Sauer, enttäuscht über Erzieherinnen 😞

Hallo zusammen,

das Thema beschäftigt mich so dass ich einfach nicht schlafen kann. Morgen früh muss ich wirklich ein ernsthaftes Gespräch mit der Erzieherin führen!

Muss etwas ausholen, denn sonst versteht man meinen Ärger vielleicht nicht! Unsere Kleine (3) ist wirklich sehr schüchtern, auch ängstlich, braucht länger bis sie Vertrauen fasst, tut sich schwer mit neuen Situationen!
So nun war die Eingewöhnung (2. Versuch, Mitte September) schon nicht einfach, aber sie hat schöne Fortschritte gemacht bis letzte Woche. Man wollte sie dazu bringen alleine zur Toilette zu gehen (Waschraum auf der anderen Seite des Flurs) und sie sich aber alleine nicht traute.
Tochter: ich muss mal!
Erzieherin: geh alleine
Tochter: nein mag nicht alleine!
Erzieherin: doch du musst das jetzt alleine machen
Tochter: ich hab Angst und fängt das weinen an
Erzieherin: doch du gehst alleine
Tochter: weint mittlerweile richtig doll...

Meine Freundin ist gerade dort, bietet meiner Maus an mit ihr zu gehen, aber Maus weint mittlerweile so sehr dass sie das gar nicht mitbekommt 😞 wie es weiterging weiß ich nicht da meine Freundin auch los musste! Man hat mir beim Abholen dazu nichts gesagt! 2 Tage später hatten wir nasse Unterwäsche an ihrer Garderobe, gab es noch NIE seit sie trocken ist. Zuhause dann musste sie zig mal zur Toilette, dachte an Blasenentzündung. Nix, Arzt meint eine gereizte Blase! An dem Tag hat mir meine Freundin von der Situation im Kindergarten erzählt und ich dachte ich bin im falschen Film 😠 nach Rücksprache mit dem Arzt und dem Hintergrund meint er dass die unglückliche Toilettensituation sowohl für die gereizte Blase wie auch ihre Angst verantwortlich ist! Habe sie Freitag nicht in den Kindergarten gebracht, und morgen steht ein klärendes Gespräch an, denn solche Methoden dürfen nicht sein!

Ja wir wissen dass wir keine 1 zu 1 Betreuung haben können, aber sie wissen um ihren Wesenszug, um ihren Charakter und dann solche Methoden bei einem schüchternen & ängstlichen Kind?
Wir haben im Januar auch einen Termin bei der Kinderärztin, mal schauen ob sie eventuell Frühförderung oder so etwas braucht, aber das braucht auch wiederum seine Zeit.
Ich möchte meine Maus doch mit einem guten Gefühl in den Kindergarten bringen können!

Entschuldigt den langen Post, aber das musste raus...

LG

Ich würde die Kirche ein wenig im Dorf lassen. Und ich finde es sehr ungewöhnlich, das der Kinderarzt euch da so anheizt.

Nahezu jedes Kind macht sich bei Kindergartenbeginn in die Hose. Meine Ältesten waren ein Jahr trocken, und trotzdem ist es passiert. Einfach weil sie nichts verpassen möchten, alles neu ist, usw.

Ich habe super oft eine gereizte Blase, aber sicher nicht, weil ich Angst vor dem Klo habe. Meine Älteste hatte das zuletzt auch. Es hat eher was mit der Kälte draußen zu tun. Mein Arzt nannte das vor vielen Jahren mal „Erkältung im Intimbereich“.

Ja, ich würde drum bitten, das zu Beginn einer mit eurer Tochter auf die Toilette geht. Zwei- dreimal. Aber keinen Aufstand machen.

Von einem Aufstand war nie die Rede 🤔 es war die Rede von einem ernsten Gespräch.

Mein Arzt hat uns auch nicht angeheizt, auf mein Nachfragen meinte er dass das schon zusammen passt!

