Kindergarten auseinander Setzungen

Hallo meine 3 jährige geht seit September diesen Jahres in der Kindergarten.
Eingewöhnung war fast problemlos und sie geht sehr gerne.
Sie hat schnell Spielkameraden gefunden und versteht sich mit allen recht gut bis auf einen.
Sie erzählt mir immer öfters das „Fabian“ sie an den Haaren zieht und schubst und sie nicht mehr in den Kindergarten will.
Ich frage sie wie sie reagiert und sie sagt sie holt die Erzieherinnen um Hilfe und die schimpfen Fabian dann.
Sie sagt ihm auch selber das man eben nicht haut und schubst usw aber er macht es laut ihren Erzählungen jeden Tag.
So reiberreien sind normal und ich kann jetzt die Situation nicht hundert pro einschätzen - Erzieher haben nie etwas erwähnt.
Nur natürlich wäre es schade wenn sie deswegen plötzlich die Lust am Kindergarten verliert.
Ich hab ihr gesagt sie soll sich einfach von dem Jungen fernhalten.
Wir machen öfters Rollenspiele wo ich sie bin u sie der Junge und zeige ihr eben wie man sich in solchen Situationen am besten verhält .
Also eben nicht zurück hauen etc. sondern aus dem Weg gehen.
Würdet ihr das bei den Erziehern mal ansprechen ?
Wie würdet ihr am besten reagieren ?
Freu mich auf eure Meinungen

Ich würde mit den Erzieherinnen sprechen und eventuell darum bitten das die beiden so weit es die Situationen zulassen nicht zu sehr beieinander sind. Dann ist da noch die Frage, ist er nur bei deinen Kind so oder auch bei anderen?

Liebe Grüße

Danke für deine Antwort .
Sie sagt dieses Kind ist zu alle so und keiner mag mit ihm spielen.
Was genau jetzt natürlich stimmt - müsste ich die Erzieher fragen.

Das ist dann für die Erzieherinnen eine Herausforderung. Auch wenn ich mich unbeliebt mache. Wien Kind wächst auch mit dieser Herausforderung und lernt damit umzugehen. Es braucht Unterstützung von Eltern und Erzieherinnen. Da sollten die Erwachsenen zusammenarbeiten. 😉

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Ich würde mal die Mutter ansprechen ganz freundlich. Das es wohl manchmal Auseinandersetzungen zwischen euren beiden Kindern gibt.
Würde nicht direkt sagen nur von ihm aus.

Und dann mal fragen ob man sich gemeinsam mal außerhalb des Kindergartens trifft zum spielen. Um A mal selber beobachten zu können. Von beiden Mamas. B um auch die Beziehung der beiden Kinder zu stärken. C kann die Mama dann auch sicher besser reagieren und ihrem Sohn etwas sagen

Hallo,

ich würde das bei den Erzieherinnen ansprechen. Komplett aus dem Weg gehen, kann man sich im Kindergarten nicht.
Solche Kinder laufen auch hinter ihren bevorzugten Opfern her.
Aber, dass Rüpel andere Kinder drangsalieren, passiert im Kindergarten ständig. Damit sollten die Erzieherinnen umgehen können.

"Wir machen öfters Rollenspiele wo ich sie bin u sie der Junge und zeige ihr eben wie man sich in solchen Situationen am besten verhält .
Also eben nicht zurück hauen etc. sondern aus dem Weg gehen."

Pazifismus ist theoretisch schön und gut, aber praktisch verstehen manche Kinder keine andere Sprache, als dass das Opfer sich körperlich wehrt.
Die lassen nur die Kinder in Ruhe, bei denen sie das Risiko haben, selbst etwas ab zu bekommen.

Unsere Tochter hatte mit 3,5 im Kindergarten immer Stress mit einem Jungen im Vorschulalter. Da halfen keine Schimpfe von den Erzieherinnen und auch nicht von seinen Eltern. Seine Mutter fand sein Verhalten auch alles andere als witzig. Nur konnte sie aus der Ferne wenig machen.

Das stellen sich Eltern von braven Kindern immer so einfach vor, aber wenn man als Eltern nachmittags andere Seiten aufzieht, ist das Vergehen aus dem Kindergarten für das Kind schon Lichtjahre entfernt.
Das bringt daher nur bedingt etwas.
Aber das nur am Rande.

