch offene KiTa absolut überfordert. Mit meinem kleinen werde ich bis zum 3 Geb zuhause bleiben, dann kommt er ebenfalls in den Wald.

Kinder sind unterschiedlich, du kennst dein am besten, hör auf dein Gefühl. Wenn es Nein schreit dann macht euch auf die Suche nach Alternativren. LG

Meine Tochter ist mit 15 Monaten zu zwei Tagesmüttern gekommen, die zusammen bis zu 14 Kinder, davon bis zu 10-12 gleichzeitig, betreuen. Sie kam für drei Tage die Woche dort hin, einen Tag zu meinen Eltern, einen zu meinem Onkel und meiner Tante. Vorher ging sie ab ihrem ersten Geburtstag zwei Tage die Woche zu meinen Eltern und zwei Tage zu meinem Onkel und meiner Tante. Seit sie etwa 3,5 Jahre alt war, geht sie nun in eine Kita für ab 3 Jährige. Es gibt dort nur die eine Gruppe mit bis zu 25 Kindern.
Ich habe den Eindruck, dass sie sich sowohl bei den Tagesmüttern, als auch jetzt in der Kita ganz wohl fühlt. Sie sagt zwar morgens häufig, dass sie nicht hin will, aber nachmittags beim abholen will sie gar nicht mehr weg 😅
Ihr kleiner Bruder geht nun seit dem 1. Geburtstag (Eingewöhnung schon vorher) zu den Tagesmüttern, bei denen die Große vorher schon war. Auch drei Tage die Woche und zwei bei meiner Familie.
Da ich jeweils nach einem Jahr Elternzeit wieder arbeiten musste, ging es gar nicht anders. Ich bin aber froh, dass wir da vergleichsweise kleine Einrichtungen gefunden haben.

Ich kann dir nicht sagen, was du machen sollst. Nur von uns berichten.
Meine beiden sind jetzt frisch in die Kita gekommen.
Sie ist 3 Jahre und der kleine 2jahre.
Kita start war mitte sep.
Anfang Nov. ist er 2 Jahre geworden.
Meine Tochter ist sehr schüchtern, zurückhalten und brauch erst mal lange bis sie irgend wo auftaut.
Mein Sohn ist sehr offen und geht auf fremde meistens sehr offen um.
Was soll ich sagen, entgegen meiner Erwartung, ist es meiner Tochter sehr leicht gefallen und mein Sohn hat sich sehr schwer getan.
Die beiden wurden zusammen eingewöhnt.
Es ist eine Einrichtung mit Max. 35 Kindern. Mit einem offenen Konzept.
Der kleinen "nestgruppe", haben einen Raum für sich, wo sie sich hauptsächlich aufhalten. Sie können aber wenn sie wollen auch durch den Rest der Kita. Der großen dürfen auch in den Raum der Nestgruppe, wenn sie sich dementsprechend ruhig verhalten.
So viel dazu.
Meine Tochter musste sich bei der Eingewöhnung an dem Tempo von ihrem Bruder halten.
Mittlerweile klappt es zwar sehr gut, aber er weint immer noch beim abgeben. Sobald ich weg bin, beruhigt er sich wohl schnell und ist die restliche Zeit wohl gut drauf.
Also jedes Kind ist anders. Aber bei uns klappt es mit 3 Jahren viel besser als mit 2. Das obwohl mein Sohn eigentlich viel offener ist als meine Tochter und sie sich ja noch gegenseitig haben.

Aber es kommt einfach darauf an.
Kannst du ihn im Zweifel erst mit 3,5Jahren in dem Kiga geben?
Wenn nicht, dann würde ich ihn mit fast 2 hingeben.

Meine Tochter ist mit 2 Jahren in den Kindergarten gekommen.Ich finde das 2 Jahre ein super alter ist, um in den Kindergarten zu starten..

Ist dein Kind nur in einen Kindergarten angemeldet? Wenn Ja, dann versucht eine Anmeldung in ein anderen Kindergarten für 2021. Ist zwar reichlich spät jetzt aber wer weiß.. Offene Gruppen finde Ich persönlich nicht schön. Bei uns gibt es eine Familiengruppe wo alle Altersklassen vorhanden sind und 3 Elementargruppen für Kinder ab 3.. Finde Ich super. Guck dich ein bisschen um ob Du vielleicht ein anderen Kindergarten finden kannst. Es ist wie gesagt jetzt natürlich spät aber manchmal hat man ja Glück. Es wäre doch ein Versuch wert.