Doch, wenn ein Kind Angst hat kann sich das auch körperlich auswirken.

Und da bei der Maus noch lange nicht geklärt ist ob sie einfach grundsätzlich nur seeeehr schüchtern und zurückhaltend ist, oder ob eventuell Hochsensibel, die Anmerkung von selektiven Mutismus in Zusammenhang mit meiner Tochter stand/steht auch im Raum. Aber um herauszufinden was genau ihr „Problem“ ist braucht es Zeit! Und schüchterne und ängstliche Kinder brauchen für bestimmte Dinge einfach mehr Zeit.
Diese Situation mit den Klogängen muss anders gemacht werden. Unsere Tochter braucht eventuell mehr Sicherheit als andere, und wenn damit „geworben“ wird, dass man individuell auf jedes Kind eingeht wünscht man sich doch dass das auch umgesetzt wird, oder nicht?

Aber danke für deine Antwort!

Und der Kindergarten ist über all das informiert?

Guten Morgen,
ich würde mir Gedanken machen, ob Kita was für deine Kind ist oder hättet ihr eine andere Alternative? Die Erzieherinnen können es nicht gewährleisten über Monate ein Kind zu begleiten. Sie lässt dann jedesmal ihre Kollegin mit 24 Kindern(wenn die Gruppe so groß ist) alleine und was ist wenn was passiert, sind die Erzieherinnen wieder die Doofen. Egal wie die es machen, es wird immer jemanden geben, die auf denen rumreiten.

Es sind 3! Erzieherinnen in der Gruppe, für 18 Kinder im Moment, da sollte ein Toilettengang von max. 5 Minuten drin sein!? Und was heißt monatelang? Aber so 3-4 Wochen das ganze sanfter zu versuchen ist doch nicht zu viel verlangt! Wieso kein Kindergarten? Sie ist doch eh nur 2,5 Stunden dort, da sie ein wenig anders „tickt“, aber sie braucht das ja auch, die sozialen Kontakte zu anderen.

Und um das nochmals klarzustellen, ich hacke auf niemanden rum, wir waren bisher mit dem Kindergarten zufrieden ( unsere Große war schon dort) doch etwas mehr Feinfühligkeit hätten wir uns dann schon gewünscht.

Vielen Dank für deine Antwort.

Sie ist seit mitte September in der Gruppe ( zweiter Versuch) und traut sich nicht alleine über den Flur. Vielleicht ist es nicht die richtige Einrichtung, vielleicht braucht sie einen anderen Betreuungsschlüssel, vielleicht ist sie noch nicht so weit für die Kita. Bei uns in der Gruppe würde ein Mädchen (4 Jahre), nach drei Monaten rausgenommen, weil sie so h so schwer getan hat.

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Leider ist diese Situation bezeichnend für die angespannte Betreuunssituation in unseren Kitas, wenn eine Erzieherin beispielsweise alleine ist, kann es sein, dass sie nicht aus der Gruppe hinaus kann, es sind immerhin noch andere Kinder zu betreuen. Wenn 20 Kinder nacheinander auf die Toilette müssen ist dies schwer zu gewährleisten, dann macht man den Morgen über nichts anderes als Toilettengänge.
Den kurzen Dialog, den du beschrieben hast, ihre erste Aussage war "ich mag nicht", ja, sie mag erst drei sein, sensibel und vieles andere. Aber das gibt ihr per se noch keinen Freifahrtschein für eine 1 zu 1 Betreuung.
Natürlich macht man sich als Mutter gleich doppelt Gedanken, aber ein Kind an eine gewisse Autonomie zu gewöhnen und sie dazu anzuleiten, Tätigkeiten eigenständig zu erledigen ist auch eine Aufgabe der Kita. Wenn sie seit September dort ist, wurde sie wahrscheinlich bisher begleitet und jetzt versuchen die Erzieher sie ein Stück weit "loszulassen".
Wenn du also mit ihnen sprichst, versuche es ohne Verwürfe, sondern schaut ob ihr gemeinsam einen Weg findet. Du musst sie dabei ebenso stärken wie die Erzieher und versuchen ihre Ängste zu zertreuen und sie zu ermutigen Dinge eigenstädig zu erledigen. Hilfestellung und Kommunikation ist richtig, keine Schuldzuweisung.