Unsere Tochter hat das Problem dann selbst gelöst, indem sie den Jungen irgendwann richtig böse ins Gesicht gekniffen hat. Seitdem war der friedlich.

In der Grundschule gab es dann auch mehrere gewalttätige Kinder, bei denen Reden und Weggehen gar nichts brachte.

LG

Heike

Wir hatten auch so ein verhaltensauffälliges Kind im Kiga, der hat nachher eine Heilpädagogin an die Seite bekommen die mit ihm aber auch mit den anderen Kindern gearbeitet hat. Ich denke man sollte bei so einem Verhalten schnell gegen wirken, dann ist die Chance da noch was zu ändern am Größten. Auch das "Täterkind" fühlt sich sicher nicht wohl in seiner Rolle. Ich würde es bei den Erzieherinnen ansprechen und fragen ob sowas vielleicht schonmal in Erwägung gezogen wurde. Deinem Kind kannst du wirklich nur raten DEM jungen aus dem Weg zu gehen.

Ich habe meiner Tochter beigebracht, einmal laut und deutlich Stopp zu sagen und wenn das nicht hilft das Kind wegzuschupsen. Wenn sie danach weiter körperlich angegangen wird, soll sie zurück schlagen.
Ich habe die Befürchtung, dass weglaufen nichts bringt und einen noch mehr in die „Opferrolle“ drängt.

Zurückschlagen ist aber pädagogisch völlig falsch.

Sich ständig schlagen zu lassen ist nun aber auch keine Lösung...

Wie ist denn die pädagogisch richtige Verhaltensweise des Kindes wenn es geschlagen wird?

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Wir haben auch so ein Kind im Kiga.

Wir (mehrere Eltern) haben das mehrfach bei den Erzieherinnen angesprochen und Maßnahmen eingefordert. Dauerte lange bis etwas geschah, die Maßnahmen sind aus meiner Laiensicht mäßig erfolgreich. Denn inzwischen hänseln und ärgern viele Kinder das "Schläger-Kind".
Die Mutter des Jungen hat selbst einiges in die Wege geleitet zB Aggressionstraining, das half ein bisschen und ist nun besser.
Wir haben unseren Kindern beigebracht 1x zurückzuhauen und laut zu schreien, Kumpels zur Hilfe zu rufen wenn keine Erzieherin grade da ist.

Ist der Junge bei Euch älter oder auch 3?

Hi,

rede mit den Erziehern, so erfährst du was wirklich los ist.
Mein Sohn hat auch eine zeitlang immer mal wieder gesagt, XY ärgert mich immer, haut mich usw.
Ich hab dann mal seinen Erzieher gefragt, was da eigentlich los ist und da dann erfahren, dass sich die Jungs nix schenken. Meiner auch mal haut und anfängt, manchmal der andere.
Wenn es überhand nimmt, werden beide getrennt. Nach ein paar Wochen waren sie dann beste Freunde, streiten aber immer noch gerne 😅 Aktuell ist mein Großer gerade sauer, weil der Junge zu ihm gesagt hat: Du bist heute ein Spielzeug. Und ihn dann in die Ecke aufgeräumt hat 😂😂.
Wenn die Erzieher nix sagen, dann sind es meist normale Streitigkeiten in dem Alter (außer es wären jetzt im Kiga alle total überfordert).
Meiner hat mal einen anderen Jungen gewürgt und wurde dafür geschimpft und musste sich dann beim Erzieher am Tisch beschäftigen. Das wurde mir dann direkt mitgeteilt, auch damit ich Bescheid weiß, wenn mein Sohn was erzählt, wie ich es einordnen muss. Was auch gut war, denn ich bekam nur erzählt, dass er heute nicht mit den anderen Kindern spielen durfte und den ganzen Tag (es waren 20 Minuten, in denen er gepuzzelt hat)am Tisch sitzen musste.😉

Da hilft nur zurückschlagen. Man muss sich wehren und verteidigen können. Alles andere bringt doch nichts. Man kann sich doch nicht alles gefallen lassen. Das Kind wird schon merken das Gegenwehr kommt und dann.ist ruhe

Lg