Es wird einen nicht aber leicht gemacht. Meine Tochter ist im Frühjahr geboren und jede Kindergarten bei uns nehmen nur Kinder zum August rein, es sei das ein Kind in der Zwischenzeit umzieht.. Also für alle Eltern die kein Sommerkind haben ein großes Problem.. Toll.. Meine Elternzeit lief im März aus.. Dann hieß es entweder mein Kind fast ein halbes Jahr früher als gedacht abgeben, also mit 1,5 Jahren schon und den Rest der Elternzeit allein zu Hause verbringen ohne Kind, was nicht Sinn der Sache war, oder eine Notlösung finden für die Zeit zwischen März und August dass Jahr danach, weil im März meine Elternzeit ja vorbei war.. Ich habe mich für die Notlösung entschieden..Wir hätten aber großes Glück dass ein Kind tatsächlich wegen Umzug den Platz freigegeben hat, im Januar.. Gut, ein Paar Monate früher als gedacht aber wir hätten dadurch sehr viel Zeit für die Eingewöhnung..

Wenn dein Kind knapp 2 Jahre sein wird, finde Ich es nicht zu früh. Ist es dagegen nur 1,5 finde Ich es ein bisschen früh, hätte Ich auch nicht gewollt. In den 6 Monaten zwischen 1,5 und 2 Jahren passiert sehr viel reifemäßig, finde Ich..2 Jahre finde Ich persönlich sehr passend. Meine Tochter hat es mit 2 Jahren langsam gebraucht mit andere Kinder zu spielen. Die Spielplätze sind ja oft leer tagsüber von Mo-Fr.. Ich verstehe dass es dein Herz bricht aber so ist das System in Deutschland leider.. Hättest Du vielleicht eine andere Möglichkeit, eine Tagesmutter zu Beispiel, was allerdings auch nicht optimal ist finde Ich, weil die meisten Tagesmütter nur ziemlich kleine Kinder betreuen und viele Kinder mit 3 dann schon in den Kindergarten wechseln.. Du kannst natürlich auch auf Risiko gehen und den Platz für 2020 absagen und hoffen dass doch ein Platz frei wird in 2021. Das kann aber gewaltig schief gehen, wenn Du wieder anfangen muss zu arbeiten. Bist Du im Moment in Elternzeit? Darüber schreibst Du nichts?

Meine Tochter liebt ihren Kindergarten. Natürlich hat sie am Anfang geweint bei der Eingewöhnung wenn Ich gegangen bin aber es ging sehr schnell vorbei. Die Eingewöhnung wäre nicht anders verlaufen, wenn sie 3 gewesen wäre..

Ich gehe ab Januar wieder arbeiten. Fahre bis zur Arbeit ca 30km, daher kann ich morgens nicht wer weiss wo hinfahren, um den Kleinen wegzubringen. Das kollidiert sonst leider mit den Abholzeit.

Und für 2021 wäre das Anmelden bei uns noch gar nicht möglich. Du schreibst es wäre schon recht spät. Geht das bei euch 2 Jahre im Voraus? Bei uns kann ich erst nächstes Jahr November die Kita Karte holen und fürs Jahr 2021 bewerben

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Jeweils ab 3 Jahren. Offene Konzepte mag ich persönlich überhaupt nicht.

Wir haben Kitaplätze angeboten bekommen, da waren die Zwerge grad neun Monate alt. Start der Eingewöhnung mit 13 1/2 Monaten. Ich dachte, das geht furchtbar schief und habe lange mit unserer Kopfentscheidung gehadert. Alle kommunalen Kitas bei uns haben ein offenes Konzept, wobei die U3 Kinder eine eigene Gruppe haben. Grundsätzlich können sich die Kinder aber nach Interesse in der Kita beschäftigen. Und genau das hat Zwerg 2 am zweiten Tag der Eingewöhnung gemacht. Er ist aus dem Gruppenraum spaziert und hat sich erstmal alles angeschaut.