Hallo!
Ja da hast du Recht, ihre etwas andere Art ist und soll kein Freifahrtsschein sein! Und ja das Ziel ist, dass sie selbständig wird und sich etwas löst. Da bin ich auch dafür und dass sich die Maus in einer Gruppe an bestimmte Dinge zu halten hat, und sie ihren Teil dazu tun muss ist auch klar! Aber warum diese harte Tour? Kinder sind unterschiedlicher Natur, die einen schneller und die anderen langsamer, da sollten auch die Wege etwas flexibler sein!

Das Problem ist nun dass auch Zuhause das Thema Toilette plötzlich so präsent ist. Sie geht aus lauter Unsicherheit bestimmt 20x zur Toilette, im übrigen alleine!

Aber gut, war und ist wohl das falsche Thema. Im Prinzip muss man als Eltern grundsätzlich den Mund zu halten, denn die Erzieherinnen können ja nichts dafür, die personelle Unterbesetzung und so 🤔 man vertraut ihnen ja auch „nur“ das eigene Kind an!
Und nochmal, hatte nicht vor einen Aufstand zu machen, aber meine Ansicht dazu kundtun.

VG

Kompromiss wäre für mich, dass ein älteres Kind deine Tochter zur Toilette begleitet. Würde ich mal ansprechen, vielleicht klappt das ja.

WIESO hat dein Kind Angst, allein auf die Kiga- Toilette zu gehen?

Meine Kinder haben es schon 2,5 Stunden ausgehalten, in dem Alter vorher und nachher zu Hause auf Toilette zu gehen. Schafft deine das nicht?

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Wie lange bzw. Oft ist deine Tochter vorher begleitet worden? Istsie von September an begleitet worden?
Oder gerade trocken geworden und jetzt soll sie plötzlich alleine?

Sind die 3 Erzierinnen auch am morgen da, oder war die Kollegin alleine?
Man kann das ganze durchaus sanft begleiten
Z.b. " ich bring dich hin, muss dann aber nach den Kindern in der Gruppe sehen, da ich alleine bin. Dann rufst du mich wenn du fertig bist" das geht.
Mache ich täglich. Bzw. Jetzt nicht, da ich als Schwangere keine Kinder beim Toilettengang begleiten darf

Hallo! Ja es sind 3 Erzieherinnen am Vormittag da, Nachmittags fällt eine weg.
Und wie schon erwähnt ich bin absolut für Selbständigkeit, geht auf Dauer in einer Gruppe nicht anders. Aber diese harte Tour stört mich. Und da sie nur 2,5 Stunden am Vormittag dort ist, da alles sonst zu viel für sie wird, wäre es doch wünschenswert gewesen dass man dieses dann anders handhabt.
Zumal wir eine erste Eingewöhnung im Frühjahr abbrechen mussten und wir im Herbst dann den 2. Versuch gestartet sind. Dort wurde uns dann auch mitgeteilt dass alles in ihrem Tempo gemacht wird, und dann so etwas?
Naja, aber nun muss ich mich um die Kleine kümmern, da es nachher in den Kindergarten geht 😉

VG

Guten Morgen!

Hat deine Tochter eine Freundin in der Gruppe oder einen Freund?
Vielleicht könnte die sie bis zum Klo begleiten.
Und vielleicht kann man das bevor es nötig wird üben.
Kleine Wege im kiga, in die Küche, aus der andern Gruppe was holen. Sie gemeinsam mit nem andern Kind.

