Kind 5 Jahre hat kein Vertrauen zur Erzieherin im kiga

    • (1) 15.12.19 - 10:11

      Hallo ihr Lieben,

      ich brauch mal einen Rat, weiß nicht mehr weiter.

      Ich habe Zwillinge im Alter von 5 Jahren. Die zwei kommen im September 2020 in die Schule.

      Unsere kiga ist sehr klein, wir leben auf dem Dorf.
      Das heißt es gibt nur 1 Gruppe die Kinder sind im Alter von 2-6 Jahren.
      Letztes Jahr geb es ein personal Wechsel.
      Seit dem geht die jüngere von den Zwillingen sowieso nicht mehr gerne in kiga und weint wirklich oft. Muss die dann immer heulend zurücklassen.

      Nun ist es aber so dass seit ca, 3 Monaten die andere der Zwillinge auch nicht mehr gerne in kiga geht, sie hat jeden Abend Bauchschmerzen weil sie partu nicht hin möchte.
      Die erzählen beide dass es ein Kind gibt welche die anderen ärgern und wenn sie Hilfe holen möchten lügt das Kind und meine zwei werden als petzten beschimpft... oder kommt ständig der Satz was wollt ihr schon wieder Petzen???

      Beim ärgern geht es aber nicht nur um belanglose Sachen da geht es um essen spucken, Steine werfen, trinken in der puppenecke ausleeren usw...


      Find zwei sagen mir immer wieder dass sie dich nicht trauen was zu sagen....

      Dann geht es weiter die kleinere brauch Ergotherapie um sie auch im Kindergarten zu unterstützen wollte ich mit den Erzieherinnen ins Gespräch auch dass ist nicht möglich denn aus Sicht der Erzieherinnen sei alles gut...
      anderen Eltern geht es ganz genauso wir werden immer wieder mit es ist alles gut... abgefertigt.

      Ich weiß nicht was ich tun soll und das mit dem Bauchweh jeden Abend find ich echt schlimm!!!

      Reagiere ich über?was würdet ihr tun?
      Danke schon mal!

      • (2) 15.12.19 - 10:27

        Ich hatte ähnliches, allerdings als Pädagogin, und nicht als Mutter.
        Wende dich an den Betreiber, am besten gleich mehrere. Den ohne eure Rückmeldung, weiß der Betreiber nicht, ob er eine gute Kraft in der Gruppe hat. Wenn deine Kinder beziehungsweise auch nicht die anderen Kinder mit der Erzieherin können, dann vielleicht mit der Assistentin 🤷🏻‍♀️.
        Alles Gute.
        Bist du angewiesen auf den Kindergartenplatz?

        • (3) 15.12.19 - 10:36

          Auch mit der Stadt (also dem Betreiber)liefen schon mehrere Gespräche aber es hilft alles nichts. Man hat den Eindruck dass der Stadt das alles egal ist.

          Die Assistenten ist leider auch so. Die bringt zum Beispiel ihre ständig wechselnden Partner mit im Kindergarten. Das ist sich sowas ein Ding der Unmöglichkeit. Zumal das sehr zwielichtige Menschen sind.

      (8) 15.12.19 - 10:37

      Mit der Ärgern Sache würde ich zur Leitung gehen und zur Not an den Träger. Das würde ich immer weiter nach oben eskalieren. Und vielleicht auch schauen ob Du die kleinen in ihrer emotionalen Entwicklung unterstützen kannst. Was sagt der Kinderarzt? Sind sie sozial-emotional altersgerecht entwickelt? Als Vorschulkinder sollte da inzwischen eine gewisse Stabilität da sein, und leicht geborene Kinder und Frühchen haben oft Probleme auf dem Gebiet. Da wäre auch bei mir immer noch der Hautpaugenmerkt meine Kinder zu wappnen, solche A...Kinder werden ihnen immer begegnen. Du kannst nicht immer die Steine aus dem Weg räumen, lern ihnen mit der Schaufel klarzukommen.

      Zur Ergo: Nein, es ist nicht Aufgabe des Kindergartens Eltern bei der Therapie zu unterstützen. In einer Gruppe sind in der Regel 20 oder mehr Kinder. Wie soll das denn gehen? Gerade im Vorschulalter bekommen einige Logo und Ergo, dann will die Mutter von X dass mehr phonetische Wahrnehmung gemacht wird, bei Y muss das R noch intensiv geübt werden, und Z sollte Konzentrationsübungen machen und noch 3 andere bräuchten dringend Unterstützung in der Graphomotorik? Wenn man das im Elternhaus nicht abzeichnen kann oder der Förderbedarf so groß ist dass die Förderung zu Hause nicht ausreicht muss man eben einen I-Antrag stellen. Dann kommt ne Heilpädagogische Fachkraft die sich auch mit Ergo auskennt. Erzieher sind pädagogoische Zehnkämpfer, aber keine Spezialisten. Sie müssen nicht wissen wie man MKT macht u.ä und können sich auch im Hinblick auf die gesamte Gruppe nicht so intensiv mit einem Kind beschäftigen!

      • (9) 15.12.19 - 11:24

        Sorry, da muss ich dir leider widersprechen, Elterngespräche gehören sehr wohl in den Aufgabenbereich der Pädagogin und alles was du aufzählst sollte gelebt werden im Kindergarten. Zumindest erleben meine Kinder alle diese Bereiche und daraus Beobachtungen zu setzen (was man eh machen soll um seiner Planung nachzukommen) und Rückmeldung an die Eltern zu geben, ist echt nicht schwer.