Unsere Jungs sind jetzt so alt, wie Dein Kind bei Kitastart wäre. Die beiden sind voll "drin", haben augenscheinlich jede Menge Spaß und profitieren ungemein vom Konzept.

Irgendjemand schrieb, Du würdest Dein Kind am besten kennen. Das stimmt so auch, aber Du kannst eben nicht in die Zukunft schauen. Wie sich das Kind in den Monaten zwischen Zusage und Kitastart entwickelt, das weißt Du eben nicht. Wusste ich auch nicht. Und ich hätte noch am ersten Tag der Eingewöhnung gedacht, dass es scheitert, weil Zwerg 1 da grad in einer massiven Mamaphase war und er nicht mal auf Papas Arm wollte. Aber auch er hat irgendwann von sich aus Kontakt zu Kindern und Erziehern geknüpft, und es lief komplikationslos.

Nach all den Horrorstories hier also auch eine, wo die Mama Zweifel hatte, aber doch alles super geklappt hat.

Danke das ist ja auch mal schön zu hören 😊

beide kinder mit 2 jahren und völlig richtige Entscheidung

aber hier keine offenen grupoen. kleine geschlossene gruppen. ich hätte mein 2 jähriges Kind NIE in eine kita mit offenen konzept gebracht.

Hallo,

ich würde mir weniger Sorgen wegen des Alters als wegen des Offenen Konzepts machen.
Letztendlich dienen die nämlich vor allem dazu, Personal zu sparen.

Viele Kinder sind mit Offenen Konzepten, unabhängig vom Alter, entweder überfordert, oder sie haben Defizite, die zu spät auffallen, weil keine Erzieherin den Überblick hat, was die Kinder die ganze Zeit machen.
Wenn ein Kind z.B. nie malt oder bastelt, weil es das nicht kann und deswegen keine Lust dazu hat, fällt das in geschlossenen Gruppen schnell auf, bei Offenen Konzepten nicht.

Unsere Kinder waren schon mit 1 fremdbetreut, aber in einem Umfeld mit wenigen Kindern und vertrauten Erzieherinnen. Dann ist das normalerweise kein Problem.

Ich würde an Eurer Stelle versuchen, einen Platz in einem Kindergarten mit geschlossenem Konzept zu bekommen.
In der Grundschule werden die Karten sowieso häufig neu gemischt, was Freundschaften angeht.

Du kennst Dein Kind am besten. Ich schätze, wenn das selbstbewusst wäre und keine Schwierigkeiten mit fremden Menschen und Umgebungen hätte, würdest Du Dir nicht solche Gedanken machen.
Für solche Kinder ist ein Kindergarten ohne Kinder, die die gleiche Grundschule besuchen werden, eher das kleinere Übel im Vergleich zu einem Kindergarten mit einem Offenen Konzept.

LG

Heike

Mein Kind ist absolut nicht schüchtern oder in sich gekehrt. Eher so Marke kleiner Strolch 😋
Trotz allem finde ich es wirklich sehr früh und mache mir eher Sorgen wegen der Anzahl der Kinder

Eine Kita mit einem offenen Konzept ist ein sehr modernes Konzept in der frühkindlichen Erziehung und wird sich hoffentlich bald überwiegend durchsetzen. Es ist eigentlich nicht als Sparmaßnahme gedacht. Ein Kindergarten der in große Funktionsräume aufgeteilt ist, ist letztenendlich auf materieller sowie auch personell-fachlicher Ebene besser ausgestattet. Als Beispiel ob in einem Gruppenraum einen kleines Regal mit Bastelmaterial steht oder ob es in der Kita einen Großen kreativbereich gibt mit einer Erzieherin die im künstlerischen Bereich extra fortgebildet ist, macht schon einen sehr großen Unterschied. Auch der Punkt, dass es nicht ausfallen würde womit sich ein Kind beschäftigt, halte ich für einen unberechtigten Vorwurf, der nichts mit dem offenen Konzept zu tun hat. Jedem Kind ist ein Bezugserzieher zugeteilt, der sehr darauf achtet womit das Kind sich beschäftigt. Nicht zuletzt wird das auch in Bildungsdokumentationen aufgeschrieben. Mein Sohn war 5 Jahre in einer Kita mit offenem Konzept und ich bin total zufrieden. In der Schule hat er es sehr leicht gehabt, da es leicht fällt sich selbstständig zu organisieren und auch auf verschiedene Lehrer, Räume etc. einzustellen. Ich finde es sehr schade, daß viele Eltern dem offnen Konzept so kritisch gegenüber stehen. Für wirkt es häufig so, als ob man Schwierigkeiten hat sich mit neuen Dingen auseinander zu setzen!