Ich finde, Toilette ist nen sensibles Thema. Personalmangel hin oder her. Da muss sich die Einrichtung nen Konzept überlegt haben. Danach würde ich fragen.
Versuch beim Gespräch die Kompetenz der Erzieher nicht in Frage zu stellen, sondern hebe diese Kompetenz hervor. Sie sollen dir erklären, wie ihr Plan mit deiner Tochter ist.

So wie es ist, darf es nicht weiter gehen!
Alles Gute euch!

Hallo,

Fakt ist, dass Kinder, die über Monate nur so wenig Zeit im Kindergarten verbringen, sich dort nicht eingewöhnen können, weil der Kindergarten so nicht zum alltäglichen Ort für sie wird, und weil sie für die anderen Kinder nur Zaungäste sind.

Wir hatten hier auch Kinder, die nur unregelmäßig oder nur sehr kurz kamen und genau das waren die Kinder, die Probleme hatten, weil sie keinen Zugang zu den anderen Kindern fanden, weil sie gefühlt nie da waren.
Die haben sich dann natürlich allgemein im Kindergarten nicht wohl gefühlt und zwar unabhängig vom Alter.

In Eurem Falle sehe ich zwei Möglichkeiten.
Entweder hat Eure Tochter ein gravierendes Problem. In dem Fall wäre es sinnvoller, den Kindergartenbesuch um ein halbes oder ganzes Jahr zu verschieben und in der Zeit intensiv an ihrem Problem zu arbeiten.

Oder Ihr packt sie in Watte. Dann wird es Zeit, das langsam mal abzustellen, denn solche Kinder reagieren nicht nur auf jeden Pieps vollkommen unangemessen, sondern sind später auch die idealen Mobbing-Opfer.

Jedenfalls finde ich so ein Verhalten selbst bei einem schüchternen Kind extrem.

Wie Du selbst schon sagst, kann der Kindergarten keine 1:1-Betreuung leisten.
Deine Tochter ist seit September da und traut sich immer noch nicht alleine auf's Klo.
Wie lange soll das denn noch gehen?
Wahrscheinlich geht das auch nicht nur bei der Toilette so mit Deiner Tochter, oder?

Drei Erzieherinnen für eine Gruppe klingt vielleicht viel, nur wenn gerade z.B. gebastelt wird, sind schon alle drei Erzieherinnen ausgelastet, weil eine allgemein hilft, eine einen Streit schlichtet und die dritte bei einem Kind sitzt, was sich besonders schwer tut.
Abgesehen davon gibt es vielleicht mittlerweile noch andere Kinder, die eingewöhnt werden müssen.

LG

Heike

Wie weiter unten schon erwähnt ist das der pädagogische Vorschlag der Erzieherinnen sie nur so kurz zu bringen um sie nicht zu überfordern 🤔

Und nein sie wird bei uns nicht in Watte gepackt, Zuhause und wenn sie sich sicher fühlt kann sie ganz schön austeilen und ein Sturkopf sein.

Wie gesagt ob sonst noch etwas vorliegt oder im argen wird die Zeit bringen, denn von heute auf morgen geht auch das nicht!

Und wieso kann man Kinder die etwas anders sind, bzw. nicht der Norm entsprechen einfach so nehmen wie sie sind und bei ihren eventuellen Schwächen untersützen?

Aber gut, ich hatte ein klärendes Gespräch mit der Gruppen - Kigaleitung. Mal sehen ob sie sich an unseren Kompromiss und Absprache halten.

VG

Das halte ich für totalen Blödsinn! Meine Kinder sind alle bloß 3 Stunden in den Kindergarten gegangen. Ebenso geht und ging keiner in die OGS, sondern zB in der ersten Klasse nur von 8-11:30 in die Schule. Keiner hatte Eingewöhnungsprobleme, im Gegenteil.
Alle sind super integriert, haben Freunde usw. Nix mit Zaungast oder sowas.

Kenne ich auch nicht von anderen Kindern, die so „kurz“ gehen.