        • (10) 15.12.19 - 11:55

          Hallo,

          ich hab das unglücklich ausgedrückt. Ja, es sollte gelebt werden. Für alle zusammen, von allem etwas. Wenn ich sehe was unser Kindergarten da im täglichen Leben macht ist das jede Menge. Man sieht gerne nur sein Kind, aber andere Kinder müssen auch gefördert werden, und jedes hat nen anderen Schwachpunkt. Ich kann schlecht sagen macht bitte mal mehr für die Graphotorik wenns dann zu Lasten der Hörübungen für die anderen geht. Ein Kind das Ergo braucht braucht eben mehr als das was im normalen Rahmen im Kindergarten gelebt werden kann und da stoßen vor allem Kindergärten die meist knapp mit Erziehern besetzt sind schnell an ihre Grenzen. Wir haben selber ein Kind mit Förderbedarf, und ich sehe es eben so dass auch ein gut fördernder Kindergarten schlecht meinem Kind zuliebe die Gewichtung der Förderung ändern kann. Natürlich ist es bei uns so dass wenn 3 Kinder Memo spielen die Erzieherin dann unseren noch dazu holt weil sie sich denkt "das wäre ne gute Übung", aber viel mehr als das ist nicht drin. Außerdem ist auch freies Spiel sehr wichtig, und wenn dann im Kindergarten noch die Ergoübungen unterstützt werden sollen kommt das schnell zu knapp.

          Klar sollte ein Entwicklungsgespräch sein, aber ich hatte es so verstanden dass sie will dass der Kindergarten die Übungen die einem die Ergo für zu Hause empfiehlt zumindes zum Teil delegieren möchte.

          (11) 15.12.19 - 12:19

          Außerdem sollte ein Kindergarten eigentlich soziale Unterschiede ausgleichen. Das heißt wenn ein Kind mit starkem Elternhaus das schon durch Ergo und Eltern besonders gefördert wird jetzt auch noch im Kindergarten besonders unterstützt werden soll und dafür dann Zeit für andere Kinder aus einem sich nicht kümmernden schwachen Elternhaus die ja auch meist ihre Themen haben fehlt hebelt das finde ich diesen Ansatz aus.

          • (12) 15.12.19 - 13:01

            Sozialen Unterschied ausgleichen geht nicht. Ich förder jedes Kind da wo es dieses braucht und lasse es nicht wegfallen, nur weil es in einem „starken“ Elternhaus aufwächst.
            Wichtig ist die Förderung für die Stärken und Schwächen jedes Kindes und das ist bei jedem Kind so. Und Eltern die sich um nichts kümmern, die hole ich mir zu einem Gespräch- habe ich schon und werde ich immer tun. Sehr oft hilft es. Leider nicht immer.

    (13) 15.12.19 - 12:06

    Dass es anderen Eltern dort auch so wie euch geht, ist der beste Ansatz! Tut euch zusammen und haut auf die Ka-rtoffeln!
    Irgendwie „liest sich das für mich alles sehr schräg!“

    • (14) 15.12.19 - 12:53

      Leider ist es alles sehr schräg!!!!
      Wie im falschen Film!!!

      • (15) 15.12.19 - 19:34

        Was sagt denn die Leitung?

        Und Ganz ehrlich: Als allererstes to do würde ich darauf drängen, dass gleich morgen dieses Unding abgeschafft wird: dass da jmd Partner zur Arbeit mitbringt! Geht garnicht!!!!

        • Kannst du dir Urlaub nehmen? Es wäre ja wahrscheinlich „eh nur“ eine Woche( dank der ganzen kommenden Feiertage). Ich finde wichtig, dass du deine Kinder unterstützt und ihnen zeigst, dass du sie ernst nimmst.
          Entweder nimmst du sie raus oder setzt dich die Woche einfach nochmal mit in die Gruppe (wie in der Eingewöhnung).

(17) 15.12.19 - 13:15

Hallo,

"anderen Eltern geht es ganz genauso wir werden immer wieder mit es ist alles gut... abgefertigt."

Eigentlich ist so etwas ein Fall für den Elternbeirat.

Der soll das mit der Leitung besprechen oder eine Instanz höher gehen, wenn das nicht reicht.

Dass Kinder nur noch mit Bauchweh in den Kindergarten gehen, ist kein Zustand. Da muss etwas passieren.

Wie das mit Ergotherapie ist oder sein sollte, weiß ich nicht.

LG

Heike

Hallo,
neulich habe ich einen ausführlichen Artikel über die sog. "Kindergartenaufsicht" gelesen. Die könnten ein Ansprechpartner sein, musst du Mal googlen. Die sind wohl oft, aber nicht immer, dem Jugendamt angeschlossen.
Meist kümmern die sich wohl um bauliche Probleme: zu kleine Räume, ungesicherte Gefahrenstellen etc. Aber auch, wenn der Betreuungsschlüssel nicht passt oder Kinder misshandelt werden.
Vielleicht reicht ja beim Anruf beim Jugendamt auch schon das richtige Stichwort, damit die sich Kümmern.
LG!

(19) 16.12.19 - 06:35

Immer wieder ansprechen, sobald deine Kinder was erzählen.
Irgendwann müssen sie reagieren.
Frage sie konkret, was sie dagegen tun werden.

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