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Herzlich Willkommen in der Kita-Realität. Ich bin momentan auch ziemlich gefrustet von unserem Kindergarten. Ich habe das Gefühl, dass es nur noch darum geht die Kinder frühstmöglich in die Krippe zu bekommen. Die Qualität ist nicht völlig egal. Das kann man wirklich nicht sagen, aber in den letzten Jahren ging es mehr um Quantität als um Qualität. Alle haben in ihren Konzepten stehen, dass sie die Individualität der Kinder fördern möchten, aber dafür gibt es oft gar keinen Raum, weil sie zu wenig Erzieher haben. Da ist es schon ein Problem, wenn Kinder nicht im Sommer 3 werden.

Ich würde ihn nicht so früh dort abgeben. Vielleicht findest du eine liebe Tagesmutter. Bei uns betreuen viele Tagesmütter auch Kinder nach ihrem 3. Geburtstag bis das Kind dann im Sommer in die Kita wechselt.

Unsere Kinder sind (oder werden;-)) mit 3 Jahren in den Kindergarten gekommen.
Das war für sie genau richtig so, früher hätten sie es nicht gebraucht und früher wollten wir sie auch nicht hinbringen.

Aber es sind nie 40 Kinder in einer Gruppe 🙄. Und es heißt ja nicht, du musst ihn den ganzen Tag dort lassen (9:00-12:00), wäre eine Möglichkeit. Ihr macht euch unnötigen Stress. Den an das offene System werden die Kinder herangeführt und nicht sich selbst überlassen.

Er zählt dann als Ü3 Kind? Also hier zählen Kinder die bei Eingewöhnung U3 sind auch U3!
Vermutllich liegt da der Hund begraben, denn für ein U2 Kind bekommen sie unter Umständen für das komplette Jahr mehr Geld! Natürlich nehmen sie lieber ein U3 Kind für das sie deutlich mehr Geld bekommen und sagen dafür ein Ü3 Kind ab das in ihrem Augen "nicht so lukrativ" ist.

Meiner war mit 1 Jahr in der Krippe wo auch Schulkinder und Kindergartenkinder betreut werden. Ihm tat es gut, ich denke das musst du wissen wie weit dein Kleiner ist. Meiner musste da ich arbeiten musste wieder, allerdings nur 2 Tage die Woche.

Das verstehe ich zumal es ja dann auch viele Stunden sind. Kindergarten ist anstrengend und ich stelle es mir mit offenem Konzept nochmal anstrengender vor. Das kann aber auch ein Vorurteil sein. Ist es wahrscheinlich denn ich habe meine Kinder nicht in einem Kindergarten mit offenem Konzept. Die zwei wären dafür auch nicht geschaffen glaube ich.

Meine beiden sind mit 3,5 bzw 3 in den Kindergarten. Sie gehen auch immer noch 4 h am Tag. Sie sind damit ausgelastet. Ich kann es beruflich aber auch stemmen.

Gibt es keine andere Alternative?
Schlimm ist das ja grundsätzlich nicht aber wenn du es schon nicht gut findest geht das in die Hose. Dein Gefühl dazu muss schon auch stimmen.
Wichtig ist das du ihn gern angibst und er sich dort wohl fühlen kann. Alles andere würde ich hinten an stellen.

Meine gehen in den Kindergarten und mit fast niemandem aus der Gruppe mal zur selben Schule. Ich hätte es zwar schön gefunden aber es wird eben jetzt zufällig so kommen. Das ist aber nicht das wichtigste. In der Schule werden die Karten nochmal neu gemischt.

Wuerde ich nicht machen. Meine sind mit unter 1 Jahr in die Krippe gekommen. Die war aber privat. Geschlossenes System. Max. 12 Kinder mit 4 Erzieher bzw. Betreuern. Unter 3 Jahren Kiga wuerde ich nicht machen . Noch dazu offenes Konzept.offenes Konzept ist gar nix fuer meine Kids.