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Ich finde das auch ein bisschen doof von den Erzieherinnen.
Wir haben auch den Schlüssel 2 Erzieher auf circa 25 Kinder (3-6).
Mein Sohn ist gerade so vor dem Kitawechsel trocken geworden, und ich war den Erzieherinnen so dankbar, dass sie jedes Mal mit ihm waren.
Er ist jetzt drei Monate in der Kita und geht seit kurzem (oft) allein. Das haben die Erzieher wohl so geschafft, dass sie ihm gesagt haben, „geh schon mal vor, ich komm gleich nach“.
Ich wünsche euch, dass du beim Gespräch weiterkommst und ihr eine Lösung findet. Und dadurch, dass er deine Tochter auch allein zu Hause geht, denke ich dass es nur noch eine kurze Zeit dauert, bis sie es in der Kita auch schafft. Und so lang wäre es schon wünschenswert, dass die Erzieher da begleiten...
es sind ja auch nicht 25 Kinder Klo-Betreuungs-intensiv sondern bestimmt nur ne Handvoll 3jähriger, da sollte das schon machbar sein 🤷‍♀️

Guten Morgen, also ich kann deinen Ärger sehr gut verstehen.Ich wäre auch sauer gewesen. Natürlich ist es klar daß sie über kurz oder lang auch lernen sollte alleine zur Toilette zu gehen,aber viele sind ja in diesem Alter noch nicht einmal richtig trocken.Bei uns gab es im Kindergarten ein sogenanntes "Patenkind" für die kleineren.Dieses ältere kind hat sich immer persönlich um ein kleineres gekümmert und ihm oder ihr bei der Eingewöhnung geholfen.Dazu zählt ja dann z.b. auch begleiten beim Toiletten gang.Vielleicht wäre das auch etwas für euch.😃 Ich würde es einfach mal vorschlagen.Unsere Tochter (fast sechs) kummert sich auch immer um die kleineren.Liebe Grüße

Dein Kind würde besser "in der Kita" und im "Kitageschehen" ankommen, wenn es nicht nur 2,5 Stunden dort wäre, sondern länger.
Das ist für Sie noch ein "Besuchsort" und kein "zweites zuhause". -- Ich finde, du gehst damit, dass sie etwas anders tickt falsch um. - Ihr solltet die Kitazeit verlängern. Dann lernt Sie auch dort die Abläufe besser kennen und kann sicherer werden.

Hallo!

Wir wollten die Zeit ja schon verlängern ABER das war der Vorschlag der Erzieherinnen, sie nicht zu überfordern....

würde ich im Bezug auf "integriert sein" und "ankommen" nochmal überdenken.

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Hallo,

na wie lief das Gespräch?

Ich persönlich finde, Du hast zu hohe Ansprüche. Bei uns geht niemand mit auf Toilette. Der Personalschlüssel bei euch ist ja eher traumhaft. Bei uns ist er so 1 zu 14 oder 15. Da kann die Erzieherin nicht mit 5 Kindern immer wieder auf Toilette gehen.

Beim Wechsel von Krippe zu Kita war mein Sohn trocken, noch jetzt hab ich manchmal eine Beutel mit nassen Sachen da hängen. Er wird diesen Monat noch 5.

Bei uns gibt es für die neuen Kinder "Paten" aus der Gruppe, das ist dann immer ein großes Kind (5 Jahre). Die helfen den Neuen dann immer, zeigen wo was ist und so weiter. Das ist bei den Großen sehr beliebt Pate zu sein. Vielleicht könnte so ein "Pate am Anfang mit auf Toilette gehen.

Viele Grüße

Was genau hast du dem Arzt erzählt das er so reagiert?
Du übertreibst absolut und wirkst SEHR gluckenhaft,die kleine ist schon 3!
L

Was bedeutet deine Aussage, dein Kind sei anders?

Ich finde schon auch, dass in diesem Forum gern mal zu viel von den Erziehern in Kita und Kindergarten erwartet wird, aber in diesem Fall sehe ich das schon sehr kritisch. Mein Kleiner ist 3,5 Jahre, sicher nicht von der total verschüchterten Fraktion und hat sich trotzdem die ersten Wochen NICHT allein auf's Klo getraut. Da war immer jemand da, der kurz mit ist und das obwohl der Betreuungsschlüssel im Kindergarten sicher auch nicht besser ist. Ich finde, das arme Kind hat eine Begleitung zum Klo verdient und dann gibt sich das mit der Angst von allein irgendwann.

Die Bewertung hängt immer davon ab, wie das "Toilettengehen" bei deinem Kind seit September im Kindergarten gehandhabt wurde. Klar irgendwann versuchen die Erzieherinnen den Kids auch mal Aufgaben in Form von Herausforderungen zu stellen und knicken nicht beim ersten Protest des Kindes ein. Nur mit solchen Herausforderungen wächst das Kind und wird selbständiger. Da ich diesbezüglich keine Infos habe, kann man diese einzelne Situation nur schwer einschätzen.

Hallo.

Weder in der kirchlichen Kita in der unserer Tochter zuerst war (30-40 Kinder von 2-6 Jahren), noch jetzt im Waldkindergarten war es jemals ein Problem ein Kind zur Toilette zu begleiten, wenn es darum bittet. Im Gegenteil. Ich halte das für selbstverständlich ganz unabhängig vom Charakter des Kindes. Und ein Kind zu etwas zu zwingen wovor es Angst hat kann ganz sicher nicht der richtige Weg sein.

Für mich wäre das ein Grund ganz grundsätzlich zu darüber nachzudenken ob ich dieser Einrichtung mein Kind anvertrauen möchte.

Liebe Grüße

Du solltest deine Tochter wieder rausnehmen, selbst betreuen oder eine 1:1 Betreuung finden.

Weiß der Kindergarten überhaupt von den gesundheitlichen Thesen, die im Raum stehen?

Also meine kleine ist auch 3,2 monate sie geht aktuell seit 6 wochen in die kita und laengst trocken trotzdem haben auch wir mal nasse waesche gehabt entweder sie war zu sehr in das spiel vertieft oder stand beim klo und es ging dann nicht so schnell mit hose aus...
Ich denke bei deiner kleinen ist aehnlich und nicht von eins bis zwei mal eine reizblase so schnell geht es nicht....
Rede mit den erziehern, bring aber trotzdem deinem kind bei dass sie es alleine versuchen soll gehe mit ihr mit zeige ihr die toilette..
Irgendwann muss sie allein da hin, die erzieher koennen nicht die ganze zeit mit kindern zur toilette gehen.
Dass kannst du von dehnen auch nicht erwarten...

Wie wäre es denn, wenn DU mit ihr den Gang zur Toilette übst? Also morgens nach dem hinbringen schnell zur Toilette und dann in die Gruppe?!

Zitat:" ob sie einfach grundsätzlich nur seeeehr schüchtern und zurückhaltend ist, oder ob eventuell Hochsensibel, die Anmerkung von selektiven Mutismus in Zusammenhang mit meiner Tochter stand/steht auch im Raum.

WEr hat selektiven Mutismus diagnostiziert? Welche Therapie macht sie? Wie wird der Kindergarten in die Therapie eingebunden? Muss sie Medis nehmen?

Hallo, ich kann dich absolut verstehen, dass hätte mich auch sauer gemacht. In der Kita, wo meine drei Kinder hingehen, hätte keine Erzieherin, ein Kind in solch einer Situation alleine gelassen bzw das Gefühl vermittelt, krieg das hin, dein Problem, egal wie ein Kind "tickt". Es ist so traurig wie man immer wieder die Vorstellung liest, wie sooo kleine Kinder schon funktionieren sollen, kleine Roboter. Ich wünsche Dir und deiner Familie alles Gute und das du ein positives Gespräch im Kindergarten hast!!!!
Lg